Sonntag, 6. Januar 2019

Mein Lesejahr 2018

Hallo zusammen,

es wird endlich Zeit für den Blick zurück auf mein Lesejahr 2018. Ich finde eigentlich nichts an Silvester, aber ich liebe es, mein Lesejahr unter die Lupe zu nehmen. Ich hoffe, ihr seid alle gut rübergerutscht und ich wünsche euch allen ein gesundes und lesereiches 2019. Persönlich ist 2018 bei mir sehr viel passiert, aber das fällt mir erst ein, wenn ich genauer drüber nachdenke. Durch die lange Zeit die ich jetzt schon Zuhause bin (ich meine nicht wohnhaft, sondern ohne Arbeit), kommt mir alles sehr weit weg vor. Und dennoch: Ich bin 2018 aus dem Wohnheim aus und wieder zu meinen Eltern gezogen, was gleichzeitig einen Ortswechsel bedeutete. Ich habe meine Masterarbeit 500 km von meinem Studienort entfernt geschrieben, erfolgreich bestanden und somit einen weiteren Hochschulabschluss bekommen. Ich habe Bewerbungen geschrieben, eher erfolglos, aber war immerhin bei einem Einstellungstest, der leider leider leider nicht gut lief. Soweit zu den Meilensteinen. Sprechen wir lieber über Bücher, alles andere macht mich traurig.

Es wird wieder ein langer Post, aber das kennt ihr ja schon. Es wird wieder so sein, dass ich in Klammern die Vorjahreszahl angebe. Sprich: 2018 (2017). Viel Spaß ♥

Allgemeines
Gelesen: 130 Bücher (140)
Davon: Rereads: 13 (7)
Nicht auf Deutsch: 3+1 (1)
Abgebrochen: 3 (11)
Seiten: 48.015 (49.638)
Seiten pro Tag: ~ 132 (~135)
Ø Bewertung: 3,8 (3,6)
SuB am 1. Januar 2018: 46 Bücher
SuB am 31. Dezember 2018: 40 Bücher
Bester Monat: September (18 Bücher)
Schlechtester Monat: November (5 Bücher) 
Wir beginnen ganz locker mit ein paar allgemeinen Zahlen. Insgesamt habe ich 130 Bücher gelesen und damit zehn weniger als 2017. Das finde ich nicht schlimm, da ich mir keine bestimmte Anzahl vornehme. Ich peile immer grob 100 Bücher an, weil ich gern gerade Zahl mag, aber alles darüber ist mir egal und alles darunter ... na ja würde mich auch nicht groß stören. Außer es sind 20 Bücher oder so. 
Von den 130 Büchern waren mir allerdings 13 Bücher bereits bekannt. Ich lese Bücher vor allem dann nochmal, wenn es mir nicht gut geht. Ich glaube an den 13 Büchern erkennt man, dass ich bei meiner Masterarbeit zwischenzeitlich sehr zu kämpfen hatte. 
Was mich freut ist, dass ich nicht nur das eine englische Buch fürs schlechte Gewissen gelesen habe, sondern das es insgesamt drei waren. Wieso +1? Ich habe ein Buch in/auf (?) fränkischem Dialekt gelesen und das ist quasi Fremdsprache ;) 
Meine durchschnittliche Bewertung ist wieder auf den Stand von 2016 gestiegen, was mich sehr freut. Ausgenommen sind da natürlich Biografien, Sachbücher und abgebrochene Bücher, also sprechen wir über 124 bewertete Bücher. Mein SuB ist nicht so weit gesunken wie ich es mir heimlich gewünscht habe, aber es kommt auf den Abbau an. 2019 erreiche ich dann hoffentlich mein Wunschziel.
 
Ein genauerer Blick auf die Bewertung lohnt sich. 2017 habe ich nur 17 Mal die Bestwertung von 5 Big Ben vergeben, was mich sehr schockierte. 2016 waren es noch 35 Mal. Ich freue mich sehr, dass ich 2018 wieder auf 30 Mal Bestnoten gekommen bin. Dazu kommen 54 Bewertungen mit 4 Big Ben. 2017 habe ich kein Mal einen Big Ben vergeben (was an den vielen Abbrüchen lag) und 9 Mal zwei Big Ben. Dieses Jahr komme ich auf insgesamt 8 Bücher, die 2 Big Ben oder weniger bekamen, plus drei abgebrochene Bücher. Bücher ohne Bewertung sind Biografien bzw. alles was wahr und persönlich ist.


Genre
Genre insgesamt: 18 (22)
Davon:  Thriller: 28 (33)
Liebesromane: 22 (17)
Jugendbücher: 17 (19)
Im ersten Moment war ich erschrocken. Ich, die immer behauptet in vielen Genren zu lesen, liest Jahr für Jahr weniger unterschiedlich. 2016: 24, 2017: 22, 2018: 18... Deshalb habe ich mal eine genaue Liste gemacht, welche Genre ich 2017 gelesen habe, die 2018 nicht mehr vertreten waren. Dabei habe ich festgestellt, dass ich nicht einheitlich einteile. Zum Beispiel habe ich 2017 Weihnachtsbücher und Ladythriller gelesen. Das habe ich 2018 auch gemacht, nur habe ich diese unter Liebesromane und Thriller gepackt. Alles in Ordnung also.  
Die Thriller sind wie schon 2017 Spitzenreiter und auch die Jugendbücher sind weiterhin unter den Top 3. Die Liebesromane haben allerdings die allgemeinen Romane vom Treppchen geworfen.  

Verlage
Verlage insgesamt: 48 (41)
Davon: LYX: 15 (15) 
Fischer: 12 (8)
blanvalet: 11 (4)
Verlage sind für mich nicht relevant. Ich schaue mir auch keine Verlagsvorschauen an. Ich nehme die Zahl nur interessenhalber auf, aber ich wähle Bücher nicht nach Verlag aus. LYX weiterhin auf eins überrascht mich nicht. Fischer weit vorn ist ebenfalls nicht überraschend, da ich die Kate Burkholder Reihe auf den aktuellen Stand gelesen habe und das waren schon 7 Bücher. Dazu kommt einiges von Marie Force und schon katapultiert sich der Verlag nach vorn. Bei blanvalet ist auch das Reihenprojekt Schuld, aber es sind viele verschiedene Reihen. Viermal Kristina Ohlsson, zweimal Vincent Kliesch, dreimal Kathrin Lange usw. Was mich sehr überrascht hat sind die Selfpublisher. Letztes Jahr waren sie mit 13 Büchern auf dem zweiten Platz, dieses Jahr waren es ziemlich genau 0. Ups. 

SuB 2017 oder früher
Ja: 32 (41)
Nein: 101 (109)
In meinem Lesejahr 2018 habe ich wesentlich mehr Bücher gelesen, die erst 2018 bei mir eingezogen sind, als Bücher die bereits vor 2018 bei mir waren. Das ist natürlich logisch, weil mein SuB wesentlich kleiner als meine durchschnittliche Bücherzahl pro Jahr ist. Ich hatte mir vorgenommen, 2018 alle Bücher zu lesen, die bereits 2017 oder früher ihren Weg zu mir gefunden haben oder kurz: meinen ganzen SuB. Das hat nicht geklappt. Für 2019 ist das aber wieder ein Ziel. Soll heißen: Am Ende des Jahres möchte ich alle Bücher, die ich jetzt auf dem SuB habe, gelesen haben. Wenn das klappt, sollte also im nächsten Jahresrückblick an dieser Stelle eine 40 stehen. 

Medium
Ebook: 34 (41)
Buch: 99 (109)
In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal Vergleichszahlen und stelle fest: Es hat sich gar nicht so viel getan. 2017 war das Verhältnis etwa 40:60 zugunsten der Bücher. 2018 sind es 34:66. Ich lese also weiterhin wesentlich mehr Bücher als Ebooks. Das war mir sowieso klar und ich besitze auch weiterhin lieber gedruckte Bücher als Ebooks. Aber meine Argumente für mehr Ebooks haben sich seit dem letzten Jahr auch nicht verändert: Platz und voller Onleihe Merkzettel. 

Erscheinungsjahr
2018: 14
2017: 24
2016 bis 2000: 82
Vor 2000: 13
Diese Zahlen liste ich hauptsächlich auf, um für das Lesejahr 2019 einen Vergleichswert zu haben. Ich behaupte immer, ich lese nicht so viele Neuerscheinungen. 38 Bücher die zum Zeitpunkt des Lesens nicht älter als 2 Jahre waren, sind dafür aber schon recht viel. Zumindest kommt es mir jetzt so vor, daher bin ich gespannt auf den Vergleich. Die Kurzgeschichte von Sherlock Holmes ist übrigens das einzige meiner gelesenen Bücher, dass vor 1900 erschien.

Originalsprache
Deutsch: 53
Andere: 80
Diese Kategorie fiel mir spontan ein. Auch hier bin ich gespannt, wie die Veränderung im nächsten Jahr sein wird. Im ersten Moment war ich überrascht, dass ich doch relativ ausgeglichen deutsche und übersetzte Bücher lese (es geht dabei nur um die Sprache, also Thomas Brezina als Österreicher fällt auch unter Deutsch). Ich hätte doch ein eindeutigeres Ergebnis hin zu übersetzter Literatur erwartet. Was denkt ihr darüber? Lest ihr (deutlich) mehr übersetzte Bücher, oder viel von deutschsprachigen Autoren oder Autorinnen?

