Sonntag, 31. Januar 2021

Sammelsurium zum Monatsende

Hallo zusammen,

der erste Monat des Jahres ist schon wieder um. Ich kann es nicht ganz glauben. Ich bin hochmotiviert ins (Blog-)Jahr 2021 gestartet und habe dann keine Rezension veröffentlicht, ja nicht mal geschrieben. Habe ich zwar noch vor, aber ob das was wird? Fraglich. Aber wer weiß, vielleicht überrasche ich mich noch selbst... Werfen wir jetzt aber mal den Blick auf meine gelesenen Bücher:

3 Big Ben
5 Big Ben
5 Big Ben
3 Big Ben
4 Big Ben
3 Big Ben
3 Big Ben

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein paar Worte zu meinem Lesemonat:
Das Lesejahr 2021 hat für mich gut begonnen. Von meinen Lesezielen habe ich euch berichtet und wie ihr sehen könnt, bin ich bei einigen schon gut dabei. Die Anzahl der gelesenen Bücher war verhältnismäßig gering. Ich kann nicht genau sagen woran es liegt. Vermutlich an München, mit dem ich echt Schwierigkeiten hatte...

Ich hatte nicht geplant mit einem Klassiker in das Lesejahr zu starten, aber es hat sich durch Zufall so ergeben. Die Dreigroschenoper war mein erstes Werk von Brecht, da ich dieses oder ein anderes tatsächlich nie in der Schule gelesen habe. Sprachlich war es nicht so mein Fall, aber die Handlung hat mir ganz gut gefallen. Abgesehen vom Ende. Ich habe ehrlich vor, eine Doppelrezension mit Dorian Gray zu machen, daher erzähle ich jetzt einfach nicht mehr und hoffe, ich schreibe die Rezension wirklich.

Danach ging es für mich nach Alaska. Wenn ich schon in dem einzigen Bundesland lebe, in dem man Schnee nur von Bildern kennt, dann muss ich wenigstens literarisch Schnee erfahren. Es handelt sich bei Verschollen um den dritten Teil der Alaska Reihe und für mich war es der bisher beste Band. Es geht um eine verschwundene Undercoverjournalistin auf einem Kreuzfahrtschiff und eine kleine Liebesgeschichte darf auch nicht fehlen. Grundsätzlich sind die Bücher unabhängig voneinander zu lesen, aber leider werden Erlebnisse aus der weiten Vergangenheit der Charaktere schon im vorherigen Teil aufgelöst und hier nicht erneut ausführlich erläutert. Wenn man also nicht weiß, dass es sich um eine Reihe handelt oder man nur Interesse an diesem Band hat, empfindet man die Erklärungen vielleicht als zu oberflächlich. 

Ich habe mir zwar vorgenommen, nur noch Hörbücher zu hören, wenn ich wirklich Lust drauf habe und nicht dann, wenn ich denke, dass es gerade ganz gut passt, aber ich hatte noch eines aus dem letzten Jahr auf dem SuB. Eiertanz habe ich vor vielen Jahren bei einer Booktuberin entdeckt und sie hat es richtig begeistert. Es geht um Gina, die eigentlich in einer angesagten Künstleragentur arbeitet, aber für ihre Chefin ein Testament in einem Haus voller Krempel in einem bayrischen Dorf suchen muss. Dort gibt es keine angesagten Cafés und keinen Aperol Spritz, sondern einen 24h geschlossenen 24h-Döner und so manchen eigensinnigen Dorfbewohner. Britta Steffenhagen liest das Hörbuch wirklich toll, auch und gerade den Dialekt. Leider war das Hörbuch gekürzt und für meinen Geschmack nicht immer zu Gunsten der Geschichte. Ich hatte mehrmals das Gefühl einen Track verpasst zu haben, weil der Szenenwechsel sehr hart war, ganz abgesehen davon, dass eine CD mitten im Wort endete. Gina war mir manchmal zu naiv und der männliche Protagonist Quirin blieb mir viel zu blass (was aber vielleicht an der Kürzung des Hörbuchs liegt). Es ist sehr skurril, manchmal für mich eine Spur zu sehr, aber dennoch ganz unterhaltsam. 

Unnahbares Herz habe ich bei Nicole entdeckt und weil ich so sehr in München festgesteckt habe, habe ich mir spontan das Ebook gekauft und an einem Tag weggelesen. Es geht um Carter, der eine neue Stelle als Chef einer Tierarztpraxis anfängt. Zu seinem Job gehören auch gelegentliche Hausbesuche, unter anderem bei Isaac. Isaac ist blind und hat einen Blindenhund namens Brady, um den sich Carter kümmern soll. Ich mochte den Humor der Geschichte sehr und bin Nicole dankbar, für diesen tollen gemütlicher-Sonntag-Tipp. Dass Carter mir manchmal ein kleines bisschen zu schnell beleidigt war, fällt da kaum ins Gewicht. 

Mein Sorgenkind des Monats war München von Robert Harris. Ich kenne bereits zwei seiner Bücher und ich mochte beide wirklich sehr. Mit München hatte ich aber leider große Schwierigkeiten. Ich bin überhaupt nicht in die Geschichte reingekommen, weil so viele Personen genannt werden, die für die Geschichte eigentlich nicht relevant sind. Natürlich können sie auch nicht namenlos bleiben, aber ich hatte einfach wahnsinnige Schwierigkeiten mir zu merken, wer was will. Thematisch war es grundsätzlich spannend, aber unter anderem wegen der Namensproblematik fehlte es mir an Motivation dranzubleiben. So habe ich die Lektüre über mehr als zwei Wochen gezogen und das funktioniert bei mir oft leider nicht. Gegen Ende kam für mich dann aber Spannung auf, sodass ich bei mittleren drei Big Ben gelandet bin. Es geht übrigens um den drohenden zweiten Weltkrieg. Hitler, Mussolini, Chamberlain und Daladier treffen sich in München, um eine Überkunft zu treffen, die den zweiten Weltkrieg verhindern soll. Insgeheim ist aber klar, dass Hitler daran eigentlich kein großes Interesse hat und so ist ein Attentat auf Hitler geplant.

