Donnerstag, 9. Juli 2020

Aktion ~ Gemütliches Lese-Miteinander bei Samtpfoten mit Krallen


Hallo zusammen,

nach langer Zeit (es sollen mittlerweile fast zwei Jahre sein, ich kann das kaum glauben :D) veranstaltet Livia heute wieder ein gemütliches Lese-Miteinander.

Thematisch wird es um das Reisen gehen, aber wer keine passende Lektüre zu diesem Thema findet, kann auch etwas anderes lesen. 

[18.00 Uhr]
Es freut mich, dass wir heute Abend wieder gemeinsam lesen. Ich wollte eigentlich direkt mit einem neuen Buch starten, habe es aber zeitlich nicht ganz geschafft mein jetziges zu beenden. Da es aber gerade spannend wird, werde ich das zuerst machen und mich dann einem neuen Buch widmen. 

Aktuell lese ich Die Verschworenen von Ursula Poznanski. Es handelt sich dabei um den zweiten Teil der Eleria-Trilogie. Mir fehlen noch ca. 40 Ebook-Seiten und es wird, wie schon erwähnt, gerade spannend. Von der Idee gefällt mir die Reihe bisher sehr gut, leider sind die Bücher gerade am Anfang sehr langatmig und es passiert nicht so viel. 

Was liest du heute und passt dein Buch vielleicht sogar zum heutigen Thema? 
Es handelt sich um eine Dystopie, die nur bedingt zum Thema passt. Die Charakter machen keine klassische Urlaubsreise, befinden sich allerdings auf der Flucht und müssen daher zwangsweise neue Orte kennenlernen. Das macht man ja sonst eher freiwillig. Ich selbst würde nicht in diese Welt reisen wollen, weil die Bedingungen sehr hart sind (es gab eine lange Eiszeit, die sich gerade erst zurückbildet).

Wo liest du? Vielleicht magst du uns sogar deinen Leseplatz zeigen. 
Ich sitze auf der Terasse. Hier ist es noch schön sonnig und ich habe Strom. Mein Laptop hat leider seit neuestem ein Akkuproblem, weshalb ich mich nicht auf die Hollywoodschaukel setzen kann.

Hast du dir einen kleinen Snack, ein Abendessen oder ein Getränk bereitgestellt?
Im Moment noch nicht. Vielleicht werde ich mir gleich noch ein paar Johannisbeeren pflücken.

[19.30 Uhr]
Ich habe den zweiten Band der Eleria-Trilogie beendet und würde eigentlich gern direkt mit dem finalen Band starten. Da das für einen Leseabend aber ziemlich doof ist, verschiebe ich das auf morgen und beginne jetzt mit folgendem Buch:


True North - Ein Moment für immer - Sarina Bowen
"Als May Shipley ihre Freundin Daniela beim Fremdgehen erwischt, ist ihr Leben ein einziger Scherbenhaufen. Doch zum Glück ist Barbesitzer Alec Rossi da, um sie aufzufangen. Seine Freundschaft ist wie Balsam für Mays gebrochenes Herz – bis ein Kuss plötzlich alles verändert. Aus einem werden zwei. Aus zwei werden zehn, und Alec weiß augenblicklich, dass er von May niemals genug bekommen wird. Doch das sind Gefühle, die er für sich behalten muss, wenn er ihre Freundschaft nicht aufs Spiel setzen will …  " (Quelle: Verlagsseite)


Ich habe bereits ein Buch über die Shipley Farm gelesen und mich gefragt, wo in meiner Gegend die nächste Cider-Farm ist. Ich würde da nämlich gern einziehen. Das ist dann vermutlich auch das einzige, was das Buch mit dem Thema reisen zu tun hat. 

In diesem Sommer stehen wohl bei den meisten von uns keine grossen Reisen an. Um so schöner ist es, mit einem Buch in die Ferne zu ziehen. Welches Buch aus eurem Regal (egal, ob gelesen oder ungelesen) entführt euch in fremde Welten und lindert so euer Fernweh? 