Einzelbände: 43 (70)

Teil einer Reihe: 90 (81)
Davon: Reihenauftakt: 26 (26)
Reihenfortsetzung: 48 (39)
Reihenende (auch aktueller Stand): 16 (16)
Man sieht, was mein Jahresprojekt war, oder? :D 2017 war es zwischen Reihen und Einzelbänden noch ungefähr ausgeglichen. 2018 habe ich dann wesentlich mehr Reihen gelesen, aber das war ja auch beabsichtigt. Ich habe 26 Reihen angefangen (Hörbücher nicht inbegriffen!), was eine ganze Menge ist. Ich wollte schließlich Reihen beenden und nicht anfangen. Ich finde es bei meinem Lesegeschmack allerdings oft schwierig keine neuen Reihen anzufangen. Immerhin habe ich auch einige beendet.

Seiten
Seiten: 48.015 (49.638)
Davon: Die dünnste Geschichte: 24 (Die Geschichte des blauen Karfunkels - Arthur Conan Doyle )
Das dickste Buch: 827 (Dornenherz - Karen Rose)
Seiten pro Tag: ~ 132 (~135)  
Eher dünne Bücher (<200): 8 (16) 
Eher dicke Bücher (>500): 11 (15)
Der Preis für das dickste Buch geht zum dritten Mal in Folge an Karen Rose :D Aber da sie eine meiner liebsten Autorinnen ist, können ihre Bücher gar nicht dick genug sein.  Die dünnste Geschichte ist ein literarischer Adventskalender. Die Zahl der dünnen Bücher hat sich sehr reduziert, was endlich mal meinem Geschmack entspricht. Die letzten Jahre war ich doch sehr überrascht über die relativ hohe Zahl, da ich eigentlich ungern dünne Bücher lese. Die 16 dünnen Bücher aus 2017 kamen übrigens zustande, weil ich viele Bonusgeschichten zu irgendwas gelesen habe. Das war 2018 gar nicht bzw. nur einmal der Fall. Alle dünnen Bücher sind eigenständige Geschichten. Auch die Wälzer sind weniger geworden, weil... weiß ich auch nicht. 

Autoren & Autorinnen
Autoren: 36 (44)
Autorinnen: 88 (106)
Beides: 9 (1)
Neuentdeckungen: 50 (87)
Altbekannt: 31 (25)
Häufigste AutorInnen: Linda Castillo (7x), Hortense Ullrich & Joachim Friedrich (7x), Marie Force (5x), Kristina Ohlsson (5x)
Das Verhältnis zwischen Autoren und Autorinnen hat sich kaum verändert. 2017 war es 41:59 zugunsten der Frauen und 2018 40:60. Ich lese also wesentlich mehr von Autorinnen, als von Autoren. Ich weiß nicht so genau ob mich das stört oder nicht. Eigentlich ist es mir egal, weil ich ein Buch nicht nach dem Geschlecht der schreibenden Person auswählt. Ich lese Liebesromane von Männern, Thriller von Frauen und würde ich Horror lesen, würde ich auch Horror von Frauen lesen. Übrigens habe ich hier doppelt gezählt. Sieben gelesene Bücher von Linda Castillo bedeutet sieben Mal Autorin. 
Bei der Unterscheidung zwischen Neuentdeckungen oder mir bereits bekannten Autoren, habe ich allerdings nicht doppelt gezählt. Das bedeutet, dass Linda Castillo nur einmal auftaucht und zwar in der Kategorie Altbekannt. Außerdem habe ich Autoren als Neuentdeckung eingestuft, wenn ich sie 2018 zum ersten Mal gelesen und danach weitere Bücher gelesen habe (zum Beispiel die komplette Redwood Love Reihe von Kelly Moran). Wie durch das Reihenprojekt zu erwarten war, habe ich weniger neue Autoren kennengelernt und dafür mehr von Autoren gelesen, die ich bereits kenne.

Neuzugänge
Insgesamt: 109 (119) 
 Davon: Von der Wunschliste: 90 (78)
Nicht von der Wunschliste: 19 (41)
Tja. Sitzen noch alle auf den Stühlen? Ich weiß, dass 109 Neuzugänge eine irre Zahl sind. Aber ich weise wie jedes darauf hin, dass lesen mein einziges Hobby ist und ich das meiste Geld, was ich zur freien Verfügung habe, für Bücher ausgebe. Ich freue mich sehr darüber, dass ich weiterhin vor allem Bücher von meiner Wunschliste kaufe/tausche etc. Das ist mir wichtig, weil es so viele Bücher gibt, die ich gern lesen würde, dass ich lieber gezielt kaufe/tausche etc. als das ich einfach alles nehme, was sich gut anhört. Allerdings ist die Zahl trotzdem seit 2017 gestiegen, denn von den 41 muss ich eigentlich meinen lovelybooks Gewinn von 30 Büchern abziehen. Also bleiben noch 11 Neuzugänge, die ich vorher nicht auf der Wunschliste hatte. Dennoch bin ich mit dem Verhältnis zufrieden. 

Im letzten Jahresrückblick habe ich erzählt, dass ich im Durchschnitt gern unter 10 Neuzugängen pro Monat bleiben würde. Das hat auf das Jahr gesehen sogar geklappt, da ich im Schnitt 9 Bücher pro Monat bekommen habe. Im Januar hatte ich 14 Neuzugänge, weil ich für mein Reihenprojekt einige Fortsetzungen gebraucht bestellt habe. Im Februar gab es sehr wenig Neuzugänge, weil ich Ende März aus dem Wohnheim ausgezogen bin und nicht jede Menge ungelesene Bücher einpacken wollte. Daher habe ich mich da eher an meinen SuB gehalten. Danach waren meine Neuzugänge vollkommen okay, bis ich ab September wieder dauernd Neuzugänge hatte. Das ist mir aber währenddessen durchaus aufgefallen und ich habe mich bemüht, die Neuzugände zu reduzieren. Erfolglos wie man sieht. 

Diese Übersicht schockiert mich ein bisschen. Gut, ein bisschen mehr. Ich habe 69 Bücher gekauft (nicht alle neu!) und das sind 12 mehr als 2017. Meine Güte. Ansonsten habe ich etwas weniger über Gutscheine gekauft (-6) und weniger gewonnen (-29, wg. lovelybooks Gewinn), dafür etwas mehr getauscht (+3) und mehr geschenkt bekommen (+5). Hinzugekommen sind Bücherschrank und Rezensionsexemplare und die Paybackbücher bleiben stabil.

Hörbücher
Gehört: 28 (13)
Abgebrochen: 2 (1)
Minuten: 12547 min / 209, 12 h (4135 min / 209,12 h)
Ø Bewertung: 3,3 (3,2)
Bester Monat: Juli
Schlechtester Monat: Januar, August
 Ich habe überlegt, ob es nicht langsam Zeit wird, die Hörbücher in die Bücherstatistik zu integrieren. Mittlerweile höre ich so viel, dass es sich durchaus lohnen würde. Allerdings habe ich dann das Problem das ich Minuten zu Seiten addieren muss und so weiter... Na mal sehen. Jedenfalls... ich habe mehr gehört als gedacht. Zu Melli habe ich vor kurzem noch gesagt es wären so um die 20 gewesen. Ups. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich so viel hören kann. Man merkt doch, dass ich wieder Zuhause wohne und WLan habe, was ich im Wohnheim nicht hatte. 
Die meisten Hörbücher habe ich im Juli gehört, was daran lag, dass meine Eltern im Urlaub waren. Ich konnte also nicht nur dauernd hören (beim Essen kochen, beim Essen selbst etc.) sondern auch bei der Gartenarbeit, da ich mich um den Garten meiner Eltern gekümmert habe. 


Buchverfilmungen
Filme insgesamt: 32 (31)
Davon: Abgebrochen: 1 (1)
Buchverfilmungen: 15 (18)
Davon: Buchvorlage gelesen: 6 (14)
Buchvorlage nicht gelesen: 9 (4)
Diese Statistik ist irgendwie Murks, weil auch Serien enthalten sind. Vier um genau zu sein. Zwei davon basieren auf Büchern, nämlich Babylon Berlin Staffel 1 und 2. Ich finde es ein bisschen Schade, dass ich mehr Buchvorlagen nicht gelesen als gelesen habe. Allerdings sind mehrere Sparks (möchte ich sowieso nicht lesen) und eben Babylon Berlin (konnte ich vorher nicht lesen) darunter.
 Meine Tops  unter den Buchverfilmungen sind: 
  • Babylon Berlin - Staffel 2
  •  Wüstenblume
  • Freedom Writers
  • Der Junge muss an die frische Luft
Flops gibt es keine, da die Buchverfilmungen die mir am wenigsten gefielen, immer noch 3 Big Ben bekommen haben.

Wir gehen auf das Ende zu und sprechen über einzelne Bücher. Ich hoffe, ihr seid noch dabei. Beginnen wir mit den Flops. Ich habe mich diesmal dazu entschieden keine Klappentexte zu posten, weil der Post sonst noch voller wirkt als er eh schon ist. Ich hoffe, das ist nicht allzu schlimm. 


