Samstag, 17. Oktober 2020

Sammelsurium ~ Bücher in Quizsendungen VIII

Hallo zusammen,

es wird wieder Zeit für ein Quiz. Habt ihr Lust?

1. Wer weiß denn sowas? - 13. Januar 2020
Wonach benannte der Autor Rudyard Kipling die Tiere des "Dschungelbuchs"?
A: Es handelt sich um Sterne im Andromedanebel.
B: Es sind die jeweiligen Tierbezeichnungen in der Hindi-Sprache.
C: Es waren die Namen seiner adoptierten Straßenhunde.
 
2. Quizduell Olymp - 03. April 2020
Welches ist das erste Lebensmittel, durch das sich die Raupe Nimmersatt im Kinderbuchklassiker frisst?
A: Schokoladenkuchen
B: saure Gurke
C: Apfel
D: Melone 

3. Quizduell Olymp - 03. April 2020
Paulo Coelhos Bestseller "Der Alchimist" handelt von einem ...?
A: selbstzweifelnden Börsenmakler
B: erfolglosen Goldschmied
C: sinnsuchenden Schafhirten
D: todkranken Apotheker
 
4. Gefragt gejagt - 11. Mai 2020
Wie heißt ein sehr umfangreicher Roman von Paul Auster?
A: 12 11 10 9
B: 8 7 6 5
C: 4 3 2 1 

5. Gefragt gejagt - 10. Juni 2020
Den Jugendbuchklassiker "Vorstadtkrokodile" verfasste Max von der ...?
A: Rot
B: Grün
C: Blau

6. Gefragt gejagt - 18. Juni 2020
Der letzte Teil einer Buch-Reihe von Marc-Uwe Kling heißt "Die Känguru-..."?
A: Testamente
B: Apokryphen
C: Geständnisse

7. Gefragt gejagt - 05. August 2020
In welchem Roman hat der Protagonist dieselben Initialen wie der Autor?
A: Die Blechtrommel
B: Emil und die Detektive
C: Der Steppenwolf

8. Gefragt gejagt - 06. August 2020
Wie heißt Astrid Lindgrens Romanheld Michel mit Nachnamen?
A: Nilsson
B: Ohlsson
C: Svensson
 
9. Gefragt gejagt - 29. September 2020
Hildegunst von Mythenmetz ist die Hauptfigur des Romans "Die Stadt der ..."?
A: träumenden Bücher
B: besonderen Kinder
C: wilden Götter
 
10. Gefragt gejagt - 06. Oktober 2020
Einen Pulitzer-Preis für den Roman und zehn Oscars für dessen Verfilmung gab es für ...?
A: Der große Gatsby
B: Ben Hur
C: Vom Winde verweht










 
Lösungen: 1B, 2C, 3C, 4C, 5B, 6B, 7C, 8C, 9A, 10C

Donnerstag, 15. Oktober 2020

Rezension ~ Wolke 7 ist auch nur Nebel - Mara Andeck

Titel: Wolke 7 ist auch nur Nebel
Autorin: Mara Andeck
Seiten: 393 Seiten
Verlag: one
Genre: Jugendbuch, Liebe




Inhalt:
„Wir werden auf Liebesromantik geprägt wie Entenküken auf seine Mami. Aber wo sind sie denn im wahren Leben, die Paare, die sich in einem romantischen Moment in die Arme sinken und dann glücklich bis an ihr Lebensende zusammenleben? Mal ehrlich, ich kenne keins!“

Moya glaubt nicht an die große Liebe. Als ihre beste Freundin Lena sie für ein wissenschaftliches Liebesexperiment anmeldet, macht sie trotzdem mit. Als Versuchskaninchen kann ihr bei diesem Thema schließlich nichts passieren. Oder etwa doch?

Meine Meinung:
Findet ihr nicht, dass der Klappentext ein bisschen Ähnlichkeit zu Graeme Simsions Rosie-Projekt hat? Mich hat es jedenfalls zunächst daran erinnert und ich liebe das Rosie-Projekt. Dann kamen noch ein, zwei gute Besprechungen dazu und schon wanderte das Buch auf meine Wunschliste.

