Samstag, 21. Dezember 2019

Meine Woche #11

Hallo zusammen,

hier kommt der (vorerst?) (vor-?) letzte Wochenrückblick (für dieses Jahr). Ziemlich viele Fragezeichen ich weiß. Ich bin mir einfach noch nicht hundertprozentig sicher, ob ich wieder zu den Monatsrückblicken zurückkehre. Wahrscheinlich aber schon. Ob es am kommenden Samstag noch einen Post geben wird, kann ich jetzt noch nicht sagen. Das hängt davon ab, ob ich Weihnachten Bücher geschenkt bekomme und wieviel ich über die Feiertage lesen werde (erfahrungsgemäß nicht viel). Warten wir also ab was kommt. Ich werde genauso überrascht sein wie ihr.

Gelesenes:
Zur Erinnerung: Ich habe mir vorgenommen, bis zum Jahresende meinen SuB vor 2019 komplett abzubauen. Drei Bücher fehlten mir dazu noch. 

Nummer eins habe ich beendet: der Bilderwächter von Monika Feth. Ich hatte bereits beim letzten Mal darüber berichtet. Eine Rezension gibt es auch schon (ich hab sie nur noch nicht gepostet. Ups), weshalb ich mich hier kurz fasse. Insgesamt habe ich das Buch mittelmäßig bewertet, weil es mir zwar grundsätzlich gefallen hat, ich aber so meine Probleme mit den vielen Perspektivwechseln hatte. Außerdem hätte mir ein Reread der Vorgänger nicht geschadet.

Nummer zwei war die Menschheit hat den Verstand verloren von Astrid Lindgren. Hierbei handelt es sich um die Kriegstagebücher einer der bekanntesten Autorinnen der Welt. Die Zusammensetzung des Buches hat mir sehr gut gefallen und es war wirklich informativ. Es ist kein Buch, das man unbedingt gelesen haben muss, aber wenn man sich für das Thema interessiert, lohnt es sich sicherlich.

Mit dem dritten Buch der Turm der Welt von Benjamin Monferat habe ich bereits begonnen. Ich bin allerdings noch nicht sehr weit. Ich wollte gestern im Zug einiges lesen, aber es war ein langer Tag und mein Abteilnachbar wollte gern das Licht ausschalten, weshalb ich stattdessen 2 Folgen Mordlust gehört habe. Ich mochte Welt in Flammen damals richtig gern, weshalb ich dieses auch unbedingt lesen wollte. Bisher kann ich die Personen noch nicht gut auseinander halten und leider gibt es kein Personenverzeichnis. Mal sehen wie das noch wird.

Etwas weihnachtliches darf auch nicht fehlen. Ich habe die Kurzgeschichte Nächte im Heu von Svea Lundberg gelesen. Es geht um einen alleinerziehenden Vater, der ein kinderfreies Wochenende verbringen will, um sich vor den Feiertagen nochmal zu erholen. Es kommt natürlich anders als er es geplant hat und so muss er sich mit einem attraktiven Tierarzt um ein kleines Wildschweinchen kümmern. Mal abgesehen davon, dass mir die Geschichte - natürlich - zu kurz war, war die Geschichte ganz süß. Es gab eine Szene die ich nicht so mochte, aber das fällt definitiv unter Geschmackssache.

Gehörtes:
Ich habe also wieder mit Podcasts angefangen, nachdem ich ein bisschen Pause gemacht habe. Außerdem habe ich mir gestern in der Onleihe einen weiteren Teil der Thomas Andreasson Reihe von Viveca Sten geliehen. Tod in stiller Nacht heißt er und passt jetzt ganz wunderbar in die Jahreszeit. Die Weihnachtsvorbereitungen wie Geschenkeeinpacken gehen so hoffentlich leichter von der Hand.

Gesehenes:
Mein Probemonat von Netflix ist abgelaufen, aber ich werde meinen Account erstmal weiter nutzen. Einige Filme habe ich noch auf meiner Liste. Ob ich noch eine Serie finde, für die sich Netflix lohnt, muss sich noch zeigen. Bisher war nichts dabei.
Ich habe mit Atypical angefangen. Es geht um einen Teenager mit Autismus (Mensch vor Diagnose! Ha!), der an einem Punkt angekommen ist, den alle Menschen (Teenager) früher oder später erreichen: Eine Beziehung eingehen, sich von den Eltern abnabeln, eigenständig werden usw. Im Vergleich zu The Good Doctor (was eine Arztserie ist, aber Hauptperson ist eben auch ein Mensch aus dem Spektrum) gefällt mir Atypical nicht so gut. Aber man kann sie sich ganz gut anschauen. Nur fürchte ich, dass  es da eine Entwicklung geben wird, die mir nicht gefällt :(

Ansonsten nutze ich Netflix intesiv für Weihnachtsfilme. Ich finde ja, Vanessa Hudgens sollte nur noch Weihnachtsfilme drehen. Mindestens vier im Jahr. Von The Knight before Christmas hatte ich schon erzählt. Ich habe mir noch Prinzessinnetausch angesehen, den ich auch sehr mochte. Aber ich glaube, erstgenannter gefiel mir noch ein bisschen besser.