The Atlas of Beauty - Frauen der Welt - Mihaela Noroc
"Mihaela Noroc bereist seit 2013 die Welt, um ihr Fotoprojekt The Atlas of Beauty zu verwirklichen. Sie hat dafür Hunderte von Frauen aus verschiedenen Kulturen getroffen und sich ihre Geschichten angehört. Ihre Porträts sind so einzigartig wie die Frauen, die sie zeigen. Schönheit kennt weder Alter noch Trends noch Herkunft. Schönheit ist überall und zeigt sich in den unterschiedlichsten Facetten. Dieses Buch enthält 500 Porträts von Frauen aus mehr als 55 Ländern. Die Welt birgt eine erstaunliche Vielfalt, spannende Traditionen sowie bittere Realitäten." (Quelle: Verlagsseite)

Ich habe mich zur Abwechslung mal nicht für einen Roman entschieden, sondern für einen Atlas. Es ist natürlich kein klassischer Atlas, aber durch die vielen verschiedenen porträtierten Frauen lernt man definitiv fremde Welten und Kulturen kennen.

[21.00 Uhr] 
Ich habe gerade mit meiner Tante eine telefonische Ebook-Sprechstunde abgehalten, daher komme ich erst jetzt zum nächsten Update. Zuvor habe ich bis Seite 48 in True North gelesen. Das ist nicht viel, aber ich fühle mich sofort wieder willkommen im Shipley-Clan.

Wenn du selber auf Reisen gehst, nimmst du dann viele Bücher mit oder kommst du im Urlaub gar nicht so sehr zum Lesen? Und schleppst du viel Gewicht mit dir oder lieber einen eReader?
Als wir in meiner Kindheit/Jugend in den Familienurlaub gefahren sind, habe ich immer meine Bücher in der Reisetasche versteckt. Ich hatte Angst, dass mein Vater mit mir schimpft, wenn er die ganzen Bücher sieht. Natürlich durfte ich Bücher mitnehmen, aber ich glaube nicht das er weiß, wieviele ich tatsächlich mitgeschleppt habe :D

Meine letzten Reisen waren Städtetrips mit einem meiner Brüder und meiner Mutter. Wir haben eine angenehme Routine entwickelt, sodass ich tatsächlich relativ viel zum Lesen komme. Natürlich während der Fahrt-/Flugzeiten, aber auch im Urlaub selbst. Ich stehe morgens als erstes auf und wecke meine Mutter. Während ich im Bad bin, trinkt sie ihren ersten Kaffee. Anschließend macht sie sich fertig. Danach wecken wir meinen Bruder, damit er sich fertig machen kann und dann starten wir in den Tag. Ich habe also morgens oft gut und gerne eine Stunde Lesezeit. Abends lese ich dann auch manchmal, je nachdem wieviel wir am Tag so gelaufen sind und wie müde ich dadurch bin. Auf solchen Reisen nehme ich aber nur meinen Reader mit.

Hast du eine absolute Leseempfehlung für Urlaubslektüre? Ein leichtes, unterhaltsames, fesselndes und perfekt an den Strand, in eine Stadt oder die Berge passendes Buch?
Das finde ich schwierig, da ja doch jeder andere Ansprüche an seine Urlaubslektüre hat. Ich nehme mir auf den oben beschriebenen Städtetrips oft ein Buch mit, bei dem ich mir unsicher bin ob es mir gefallen könnte, oder das ich schon ewig vor mir herschiebe. Ich habe im Urlaub keine große Auswahl und greife daher eher zu dem Buch. Natürlich habe ich aber auch genügend Ausweichbücher, falls mir das Buch dann tatsächlich nicht zusagt.