Das Bildnis des Dorian Gray habe ich in einer Leserunde gelesen, die mir sehr viel Spaß gemacht hat. Ich plane wie gesagt eine Rezension, daher keine Worte zum Inhalt und meiner Meinung. Stattdessen der Hinweis: Augen auf bei der Wahl der Übersetzung/Ausgabe. Wir haben mal die ersten Sätze verglichen. In der Kernaussage sind sie gleich, aber die Beschreibungen sind schon sehr unterschiedlich. Und Dorian bekommt in dem Roman einen Spitznamen. Je nach Ausgabe lautet dieser entweder "Märchenprinz" oder "Prinz Wunderhold".

Der veränderte Blick habe ich - glaube ich - mal bei einem Top Ten Thursday zum Thema Sachbücher entdeckt. Es geht um den Einfluss von Sehfehlern auf die Kunst. Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich es noch nicht komplett durch, das werde ich aber heute noch erledigen. Ich habe mir einige Notizen dazu gemacht, daher gibt es auch hierzu bald eine Rezension. Also vielleicht. 

Neu im Regal:
Bei mir sind ein paar neue Bücher eingezogen, was ich eigentlich nicht geplant hatte... Dank Lockdown hatte ich aber keinen neuen Kalender und musste einen bei Thalia bestellen (ging schief, aber das ist eine andere Geschichte) und da sind irgendwie ein paar Reihenfortsetzungen in meinem Warenkorb gelandet. Na sowas...
  • Blutgott - Veit Etzold - Mängelexemplar - gekauft
  • I am death - Chris Carter - Neu - gekauft
  • Death call - Chris Carter - Neu - gekauft
  • Quälender Hass - Linda Castillo - Neu - gekauft
  • Unnahbares Herz - N. R. Walker - Neu - gekauft
 
Ein paar Worte zu meinem Film- und Serienmonat:
Ich habe getrennt gemeinsam mit Sarah Force Groupies bleiben nicht zum Frühstück gesehen. Wir kannten den Film beide schon, hatten aber Lust ihn nochmal anzusehen. Es hat mir Spaß gemacht, mich mit Sarah auszutauschen und auch den Film mochte ich beim zweiten Mal wieder gern.  

Außerdem habe ich mich endlich getraut und dieses bescheuerte Herz angeschaut. Dieser Film basiert auf einer wahren Geschichte. Es geht um David, einen schwer herzkranken Jungen, der - so sagt man - seinen 16. Geburtstag vielleicht nicht mehr erleben wird. Der Sohn seines behandelnden Arztes wird als erzieherische Maßnahme dazu verdonnert, Zeitmit David zu verbringen. Gemeinsam arbeiten sie eine Liste der Dinge ab, die David vor seinem Tod noch erleben möchte. Dieser Film ist trotz oder vielleicht auch wegen der Thematik so lebensbejahend und ja, fast schon fröhlich. Natürlich gibt es schlimme Szenen. Es geht nunmal um eine schwerkranke Person. Aber der Film zeigt, dass jede*r das Recht hat glücklich zu sein. Dass es nie zu spät ist, seine Träume zu verwirklichen. Dass man manchmal einfach Dinge tun muss, statt auf eine bessere Gelegenheit zu warten. 

Spontan habe ich mit einer Serie begonnen und im Januar die erste Staffel gesehen. Die zweite und damit vorerst/wahrscheinlich letzte Staffel, möchte ich gern im Februar sehen. Es handelt sich um Mindhunter. In dieser Serie geht es grob gesagt ums Profiling, aber nicht in der heutigen Zeit, sondern in den 70ern. Mindhunter befasst sich nämlich mit den Anfängen des Profiling und zwar beim FBI. Ich kann die Serie inbesondere Thrillerfans nur empfehlen. Wenn man heute von Serienmördern spricht, weiß jede*r sofort was gemeint ist. Aber diesen Begriff gab es ja nicht schon immer. Jemand hat ihn sich ausgedacht. Für mich war es so großartig, als es dann in einer Folge plötzlich hieß "Nennen wir sie Serienmörder". Ich bin auf jeden Fall sehr begeistert, außer von der kleinen Liebesgeschichte, aber sie ist Soziologin, was wiederrum cool ist, und freue mich total auf die zweite Staffel. 

Das Leben in seinen Facetten:
Ich habe im Januar an der Yoga Challenge von Mady Morrison teilgenommen. Ich habe zwar nicht jeden Tag Yoga gemacht und deshalb noch ein paar Videos übrig, aber das ist gar nicht so schlimm. Ich wollte vor allem wieder anfangen. Außerdem habe ich durch die Challenge herausgefunden, an welchen Tagen ich Yoga leicht in meinen Alltag integrieren kann und an welchen nicht. Für die Zukunft habe ich mir erstmal drei feste Tage dafür vorgenommen, mit der Option auch an den anderen Tagen Übungen zu machen, wenn es zeitlich passt. Ich hoffe, dass ich durch das regelmäßige Üben motivierter bin mir eine Gruppe zu suchen, wenn man wieder gemeinsam und außer Haus Sport machen darf.