Leider erinnerte dann sehr schnell fast nichts mehr an das Rosie-Projekt. Natürlich muss das nicht schlecht sein, aber in diesem Fall war es eben leider auch nicht gut. Es fängt bereits damit an, dass die Protagonistin Moya gerade mal 18 Jahre alt ist. Man hätte es vielleicht anhand des Verlags merken können bzw. müssen, aber ich habe tatsächlich erst beim Lesen bemerkt, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Die lese ich zwar auch, aber weil ich davon in letzter Zeit zu viele hatte, war das eigentlich nicht geplant.

Ziemlich schnell geht es an den eigentlich spannenden Teil. Das Experiment. Eigentlich, weil die Umsetzung mir leider nicht sonderlich gefallen hat. Ich habe Soziologie studiert und mich daher viel mit Fragebogenkonstruktion, Experimenten und ähnlichem beschäftigt. Ja, es ist ein Jugendbuch und keine echte wissenschaftliche Studie. Aber es werden direkt am Anfang solche Fehler gemacht, dass ich bei den Beschreibungen Bauchschmerzen bekam. Im weiteren Verlauf artet das ganze dann zu Trash-TV aus und man fragt sich, ob diese angeblichen Wissenschaftler überhaupt je eine Uni von innen gesehen haben.

Ein paar Beispiele: Die Studie berücksichtigt nur heterosexuelle Paare. Den Diskriminierungsaspekt lassen wir mal beiseite, es ist auch wissenschaftlich ungünstig, sich nur auf diese Gruppe zu beschränken. Einen repräsentativen Querschnitt der Gesellschaft erhält man so nicht. Dann wird aus Gründen die Ethikkommission eingeschaltet (was ich an sich mochte, weil es einerseits notwendig war und andererseits viele vielleicht nicht wissen, dass es so etwas gibt) und was macht der Typ von der Ethikkommission? Fragt die Anruferin, ob man das nicht mal bei einem privaten Abendessen besprechen könnte…

Wie bereits erwähnt, wird im Verlauf der Geschichte eine Trash-TV-Sendung draus und meine Güte… Ich habe prinzipiell nichts gegen Trash-TV, ich schau mir hier und da auch was an, aber wenn ich ein Format hasse, dann ist es sowas wie Bachelor(-ette) (in Paradise, gern auch nackt oder unter Palmen und mit Promis). Meine Nerven wurden beim Lesen zwischenzeitlich arg strapaziert.

Was mir aber sehr gut gefallen hat, waren die wechselnden Perspektiven. Moya kommt zu Wort, ihre beste Freundin Lena, sowie einige Mitarbeiter. Auch gibt es einige Anweisungen/Zusammenfassungen der Wissenschaftler, die tatsächlich auf stark vereinfachten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Das hätte ich mir auch zu Beginn gewünscht. Gern alles stark vereinfacht, aber zumindest wissenschaftlich korrekt.

Das Ende gefiel mir auch sehr gut, weil endlich mal ernstere Noten eingeflossen sind, jedenfalls im Vergleich zum Rest des Buches und ich war tatsächlich mit Moyas Entscheidung zufrieden. Auch wenn es nicht so überraschend war, dass sie diese und keine andere getroffen hat.

Fazit: 
Schade. Anders kann ich es nicht zusammenfassen. Die Grundidee mochte ich eigentlich sehr, jedenfalls das, was man aus dem Klappentext herauslesen konnte. Wenn ich von Anfang an gewusst hätte, dass es auf eine schriftliche Form der Bachelorette herausläuft, hätte ich das Buch nie gelesen. Wer so etwas mag und kein Problem damit hat, dass die Wissenschaft nur das Konzept legitimiert, aber ansonsten stiefmütterlich behandelt wird, der kann sich das Buch auf jeden Fall mal anschauen.


Freitag, 2. Oktober 2020

Sammelsurium zum Monatsende

Hallo zusammen,

schon wieder ist ein Monat rum, also wird es Zeit auf meine gelesenen Bücher und den ganzen Rest zu schauen. Ich hoffe, dieser Monatsrückblick ist einigermaßen hübsch anzusehen. Man kann mittlerweile nicht mehr auf die alte Bloggerversion wechseln und die neue Version raubt mir hier und da noch einige Nerven. Ich gebe mir Mühe die Formatierung vernünftig hinzukriegen, verspreche aber nichts.