[22.00 Uhr]
Würdest du gerne mit deiner/m Protagonist*in verreisen? Wenn ja, wohin soll es gehen und wenn nein, warum nicht? 
Mit Ria aus der Trilogie von Ursula Poznanski würde ich sehr gern verreisen. Allerdings würde sich das ein bisschen schwierig gestalten, weil sie offiziell tot ist. Sie ist innerhalb einer riesigen Kuppel aufgewachsen und kennt die Außenwelt gar nicht bzw. kennt sie nur durchs rausgucken. Da die Welt vereinfacht gesagt eine neue Eiszeit erlebt hat, kennt sie keine Sonne, kein Gras, kein Meer. Ich denke, ich würde mit ihr einfach eine Reise quer durch Deutschland machen. Wir würden im Garten meiner Eltern anfangen, damit sie barfuß über den Rasen laufen, Obst und Gemüse direkt aus dem Garten essen und an Blumen riechen kann. Dann würden wir zu mir fahren, damit sie Wind und Wellen kennenlernt. Anschließend würden wir nach Berlin oder Hamburg fahren, damit sie ein bisschen Stadtluft schnuppern kann. Danach ginge es in den Süden, auf jeden Fall nach Bamberg, weil ich diese Stadt liebe und dann runter zu den Alpen. Schnee kennt sie zwar zu Genüge, aber sicher keine Berge.

Die Protagonisten aus meinem aktuellen Roman kenne ich noch nicht gut. Aber es ist ein Liebesroman und natürlich werden Alec und May am Ende ein Paar werden. Da würde ich nur stören.

[23.00 Uhr]
Was hat euch gefallen heute, was weniger oder was wünscht ihr euch in Zukunft? Habt ihr Themenvorschläge oder Ideen zur Verbesserung? Ich freue mich natürlich über jegliche Rückmeldungen, Vorschläge, Wünsche und konstruktive Kritikt :-)
 
Ich fand es sehr angenehm, dass wir heute so eine kleine, feine Runde waren. Natürlich hast du, Livia, darauf keinen Einfluss, aber so fand ich es sehr schön. Es bleibt genug Zeit zum Stöbern UND Lesen und ggf. kann man zwischendrin auch noch eine Ebooksprechstunde abhalten :D

Thematisch kommt mir spontan so was wie Außerhalb der Komfortzone lesen in den Sinn. Gab es das schonmal? 

Vielen Dank für die Organisation, liebe Livia und danke an alle für die nette Plauderei ♥

Kommentare:

  1. Meine liebe Julia

    Es freut mich so sehr, dass du mit dabei sein wirst und ich bin mir sicher, dass sich noch ein wenig passende Lektüre für dich finden lässt ;-)

    Ganz liebe Grüsse und herzlichen Dank fürs Teilen der Ankündigung
    Livia

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  2. Liebe Julia,
    die Eleria-Trilogie hat mir sehr gut gefallen. Viel Spaß damit!
    LG Martina

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    1. Danke dir :) Die ersten beiden Teile haben jeweils vier Big Ben von mir bekommen. Ich bin jetzt sehr auf den dritten Band gespannt.

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  3. Hallo meine Liebe

    Ich finde, dass du ganz schön weit gereist bist, in eine komplett fremde, ferne Welt, was will man mehr? ;-)

    Oh wow...Johannisbeeren...

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    1. In der Schweiz sagt man doch sicher auch nicht Johannisbeeren, oder?

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    2. Wenn man es genau nimmt, bin ich nicht nur in eine fremde Welt, sondern auch gleich weit in die Zukunft gereist ;)

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  4. Mei, ich erinnere mich gut, die Trilogie hab ich damals sowohl gelesen als auch gehört - und ziemlich am Stück weggesuchtet :D. Viel Spaß damit - rote oder schwarze Johannisbeeren? Als Ösi muss ich da immer kurz umdenken, weil bei uns die roten ja Ribiseln heißen :D.