Nach meinem Urlaub gab es ziemliche Startschwierigkeiten auf der Arbeit. An meinem ersten Tag ging überhaupt nichts, danach ging die Terminverwaltung eine Woche nicht. Mittlerweile funktioniert soweit alles, abgesehen von den üblichen Zickereien, die wir schon seit Monaten haben.

Es gab Schnee. Ich wiederhole es nochmal, weil es so unglaublich klingt: Es. gab. SCHNEE. Hier. Am Freitagvormittag hat es angefangen und bis zum späten Abend nicht wieder aufgehört. Zwar musste ich deshalb von der Arbeit nach Hause laufen, aber das habe ich gern in Kauf genommen. Ich habe gestern und heute zwei tolle Schneespaziergänge gemacht und bin sehr happy über den Anblick. Morgen früh werde ich aber fluchen, denn der Radweg den ich benutzen muss ist nicht geräumt (macht ja auch total Sinn, den Schnee vom Gehweg auf den Radweg zu schieben, aber hey, was weiß ich schon).

Ausblick auf den Februar:
Im Februar möchte ich unbedingt Mindhunter beenden. Außerdem würde ich gern ein bisschen mehr lesen als im Januar und vielleicht klappt es ja auch mit dem Bloggen endlich wieder. Ansonsten ist nichts geplant, aber was soll man derzeit auch groß planen. 

Habt einen schönen Februar ♥ Julia

Freitag, 15. Januar 2021

Gedankensammelsurium ~ Meine Leseziele für 2021

Hallo zusammen,

vielleicht habt ihr mal mitbekommen, dass ich früher jedes Jahr unter ein bestimmtes Lesemotto gestellt habe. So gab es ein Reihenjahr, ein Sachbuchjahr und ein Jahr der SüB-Verjüngung. Aus Mangel an Ideen gab es im letzten Jahr kein Motto und auch dieses Jahr gibt es keines. Da ich aber trotzdem ein paar Lesevorhaben habe, diese nur nicht zu einem Motto taugen, habe ich mir einige kleinere Ziele gesetzt. Es wirkt vielleicht ein bisschen viel, aber einige Kategorien lassen sich durchaus miteinander verbinden. Außerdem sollen mir diese Ziele vor allem als Orientierung dienen, falls ich mal wieder alles gleichzeitig lesen möchte.

SuB aus 2020 weglesen
Das ist jedes Jahr mein Ziel und das für mich wahrscheinlich wichtigste. Es ging und geht mir nie darum, einen Null-SuB zu haben. Ich möchte nur einen jungen SuB haben. Ende 2021 möchte ich also wieder nur Bücher auf dem SuB haben, die ich auch dieses Jahr bekommen habe.

Bücherschrank
Ich wohne in der Nähe eines Bücherschranks und irgendwie ist es passiert, dass sich sehr viele Bücher angesammelt haben, die ich von dort mitgenommen habe. Wahrscheinlich habe ich zu oft Bücher dort hingebracht... Es sind jedenfalls so viele, dass ich mir hier ein extra Ziel setzen musste. Bis Ende des Jahres möchte ich möglichst die Hälfte der Bücher gelesen haben.

Miniziele
Ich habe mir ein paar Miniziele gesetzt, weil ich am liebsten alles gleichzeitig machen möchte. SuB verjüngen, Reihen beenden, Bücher rereaden, das Regal leeren... Da aber nicht alles gleichzeitig möglich ist und ich beim Fokussieren auf eine Sache, alle anderen vergessen würde, gibt es die Miniziele. Ich möchte:
  • 6 Reihen abbauen (und hier meine ich tatsächlich solche, die auch beendet sind!)
  • 6 Klassiker lesen
  • 6 Bücher meiner Mutter lesen
  • 6 Bücher rereaden (bevorzugt die, an die ich mich nicht erinnern kann, damit ich sie ggf. aussortieren kann)
  • 6 Bücher aus dem Bereich Gay(romance) lesen, weil ich das Genre liebe, aber vernachlässige
  • 6 Bücher aus der Onleihe lesen, damit ich meine Liste leeren und gleich wieder füllen kann
  • 6 Bücher von meinem "99 Bücher, die man gelesen haben muss" Poster lesen
  • 3 Bücher auf Englisch lesen
  • 3 Leseprobenbücher lesen

Poster - 99 Bücher, die man gelesen haben muss
Erklärungsbedürftig sind wahrscheinlich zwei Punkte:

Als meine Mutter ihr Bücherregal aufgelöst hat, habe ich sehr viele ihrer Bücher übernommen. Wir haben einen ähnlichen Lesegeschmack bzw. lesen wir beide sehr gern Thriller und so haben eben viele Bücher nur das Stockwerk gewechselt. Es handelt sich dabei größtenteils um ältere Werke von bekannten Autor*innen wie Hakan Nesser, Henning Mankell, Camilla Läckberg, Karen Fossum, Tess Gerritsen etc. Ich möchte Bücher dieser Autor*innen lesen und erfahren, ob sie mir gefallen. Wenn ja... habe ich für die nächsten Jahre genug zu lesen. Wenn nein, werde ich die jeweiligen Autor*innen komplett aussortieren. Mit Petra Hammesfahr lief dieser Versuch übrigens 2020 hervorragend.

