Donnerstag, 21. Februar 2019

Filmkritik ~ Wunder

Titel: Wunder 
Originaltitel: Wonder 
Regie: Stephen Chbosky 
Hauptdarsteller: Jacob Tremblay (Auggie), Julia Roberts (Auggies Mutter), Owen Wilson (Auggies Vater)
Jahr: 2017
Spieldauer: 114 Minuten 
Altersfreigabe: FSK 0

Inhalt:
"Auggie Pullman ist mit einem entstellten Gesicht zur Welt gekommen. Der aufgeweckte Junge wird daheim von seiner Mutter unterrichtet, die alles für ihn aufgegeben hat. Auch sein lässiger Vater und seine Schwester sind eine Stütze für ihn. Doch irgendwann entschließt Auggie sich, zur Schule zu gehen und seinen Astronautenhelm nicht länger aufzusetzen, den er trägt, weil er lieber ausgelacht werden will als wie ein Freak angestarrt zu werden. Damit beginnt eine wundersame Geschichte wundersamer Freundschaften. " (Quelle: Amazon)

Meine Meinung:  
Die Buchvorlage zum Film mochten viele Leserinnen und Leser sehr gern. Ich zähle mich allerdings nicht dazu. Ich fand das Buch nicht schlecht, aber die Begeisterungsstürme kann ich auch nicht so richtig nachvollziehen. Nichtsdestotrotz hat mich der Film interessiert, weil ich Buchverfilmungen immer sehr gern ansehe.

Sehr positiv ist mir aufgefallen, dass die Erzählweise des Buches einigermaßen aufrechterhalten wurde. Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven bzw. von verschiedenen Personen aus Auggies Leben erzählt und das wurde so im Film umgesetzt.

Die Handlung ist unterhaltsam, aber wie auch schon beim Buch finde ich den Plot nicht herausragend. Ich kann gar nicht so genau sagen woran das liegt, weil ich Geschichten über und mit besondere/n Charakteren sehr gern lese, aber hier packt mich die Geschichte einfach nicht. Allerdings finde ich es sehr gelungen, wie die Star Wars und Weltraumthemen filmisch umgesetzt wurden.

Die Schauspieler haben mir teilweise gut gefallen, teilweise nicht. Ich bin überhaupt kein Fan von Owen Wilson und Julia Roberts ist auch keine Schauspielerin, für die ich sofort ins Kino rennen würde. Dieser Film hat daran auch nichts geändert. Die Kinderdarsteller haben mir alle gefallen und gerade Auggie wird wirklich toll dargestellt. Auggies Schwester bleibt super blass und ich würde die Schauspielerin auf der Straße oder in einem anderen Film nicht wiedererkennen. Allerdings passt das teilweise zum Inhalt, also ist es dann wieder in Ordnung. Meine Lieblinge sind Auggies Freund Jack, sowie Justin, der Freund von Auggies Schwester. Ich fand sie im Buch schon am sympathischsten und mochte sie auch im Film am liebsten. Sowohl was die schauspielerische Leistung angeht als auch die ihnen zugedachte Rolle.

Abschließen möchte ich mit einem Zitat, das ich sehr schön finde:
 
Auggie kann nicht ändern wie er aussieht. Vielleich können wir ja ändern, wie wir sehen.

Fazit:
Die Geschichte selbst packt mich weder als Buch, noch als Film. Auch die Besetzung überzeugt mich nur bei den Kinderdarstellern und dem Freund von Auggies Schwester. Aber die Erzählweise des Films gefiel mir und auch die Einarbeitung des Astronautenthemas war gelungen. Man kann sich die Buchverfilmung gut ansehen, aber ich würde sie kein zweites Mal sehen wollen.

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