Donnerstag, 3. Januar 2019

TAG ~ Protagonisten im Mittelpunkt 2018

Hallo zusammen,

ich bin von Petrissa gebeten worden mehr über meine Protagonisten aus 2018 zu erzählen und das mache ich doch glatt. Der TAG stammt ursprünglich von Favola.
Ich lese über das Jahr verteilt ja einiges und kann leider nur sehr wenig behalten. Geht also davon aus, dass die gegebenen Antworten nur halb der Wahrheit entsprechen, da ich hier und da sicher was vergessen habe ;)

Welches war dein liebster Held, dein Lieblingsprotagonist 2018?

Berühre mich. Nicht. - Laura Kneidl
"Als Sage in Nevada ankommt, besitzt sie nichts – kein Geld, keine Wohnung, keine Freunde. Nichts außer dem eisernen Willen, neu zu beginnen und das, was zu Hause geschehen ist, zu vergessen. Das ist allerdings schwer, wenn einen die Erinnerungen auf jedem Schritt begleiten und die Angst immer wieder über einen hereinbricht. So auch, als Sage ihren Job in einer Bibliothek antritt und dort auf Luca trifft. Mit seinen stechend grauen Augen und seinen Tätowierungen steht er für alles, wovor Sage sich fürchtet. Doch Luca ist nicht der, der er auf den ersten Blick zu sein scheint. Und als es Sage gelingt, hinter seine Fassade zu blicken, lässt das ihr Herz gefährlich schneller schlagen ..."
(Quelle: Verlagsseite)

Zum Einstieg eine sehr leichte Frage. Mein liebster Protagonist aus 2018 ist Luca aus "Berühre mich.Nicht." Ich verwende ganz bewusst den Titel des ersten Buches und nicht die Reihenbezeichnung, weil sich Sage und Luca im zweiten Band wie pubertierende Fünfjährige benehmen und ja, mir ist bekannt, dass Fünfjährige eher selten in der Pubertät sind. Aber wir waren ja auch beim Luca aus Band eins und der mag Bücher. Damit ist doch schon alles gesagt, oder? ;)
Ich mochte seine Art total gern und seinen Umgang mit Sages Ängsten.

Welches war deine liebste Heldin, deine Lieblingsprotagonistin 2018?

Der englische Botaniker - Nicole C. Vosseler
"London, 1843: Sie nannten ihn das „Grüne Gold" – Tee. Und Robert Fortune, der englische Botaniker, soll ihn für die Horticultural Society aus China in die westliche Welt bringen. Während zu Hause Frau und Sohn auf ihn warten, begibt sich der verschlossene Wissenschaftler auf eine gefährliche Reise ins Reich der Mitte. Doch durch die Bekanntschaft mit dem Schwertmädchen Lian nimmt die Expedition eine verstörend sinnliche Wendung. Die in Kampfkunst geschulte ebenso mutige wie fragile Rebellin lehrt ihn nicht nur Pflanzen und Tee zu kategorisieren. Sie öffnet auch den Weg zu seinem Herzen." (Quelle: Verlagsseite)

Diese Frage war für mich sehr schwer. Es gab zwar einige sympathische Frauenfiguren, aber keine davon ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Ich wähle daher Lian, weil sie eine ganz andere Art Charakter ist. Jemand, über den ich sonst eher nichts lese. Sie ist Schwertkämpferin, kommt aus dem alten China und ist gleichzeitig taff und stark, aber zeigt auch eine verletzliche Seite.

In welchen Charakter hast du dich in diesem Jahr sofort verliebt?
Hier muss ich wieder Luca wählen. Aber nur den Luca aus dem ersten Band ;) Am Ende des zweiten Teils war Luca auch wieder niedlich, aber am Anfang... 

Mit wem aus der Buchwelt könntest du Pferde stehlen?
Noch so eine schwierige Frage. Ich konzentriere mich mal eher auf die Buchwelt, als auf einzelne Personen. Ich glaube, ich würde mich sowohl im Ort Redwood (Redwood Love von Kelly Moran), als auch in Butler (Green Mountain Serie von Marie Force) sehr wohl fühlen. Es sind beides Kleinstädte, in denen man zwar bei jedem Schritt beobachtet wird, aber man hat auch immer Ansprechpartner und egal wie verkorkst man ist, jeder wird lieb aufgenommen.

Welches war dein liebstes Paar?

Alles, was du suchst - Marie Force
"Als die New Yorker Webdesignerin Cameron den Auftrag erhält, für einen familiengeführten Country-Store einen Online-Shop mit Landlust-Ambiente zu gestalten, ahnt sie nicht, was sie in Vermont, USA, finden wird: eine charmante Kleinstadt, unberührter Natur, eine warmherzige Großfamilie und den Sohn des Auftraggebers, Will. Weil dieser nicht begeistert von der Idee eines Internetauftritts ist, fliegen zwischen Cameron und Will zuerst die Fetzen, dann die Funken und schließlich die Gefühle." (Quelle: Verlagsseite)

Wieder hatte ich Entscheidungsschwierigkeiten. Letztendlich habe ich mich für das Buch entschieden, das mir als erstes in den Sinn kam. Auch dieses Buch ist im Grunde "nur" ein Liebesroman. Aber für mich war es einfach ein Wohlfühlbuch, wie ich schon lang keines mehr hatte. Ich mochte Cameron und Will, ihren Umgang miteinander. Ich mochte die Stadt und ihre Bewohner. Ich mochte Wills Familie. Die Cover und die Aufmachung. Ich habe mich einfach gut gefühlt. 