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    1. Fürs Suchten zieht sich für mich der Anfang jeweils zu sehr, aber vielleicht beim dritten Teil. Der zweite endet ja mit jeder Menge Enthüllungen.

      Wir haben nur rote im Garten :) Meine Oma hat auch schwarze und weiße, aber die verwenden wir eigentlich nur zum Marmeladekochen.

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    2. Die Roten sind eh die besten, bei meiner Oma gab's früher immer Ribiselkuchen im Sommer, der war soooo gut :).

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  5. Hallo Julia,

    obwohl ich sehr gerne Bücher von Ursula Poznanski lese, habe ich von deinem noch gar nicht gehört! Vielleicht liegt es daran, dass ich ihre Jugendbücher eher nicht lese.

    Nun wünsche ich dir noch viel Spaß mit dem neuen Buch!

    Viele Grüße,
    Sandra

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    1. Ich habe von ihren Jugendbüchern Erebos und Saeculum gelesen. Erebos fand ich na ja und Saeculum sehr gut. Die anderen interessieren mich nicht so. Diese dystopische Reihe wollte ich aber gern noch versuchen, weil ich wenig in dem Bereich lese und viele davon geschwärmt haben.
      Ansonsten kenne ich noch die Kaspary und Wenninger Reihe. Die hat mir richtig richtig gut gefallen. Die Reihe, die sie mit Arno Strobel geschrieben hat, möchte ich später auch mal lesen.

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    2. Ich habe Erebos 1 und 2 gelesen, die ich super fand, die Eleria-Trilogie (ebenfalls sehr gut), Layers (schwächer) und Aquila (schwach). Von den Thrillern habe ich einen, den sie gemeinsam mit Arno Strobl geschrieben hat gelesen...zu unglaubwürdig...und Band 2-4 der Salzburg-Reihe...die mag ich.

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    3. Aquila fand ich bisher auch das schwächste bei den Jugendbüchern von ihr ... Bei den Erwachsenen-Romanen war leider der Auftakt zur neuen "Vanitas"-Reihe auch eher schwach, der zweite Teil war Gott sei Dank aber besser. Die Bücher mit Arno Strobl leiden meiner Meinung nach teilweise daran, dass der Plot vermutlich eher aus Arnos Feder stammt. "Fremd" war da das beste Beispiel dafür, wie man ne gute Idee komplett bescheuert am Ende auflöst. Aber "Anonym" fand ich dafür wieder sehr gut. Man kann also wirklich nicht verallgemeinern, welche Bereiche ihr gut liegen und welche weniger :D.

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    4. Mit dem zweiten Erebos habe ich immer noch geliebäugelt, war mir aber nicht sicher, weil ich den ersten ja nur mittelmäßig fand. Und ich weiß auch nicht, ob man unbedingt nach so vielen Jahren noch eine Fortsetzung schreiben muss. Wenn es von Anfang an als Zweiteiler geplant war, okay, aber irgendwann später nochmal was zu machen... ich weiß nicht.

      Das Vanitas eher für Erwachsene ist, war mir auch nicht so klar. Hab aber auch den Klappentext nicht gelesen, muss ich zugeben.

      Danke für den Hinweis Ascari, dass der Plot wohl eher von Strobl kommt. Damit rückt die Reihe dann doch weiter nach hinten :D Ich hab ein Buch von ihm gelesen und fand das sehr vorhersehbar.

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    5. @Ascari: Genau, es war fremd, was ich gelesen habe und das Ende war sowas von unglaubwürdig....

      Ich finde, dass sich Poznanski mit den Figuren schwer tut. Ich vermisse bei ihren Jugendromanen eine Tiefe zu den Protas. Obwohl mich Erebos zum Beispiel echt begeistern konnte.