 Jessica Sorensen - Verführt-Lila&Ethan | Christoph Hein - Der fremde Freund/Drachenblut | Juna Brock & Stefanie Herbst - Guilty Pleasure
Diese drei Bücher habe ich 2018 mit nur einem Big Ben bewertet. Bei Lila & Ethan weiß ich schon gar nicht mehr, was mir nicht gefallen hat. Vermutlich gingen mir die beiden total auf den Keks. Das war auch schon in den anderen Bänden das Problem mit den Protagonisten.
Der fremde Freund/Drachenblut war ein Geschenk einer lieben Freundin, weshalb es mir wirklich weh tut, es als Flop zu bezeichnen. Aber ich möchte euch ja auch nichts vorlügen. Ich kam mit der Protagonistin so überhaupt nicht klar, weshalb das Buch mich nicht überzeugen konnte.
Bei Guilty Pleasure stimmte einiges nicht. Das Buch war viel zu kurz, das Verhalten der Protagonisten nicht nachvollziehbar und für ein Verlagsprodukt war die Verarbeitung einfach schlecht. Da habe ich mehr erwartet.



Marie Force - Alles, was du suchst | Nicole C. Vosseler - Der englische Botaniker
Beide Bücher haben von mir 5 Big Ben bekommen. Alles, was du suchst ist ein Liebesroman. Wer dem Genre überhaupt nichts abgewinnen kann, wird wahrscheinlich auch mit diesem Buch nichts anfangen können. Für mich war es aber einfach das richtige Buch, zu richtigen Zeit. Wenn es ein Buch gibt, das den Titel "Wohlfühlbuch" verdient hat, dann ist es für mich dieses. Ich habe mich bei Cameron und Will wohlgefühlt, habe mich in Butler wohlgefühlt und habe Wills Familie ins Herz geschlossen. Mehr geht nicht.
Der englische Botaniker ist mein Last-Minute-Highlight. Ich habe es am 31.12 um 23.05 beendet und war danach platt. Am Anfang hatte ich gar nicht das Gefühl, dass das Buch ein Highlight werden könnte. Aber dann... das Setting war für mich ganz neu, der Schreibstil war klasse, die Protagonisten waren vielleicht nicht sympathisch, aber authentisch, der Aufbau war gut gemacht... Wirklich mal etwas anderes. 


F. Scott Fitzgerald - Der große Gatsby | Vincent Kliesch - Der Todeszauberer
Meine Enttäuschungen waren erstaunlich schnell gefunden. Im Dezember gelesen habe ich der große Gatsby. Es schwärmen so viele von dem Buch und ich fand es einfach nur langweilig. Es passiert so wenig und man wartet auf Spannung und überraschende Wendungen, aber nichts davon kommt. Da habe ich sehr viel mehr erwartet. Der Todeszauberer ist der zweite Band der Tassilo/Kern Trilogie. Der erste hat mir richtig gut gefallen, aber der zweite Band war super langweilig, vorhersehbar und überhaupt nicht vergleichbar mit Band eins. Der dritte war übrigens etwas besser, aber auch eher unteres Mittelmaß. 


Liebe findet uns gefällt mir nicht nur optisch. Ich mochte auch das Buch sehr gern, obwohl ich gar nicht so motiviert war es zu lesen. Viele fanden das Buch nicht so toll, daher habe ich auch nicht allzuviel erwartet. Aber: es hat mich überrascht. Es passiert nicht allzuviel, das stimmt. Aber das Buch hat so die Reiselust in mir geweckt und das Ende... mein Herz blutet immer noch. 
An die Grausamen ist für mich überraschend, dass es mir gefiel, obwohl eigentlich recht wenig passiert. Daher möchte ich das Buch auch nicht jedem weiterempfehlen, weil es für einen Thriller doch eher... langsam zugeht. Aber die Cold Cases waren thematisch einfach mein Ding und ich habe das Buch ruckzuck inhaliert. 


Ich möchte euch doch noch mein liebstes und mein am wenigsten gemochtes Hörbuch zeigen. Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind hat mir leider gar nicht gefallen. Jürgen von der Lippe als Sprecher war absolut nicht mein Fall und die Geschichte war langweilig und sonst nichts. 
Gray hingegen war das komplette Gegenteil. Bjarne Mädel hat die Geschichte großartig vertont. Es war unterhaltsam, witzig und sehr empfehlenswert.

Das war es jetzt aber wirklich. Ich weiß, es ist wieder sehr ausführlich geworden. Ich liebe Statistik und Listen und habe wirklich Freude daran, mein Lesejahr zu sezieren. Also auch wenn ihr euch gelangweilt habt, hatte ich wenigstens meinen Spaß ;)
Danke, dass ihr auch 2018 Teil meines Lese- und Blogjahrs gewesen seid. Auch wenn ich noch nicht weiß, wie es 2019 bei mir weitergeht und wieviel Zeit ich noch für den Blog haben werde, hoffe ich, dass ihr hin und wieder bei mir vorbei schaut. Ich würde mich freuen. 
Passt auf euch auf und habt ein großartiges 2019 ♥
Eure Julia


Kommentare:

  1. Hallo liebe Julia

    Was für eine tolle Statistik😍

    Wenn auch ich sagen muss, dass ich mir aus den Zahlen zu den Genres und Verlagen persönlich nichts mache, weil da die Einteilung einerseits nicht ganz einfach ist und der Verlag meiner Meinung nach nicht so viel aussagt, weil es ja Bücher gibt, die in mehreren Verlagen erschienen sind.

    Aber ansonsten einfach nur wow, wow, wow. Und zu deinen Neuzugängen: sorry, ich finde, dass du dich überhaupt nicht rechtfertigen musst. Das ist dein Hobby, dein Geld und es ist komplett deine Sache, was du damit anstellen.

    Mach dir ein grandioses Bücherjahr 2019 und ich drücke dir natürlich auch privat die Daumen, dass es mit dem Job und all deinen weiteren Träumen und Zielen klappt.

    Alles, alles Liebe dir
    Livia

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    1. Hallo Livia,

      was den Verlag betrifft, habe ich ihn auch nur der Vollständigkeithalber aufgenommen. Relevant ist das für mich auch nicht. Das Genre finde ich schon spannend, aber was die Einteilung betrifft, hast du natürlich recht. Man sieht ja auch an meinen Zahlen, dass Abweichungen allein aufgrund der unterschiedlichen Einteilung entstehen.

      Danke dir ♥
      Julia

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  2. Liebe Julia,

    hier bin ich dann nun auch bei deinem Jahresrückblick gelandet. Uiuiui, der ist auch ganz schön lang. :D Ich habe jetzt tatsächlich ein neues Fenster im Browser geöffnet und den Bildschirm geteilt, damit ich nicht ständig scrollen muss oder am Ende noch vergesse, was ich zu einem bestimmten Aspekt sagen wollte. :D (Edit: Ich lach mich schlapp. Blogger sagt, mein Kommentar darf höchstens 4096 Zeichen umfassen. Ich muss das hier jetzt also in mehreren Etappen posten. :D)

    Zunächst mal deine Einleitung: Das könnte ich beinahe per Copy und Paste auch bei mir posten. Ich bin auch 2018 aus meinem Wohnheim ausgezogen (allerdings im September) und wieder zurück zu meinen Eltern, um dort meine Masterarbeit zu schreiben. 450 km von meinem Studienort entfernt. Anders als du bin ich damit aber immer noch nicht durch. Auch ich habe damit echt zu kämpfen und letztes Jahr beinahe gar nicht daran gearbeitet. Teilweise ging's auch mir richtig mies, sodass ich nichts machen konnte, weshalb es mir nur noch schlechter ging, weil ich schon wieder einen Monat nichts gemacht hatte. Seit gestern versuche ich mich langsam wieder ran zu tasten, damit das endlich mal was wird. Dauert allerdings meist keine Stunde, dann bin ich erschöpft ohne Ende. :/ In diesem Zusammenhang auch gleich noch: Dass du Bücher rereadest, wenn es dir nicht gut geht, kommt mir auch bekannt vor. Ich reiße mich dann meist zusammen, weil mir mein SuB zu hoch dafür ist, aber ich habe dann auch immer richtig Lust, wieder in den tollen, vertrauten Welten zu versinken. Ich hoffe, dass es für dich jetzt wieder bergauf geht, du dich besser fühlst und Erfolg bei der Jobsuche hast. ♥

    Gelesen hast du ja einiges letztes Jahr! Ich bin beeindruckt. :) Mein Leseziel mache ich auch nicht an einer genauen Anzahl an Büchern fest, weil das gerade mit der Dicke doch auch immer schwankt. Bei der Goodreads-Challenge habe ich 52 Bücher angegeben, weil ich im Schnitt ein Buch pro Woche ohne Stress gelesen bekomme. Sonst sind meine Ziele aber eher 'weniger kaufen', 'mehr SuB-Leichen lesen' etc. und keine Anzahl an Büchern. Das 'englische Buch fürs schlechte Gewissen' finde ich übrigens sehr lustig. :D Das hatte ich 2017 auch noch. Letztes Jahr dagegen hat sich das irgendwie verselbstständigt. 9/57 Büchern waren auf Englisch. :D Muss ich nächstes Jahr mal in meine Statistik aufnehmen. Für den Kommentar hier habe ich erst wieder meine Tabelle ausgegraben. Ich bin schon gespannt, wie es dann aussieht - das erste Buch dieses Jahres war schon wieder auf Englisch. xD Deinen SuB hast du ja auch gleich noch abgebaut. Ich freue mich schon darauf, wenn ich unter 50 bin. :) (Da steht übrigens noch 2017 bei den SuB Angaben. ;))

    Deine Bewertungen sehen gut aus. Viele gute und sehr gute Bücher und wenig Flops. So soll es doch sein. Ich drücke die Daumen, dass es dieses Jahr so bleibt!