https://juliassammelsurium.blogspot.com/2020/09/rezension-liebe-ist-was-fur-idioten-wie.html
2 Big Ben
3 Big Ben
5 Big Ben
4 Big Ben
4 Big Ben
4 Big Ben
4 Big Ben
4 Big Ben
















Ein paar Worte zur Buch-illionär Challenge: 
Ich hatte euch letzten Monat schon erzählt, dass ich motiviert bin, meine Jahreschallenge noch zu schaffen. Da ich vermutlich bis Ende des Jahres noch sehr viel darüber reden werde, führe ich für die Zeit diese neue Kategorie ein. So könnt ihr mein Gelaber besser überspringen, wenn es euch nicht interessiert. Um die Challenge vielleicht (aber eher nicht) noch zu schaffen, wähle ich meine Lektüre derzeit eher nach den Aufgaben aus, als nach Lust und Laune. Stand jetzt, Ende September, fehlen mir noch 29 Aufgaben. Früher machbar für mich, jetzt leider eher nicht. Obwohl ich noch Urlaub habe. Aber ein bisschen geht noch. 
 
Ein paar mehr Worte zu meinem Lesemonat:
Ich lese gern Sachbücher und bin da für fast alle Themen offen. Als ich Sheroes auf Instagram gesehen habe, war ich sofort neugierig. Leider habe ich mir etwas anderes unter diesem Buch vorgestellt, weshalb es für mich kein besonderes Leseerlebnis war. Da ich es aber zu einem anderen Zeitpunkt nocheinmal versuchen möchte, diesmal mit dem richtigen Wissen um den Inhalt des Buches, habe ich keine Rezension geschrieben. Ich habe ein Buch in der Art von Good Night Stories for Rebel Girls/Boys erwartet. Eine Sammlung von persönlichen Sheroe Geschichten. Stattdessen setzt sich die Autorin mit dem Thema Feminismus auseinander, was es für sie bedeutet, wie sie dazu gekommen ist und was sich ihrer Meinung nach ändern muss. Sie greift ein paar interessante Gedanken auf, weshalb ich das Buch auch gern nochmal lesen möchte. Aber ich habe einfach in diesem Moment etwas anderes erwartet und konnte mich daher nicht richtig mit dem Geschriebenen auseinandersetzen.

Jeder von uns ist ein Rätsel war ein kleines Juwel im September. Es ist eine Geschichte über die erste Liebe, aber keine der romantischen Art. Also es ist schon eine romantische Liebe, keine Freundschaft, aber die Beziehung ist nicht romantisch. Es gibt keine kitschigen Liebesbriefe, keine aufs Papier gekritzelten Herzchen, keine verstohlenen Blicke in der Schule. Und dennoch geht die Geschichte ans Herz. Sicher, manches war mir relativ schnell klar, wie zum Beispiel Stanleys Geheimnis. Aber es war nie langweilig, sondern ganz wunderbar zuzusehen, wie Alvie sich nach und nach öffnet. Aus diesem Buch habe ich mitgenommen, dass niemand von uns perfekt ist, aber das wir alle es gerade deshalb vielleicht doch sind. 

Love Emergency war hingegen eine "richtige" Liebesgeschichte. Eine Liebesgeschichte wie man sie erwartet. Gefühle, Missverständnisse, Drama und ein kleines Baby. Eine leichte Lektüre für einen gemütlichen Sonntag.

Im letzten Monat habe ich mit der Louis & Salomon Reihe von Sabine Klewe begonnen. Diesen Monat habe ich sie auf den aktuellen Stand gelesen (ich vermeide das Wort "beendet", weil ich hoffe, dass noch mindestens ein Band kommt). Zwar mochte ich den vierten Band nicht ganz so gern wie die anderen, weil Louis und Salomon hier privat und nicht in Deutschland ermitteln, aber insgesamt gefällt mir die Reihe wirklich gut. Den random Sex im dritten (?) Band mal ausgeschlossen. Keine Ahnung, was das sollte. Gerade Lydia Louis ist weiterhin eine super anstrengende Ermittlerin, weshalb die Reihe wahrscheinlich nicht jedem gefällt. Aber ich komme aus irgendwelchen Gründen nicht von ihr und Salomon los.