Was die Leseproben angeht, werde ich ein bisschen freakig. Ich weiß nicht so genau wie es angefangen hat, aber irgendwann hatte ich einen großen Stapel Leseproben interessanter Bücher. Regelmäßig bin ich den Stapel durchgegangen und habe alles aussortiert, was mich nicht mehr interessierte (selten) oder wo ich das Buch schon gelesen hatte (öfter). Jetzt ist der Stapel kleiner, aber immer noch da. Jeder normale Mensch würde die grüne (oder hier blaue) Tonne aufmachen, die Leseproben reinschmeißen und den Deckel wieder schließen. Ich sage mir: "Du bist doch nicht mit dem Zeug umgezogen, damit du sie jetzt 350 km weit weg von Zuhause in den Papiermüll schmeißt." Muss man nicht verstehen. Ich möchte mindestens drei der Leseprobenbücher lesen und dann die Leseprobe in den Müll schmeißen. Denkt euch dazu euren Teil. Ich habe eine Macke was Listen und Dinge erledigen und abhaken und so weiter angeht. Aber sonst bin ich voll okay.

Film & Fernsehen 

Ich habe den Post zwar Leseziele genannt, aber es gibt ja doch viele Film- und Serienliebhaber unter den Buchmenschen. Auch in diesem Bereich habe ich mir ein paar Sachen vorgenommen und von zwei Dingen erzähle ich euch jetzt:

  • Eine Serie beenden
Große Verwunderung bei einigen. Ich bin kein Serientyp. Aber auch kein Filmtyp. Und trotzdem gucke ich einigermaßen oft TV oder schaue Videos. Was gucke ich dann? Alles und nichts vermutlich. Jedenfalls habe ich einige Serien angefangen, aber ich schaue sie nie zu Ende, weil mir dann die Motivation fehlt. Ich habe mir aber gedacht, dass eine Serie pro Winter drin sein muss. Am Ende meines Lebens bin ich dann vielleicht mit meiner aktuellen Serienliste durch. Ich habe mir für den Anfang Queer als Folk ausgesucht, aber falls was anderes dazwischen kommt, wäre das auch okay.
 
  • Meine Netflix-Liste bearbeiten
Netflix und ich. Ich habe mir sehr lang und sehr erfolgreich gegen Netflix gewehrt. Dann habe ich mir einen Account zugelegt. Ich habe es sehr viel genutzt, danach nicht mehr angefasst und jetzt ist es mal so mal so. Was mich an Netflix wirklich wirklich stört ist, dass man dort nur eine Liste anlegen kann. EINE! Was soll denn der Mist? Ich brauche mindestens zwei (eine für gesehene und eine für ungesehene), eher mehr. Ich sag ja, ich habe einen Listenfimmel. Egal. Jedenfalls gibt es auf meiner Liste einige traurige Filme und ihr wisst, traurig ist nicht meins. Daher habe ich mir zehn Titel rausgesucht, die ich dieses Jahr gern sehen würde. Damit ich sie abhaken kann.

Habt ihr euch Leseziele gesetzt? Nehmt ihr an Challenges teil? Erzählt mir alles! :)

Sonntag, 10. Januar 2021

Aktion ~ Gänseblümchen 2021 #1

Hallo zusammen,

neues Jahr, neuer Versuch. Mal sehen, wieviel Ausdauer ich dieses Jahr habe. Ich habe diese Aktion bei Laberladen entdeckt. Ursprünglich stammt sie von Hoffnungsschein. Es geht im Grunde genommen darum, sich auf die guten Dinge zu konzentrieren. Was ist dir in der letzten Woche schönes passiert? Was hat dich glücklich gemacht? Was hat dich aufgemuntert? Was hat dir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert? 

 

Letzten Sonntag bin ich wieder in den Norden gefahren. Es scheint, als läuft es auf dieser Bahnstrecke besser, als damals in den Süden. Ich bin wieder ohne Verspätung oder sonstige Probleme angekommen, was mich sehr freut.

Am Montag hatte ich noch frei und ich habe den Tag gut genutzt. Ich hab mir zwar den Wecker relativ früh gestellt, weil ich im Urlaub doch sehr lang geschlafen habe, aber ich hab noch ein paar Videos im Bett geschaut. Dann war ich einkaufen, hab mein Bücherregal komplett aus- und ein bisschen umgeräumt, Geschenke für meine Kolleg*innen fertig gemacht, gekocht und ein Buch beendet. 
 
Ich habe mit der 30 Tage Yoga Challenge von Mady Morrison angefangen. Bisher habe ich es jeden Tag geschafft, die Übungen zu machen. Aber ich hatte ja noch keinen Montag, an dem ich gearbeitet habe. Mal schauen, wie es morgen klappt. 

Gemeinsam mit Sarah Force habe ich mir Groupies bleiben nicht zum Frühstück angesehen. Also sie bei sich, ich bei mir, aber gleichzeitig. Wir kannten den Film beide schon, aber es war sehr schön, sich mit Sarah auszutauschen. Der Film ist ein niedlicher Teeniefilm und zum Beispiel für Fans von "Systemfehler - Wenn Inge tanzt" zu empfehlen. 

Hattet ihr eine schöne erste Woche im neuen Jahr? Was waren eure Gänseblümchenmomente?



Freitag, 8. Januar 2021

Mein Lesejahr 2020

Hallo zusammen,

ich wünsche euch ein frohes und vor allem gesundes Jahr 2021. Ich schätze, die wenigsten haben Anfang des letzten Jahres mit dem gerechnet, was da auf uns zugekommen ist. Es soll aber gar nicht so viel um dieses Thema gehen, sondern hauptsächlich um Bücher. 