    Beim Genre bin ich immer beeindruckt, dass es Leute gibt, die ihre Bücher tatsächlich Genres zuordnen können. :D Ich bin damit meist heillos überfordert, weil es dann ja oftmals doch Jugendbücher mit Fantasy-Anteilen oder Fantasy-Bücher mit Liebesgeschichten o. ä. sind. So eine Unterscheidung findet sich bei mir daher nicht. Ich wüsste nie, welchem Genre ich das Buch zuordnen soll. So viele verschiedenen Genres wie du hätte ich aber auf keinen Fall zu bieten. Ich lese (Jugend)-Fantasy, ggf. (Jugend)-Science-Fiction und (Jugend)-LGBTQIA+ Romane. Dann hört's aber auch schon fast wieder auf.

    Verlage sind für mich auch nicht relevant, ich schaue sie mir nur aus Interesse mal an. Fischer haben wir da ja sogar gemeinsam. :D Zwar habe ich acht Bücher weniger aus dem Verlag gelesen, aber na ja. Ich schaue mir auch Verlagsvorschauen an - allerdings von so ziemlich allen Verlagen, aus denen ich schon mal Bücher gelesen habe. Weil ich immer Bücher suche, die mich interessieren, mir der Verlag aber gleichgültig ist. Die Vorschauen sind einfach eine gute Informationsquelle.

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    1. Oh, wie lange die gelesenen Bücher auf dem SuB lagen, finde ich auch immer interessant. Die Statistik gibt's bei mir auch, aber mir geht gerade auf, dass man dem gar nicht entnehmen kann, ob ich damit den alten SuB oder den jahresaktellen SuB abgebaut habe. Muss ich mir für's nächste Jahr mal merken, das noch kenntlich zu machen. Dir drücke ich auf jeden Fall die Daumen, dass du die 40 Bücher deines alten SuBs abbauen kannst! Muss ich gleich mal schauen gehen, was da bei dir denn so liegt. :D (Man kommt hier vom Hölzken aufs Stöcksken...)

      Printbücher lese ich auch deutlich mehr als eBooks. Allein schon, weil ich keine eBooks kaufe. Aber Onleihe habe ich auch für mich entdeckt. :D Mal schauen, ob das etwas daran ändert, dass ich kaum mehr als eine handvoll eBooks im Jahr lese.

      Beim Erscheinungsjahr hast du bei mir ja schon gesehen, dass das 2018 etwas ausgeartet ist. Bei dir hat es sich dann ja doch noch halbwegs in Grenzen gehalten. So weit runter wie du werde ich es mit den Neuerscheinungen wohl nicht bringen, nur ein Drittel aus den letzten zwei Jahren ist für mich eher unrealistisch, aber so auf die Hälfte würde ich es schon gerne bringen. 2018 waren ja allein aus dem Jahr schon fast die Hälfte meiner gelesenen Bücher. Mal sehen, wie weit ich das drücken kann.

      Die Originalsprache musste ich erst mal auszählen. 15/57 Büchern sind von deutschen Autoren. Damit leise ich doch deutlich mehr übersetzte Bücher. Also genau so, wie ich es erwartet habe. :D Die meisten meiner Bücher sind im Original auf Englisch. Mir fällt spontan ein französischer Autor ein, sonst dürften es alles Engländer / Schotten / Amerikaner / Australier / etc. sein.

      Deine Reihen-Statistik sieht ja ungefähr so aus wie meine. Du hattest ja schon festgestellt, dass auch bei dir das Lesen von Reihen das Jahresprojekt war. Ich schaue mir gleich mal deine Reihenübersicht an, wie viele denn da noch offen sind. :D Bei mir hält es sich inzwischen zum Glück in Grenzen. Aber im Grunde könnte jedes Jahr ein Reihen-Abbau-Jahr sein, weil ja kaum noch Einzelbände erscheinen und dafür ständig Fortsetzungen von eigentlich schon abgeschlossenen Reihen...

      Auch bei den Seitenzahlen haben wir wieder eine Gemeinsamkeit. Ich habe 2017 auch ungewöhnlich viele dünne Bücher gelesen, während es 2018 dann endlich wieder dickere Wälzer waren. Momentan hätte ich gar kein Buch auf dem SuB, das in deine dünne Bücher Kategorie passt, da das dünnste Buch immer noch 232 Seiten hat. Über 500 Seiten haben dagegen gleich 17/60 Büchern auf meinem SuB. (Ja, ich bin ein bisschen verrückt. Ich habe eine Liste mit meinen SuB Büchern, wo die Seitenzahl eingetragen ist, sodass ich dir sagen kann, dass die Bücher auf meinem SuB im Schnitt 463,88 Seiten haben. xD Also eher ein dicker SuB.)

      Zur Geschlechterverteilung der Autoren gab es letztens noch einen Top Ten Thursday. Ich weiß noch, dass ich da ganz überrascht festgestellt habe, dass ich auch mehr Autorinnen als Autoren lese. Dabei halte ich es wie du: Ich achte nicht darauf, welches Geschlecht ein Autor hat. Oftmals kann man sich auf die Namen ja ohnehin nicht verlassen, weil es Pseudonyme sind. Eigentlich wollte ich diese Statistik auch in meinen Rückblick aufnehmen, aber ich habe mich dann dagegen entschieden, weil ich gemerkt habe, dass ich sein dem TTT bewusst darauf achte. Und dass ich eher zum Fantasy-Buch mit einem männlichen Namen darauf greife. Das finde ich echt schrecklich, deshalb versuche ich, das wieder aus meinem Kopf zu bekommen.

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    2. 109 Neuzugänge sind eine Hausnummer. :D Aber weniger Bücher als du gelesen hast! Und ich meine, wenn man viel liest und einen kleinen SuB hat, muss halt irgendwo auch der Nachschub her kommen. Mein Geld geht auch größtenteils für Bücher drauf... Vom Gefühl her würde ich sagen, dass auch bei mir die meisten Bücher von der Wunschliste stammen, da ich fast nur Neuerscheinungen kaufe und die nach dem Durchstöbern der Verlagsvorschau dann immer auf der Wunschliste landen. Du hast im Kommentar zu meinem Rückblick geschrieben gehabt, dass du die Käufe nach Vollpreis / Gebraucht einteilen wolltest - hast du die Daten für dieses Jahr noch irgendwo? Vielleicht beruhigt dich das etwas, wenn du siehst, dass es doch nicht so viel Geld war. :D Mein Ziel für 2019 ist es, weniger Bücher zu kaufen als letztes Jahr. Also weniger als 26. Mal sehen, wie das läuft. Ich drücke dir die Daumen, dass dich die nächste Statistik nicht so aus den Socken haut. :D

      Hörbücher tauchen in meiner Statistik nicht auf, weil ich unfähig bin, gleichzeitig ein Hörbuch zu hören und etwas anderes zu machen. :D Ohne Witz, wenn ich beim Kochen ein Hörbuch hören würde, wäre ich drei Stunden später immer noch nicht mit dem Schneiden des Gemüses durch. Da ich also beim Hörbuchhören nichts anderes machen kann, bevorzuge ich dann das Printexemplar in der Hand, da kann ich die Lesegeschwindigkeit anpassen, wenn es spannend wird. :D Freut mich aber, dass du mit den Hörbüchern so gut klar kommst. Soll ja sehr entspannend sein. :)

      Verfilmungen würden für meine Statistik ebenfalls keinen Sinn machen, weil ich echt wenig sehe. Serien sind überhaupt nicht mein Ding, daher fallen die komplett raus. Und abgesehen von 'Love, Simon' habe ich dieses Jahr auch nur Marvel-Filme im Kino gesehen, glaube ich. Ah, 'Phantastische Tierwesen 2', aber das zählt wohl auch nicht als Verfilmung. Okay, gut, ich habe die 'Der Herr der Ringe' Filme im Dauermarathon in Schleife geschaut, aber das sind und bleiben auch nur drei. :D

      Von den einzeln aufgeführten Büchern am Ende, also den Tops, Flops etc., kenne ich kein einziges. :D Ich lese fast überhaupt keine non-Fantasy-Bücher, keine hetereo-Liebesromane und keine Krimis. Da bleibt dann nicht mehr viel. :D Aber ich freue mich, dass du Highlights und Wohlfühlbücher gefunden hast. :)

      So, Ende. :D Ich wünsche dir ein ganz tolles Jahr 2019, auf dass du viel Glück und Erfolg hast, alles läuft wie du es willst und du nebenbei noch eine Menge tolle Bücher entdeckst. ♥

      Ganz liebe Grüße,
      Jenny

      PS: Open Office sagt, das sind 9906 Zeichen (1647 Wörter). Ich hoffe, du bist nicht eingeschlafen beim Lesen. xD

      Löschen
    3. Hallo Jenny,

      vielen vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Damit hast du mir eine riesen Freude gemacht. Entschuldige, dass ich erst jetzt dazu komme dir zu antworten.