 Gray - Leonie Swann
"Dr. Augustus Huff, Dozent in Cambridge, hat plötzlich einen Vogel – und ein Problem: Einer seiner Studenten ist beim Fassadenklettern in den Tod gestürzt. War es nur ein tragischer Unfall? Oder Mord? Augustus vermutet Letzteres und geht auf Spurensuche – unterstützt von Gray, dem Graupapageien des Verstorbenen. Der sprachbegabte Vogel erweist sich als vorlautes Federvieh, und zuerst stolpert Augustus bei seinen Ermittlungsversuchen von einem Fettnäpfchen in das nächste. Doch schon bald ist es Gray, der im Labyrinth der altehrwürdigen Universität die richtigen Fragen stellt. Augustus begreift: nur gemeinsam können sie es schaffen, diese harte Nuss von einem Fall zu knacken." (Quelle: Verlagsseite)

Bei den Hörbüchern bin ich auch über ein tolles Paar gestoßen. Huff und Gray sind kein Liebespaar, aber Partner und zwar richtig gute. Das Hörbuch hat mich bestens unterhalten, weil die beiden super witzig sind.

Mit welchem Paar konntest du dich so gar nicht anfreunden?
Hier muss ich passen. Ich habe zwar kurz an Der englische Botaniker gedacht, aber es passt nicht hundertprozentig auf die Frage. Etwas anderes fällt mir aber nicht ein, daher lasse ich es mal offen. Vielleicht kommt mir noch eine Idee, wenn ich die Antworten anderer sehe.

Ha! Bei meinen Hörbüchern fiel mir plötzlich was ins Auge. Es geht um Wahllos von Jeffery Deaver, der bekanntermaßen einer meiner liebsten Autoren ist. Wer da mit wem und warum ich das nicht mag, kann ich leider nicht verraten. Aber ich fand es sehr traurig, vor allem für jemand anderen und für mich war es auch nicht ganz so nachvollziehbar, weil da ein paar Gefühle vom Himmel gefallen zu sein scheinen. 

Wer war dein liebster Nebencharakter?
Den Hörbüchern sei Dank, denn da bin ich doch noch über tolle Nebencharaktere gestolpert. Es geht um die Reihe Kommissar a. D. Karl Sönnigsen von Dora Heldt.
Dort treten sehr viele Personen auf, sodass die Unterscheidung zwischen Haupt- und Nebencharakteren nicht unbedingt einfach ist. Sehr gern mochte ich Polizistin Maren, die nach einer Trennung wieder zu ihrem Vater nach Sylt zieht. Außerdem den Saisonpolizisten Robert, der mal eine Liebschaft mit Maren hatte, was sie lieber vergessen würde, da er ein paar Jahre jünger ist als sie (was ihn überhaupt nicht stört, was ich sympathisch finde). Dazu kommt noch Anna, die bei der Kripo in ... äh... Flensburg, glaub ich, arbeitet und hinzugerufen wird, wenn auf Sylt ein Mord passiert. Sie bilden ein angenehmes Gegenwicht zu dem anstrengenden Rentnerquartett.

Wen kürst du zum fiesesten Antagonisten 2018?
Während des Lesens gab es sicher einige Bösewichte, die ich lieber nicht näher kennenlernen würde. Leider ist aber keiner als besonders fies in Erinnerung geblieben, weshalb ich auch diese Frage nicht beantworten kann :(

Wem würdest du gerne einmal gehörig deine Meinung sagen? Und warum?
Wo fang ich denn da an?
Ich würde Sage und Luca gern mal die Meinung geigen, weil sie sich einfach selten dämlich verhalten haben. Im zweiten Band. Ich möchte niemandem auf die Füße treten, aber das ging aus verschiedenen Gründen einfach gar nicht.

Ich möchte Fortune (der englische Botaniker, siehe oben) die Meinung sagen. Aus Gründen. Na ja eigentlich möchte ich lieber die Autorin fragen, warum sie denn nicht ein besseres Ende gewählt hat, auch wenn ich keine Ahnung habe, wie das hätte aussehen können :D

In Todesengel von Andreas Eschbach möchte ich so ziemlich jedem die Meinung sagen, weil durch das Thema Selbstjustiz durchaus Gesprächsstoff besteht. 

Ach ja und der Autorin Elizabeth George würde ich auch gern mal die Meinung geigen. Was sie da als Abschlussband für ihre Jugendbuchreihe abgeliefert hat, ist eigentlich eine Frechheit. Auch wenn mir das Buch selbst ziemlich gut gefallen hat. Aber das ist einfach kein Reihenabschluss. 

Das ist mal eine kleine Auswahl. Ich bin mir sehr sicher, dass ich während meines Lesejahrs noch mindestens 50 anderen Protagonisten die Meinung sagen wollte :D

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