Ich habe im letzten Jahr einmal mehr meine Arbeit, und vor allem die Sicherheit die diese bietet zu schätzen gelernt. Zwar habe ich häufig Kontakt zu anderen Menschen, aber ich muss(te) mir keine Sorgen über Kurzarbeit, Homeoffice oder gar Arbeitslosigkeit machen. Mir ist bewusst, dass das ein großes Privileg ist. Ansonsten habe ich mal mehr, mal weniger mit mir und meinem Leben gehadert. Ich bin umgezogen, durfte aufgrund der Urlaubssperre 2019 im Jahr 2020 viel Urlaub nehmen, habe mit Yoga Zuhause angefangen und wieder aufgehört, ein paar lustige Treffen mit Kolleg*innen gehabt, als es noch und wieder möglich war. Tatsächlich waren auch zwei Tagesausflüge möglich, einmal Anfang des Jahres nach Holland und an meinem Geburtstag nach Bremen. Außerdem habe ich mich auf Twitch angemeldet und dadurch den Weg in eine tolle Community gefunden ♥

Was den Blog und Bücher angeht, war 2020 durchwachsen. Ich habe etwa 50 % weniger Beiträge gepostet als im Vorjahr, was meine Gedanken und Gefühle bestätigt, dass da etwas nicht stimmt. Es geht mir nicht darum eine bestimmte Anzahl an Beiträgen pro Woche oder Monat oder Jahr zu posten, aber so wie aktuell geht es für mich auch nicht weiter. Was sich ändern wird, weiß ich noch nicht. Aber ich werde es euch ggf. wissen lassen. 

Mein Rückblick wird wie immer ausufernd sein (wenigstens das ändert sich nicht). In Klammern findet ihr den Vergleich zum Vorjahr. Soweit vorhanden. Ich habe für 2020 die Exceltabelle von Tinette verwendet, weshalb ich manche Kategorien nicht ganz genau so auswerten konnte, wie ich es vorher gemacht habe. Letztendlich dient die Auswertung aber nur der Unterhaltung, da kommt es auf ein Buch mehr oder weniger nicht an.

 
Allgemeines
Gelesen: 108 Bücher (111)
Davon: Rereads: 3 (8)
Nicht auf Deutsch: 1 (1)
Abgebrochen: 6 (5)
Seiten: 37.440 (43.454)
Seiten pro Tag: ~ 102 (~ 119)
Ø Bewertung: 3,7 (3,7)
SuB am 1. Januar 2020: 14 Bücher
SuB am 31. Dezember 2020: 9 Bücher
Bester Monat: Januar (12 Bücher)
Schlechtester Monat: Februar und November (6 Bücher)
 
 Ich habe 2020 etwas weniger gelesen als im Vorjahr. Wenn man aber berücksichtigt, dass ich dieses Jahr komplett gearbeitet habe und im ersten Halbjahr 2019 noch auf Jobsuche war (also mehr Zeit hatte), bin ich sehr zufrieden. Ich habe nur wenig Bücher erneut gelesen, was einerseits gut ist, da meine Rereads oft Kummerrereads sind. Andererseits finde ich das auch ein bisschen Schade, da ich mittlerweile ganz gern meine Lieblingsgeschichten nochmal lese. Für nächstes Jahr plane ich mehr Rereads, aber dazu vielleicht an anderer Stelle mehr. 
Ich habe ein Buch auf Englisch gelesen. Gut ist, dass es nicht null waren, schlecht ist, dass es nur eins war. 
Ich habe ein Buch mehr abgebrochen als 2019 und drei mehr als 2018. Ist nicht schön, stört mich persönlich aber auch nicht so sehr. 
Zu meinem SuB muss ich nicht viel sagen, da die meisten von euch die Entwicklung mitbekommen haben. Falls nicht: Worte zum SuB. Ich hatte meinen SuB zwischenzeitlich auf 1 Buch reduziert. Mir ist vor allem wichtig, dass mein SuB möglichst jung ist, daher sind 9 Bücher vollkommen in Ordnung. 
 

Die monatliche Verteilung ist irgendwie interessant. Zuerst kam der stärkste Monat und dann der schwächste. Vielleicht hat es mir nach den vielen Büchern im Januar gereicht? Allerdings habe ich auch angefangen nach Wohnungen zu suchen, daher musste ich andere Prioritäten setzen. Warum der November so lesearm war, kann ich gar nicht so genau sagen. Vielleicht habe ich ein bisschen viel auf YouTube und Twicht rumgehangen...

Verlage
Verlage insgesamt: 49 (36)
Davon: Fischer: 10 (8) 
LYX: 9 (13)
Heyne: 7 (8)
 
Ich habe Bücher aus 49 verschiedenen Verlagen gelesen. Damit übertreffe ich den Stand aus 2018 um einen Verlag und den aus 2019 um eine ganze Menge Bücher. Das finde ich ziemlich cool, auch wenn ich nicht bewusst nach neuen Verlagen suche. Ich denke es hängt damit zusammen, dass ich einerseits mehr Sachbücher lese und andererseits viel in der Bibliothek leihe. So komme ich auch auf Bücher, die im Buchladen und in den sozialen Netzwerken nicht so präsent sind.
Die drei häufigsten Verlage sind gegenüber dem Vorjahr gleich geblieben. Fischer und LYX haben lediglich die Plätze getauscht.