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    6. @Julia
      Erebos habe ich auch vor kurzem gelesen und fand es okay. Der zweite Teil steht noch auf meinem SuB. "Thalamus" würde ich noch gerne lese, die anderen reizen mich auch eher nicht. Die Reihe mit Kaspary und Wenniger habe ich geliebt!! Ich finde es so schade, dass es da nicht weiter geht und hoffe immer noch, dass da nochmal was kommt.
      Von den Büchern mit Arno Strobel habe ich den Einzelband "Fremd" gelesen, der mich eher verwirrt als begeistert hat und dann "anonym", was der erste Band von bisher zweien ist, diesen mochte ich sehr und werde irgendwann auch den zweiten Band anschaffen.

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    7. Haha, ich hätte erst alle Kommentare lesen sollen und dann euch allen antworten!

      Ich stimme bei "Fremd" total zu. Sehr merkwürdiges Ende, aber auch den Plot an sich fand ich merkwürdig.

      "Anonym" hat mir dann wieder sehr gut gefallen, aber "Invisible" kenne ich noch nicht. Auch die Vanitas-Reihe habe ich noch nicht begonnen und sehr Unterschiedliches über sie gehört. Hmmm...

      Die Kaspary & Wenniger - Reihe liebe ich total.
      Also ja, es ist echt schwierig zu sagen, ob man was Gutes oder Mittelmäßiges erwischt... aber ist ja am Ende eh alles Geschmacksache. Bei Erebos hatte ich das Gefühl, dass ich einfach nicht die Zielgruppe bin und kann mir gut vorstellen, dass Jüngere das richtig gut finden und sich in dieses Spiel total reindenken können. Das war bei mir lange Zeit schwierig. Den zweiten Band hatte ich aber schon angeschafft, bevor ich den ersten gelesen hatte... ja ja... der farbige Buchschnitt...

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    8. Das mit der Zielgruppe unterschreibe ich sofort. Ich liebe Erebos noch heute sehr (obwohl ich keine Gamerin bin, muss ich auch zugeben), aber ich habe den technischen Kontext, den die Autorin in das Buch verwoben hat, schon immer sehr genial gefunden :).

      Wenn einen diese Sachen allerdings nicht interessieren, verstehe ich sofort, wenn man sagt, dass die Geschichten dann nichts für einen sind. So ist das eben nun mal :D.

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  6. Ach Julia, so ein tolles Buch, das merke ich mir gleich vor. Merci für den Tipp :-)

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  7. @Martina
    Bei Julia auf dem Blog kann ich irgendwie nie direkt antworten, deshalb nun hier...
    Doch, wir sagen Johannisbeeren. Oft noch - je nach Region, ich sage das auch manchmal - "Johannistrübeli", also kleine Johannistrauben, macht ja Sinn, die Beeren sind wie eine Traube angeordnet. Wie sagt ihr denn?

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    1. Aber nur für die roten :D

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    2. Und die schwarzen? Heißen dann Johannisbeeren oder anders? :D

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    3. Also, bei mir in der Familie ist es üblich, zu den schwarzen schon Johannisbeeren zu sagen, bin mir aber nicht sicher, ob des allgemein gilt ...

      Euretwegen hab ich übrigens grad in die Wikipedia deswegen geschaut - und brech gerade weg, wie viele Bezeichnungen es für die Beeren gibt:

      "Die Johannisbeeren werden umgangssprachlich oder mundartlich in Norddeutschland Ahlbeere, landschaftlich Gichtbeere, in Schwaben Träuble, in der Pfalz und in Südhessen Kanstraube oder Kantztrauwe bzw. Gehonstraube, in der Schweiz Trübeli bzw. Meertrübeli genannt. In Österreich und Altbayern heißen sie Ribiseln (abgeleitet von lateinisch ribes über das gleichlautende italienische Wort)".

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    4. Heißen alle Ribisel =) Man sagt dann eben schwaze Ribisel dazu....die mag ich übrigens nicht. Die roten und weißen Ribisel dagegen sehr.