      Ich mache das mittlerweile so, dass ich meine Kommentare (und auch Antworten auf Kommentare) in einer Notizanwendung schreibe. Die kann ich neben dem Post öffnen und was für mich noch wichtiger ist: Der Kommentar geht nicht verloren. Es ist mir schon so oft passiert, dass ich etwas ins Kommentarfeld getippt habe und dann konnte es nicht übermittelt werden und zack alles weg.

      Ich drücke dir ganz fest die Daumen für deine Masterarbeit. Ich kann so gut nachvollziehen wie du dich fühlst. Das schlechte Gewissen, dass man schon wieder nichts geschafft hat. Vor allem, wenn dann die Eltern/Geschwister von der Arbeit kommen und man automatisch vergleicht wieviel die gearbeitet haben und was man selbst (mal wieder nicht) geschafft hat. Halte durch. Auch wenn es nur eine Stunde ist, hast du Zeit in die Arbeit investiert und das ist besser als nichts.

      Super, dass es mit den englischen Büchern bei dir so gut läuft. Bei mir ist da definitiv viel Faulheit im Spiel bzw. meine Abneigung im Internet zu kaufen. Ich wohne in einer kleineren Stadt und da gibt es englische Bücher nicht einfach so zu kaufen. Ich müsste die immer bestellen und das ist mir zu doof.
      Oh du hast Recht. Da steht wirklich noch 2017. Das kommt davon, wenn man die Einteilung aus dem letzten Jahr kopiert, damit man nicht alles neu schreiben muss :D

      Genre: Man sieht ja schon an meinen Zahlen, dass die Unterscheidung eigentlich auch nichts taugt. 2017 habe ich ein Buch von Karen Rose in Thriller gepackt und 2018 eins von ihr (aus der gleichen Reihe!) unter Ladythriller. Oder andersherum. Da sagt die Zahl dann natürlich nicht viel aus. Andererseits lese ich außer Fantasy und Sci-Fi ;) gefühlt so gut wie alles, weshalb ich das zahlenmäßig schon gern im Blick hätte. Aber so richtig glücklich bin ich mit der Kategorie auch nicht mehr.

      Verlagsvorschauen interessieren mich persönlich gar nicht und ich schaue mir auch keine Neuerscheinungsposts und -videos an. Meine Wunschliste ist eh so voll, dass ich vermütlich ne Krise bekommen würde, wenn da auch noch jeden Monat oder jedes Quartal 10 Neuheiten drauf kommen. Aber wenn man gern/viel Neuheiten liest, macht das natürlich Sinn sich die Vorschauen anzusehen. Oder andersrum. Weil man gern Vorschauen durchklickt, liest man viele Neuheiten. Jedenfalls habe ich oft das Problem, dass ich Bücher die gerade viel besprochen werden (und das wird ja durch die Rezensionsexemplare usw. immer mehr), häufig nicht so mag. Daher konzentriere ich mich dann auch eher auf "ältere" Bücher. Wenn ich jahresaktuelle Bücher lese, dann sind es überwiegend Reihenfortsetzungen.

      Originalsprache ist mir definitiv auch sehr viel englisch. Aber was anderes würde ich auch nicht erwarten :D

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    4. Haha die Reihenübersicht... wie du vielleicht gesehen hast, ist da noch seeeeehr viel offen. Aber ich nehme auch wirklich alles auf, was mehr als einen Teil hat und ich mal irgendwann gelesen habe. Ich erwarte nicht, dass es jemals weniger wird. Gerade weil, wie du schon sagst, plötzlich doch noch Fortsetzungen erscheinen, wo man es eigentlich nicht erwartet. Ich bin dann leider auch schlecht darin, dass zu ignorieren :D

      Haha und ich dachte, dass ich viele Listen hätte. Aber für meinen SuB habe ich tatsächlich keine. Außer eine Bestandsliste.

      Für dieses Jahr habe ich mir zwar vorgenommen etwas weniger Neuzugänge zu haben (Spoiler: es funktioniert im Januar bisher gar nicht!), mich aber gleichzeitig nicht immer dafür zu rechtfertigen, wenn es doch viele sind. Wenn ich 50 Neuzugänge im Monat habe, dann hab ich 50 Neuzugänge und fertig.

      Ich habe 2018 noch nicht nach Vollpreis/Gebraucht eingeteilt. Die Idee kam mir spontan, als ich bei dir kommentiert habe. Ich habe es für 2019 mal in meine Tabelle aufgenommen, habe aber schon jetzt das Gefühl, dass die Einteilung nicht so richtig was taugt. Ich überfliege aber mal schnell meine Daten aus 2018, vielleicht kann ich das noch so ungefähr rekonstruieren. Etwa 57 Bücher habe ich nicht zum Vollpreis gekauft, das heißt es bleiben noch etwa 12, für die ich den Vollpreis bezahlt habe. Das beruhigt mich :D Wobei in den 57 dann aber sowohl neue ME stecken, als auch gebrauchte von Büchermärkten oder Rebuy etc.

      Haha das ist ja witzig mit den Hörbüchern. Wobei ich das durchaus nachvollziehen kann. Ich kann das auch nicht immer und überall. Da ich kochen hasse, höre ich da ganz gern. Aber beim putzen zum Beispiel mache ich das auch nicht immer, weil ich schon zügiger putze, wenn ich kein Hörbuch höre.

      Ins Kino gehe ich auch selten. Das meiste schaue ich Zuhause auf DVD. Voll oldschool, aber nun ja :D Serien schaue ich auch sehr wenig, ich habe nichtmal Netflix ^^ Babylon Berlin habe ich nur aus Gruppenzwang angefangen und fand es dann unerwartet gut. Da die Serie aber nur kurz in der ARD Mediathek verfügbar war, musste ich sie dann halt durchsuchten.
      "Love, Simon" möchte ich auch uuuunbedingt noch lesen und sehen.

      Vielleicht zeige ich Ende nächstes Jahres auch mal was aus dem Gaybereich in den Tops und Flops. Da will ich eigentlich auch schon lang mehr lesen *seufz* Immerhin lese ich gerade die Bruns Reihe von Bianca Nias. Die gefällt mir ganz gut, aber in die Highlights schafft sie es nicht :D

      Nochmals vielen vielen Dank für die Arbeit die du in den Kommentar gesteckt hast.
      Ich wünsche dir auch ein wundervolles 2019, vor allem viel Durchhaltevermögen für die Masterarbeit.
      Alles Liebe
      Julia

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    5. Liebe Julia,

      bei mir sind Kommentare auch immer mal wieder verloren gegangen. Vorzugsweise natürlich die längeren. Seitdem kopiere ich die immer einmal, bevor ich sie abschicke. Dann habe ich sie im Zweifelsfall noch im Zwischenspeicher. :D Wobei ich mir gerade an dir ein Beispiel nehme und die Antwort im Textdokument tippe.

      Bei der Masterarbeit habe ich weniger das Problem, dass ich mich mit der Familie vergleiche, weil da nicht so viel Vergleichspotenzial ist. Meine Brüder gehen noch zur Schule, meine Schwester macht eine Ausbildung und ist nur am Wochenende hier, meine Mutter ist Hausfrau. Nur mein Vater arbeitet. :D Das Problem bei mir ist eher, dass meine Mutter schon seit Monaten dabei ist, mir ständig Links zu Stellenanzeigen zu schicken, die sie findet. Oder zu Portalen mit Stellenanzeigen. Da ich gerade mal den Methodenteil fertig habe und noch die ganze Einleitung, den Ergebnis- und Diskussionsteil schreiben (bzw. im Ergebnisteil auch erst mal rechnen) muss, ist das jetzt aber einfach noch viel zu früh. Ich meine, ich könnte längst fertig sein. Die Erhebung mit den Versuchspersonen lief letztes Jahr im Juni, seitdem hätte ich eigentlich schreiben können. Aber irgendwie geht’s nicht. Je länger das Jahr fortgeschritten ist, desto schlechter ging's mir und desto weniger habe ich geschafft. Im Oktober habe ich zwei Tage daran gearbeitet. Das ist das letzte Mal, dass ich mich aufraffen konnte, irgendein Dokument zu öffnen. (Also letztes Jahr. Jetzt geht’s, letzte Woche habe ich jeden Tag ein Stündchen dran gearbeitet.) Im Moment bin ich so erkältet, dass ich kaum geradeaus denken kann, aber nach der Pause gestern habe ich schon wieder ein schlechtes Gewissen, sodass ich heute noch ein paar Stichpunkte zusammenkratzen werde. Danke auf jeden Fall für deinen Beistand. Ich hoffe, dass mich eine Stunde am Tag dann irgendwann auch mal sichtbar weiter bringt. Momentan verbringe ich die hauptsächlich damit, Literatur zu überfliegen, sodass am Ende kaum etwas Sichtbares bei rum kommt.

      Bevor ich umgezogen bin, mochte ich es total, Bücher im Laden zu kaufen. Das mag ich jetzt zwar immer noch, aber eine Viertelstunde mit dem Auto hin zu fahren und dann noch Parkgebühren zu bezahlen (nein, öffentliche Verkehrsmittel gibt’s hier nicht :/), ist mir zu blöd. Deshalb bestelle ich Bücher jetzt immer noch Hause. Vorher habe ich immer Filiallieferung gewählt und hatte so wenigstens das Gefühl, die englischen Bücher im Laden zu kaufen. :D Ich meine, Thalia hat auch ein englisches Regal, aber das ist ziemlich sparsam bestückt. Deshalb habe ich die Bücher immer hin bestellt und dann in der Filiale bezahlt. Aber ich kann verstehen, dass du da nicht so begeistert von bist. Mir fällt gerade aber auch keine Alternative ein. Urlaub in England? xD Eigentlich würde ich gerne noch mehr auf Englisch lesen, gerade weil englische Bücher günstiger sind. Aber ich habe immer ein bisschen Angst, dass da ein bisschen was an mir vorbei geht, weil ich eben keine Muttersprachlerin bin. Deshalb bin ich jetzt vorerst darauf umgestiegen, Bücher auf Englisch zu lesen, die ich schon auf Deutsch kenne.