Medium
Ebook: 15 (15)
Buch: 85 (101)
davon: Taschenbücher: 55
Hardcover: 30
Hörbuch: 8 (18)

  Fangen wir mit dem positiven an: Ich habe genauso viele Ebooks gelesen wie im Vorjahr. In den letzten Jahren habe ich immer wieder geplant mehr Ebooks zu lesen, aber es hat nie richtig geklappt. Ich kann also mit Stolz verkünden, dass es dieses Jahr zumindest nicht weniger geworden sind. 2020 habe ich eine Bücherliste aus dem Internet verwendet, weshalb ich dieses Jahr auch die Verteilung des Formats genauer auswerten kann. Ich habe 55 Taschenbücher und 30 Hardcover gelesen. Das ist ein bisschen überraschend, weil ich bevorzugt Taschenbücher kaufe. Die Hardcover sind also überwiegend Büchereibücher, Bücher aus dem offenen Bücherschrank oder nicht als Taschenbuch erhältlich.
Leider höre ich immer weniger. 2018 waren es 28 Hörbücher, 2019 waren es 18 und jetzt 2020 waren es 8. Kein Scherz. Wenn ich von meinem momentanen Leseverhalten ausgehe, werden es 2021 auch nicht mehr. Aber wer weiß schon, was das Jahr bringt.

Erscheinungsjahr:
aktuelles Jahr (2020): 10 (17 Bücher aus 2019 in 2019)
vor einem Jahr (2019): 14 (13 Bücher aus 2018 in 2019)
2019 bis 2000: 82 (80)
davon: 2000 bis 2010: 4
2011 bis 2018: 78
vor 2000: 2 (5) 
das sind: Vaterland - Robert Harris 
Eine Weihnachtsgeschichte - Charles Dickens 

Diese Kategorie mag ich eigentlich sehr gern, aber ich finde es schwierig, diese für euch verständlich auszuwerten. Mich interessiert, wie aktuell die Bücher sind, die ich so lese. Zehn meiner gelesenen Bücher sind erst in 2020 erschienen. Dazu kommen 14 Bücher, die im Jahr 2019 erschienen sind. Insgesamt habe ich also 24 Bücher gelesen, die nicht älter als ein Jahr sind (wobei ich die Monate nicht berücksichtigt habe. Das wäre mir zu aufwendig gewesen). Das sind sechs weniger als im Vorjahr. Ich denke das kommt daher, dass ich durch meine Anmeldung in der Bibliothek häufig dort gestöbert und ein paar Staubfänger meiner Wunschliste ausgeliehen habe. 
Die Klassiker habe ich leider wir sehr vernachlässigt. Für nächstes Jahr habe ich mir ein bisschen was vorgenommen. Mal sehen, ob das was wird.

Originalsprache:
Deutsch: 47 (57)
Fremdsprachig: 61 (59)
davon: Englisch: 49
 
Können wir bitte ganz kurz bewundern, wie gut ich die Balance zwischen Englisch und Deutsch halte ?! Gut, wenn man alle übersetzen Bücher zugrunde legt, sieht es nicht mehr ganz sooo ausgeglichen aus. Ich find mich aber trotzdem gut ;) Mir persönlich ist es nicht so wichtig, ein Buch (wenn möglich) in Originalsprache zu lesen. Ich finde es einfach interessant, wie sich das Verhältnis entwickelt. Oder auch nicht. 
 
Einzelbände: 53 (41)
Teil einer Reihe: 55 (75)
Davon: Reihenauftakt: 17 (22)
Reihenfortsetzung: 26 (34)
Reihenabschluss (auch aktueller Stand): 11 (19) 
Spin-Off: 1
 
Ob ich mit dieser Auswertung so zufrieden bin, weiß ich noch nicht. Ich habe in etwa genauso viele Einzelbände wie Teile einer Reihe gelesen, was ich prinzipiell begrüße. Allerdings heißt das auch, dass ich wenig Reihen beendet habe und das gefällt mir wiederrum nicht. Wahrscheinlich muss ich wieder bewusster meinen Fokus darauf legen. Ich weiß nicht, wie manche nur 10 oder 15 offene Reihen haben können... Von den 11 abgeschlossenen Reihen ist übrigens eine eigentlich eine angefangene Reihe, da ich nur Band 3 und Band 1 und 2 nicht gelesen habe...

Seiten: 37.440 (43.454)
Davon: die dünnste Geschichte: Eine Weihnachtsgeschichte - Charles Dickens (92 Seiten)
das zweitdickste Buch: Todesnächte - Karen Rose (687 Seiten)
Seiten pro Tag: ~ 102 (~ 199)
Eher dünne Bücher (< 200 Seiten): 11 (11)
Eher dicke Bücher (> 500 Seiten): 13 (19)
 
 Der Preis für das dickste Buch des Jahres geht nach einem Jahr Pause wieder an Karen Rose. Zwar habe ich auch von Sabine Ebert (Siegerin 2019) ein Buch gelesen, aber ihr Finale war nicht ganz so dick wie die Vorgänger. Insgesamt habe ich weniger dicke Bücher gelesen, als im Vorjahr. Das ist aber auch nicht so verwunderlich, da ich nicht mehr so viel Zeit für dickere Bücher habe und ich lese ja lieber gar nicht, als lange an einem Buch. Da fällt mir ein, dass ich mal tracken könnte, an wievielen Tagen des Jahres ich überhaupt lese...