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  8. Ihr seid ja witzig in Österreich ;-)
    Ich denke, in meiner Familie sagt man Ribisel zu einer Griesspolenta... Dem muss ich einmal nachgehen. Also ganz etwas anderes.

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    1. Mich fasziniert des auch immer wieder, warum es eigentlich grad beim Essen so viele regionale Bezeichnungen gibt ... Die Schweizer kennen da ja wieder andere Ausdrücke :D.

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    2. Ja, das stimmt! Man denke nur an die verschieden Bezeichnungen der Kohlsorten.

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    3. Wir kommen aus unterschiedlichen (wenn auch deutschsprachigen) Ländern und das man da unterschiedliche Begriffe hat, kann ich ja noch verstehen. Aber wenn es dann innerhalb des Landes noch Unterschiede gibt, wird es ja echt kompliziert.

      Ich bin in NRW (Westen, holländische Grenze) aufgewachsen, habe fünf Jahre in Bayern im Süden gelebt und jetzt wohne ich seit einem Jahr in Norddeutschland. Jedes Mal muss ich - gefühlt - die Hälfte meines Nahrungsmittelvokabular ersetzen oder ergänzen :D

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  9. Oder das Kerngehäuse des Apfels oder der Anschnitt des Brots....wirklich spannend. Aber gerade Essen ist ja so etwas persönliches, fast schon intimes, da werden Familiengeheimnisse weitergegeben, da sind nur die engsten, liebsten Menschen am Küchentisch, die Kinder lernen die ersten Worte (und sagen sicher auch viele Nahrungsmittel falsch, was sich dann innerhalb der Familie als Insider einbürgert) und so wird das halt nicht nur regional total geprägt, sondern so hat auch noch jede Familie für gewisse Nahrungsmittel oder Gerichte eigene Namen. Aber ja, sehr, sehr spannend und auch immer total schön zu erfahren.

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    1. Scherzl in Österreich, durch meine (deutsche) Mutter kenne ich aber auch den Ausdruck Knörzchen :D.

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    2. Ich weiß weder was Scherzl noch was Knörzchen ist :D

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    3. Den Brotanschnitt (oder das Brotrestl, je nachdem wie man das sieht) meine ich damit :). Der Bastian Sick hat da in seiner "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod"-Reihe auch mal darüber geschrieben, wie viele verschiedene Ausdrücke es da gibt :).

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    4. Ah okay. In meiner Familie gibt es dafür glaub ich kein Wort :D Wir nennen es schlicht und einfach "Rest" ^^

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  10. Ha, so eine witzige Vorstellung: Julia reist in den Liebesroman und zerstört die Idee der Autorin, das Paar kommt nicht zusammen, Julia verliebt sich in den Protagonisten, die Protagonistin wird wütend, Ende :D

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  11. Liebe Julia

    Wie schön, dass du dabei warst, es war wirklich eine tolle, gemütliche Runde. Ich bin gerade alle Abende durchgegangen (und wurde dabei auch seeehr nostalgisch, das 1. GLM fand 2014 damals noch in meiner alten Wohnung, die ich immer noch ein wenig vermisse, statt) und dieses Thema war noch nie dabei, obwohl es sicher allen von uns so geht, dass wir manchmal Bücher bei uns beherbergen, die eigentlich nicht unserem Genre entsprechen. Oder meinst du Komfortzone wirklich im Sinne von dass ein Angsthase sich mal so richtig gruseln oder eine Antiromantikerin sich mit Kitsch konfrontieren soll?

    Danke auf jeden Fall für den Tipp, den merke ich mir.
    Alles Liebe
    Livia

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    1. Na ja es gehört ja beides irgendwie zusammen, finde ich. Warum steht denn das Buch, das eigentlich nicht dem bevorzugten Genre entspricht noch im Regal der ungelesenen Bücher? Eben weil man sich als Angsthase nicht gern gruselt oder mit Kitsch nichts anfangen kann. Also es geht für mich beides in die gleiche Richtung.

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