      Genre: Haha, witzig, dass unsere Lesegeschmäcker so gegensätzlich sind. Ich frage mich gerade ein bisschen, wie es dazu gekommen ist, dass ich dir folge, wenn du doch im Grunde nichts liest, was mich interessiert... Vielleicht wegen Lovelybooks? :D Keine Ahnung. Jetzt bin ich einmal hier, jetzt bleibe ich auch.

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    6. Die Verlagsvorschauen schaue ich auch hauptsächlich wegen der Reihenfortsetzungen durch. Damit ich es nicht verpasse. Aber wenn ich dabei über ein anderes Buch stolpere, das mich interessiert, dann kommt es eben auch auf die Wunschliste. Meist bleibt es da dann aber ewig. :D Es sei denn, ich bekomme es als Rezensionsexemplar. Wenn die Anfragen abgelehnt werden, dann kaufe ich es mir allerdings meist auch nicht sofort, muss ich zugeben. Nur, wenn ich es unbedingt haben will oder gerade tatsächlich die Kapazität dafür frei habe. Und ich halte mich für ziemlich wählerisch. Für das erste halbe Jahr 2019 haben es 18 Neuerscheinungen auf meine Wunschliste geschafft – sieben Fortsetzungen, zwei Lieblingsautoren und neun Neuentdeckungen, bei denen ich aber vor Erscheinungsdatum noch mal prüfe, ob sie mich immer noch interessieren. Ich finde, das hält sich in Grenzen. :D Und meine Wunschliste ist auch nicht besonders lang,weil ich sie regelmäßig aussortiere. Wenn ein Buch da seit drei Jahren drauf steht und ich schon gar nicht mehr weiß, worum es darin gehen soll, dann kommt es weg. Es erscheinen so viele gute neue Bücher, dass mir der Lesestoff nicht ausgehen wird, nur weil ich einen zehn Jahre alten Schinken, der schon nur noch gebraucht zu kriegen ist, von der Liste werfe. xD Aber das ist mein Umgang mit Verlagsvorschauen. Ich kenne auch Blogger, die sich die Vorschau ihres Lieblingsverlags ansehen und am liebsten alle Bücher kaufen würden. Das wäre mir dann auch deutlich zu viel.

      Bei deinen Reihen ist tatsächlich einiges los. :D Ich muss zugeben, ich habe nur drüber gescrollt, weil mir die meisten Titel und Autoren nichts gesagt haben. Aber das war doch eine ganze Menge. Ich glaube, da habe ich es mit meiner Fantasy-Leseliste doch etwas einfacher. Das sind ja meist Trilogien. Während insbesondere Krimireihen sich ja auch gerne mal bis in alle Unendlichkeit fortsetzen lassen. Aber ich verstehe gut, dass du schlecht darin bist, Fortsetzungen zu ignorieren. Ich kann das auch nicht. xD Außer die Reihe hat mir nicht gefallen. Seit letztem Jahr breche ich rigoros ab, wenn mir der erste Teil nicht gefallen hat. Mittlerweile hat sich das schon auf drei-Sterne-Bücher ausgeweitet, sodass ich das vielleicht mal wieder eindämmen sollte. Sonst lese ich am Ende nur noch erste Bände.

      Ich finde es gut, dass du dich nicht rechtfertigen möchtest für deine Neuzugänge. :) Das ist schließlich deine Sache. Andere Leute stecken ihr Geld in Zigaretten und Alkohol, du eben in Bücher. Das soll jeder so machen, wie er das gerne möchte. Trotzdem drücke ich dir natürlich die Daumen, dass es mit dem Reduzieren funktioniert, wenn du dir selbst das als Ziel gesetzt hast. ;) Mein Ziel ist es übrigens, weniger als 26 Bücher zu kaufen dieses Jahr (sprich: weniger als letztes Jahr). Bislang funktioniert das sehr gut, weil ich mir Gutscheine zu Weihnachten gewünscht habe und die Bücher deshalb technisch gesehen Geschenke und keine Käufe sind. :D

      Nur 12 Bücher zum Vollpreis ist doch dann eine sehr beruhigende Zahl. :D Das relativiert die Anzahl der Neuzugänge ja schon wieder. Oder zumindest die Vorstellung, wie viel Geld dafür drauf gegangen ist. ;)

      Ich habe auch kein Netflix. :D Wir haben Sky, aber eigentlich wegen der Bundesliga. Nur war das reine Sport-Paket teurer als das Komplettpaket mit Entertainment, Cinema etc., sodass wir dann jetzt halt alles haben. Ich habe das aber erst ein einziges Mal genutzt – um die Neuverfilmung von „Mord im Orientexpress“ zu gucken, die ich schrecklich fand. :D Mit „Love, Simon“ wünsche ich dir ganz viel Spaß! Ich mochte das Buch richtig, richtig gerne. Das habe ich auf Englisch gelesen und dabei einfach die ganze Zeit gelacht. Es war so witzig, ich konnte mich gar nicht mehr einkriegen. Der Film war auch toll. Zwar nicht so überragend mit einer unnötigen Änderung, aber trotzdem sehenswert. :)

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    7. Was hast du denn schon so gelesen aus dem Gay-Bereich? Ich bin da immer mal wieder unterwegs, sowohl bei Jugendbüchern als auch im Erwachsenenbereich. Chris P. Rolls ist da eigentlich immer eine gute Adresse. Besonders „Irgendwie Top“ war einfach genial. „Shilsas“ auch, aber das ist Fantasy. :D „Die Prinzen“ von C. S. Pacat ist auch Fantasy, hatte aber die beste slow burning Romanze, die ich jemals gelesen habe. … Ich lese ziemlich viel Gay-Fantasy, fällt mir gerade auf. :D „Die Seelenlosen“ von Tanja Meurer hat mich absolut umgehauen. Wobei das eher ein Fantasy-Buch ist, wo der Protagonist halt zufällig schwul ist. „The Love Interest“ von Cale Dietrich macht sich über die ganzen Klischees in Jugendbüchern lustig. Hat einen Hauch von Sci-Fi, allerdings wirklich nur ganz wenig, was sich gut ignorieren lässt. „Cavaliersreise“ von Mackenzi Lee war richtig schön und dürfte auch komplett ohne Fantasy und Sci-Fi sein. „More happy than not“ von Adam Silvera hat mich zerstört, beinhaltet allerdings auch einen kleinen Sci-Fi-Teil. (Wie bei „The Love Interest“ auch hier nicht mit Raumschiffen oder so einem Kram, sondern einfach nur eine (!) kleine technologische Entwicklung, dir wir momentan noch nicht haben.) „Koch zum Frühstück“ von Rona Cole war süß, genau wie „Die Welt übt den Untergang und ich grinse zurück“ von S. J. Goslee. „Lügen schützt vor Liebe nicht“ von Caitlin Daray und „Highspeed Love“ von Chris P. Rolls haben auch vier Sterne von mir bekommen. „Him“ und „Us“ von Sarina Bowen und Elle Kennedy waren richtig gute Gay Sports Bücher. Und „Drahtseiltänzer“ von S. B. Sasori kann ich auch guten Gewissens empfehlen. :D Das sind jetzt Jugend- und Erwachsenenbücher bunt gemischt, kannst einfach mal schauen, ob dich davon irgendwas interessiert. ;) Um die Bruns-Reihe bin ich bislang nur herum geschlichen. Da wird dein Kommentar wohl auch nichts dran ändern. :D Irgendwann lese ich sie oder verbanne sie endgültig aus meinem Kopf.

      So. Es sind auch diesmal wieder zu viele Zeichen für zwei Kommentare, habe ich gerade festgestellt. :D Na ja, passiert. Dann eben wieder in drei Abschnitten. Etwas kürzer als beim letzten Mal ist es trotzdem.

      Nochmals liebe Grüße. ;) Es hat mich sehr gefreut, dass du mir so ausführlich geantwortet hast. Meist kommen in den Kommentaren dann ja irgendwie doch keine Gespräche zustande. Deshalb freue ich mich immer, wenn es mal klappt. :)

      Liebe Grüße und eine erfolgreiche Woche,
      Jenny

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    8. Hallo Jenny,

      das kopieren vergesse ich leider, daher ist die Notizvariante für mich sicherer :D

      Ich habe auch wesentlich länger gebraucht als ich geplant hatte. Was sich aber in diesem Fall als ganz gut erwiesen hat. Meine Bachelorarbeit habe ich in ein paar Wochen hingeklotzt, weil ich unbedingt im Sommersemester fertig werden wollte um danach direkt den Master anschließen zu können. Ist zwar dafür okay gewesen, aber das würde ich heute wahrscheinlich anders machen.
      Ich kann total verstehen, dass dich deine Mutter damit unter Druck setzt. Aber ohne Masterzeugnis ist das eh schwierig sich zu bewerben, so jedenfalls meine Erfahrung.
      Ich glaube, es bringt langfristig mehr, wenn du jeden Tag eine Stunde arbeitest, als wenn du dich an einem Tag irgendwie fünf Stunden quälst, aber danach wegen psychischer Erschöpfung drei Tage nichts machst.