Danach habe ich mich der kompletten A Christmas Prince Reihe gewidmet. Ein Partyprinz der eigentlich keiner ist, eine Lektorin, die lieber Journalistin wäre und sich als Lehrerin ausgibt. Sie will einen Artikel über den Prinzen schreiben und schleicht sich in den Palast ein. Er versucht dem Erbe seines Vaters gerecht zu werden. Ihr kennt Geschichten dieser Arbeit. Der erste Film gefiel mir am besten, aber auch Film zwei (in dem es um die Hochzeit geht) und Film drei (in dem es um ihr erstes Baby geht) gefielen mir. An Weihnachtsfilme habe ich auch nicht so hohe Erwartungen ehrlich gesagt.

Die Cinderella Story Filme mag auch ich gern. Jedenfalls die zwei, die ich kenne. Jetzt habe ich mir noch den Weihnachtsfilm angesehen. Wenn man Cinderella liest, weiß man ja schon worum es in diesen Filmen geht. Sehr kitschig und stellenweise sehr weihnachtlich, aber auch dieser Film gefiel mir. Wie gesagt, von Weihnachtsfilmen erwarte ich eigentlich nur Schnee und viel Liebe.

Nicht so gefallen hat mir allerdings der Weihnachtshund. Das ist die Verfilmung zu Daniel Glattauers gleichnamigen Buch. Das Buch fand ich eher mittelmäßig und auch der Film gefiel mir nicht soooo gut. Muss man sich nicht unbedingt ansehen. Es geht um einen Mann und eine Frau, die beide beziehungstechnisch nicht so glücklich sind. Der Hund des Mannes spielt den Kuppler und ich glaube, im Buch gab es auch ein bisschen Weihnachtsmagie. 

Ach fast hätte ich es vergessen. Ich war im Kino und habe mir mit Kolleginnen das perfekte Geheimnis angeschaut. Ihr habt wahrscheinlich alle den Trailer gesehen oder zumindest von dem Film gehört. Kurz gesagt geht es um sieben Personen (vier Männer, drei Frauen, die Männer sind Freunde von früher und die Frauen sind jeweils die Partnerin von einem der Männer), die sich zu einem Abendessen treffen. Sie vereinbaren, ihre Handys auf den Tisch zu legen und alle ankommenden Nachrichten und eingehenden Anrufe laut vorzulesen bzw. auf Lautsprecher zu stellen. Ihr könnt euch vorstellen, dass da so einiges ans Tageslicht kommt. Im großen und ganzen hat mich der Film gut unterhalten und ich fand ihn auch sehr lustig. Es gab einen Punkt den ich nicht so super fand, aber das kommt vor. 

Getanes:
Meine Tanten und mein Onkel haben mich besucht. Wir sind auf eine Aufsichtsplattform auf ein Hotel gefahren und auf dem Rückweg fast im Fahrstuhl stecken geblieben. Falls ich es noch nie erwähnt habe: Wenn es eine Alternative gibt, nutze ich nie den Fahrstuhl, sondern immer Treppe oder Rolltreppe. Auch auf der Arbeit laufe ich immer in die 5. Etage. Aus gutem Grund, wie mir das Wochenende wieder gezeigt hat.

Sonst war das Wochenende aber schön. Wir haben gut gegessen, waren auf dem Weihnachtsmarkt und haben einen Spaziergang an der Weser gemacht. Praktischerweise konnte ich meiner Familie dann schon meinen Koffer mitgeben, sodass ich gestern auf der Fahrt in die Heimat nur Handgepäck hatte. 

Geplantes:
Morgen treffe ich mich mit zwei Freundinnen zum Schlittschuhlaufen. Darauf freue ich mich schon sehr, weil ich das wirklich gern mache. 

Ansonsten muss ich Weihnachtsgeschenke einpacken (ich hab sie endlich alle zusammen), Baum schmücken und Krippe aufbauen, Was man eben so alles vor Weihnachten machen muss. 

Natürlich soll die Lesezeit auch nicht zu kurz kommen und ich möchte einiges für den Blog vorbereiten. Am Ende des Jahres gibt es da ja immer so ein paar Posts die geschrieben werden wollen.

Gewünschtes:
Sofern ihr feiert, wünsche ich euch ruhige und schöne Festtage im Kreise euer liebsten Menschen. Falls ihr nicht feiert, wünsche ich euch ein paar entspannte arbeitsfreie Tage. Lasst euch nicht ärgern, weil ihr beim Essen einen Nachschlag nehmt, das Studium/die Ausbildung doch nicht das richtige für euch ist oder ihr immernoch single seid. Es ist euer Leben und das lebt nur ihr ♥ Habt es fein, eure Julia.

Kommentare:

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