 
Autoren & Autorinnen:
Autoren: 28 (46) 
Autorinnen: 75 (67) 
Beides: 4 (1) 
Divers: 1
Neuentdeckungen: 60 (43) 
Altbekannt: 30 (34)
Häufigste Autorinnen: Rie Aruga (10x (Manga)), Sabine Klewe (4x), Kerstin Gier (3x), Ursula Poznanski (3x), Marah Woolf (3x)
 
In den letzten Jahren war das Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Autoren immer etwa ausgeglichen mit leichtem Frauenüberschuss. In diesem Jahr gibt es einen deutlichen Frauenüberschuss. Wie bereits öfter erwähnt, ist auch das Geschlecht der Autor*innen für mich nicht so ausschlaggebend. Ich wähle Bücher nach dem Klappentext aus, nicht nach dem Geschlecht der Schreibenden. 

Interessanter ist für mich die Tatsache, dass ich viele AutorInnen 2020 zum ersten Mal gelesen habe. Das habe ich auch gemerkt, als ich die häufigsten Autorinnen herausgesucht habe (Männer waren nicht mehrmals vertreten). Nur ganz wenige AutorInnen habe ich überhaupt mehrmals gelesen. Sehr begeistert bin ich von der Tatsache, dass ich von allen oben genannten Autorinnen die Reihen komplett gelesen habe.
 
Neuzugänge:
Insgesamt: 52 (89)
Davon: Von der Wunschliste: 47 (73)
Nicht von der Wunschliste: 5 (16)
 
Ehrlich gesagt bin ich auf diese Zahlen stolz. Natürlich sind meine Neuzugänge davon beeinflusst, dass ich mich im Januar 2019 in der Bibliothek angemeldet habe. Wenn der Reiz des Neuen sich ein bisschen abgenutzt hat, werde ich wahrscheinlich wieder mehr Bücher kaufen, aber wenn es insgesamt so bleibt, bin ich sehr zufrieden. Die meisten der gekauften Bücher wollte ich wirklich haben. Nur wenige waren Spontankäufe. Das ist mir angesichts meiner großen Wunschliste sowieso wichtiger, als die Anzahl der Neuzugänge selbst.

Ausgaben:
Vollpreis: 12 (25)
Anderer Preis: 29 (32)
Davon: Neu: 7 (26)
Gebraucht: 22 (6)
Nicht bezahlt: 11 (32)
Davon: Neu: 9 (18)
Gebraucht: 2 (14) 
 
In 2019 habe ich etwa die Hälfte der gekauften Bücher zum Vollpreis gekauft. In diesem Jahr habe ich für etwa 70 % meiner Bücher nicht den Vollpreis gezahlt. Das kann man aus Umweltschutzgründen gut finden, oder aus Autorenperspektive schlecht, aber es ist wie es ist. Ich nehme mir hier nichts bestimmtes vor. Mich interessiert einfach die Entwicklung. Zum Beispiel finde ich es spannend, dass ich 2020 öfter bei Rebuy und medimops bestellt habe, da 22 der Bücher gebraucht waren, von denen ich nicht den Vollpreis gezahlt habe. Die 7 Exemplare sind Mängelexemplare, die ich im Buchladen gekauft habe. 
Die Bücher die ich nicht bezahlt habe (hört sich an, als hätte ich sie geklaut. Habe ich natürlich nicht), sind überwiegend Geschenke zum Geburtstag oder zu Weihnachten (zum Teil direkt, zum Teil durch Gutscheine). Auch Paybackpunkte habe ich eingelöst und ich habe ein Manuskript einer Freundin testgelesen. Eines der gebrauchten Bücher habe ich aus dem Bücherschrank und eines habe ich geschenkt bekommen. 
Letztes Jahr hatte ich übrigens vermutet, dass sich die Kategorie Anderer Preis - Neu drastisch erhöhen wird, da ich ja in einem Shoppingcenter arbeite, in dem es auch einen Thalia gibt (Stichwort: Taschenbuchjagd). Wenn Corona für irgendwas gut war, dann dafür, dass die Zahl sehr niedrig geworden ist ;)

 
Die meisten Neuzugänge hatte ich im Monat Februar (13 Stück). Das liegt daran, dass ich im März meinen ersten richtigen Urlaub hatte und daher Bücher bestellt habe. Im Juli hatte ich dann meinen dreiwöchigen Sommerurlaub (und Ende Juni Geburtstag), sodass es auch da viele Neuzugänge gab. In einigen Monaten gab es nur einen Neuzugang. Es gab keinen Monat ohne Neuzugang.

Insgesamt habe ich 41 Bücher gekauft, ein Buch kommt aus dem öffentlichen Bücherschrank, zwei Bücher habe ich von meinen Paybackpunkten gekauft und sechs Bücher habe ich geschenkt bekommen (inkl. Gutscheine). Wo die zwei Bücher Differenz herkommen, konnte ich leider nicht herausfinden. Vermutlich habe ich in meiner handschriftlichen Liste Bücher eingetragen, die in der elektronischen Liste nicht aufgeführt sind und umgekehrt. Das nervt mich, aber wenn ich versuche den Fehler zu finden, lest ihr den Beitrag erst Mitte Januar und das mag ich nicht.

Hörbücher:
Gehört: 8 (19) 
Abgebrochen: 1 (1) 
Minuten: 3.390 min / 56,5 h (11.351 min / 189,18 h) 
Ø Bewertung: 2,8 (3,6)
Bester Monat: März
 
Ob die Auswertung bei nur 8 Hörbücher noch Sinn macht... ich weiß nicht. Vielleicht doch, denn ich habe ausgerechnet, wie die durchschnittliche Bewertung meiner Hörbücher ausgefallen ist und das ist erschreckend schlecht. Folglich... sollte ich mich nicht bemühen mehr Hörbücher zu hören, sondern nur noch zu hören, wenn ich wirklich Lust darauf habe. Vergessen wir diese Kategorie schnell wieder.