      Thalia gibt es bei uns gar nicht :D Ich könnte mir die englischen Bücher auch in unsere Buchhandlung liefern lassen. Aber auch dazu bin ich zu faul und ach keine Ahnung. Ich glaube 90% sind Ausreden, weil es einfach viiiiel leichter ist auf Deutsch zu lesen :D

      Bei den Reihenfortsetzungen bekomme ich es meist so mit, wenn die erscheinen. Wobei ich natürlich auch durch das lesen älterer Bücher oft das Glück habe, dass es schon mehrere Teile gibt :D
      18 Neuerscheinungen für 6 Monate ist auf jeden Fall in Ordnung. Ich habe mir eine Verlagsvorschau im Dezember angeschaut (ich weiß gar nicht mehr ob es LYX oder Kyss war) und die hätte ich so ziemlich komplett auf die Wunschliste packen können.

      Meine Wunschliste nenne ich liebevoll Wunschlistenberg. Mehr sag ich dazu nicht ^^

      Wie gesagt, bei den Reihen ist echt ALLES dabei und ich mache mir da auch nichts vor. Schaffen werde ich die. Die Krimis/Thriller sind mir auch gar nicht sooooo wichtig, außer es sind wirklich gute. Aber irgendwie mogeln sich dann doch mal Dystopien, Jugendbücher oder so dazwischen und die würde ich dann schon gern schneller lesen. Wenn ich die Reihen gar nicht mag, lese ich auch nicht weiter. Aber bei mittelmäßigen Büchern/Reihen bin ich oft voller Hoffnung.

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    9. Haha gute Idee sich Gutscheine schenken zu lassen. Ich habe in den letzten Monaten einige Paybackpunkte gehortet, die ich in Bücher umwandel. Das sind schonmal ein paar Käufe weniger :D

      Jaaa, von dieser Sky Logik hat mein Bruder auch mal was gesagt. Hach, jetzt will ich "Love, Simon" noch viel lieber lesen.

      Mh was hab ich gelesen. A. C. Lelis mag ich gern. Ich kenne ihre Geschichten schon aus der Zeit, als sie (und ich) noch bei fanfiktion.de war. Ist schon hundert Jahre her :D Rona Cole habe ich auch schon einige Male gelesen. "Koch zum Frühstück" war eines der ersten Bücher in dem Genre, das ich gelesen habe. Das kennst du auch, glaub ich?! "Zwischen den Zeilen" von ihr ist eines meiner Lieblingsbücher, weil ich das Thema klasse finde. "Loving Silver" von M. S. Kelts habe ich schon zig Mal gelesen. Ich weiß gar nicht, warum es mir das Buch so angetan hat, aber ich liebe es. Ich muss aber zugeben, dass meine Wunschliste in dem Bereich bestimmt dreimal so groß ist, wie die Zahl der gelesenen Bücher. Kennst du Gabi vom Blog laberladen? Sie liest auch seeehr viel in dem Genre und sie füllt regelmäßig meine Wunschliste.
      "Irgendwie Top" ist eines der Bücher, das schon am längsten auf meiner Wunschliste steht. Ich kenne sonst "Mecklenburger Winter" und "Body caught". Letzteres mochte ich damals ganz gern (glaub ich) und würde das gern nochmal lesen, ob ich es immer noch so gut finde.
      Von "The Love Interest" habe ich glaub ich schon gehört. Schaue ich mir nochmal an. (Es ist auch nicht so, dass ich gar kein Sci-Fi oder Fantasy lesen würde. Kommt schon vor, aber es spricht mich einfach oft nicht an)
      "Cavaliersreise" sagt mir vom Titel was. Muss ich nochmal schauen.
      "More happy than not" hat einen schönen Titel, aber wenn es dich zerstört hat, bin ich direkt skeptisch :D Trauriges geht gar nicht ^^
      Ach da ist der Koch ja.
      Die nächsten habe ich alle auf der Wunschliste bis einschließlich "Drahtseiltänzer". Das ist ja aus einer Kurzgeschichte in einer Anthologie entstanden und die fand ich so großartig (obwohl ich Kurzgeschichten nicht mal mag). Und dann hat die Autorin erzählt, dass es dazu doch ein Buch geben wird und ich war voll gehyped und hab mich gefreut und... rate mal, wer das Buch immer noch nicht hat...

      Ja, was die Bruns angeht. Da habe ich mich mit der Bewertung sehr schwer getan. Ich hab sie alle flott gelesen, mich wenig gelangweilt und fand es auch irgendwie gut. Aber als ich mir dann Gedanken zu meiner Besprechung gemacht habe, fielen mir einige Dinge auf, die nicht ganz so gut waren. Ich fand es aber nicht fair eine Reihe nur mittelmäßig zu bewerten, die mir währenddessen ganz gut gefallen hat, weshalb sie doch noch knappe vier Big Ben bekommen hat. Falls du sie irgendwann liest, spar dir den fünften Band und denke intensiv darüber nach, ob du den sechsten lesen willst. Der ist zwar einer der besseren Bände, aber hat mit der Reihe nicht mehr so viel zu tun.

      Aber natürlich! Ich antworte immer und zu mehr als 90% auch ausführlich. Das einzige woran ich noch arbeiten muss (außer heute!) ist die Pünktlichkeit :/ Früher habe ich Kommentare oft sofort beantwortet, heute lese ich sie und antworte eine Woche später. Das muss ich dringend wieder ändern.

      Dir gute Besserung und viel Konzentration für die MA.
      Julia

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    10. Hey Julia,

      drei Tage nichts machen könnte ich verschmerzen. :D Leider waren es bei mir dann eher zwei Monate. Jedes Mal. Den Fehler mache ich aber nicht wieder. Ich habe mir vorgenommen, Montag bis Freitag immer ein bisschen zu arbeiten, solange ich Lust habe und mich konzentrieren kann. Wochenende ist frei. Aber bloß nichts erzwingen. Letzte Woche war ich krank, da habe ich nichts gemacht. Außer gestern, weil ich tatsächlich richtig Lust hatte, einfach ein bisschen weiter zu tippen. Richtig gut. Ich glaube, ich habe das Maß gefunden, was für mich möglich ist. Auf jeden Fall fühle ich mich so gut wie schon lange nicht mehr (abgesehen vom Urlaub). :) Es wird also. Vermutlich dauert's in dem Tempo noch bis zum Sommer, aber für die Masterarbeit ist ja auch ein Semester vorgesehen und da ich im Grunde noch beinahe nichts gemacht habe, passt das dann ja.

      Haha, die Ausreden. xD Ja, ja. Kenne ich. Hast du schon mal überlegt, deine Lieblingsbücher auf Englisch zu lesen? Damit habe ich angefangen. So ging es ziemlich gut und ich habe mich dran gewöhnt, bevor ich dann auf andere Bücher umgeschwenkt bin. Habe mich quasi selbst ausgetrickst. :D

      Ich hatte mal eine Reihenübersicht, da war auch alles dabei. Wenn es irgendeinen Zusammenhang zwischen zwei Büchern gab, zack, war es als Reihe gelistet. Allerdings war das noch zu der Zeit, wo ich dann beim Lesen auch gnadenlos jede Reihe bis zum bitteren Ende durchgezogen habe, selbst wenn ich den ersten Band schon schrecklich fand. Das musste ich mir mühsam abgewöhnen, weil ich so unfertige Dinge nicht haben kann. Ich lese die Reihe ganz oder gar nicht. Es hat sehr lange und einige echt richtig fürchterliche Reihen gedauert, bis ich es geschafft habe, Reihen abzubrechen. Da habe ich dann auch die Reihenübersicht gelöscht, weil ich Angst habe, dass ich wieder in alte Muster zurückverfalle, wenn ich sehe, wie viele Bücher eigentlich noch zu der Reihe gehören, die ich noch gar nicht gelesen habe. Fast alle Bücher, die ich besitze, sind Teile von Reihen. Aber ich führe ganz bewusst keine Übersicht mehr. (Und ja, ich bin jemand, der alle Bücher besitzen muss. Deshalb leihe ich sie mir nicht aus der Bibliothek aus etc. Daher habe ich auch nicht so viele angefangene Reihen, sondern eine Menge beendete – die Sammlung unfertig im Regal zu haben, macht mich nämlich auch ganz verrückt. :D Und da mein SuB Regal getrennt vom restlichen Regal ist... Du verstehst. :D)

      Paybackpunkte in Bücher – das habe ich auch direkt mal gemacht. xD Zählt auch zu Geschenk, finde ich, weil ich kein Geld dafür ausgegeben habe. Man findet doch immer wieder Mittel und Wege, sich selbst auszutricksen... Aber das Buch wird erst der dritte Neuzugang dieses Jahr und kommt auch erst im Februar. Mit dem sparsamen Januar habe ich mir das verdient. :D