Ana und Zak konnte mich anfangs nicht überzeugen, da der Schreibstil sehr schwierig war. Die Sätze waren kurz und wirklich einfach, sodass es eher wie ein Buch für Leselerner wirkte, als für Jugendliche. Später kam ich besser zurecht und mochte die Handlung auch sehr gern. Es ist ein bisschen nerdig, was vielleicht nicht jeder mag. Aber wer gerne Conventions und Messen besucht, könnte Freude mit dem Buch haben. Am Ende passierten für meinen Geschmack ein paar Dinge zu viel, aber es löst sich alles gut auf.

Ein paar wenige Worte zu meinem Filmmonat:
Diesen Monat habe ich mir ein paar Liebesfilme auf Netflix angesehen, aber die waren nicht der Rede wert. Außerdem habe ich mir die kleine Hexe angesehen, mit Karoline Herfurth in der Hauptrolle. Der Film hat mir richtig gut gefallen und ich kann ihn euch absolut ans Herz legen. 
 
Das Leben in seinen Facetten:
Ich hatte im September Besuch von Freundinnen aus der Heimat. Ich habe mir vorher ein bisschen Sorgen gemacht, aber letztendlich war es nicht nur schön, sondern vor allem auch gar nicht anstrengend. Das es schön werden würde, habe ich mir schon gedacht, aber egal wie lieb ich meinen Besuch habe (seien es meine Familie oder meine Freundinnen), mich strengen soziale Kontakte an (vor allem wenn ich die Verantwortung habe) und daher  mache ich mir immer viele Gedanken. Aber es war super entspannt und locker und ich denke, meinen Freundinnen hat es auch ganz gut gefallen. Blöd war nur, dass mein Wohnzimmerfenster Samstags kaputt gegangen ist. Glücklicherweise ist das aber mittlerweile wieder repariert und auch der Elektriker war schon da. Fehlt nur noch der Maler, auf den ich seit April (!) warte.

Ansonsten habe ich so gut wie möglich die Sonne genutzt, hatte einen sehr schönen Abend mit Kolleg*innen, habe hier und da meinen Blog überarbeitet und endlich wieder einen Gänseblümchenpost verfasst. Da erfahrt ihr dann ein bisschen mehr über meinen September. Na ja zumindest eine Woche davon.

Ausblick auf den Oktober:
Im Oktober habe ich noch ein paar Tage Urlaub. Mein Kollege allerdings auch, also muss ich wieder anderthalb Wochen vertreten :D Für meinen Urlaub habe ich nichts besonderes geplant. Ich möchte ein paar Dinge aufräumen, überwiegend am PC und vielleicht ein bisschen für die Buch-illionär-Challenge aufholen. Ansonsten lasse ich die Tage einfach auf mich zukommen.

Außerdem geht Ninja Warrior Germany wieder los und ich freue mich so sehr drauf. Ich bin gespannt, wie sehr Corona Auswirkungen auf den Unterhaltungswert hat, aber eigentlich... wird es cool. Ich bin mir ziemlich sicher.

Habt einen bunten Oktober ♥ Julia

Montag, 28. September 2020

Challenge ~ Ende gut - alles gut

  

Hallo zusammen,

meine liebe Melli hat mich auf diese Challenge aufmerksam gemacht (um nicht zu sagen sie hat mich zur Teilnahme angestiftet!) und da ich ab nächstem Jahr sowieso wieder mehr auf meine Reihen achten möchte, passt mir die Challenge ganz gut. 

Organisiert wird die Challenge von Nanni und Steffi. Dort findet ihr alle Infos und könnt euch auch für die Challenge anmelden. Ein Blog(-beitrag) ist kein Muss, dient mir aber der Übersichtlichkeit. Die Challenge beginnt am 01.10.2020 und endet am 31.03.2021. Da mein Fokus bis zum Ende des Jahres noch auf der Buch-illionär-Challenge des Lesegartens liegt, werde ich nicht gezielt Reihen beenden, sondern nur nebenbei, wenn es zur Challenge passt. Ab Januar werde ich aber Vollgas geben.