Buchverfilmungen:
Filme + 1 Serie: 34 (38)
Abgebrochen: 1 (2)
Davon: Buchverfilmungen: 8 (19)
Davon: Buchvorlage gelesen: 4 (19)
Buchvorlage nicht gelesen: 4 (3) 
Bewertung der Buchverfilmungen:
Gleich: 1 (5)
Buch besser: 2 (7)
Film besser: 1 (4) 
 
Leider, leider habe ich 2020 super mit der Filmliste geschludert. Das was ich notiert habe, habe ich ausgewertet, aber ich fürchte, es ist nicht ganz vollständig. Ich habe sehr wenig Literaturverfilmungen gesehen. Netflix ist Schuld. Allerdings habe ich durch Netflix auch Buchverfilmungen gesehen, die ich sonst nie gesehen hätte, zum Beispiel "Die Bestimmung". In zwei Fällen gefiel mir das Buch besser, in einem Fall war das Buch zu lang her, als das ich es beurteilen könnte und in einem Fall gefiel mir der Film bzw. die Serie besser. Hierbei handelt es sich um Dash & Lily ('s Winterwunder). 
 

 Es fällt mir - glücklicherweise - immer schwerer, für diese Kategorie ein Buch zu finden, da ich Bücher abbreche, wenn sie mir nicht gefallen. Ich lese durchaus Bücher, die ich als mittelmäßig bezeichnen würde, aber ich beende kaum Bücher, sie so gar nichts sind. Eines ist mir aber doch eingefallen:
 

Die Protagonistin Viki mochte ich leider überhaupt nicht. Es war nicht so witzig, wie ich es erwartet habe. Auch das viele Kiffen in dem Buch entspricht nicht meiner Form von Unterhaltung. 

So sehr ich Schwierigkeiten hatte einen Flop zu finden, so schwer fiel es mir anfangs auch, ein Highlight zu finden. Ich habe gute und auch sehr gute Bücher gelesen, aber zunächst hat mich keines länger beschäftigt, oder mir das Gefühl gegeben, dass es mir auch in ein paar Jahren noch wirklich gefallen wird.

 Bus 57 - Dashka Slater
Die Regenbogentruppe - Andrea Hirata

Petra Hammesfahr hat für mich einen Schreibstil, der mich an schriftliches True-Crime erinnert. Ich möchte unbedingt mehr von ihr lesen und bin dann hoffentlich wieder so begeistert.
 
Bus 57 ist schmerzhaft. Macht fassungslos. Aber es ist auch informativ. Gut geschrieben und von den vier Büchern wahrscheinlich DAS Highlight.
 
Hotline für besorgte Bürger zeigt, dass es nicht DEN oder DIE Migrant*in gibt. Aber auch nicht DIE ausländerfeindliche Person. Es ist wichtig miteinander zu sprechen, damit Vorurteile und Ängste  abgebaut werden können.

Die Regenbogentruppe trägt ihren Namen zurecht. Bildung ist keine Selbstverständlichkeit. Und manchmal braucht es nur eine engagierte Person, einen Menschen, der an dich glaubt und das macht den Unterschied.
 

Die Macht der Geographie - Tim Marshall

Zweifellos behandelt George ein wichtiges Thema. Gerade für junge Leser*innen. Aber die Umsetzung gefiel mir leider gar nicht, weil ich zu George keine Verbindung aufbauen konnte.
 
Ich liebe Geographie und habe mich daher von der Macht der Geographie sofort angesprochen gefühlt. Leider war mir das Buch zu trocken und zu sehr auf historische Zusammenhänge fokussiert. Außerdem ist das Taschenbuch total unpraktisch, da man die Karten auf Doppelseiten kaum lesen kann.
 

 

Zola, ein Buchhandlungshund, hat mich ein bisschen überrascht und mir vielleicht ein klein wenig mein Herz gestohlen. Eine süße Idee, mit einem niedlichen Hund, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird. Mit letzterem hatte ich zuvor keine guten Erfahrungen mehr gemacht, daher war Herzensräuber schon eine positive Überraschung.

Mein erstes Buch von Charlotte Link gefiel mir leider nicht, weshalb ich bei der Entscheidung verhalten war. Aber ich wollte es gern nochmal mit Frau Link versuchen, da die Auswahl dank meiner Mutter groß ist, und habe daher mit Melli und Ilona einen neuen Versuch gewagt. Zum Glück erfolgreich. Ein Spannungsroman, der mich auf ganzer Linie überzeugt hat.
 
*~*

Ihr Lieben, vielen Dank fürs Lesen. 
Erzählt mir gern, wie euer Lesejahr war (postet auch gern die Links zu eurem Rückblick), welche Kategorien ihr euch so anschaut und wie eure Zahlen in meinen Kategorien aussehen. Ich bin sehr gespannt ♥

Für 2021 habe ich kein Jahreslesemotto, sondern ich habe mir verschiedene kleine Ziele vorgenommen. Habt ihr Interesse daran, dass ich euch darüber berichte?
 
Ich wünsche euch alles Gute für 2021. Bleibt (oder werdet) gesund, bleibt positiv und stark. Ich hoffe, dass ihr gut durch die nächste (noch ungewisse) Zeit kommt. 
Vielen Dank für eure lieben Worte über das ganze Jahr, auch wenn es bei mir immer ruhiger und unorganisierter wird. Ich bin so dankbar dafür, dass ihr trotzdem bei mir bleibt und mir durch eure Kommentare eure wertvolle Zeit schenkt ♥
Eure Julia.