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    11. Ui, fanfiktion.de. :D Da bin ich immer noch. Und ich plane auch immer noch, die Geschichte fortzusetzen, die seit vier Jahren auf Eis liegt, nachdem ich davor schon fünf Jahre für … 24 Kapitel oder so gebraucht habe. :D
      „Loving Silver“ steht auf meiner Wunschliste. Seit einer Ewigkeit. Irgendwie gibt’s dann doch immer dringendere Bücher... „Bodycaught“ habe ich auch gelesen, hat mir gut gefallen, auch wenn es nicht überragend war. An „Irgendwie Top“ kommt einfach nichts ran. :D Ich sabbere schon, wenn ich an das Buch denke, das ist ganz schrecklich. x'D
      „More happy than not“ ist halt ein typischer Silvera. Der Autor schreibt keine Happy Ends. Vielleicht hast du von „They both die at the end“ schon gehört, was als Bestseller durch die Decke gegangen ist. Na ja, der Titel verrät es ja schon. :D Und so sind seine Bücher alle. Wobei es ja fast noch Happy ist, wenn beide am Ende sterben. Also wenn du traurige Bücher nicht lesen willst, dann meide diesen Autor! :D
      „Drahtseiltänzer“ habe ich auch über die Anthologie kennengelernt. Die habe ich damals in einer Leserunde gelesen. Und als das Buch dann erschien, habe ich es mir direkt gekauft. Damals hatte ich mir wegen meines aus dem Ruder laufenden SuBs eine verdammt strenge Challenge auferlegt, wo ich mir mit beendeten Büchern Geld erlesen habe, das ich für neue Bücher ausgeben durfte (mit Minimalbeträgen, damit's richtig schön wehtut :D). Und das Buch ist direkt im Januar erschienen. Ich habe Bücher verschlungen ohne Ende, bis ich endlich genug Geld zusammen hatte, um es kaufen zu können. :'D Hat sich aber gelohnt! Vielleicht schafft es es ja bald auch von deiner Wunschliste ins Regal. :)

      Okay, die Bruns-Reihe landet dann wohl auch weiterhin nicht auf der Wunschliste. In letzter Zeit habe ich ziemliches Pech mit Büchern unbekannter Autoren, ich brauche erst mal wieder ein paar Highlights, bevor ich mich an eine Reihe setzen kann, bei der ich von Anfang an nicht überzeugt bin, ob sie mir gefallen wird.

      Das Problem mit dem sofortigen Beantworten der Kommentare kenne ich auch. Wie du siehst. Eigentlich hatte ich mir das auch vorgenommen, weil wenn ich die Zeit habe, den Kommentar zu lesen, dann habe ich auch die paar Minuten, um eine Antwort zu tippen. Dieses Gespräch hier ist ja eher ein Sonderfall, so lang werden Kommentare ja sonst nicht. Aber es funktioniert einfach nicht. Deshalb bin ich inzwischen schon zu 'zeitnah' übergegangen und finde, wenn ich es innerhalb von einer Woche schaffe, dann ist das immer noch früh genug. Meist geht’s ja schneller. Momentan liegt mein Schnitt bei vier Tagen. :D Kommt immer auf die Menge der Kommentare an, die sich angesammelt haben.

      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
      Jenny

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    12. Hey :)

      So habe ich es auch meist gehandhabt, aber es war oft genug so, dass ich nur an drei oder vier Tagen der Woche was gemacht habe. Manchmal hatte ich dann Sonntags Lust dran zu arbeiten, aber das auch eher selten. Aber na ja irgendwie hat es dann geklappt und du bekommst das auch hin.

      Ich habe das tatsächlich mal überlegt und habe auch eins, was ich schon mehrmals auf deutsch gelesen habe als englisches Ebook. Aber das hat bis jetzt noch nichts gebracht und: ich müsste mir die Bücher ja dann auch kaufen und das ist mir dann auch wieder zu doof. Da investiere ich lieber in neue Bücher :D

      Haha die Regal-Reihen-Problematik. Ich kenne das. Wenn ich die Reihe noch nicht vollständig gelesen habe, stört mich das gar nicht, wenn ich sie nur halb im Regal habe. Aber danach muss das auch schön ordentlich Band für Band aufgereiht sein. Ich bin mit meiner Mutter schon oft auf Lesungen gewesen (bei meiner ersten Lesung war ich fünf oder so) und habe daher auch einige signierte Bücher. Meine Mutter versucht mich seit Jahren zu überreden, diese Bücher separat zu präsentieren (am liebsten vermutlich in einer Glasvitrine wie in einem US-Highschoolfilm). Da bricht mir jedes Mal der Schweiß aus, weil ich zum Beispiel auf einer Lesung von Simon Beckett war und den zweiten Teil der David Hunter Reihe signiert habe. Und ich kann doch nicht den ersten und dritten, vierten.... ins Bücherregal stellen und den zweiten in den Signierte-Bücher-Schrein. Das geht gar nicht! Also ja, ich verstehe dich.

      Ich bin dir immer gern beim sich selbst austricksen behilflich. :D Bei mir sind zum Glück noch viele Punkte gesperrt, sodass ich erstmal wieder warten muss.

      Hach ja, bei fanfiktion.de werde ich jetzt fast ein bisschen wehmütig. Ich hab es noch ein paar Mal versucht wieder was zu schreiben, aber mittlerweile habe ich akzeptiert, dass ich klassische Fanfiktionschreiberin bin. Ich habe zwar auch kleinere freie Sachen geschrieben, aber alles was irgendwie umfangreich war, waren FFs. Und wenn man dann aus dem Fandom rauswächst, dann war es das auch mit der Schreiberei.

      Jaaaa, ich hab von so vielen gehört, dass "Irgendwie Top" mega ist. Meine Wunschliste ist einfach zu lang für all die tollen Bücher.

      Ooookay, danke für den Hinweis zu Silvera. "They both die at the end" sagt mir was. Wie gesagt, traurig ist nicht meins, damit ist der Autor definitiv gestricken :D

      Mein Plan zu "Drahtseiltänzer" sah genauso aus wie bei dir. Wahrscheinlich habe ich es mir verkniffen, weil gerade erst Weihnachten war und dann folgt Klausurphase und dann ... na ja wie das halt so ist. Ich glaube, mein Lesemotto für 2020 muss definitiv gay werden ^^ Ich würde auch so gern mehr in dem Genre lesen, aber (und ja, ich kann mir alles schön reden und alles irgendwie erklären) ich bekomme die Bücher nicht in der Bücherei (außer vielleicht Becky Albertalli), ich kann sie nirgendwo ertauschen und gebraucht kaufen ist auch schwierig. Also bleibt fast nur noch neu kaufen (oder Payback) und dann sind wir wieder bei dem Problem von weiter oben. Hach ja, Probleme eines Buchnerds. Als gäbe es nichts wichtigeres ;)

      Beste Grüße
      Julia

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  3. Liebe Julia,
    ich liebe deine Rückblicke, weil sie so amüsant und so ausführlich sind. Ich liebe Statistiken aber habe nie so die Zeit dafür. All die Tabellen müssen ja gepflegt werden...

    Ich finde, dass dein Lesejahr sehr erfolgreich war! Es freut mich, dass dein SuB gesunken ist, du so viele Bücher und Hörbücher weglesen konntest und die Bewertungen im Schnitt wieder nach oben gehen!

    Reihen sollte ich auch mal aufarbeiten. Die habe ich so ganz aus den Augen verloren. Deine so positive (und unbewusste) Frauenquote finde ich klasse. Du bist die erste, deren Quote an meine reicht. Und ich greif wie du nicht bewusst zu Büchern, die von Frauen geschrieben wurden. :-)
    Das der LYX-Verlag auf Platz 1 steht, finde ich spannend. Ich glaube, aus diesem Verlag lese ich gar nicht mehr. Kann mich gar nicht mehr daran erinnern, welches Buch mein letztes von dort war. hihi

    Ich wünsche dir ein tolles, neues Lesejahr! Zudem drücke ich dir ganz, ganz fest die Daumen, dass du in diesem Jahr deinen Traumjob findest!

    GlG, monerl

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    1. Hallo monerl,

      danke für deinen Kommentar :)
      Die Pflege der Tabelle ist eigentlich nicht so aufwendig. Ich habe eine Excel Tabelle in der ich meine gelesenen Bücher eintrage und ob ich nur Autor und Titel aufnehme oder noch Informationen zur Sprache oder dem Erscheinungsjahr aufnehme, macht dann nicht so einen Unterschied. Die Auswertung ist da zeitintensiver, aber da es mir Spaß macht, empfinde ich das nicht als verschwendete Lesezeit.

      Ich lese ja doch gern New Adult/Erotik und da ist der LYX Verlag für mich die beste Adresse. Na ja und zusätzlich haben sie ja auch das ein oder andere Buch aus dem Gaybereich im Programm, das lese ich auch mal ganz gern.

      Danke dir ♥
      Julia

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    2. Das stimmt schon. Ich habe seit letzten Jahr eine Leseliste auf dem Blog angelegt. Die und die Challenges muss ich ja schon pflegen. Dann käme noch eine Excel-Liste dazu, dich ich immer ablgeichen müsste. Ich weiß, kein Weltuntergang. Aber eben eine Arbeit mehr. Ich überlege noch. ;-)

      Ja, YA/NA und Erotik ist so gar nicht mein Fall.

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    3. Ja klar, das ist dann zusätzliche Arbeit, die nicht unbedingt sein muss. Ich habe ja nur die kurze Statistik an der Seite und die Reihenübersicht. Ansonsten läuft bei mir alles über die Excel Liste.

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