Meine Challengeseiten habe ich extra für die Challenge aktualisiert. Ich weiß, dass meine Zahlen erschreckend aussehen, aber ich kann alles erklären ;) Ich habe Reihen aufgelistet, die ich vor sehr langer Zeit mal angefangen habe. Ich zähle Reihen ab zwei Teilen. Ich lese in vielen verschiedenen Genren. Ich zähle auch Reihen ohne klares Ende als Reihe (z. B. bei Thrillern) oder solche, in denen die Protagonisten wechseln, es aber im gleichen Universum spielt (z. B. bei Liebesromanen). Da kommt dann leicht einiges zusammen. Aktuell sieht es bei mir wie folgt aus:

Beendet: 55
Auf den aktuellen Stand gelesen: 16
Abgebrochen: 39
Wird eventuell weiterverfolgt: 26
Noch nicht auf den neuesten Stand gelesen: 64

Folgende Reihen würde ich gern innerhalb des Challengeszeitraums beenden bzw. auf den aktuellen Stand lesen:

Emilia Capelli & Mai Zhou - Judith Winter
Finsterwald 

Emma Carow - Ule Hansen
Wassertochter

Kate Burkholder - Linda Castillo
Quälender Hass

Knickerbocker4immer - Thomas Brezina
Der Tote in der Hochzeitstorte

Magisterium - Cassandra Clare & Holly Black
Der kupferne Handschuh
Der Schlüssel aus Bronze
Die silberne Maske
Der goldene Turm

Outback - Sasha Wasley
Outback Kiss - Wohin das Herz sich sehnt
Outback Love - Wo der Horizont beginnt
 
Rhyme & Sachs - Jeffery Deaver 
Der Komponist
Der Todbringer

Schwert und Krone - Sabine Ebert
Preis der Macht 

Someone - Laura Kneidl
Someone to stay 
 
Zelle 7 - Kerry Drewery 
Final 7 

Ich bin sehr gespannt, wie die Zahlen am Ende der Challenge aussehen werden und welche Reihen ich beenden bzw. auf den aktuellen Stand lesen konnte. 

Meine Fortschritte:

Sonntag, 27. September 2020

Aktion ~ Gänseblümchen #45

 Hallo zusammen,

mein letzter Gänseblümchenpost ist leider schon wieder viel zu lang her. Aber jetzt. Endlich. Ohne viel Tamtam meine schönen Momente der letzten Woche :)

 
Meine Lieblingskollegin ist nach dreieinhalb Wochen Urlaub wieder da. Das ist definitiv ein Gänseblümchen wert, weil ich endlich wieder eine Büronachbarin habe und mich kurz aufregen kann, wenn mir jemand blöd kommt :D
 
Am Dienstag war - vermutlich - der letzte richtig schöne und warme Tag für dieses Jahr. Und ich hatte frei. Das war relativ kurzfristig, weil ich einen Elektriker an diesem Tag erwartet habe und es hat einfach so gut gepasst. Ich bin sehr dankbar für diese Fügung. Morgens bin ich spontan schwimmen gegangen (wenig erfolgreich, aber darum soll es nicht gehen) und habe es mir dann erst im Lesezimmer und dann auf dem Balkon gemütlich gemacht. Um kurz nach 13 Uhr kam der Elektriker, der war nach 10 Minuten wieder weg und die Sonne auf meinem Balkon auch. Daher habe ich mich zwei Stunden in den Park gesetzt, dort mein Buch beendet und bin dann total motiviert nach Hause. Eigentlich wollte ich nur anfangen meine Wohnung zu putzen (damit ich am nächsten Tag - meinem üblichen Putztag - nicht so viel machen muss), hab dann aber gleich alles gemacht. Es hat mir so gut getan, nochmal die Sonnenstrahlen und vor allem die Wärme mitzunehmen. 

 
Am Freitag waren wir bei unserer ehemaligen Sachgebietsleitung eingeladen. Durch Corona konnten wir weder eine Einweihungsparty anlässlich ihres Hauses feiern, noch ihre Abschiedsparty auf der Arbeit. Jetzt haben wir es nachgeholt und es war ein sehr schöner und lustiger Abend. Über die meisten meiner männlichen Kollegen möchte ich nicht reden, aber mit den Kolleginnen und einem Kollegen habe ich echt Glück gehabt und so war es wirklich eine nette Runde.

Ich möchte ab dem 1. Oktober an der Ende gut - Alles gut - Challenge von Nanni und Steffi teilnehmen. Mein Post dazu wird noch online kommen. Um mich auf die Challenge vorzubereiten, habe ich meine gesamte Reihenübersicht aktualisiert. Die Zahlen sind erschreckend, aber es fühlt sich gut, an wieder Ordnung zu haben und einen Sieg über Blogger zu erringen. Mit dem neuen Design war es gar nicht so einfach, die Übersichten wieder schön zu machen und ich war mehr als einmal kurz davor, die Seiten einfach zu löschen.
 
Ich wünsche euch einen schönen Sonntag ♥ Julia

Dienstag, 15. September 2020

Rezension ~ Liebe ist was für Idioten. Wie mich. - Sabine Schoder

Titel: Liebe ist was für Idioten. Wie mich.
Autorin: Sabine Schoder
Reihe: Viki & Jay #1
Seiten: 368 Seiten
Verlag: Fischer
Genre: Jugendbuch, Liebe und Probleme
Triggerwarnung: Krebserkrankung (Gehirntumor)
(Um die Triggerwarnung zu sehen, bitte Zeile markieren)
 
Inhalt: 
"Optimistisch gesehen ist Vikis Leben eine Vollkatastrophe. Da kann man schon mal aus Frust ein paar Tüten zu viel rauchen. Und es kann auch passieren, dass man nach einem Konzert mit dem Sänger der Band im Bett landet, obwohl man den eigentlich total bescheuert findet.
Wirklich.
Kein großes Ding.
So was passiert.
Aber ausgerechnet Viki?
Nein!
Ganz.
Sicher.
Nicht.
Oder vielleicht doch?" (Quelle: Verlagsseite)

Meine Meinung:
Ich habe noch sehr gut in Erinnerung, wie das Buch bei Erscheinen besprochen wurde. Sehr witzig, sehr unterhaltsam, sehr realitätsnah, sehr empfehlenswert. Gründe genug, das Buch auf meine Wunschliste zu setzen, nachdem es mir durch den interessanten Titel ins Auge gefallen war.

Leider war ich ziemlich schnell gar nicht mehr so begeistert von dem Buch und wenn ich es nicht für eine Challenge gelesen hätte, hätte ich es vielleicht auch gar nicht mehr beendet. Mein größtes Problem hatte ich mich der Protagonistin Viki. Sie hat in ihrer Vergangenheit viel mitgemacht und hat es auch in der Gegenwart absolut nicht einfach. Aber das ist weder eine Erklärung noch eine Entschuldigung dafür, Mitmenschen ständig abzuwerten und auf Äußerlichkeiten zu reduzieren. Andere Menschen sind entweder fett, oder dumm, oder nervig, oder haben Pickel. Positive Eigenschaften waren wohl gerade aus. Und wenn ihr nichts Schlechtes einfällt was sie sagen kann, dann zeigt sie anderen den Mittelfinger. Ist ja auch legitim, wenn man von Fahrkartenkontrolleuren der U-Bahn verwiesen wird, weil man kein Ticket hat…

Das zweite Problem hatte ich mit dem Umgang des Kiffens in diesem Buch. Nennt mich gern spießig, aber wenn die überwiegend minderjährigen Protagonisten regelmäßig zum Vergnügen kiffen, es sogar zu einem Blackout führt und das nicht (kritisch) reflektiert wird, dann finde ich das eher unangebracht.

Genauso unangebracht übrigens wie folgende Zeile: "Wenigstens scheint er nicht übertrieben homophob zu sein." (S. 131) Wie darf ich denn diese Aussage verstehen? Total gegen Homosexualität zu sein ist uncool, aber das so ein bisschen komisch zu finden ist schon okay?

Die große Wendung gegen Ende der Geschichte hat mir grundsätzlich, was die Spannung angeht, ganz gut gefallen, auch wenn ich sie vorausgeahnt habe. Aber ich hätte mir vielleicht doch eine kurze Triggerwarnung gewünscht. Ich meide Bücher mit solchen Themen überwiegend und das nicht ohne Grund und ich könnte mir vorstellen, dass ich damit nicht allein bin.

Fazit:
Leider kann ich mich den vielen positiven Stimmen nicht anschließen. Die Protagonistin Viki mochte ich überhaupt nicht und auch das unreflektierte Kiffen, dass sowieso einen zu großen Teil der Handlung einnimmt, hat mir nicht gefallen. Ich habe hier mehr erwartet, vor allem mehr Humor.

Reihe fortsetzen?
Nein.