Freitag, 28. Dezember 2018

Rezension ~ Blood on my hands - Todd Strasser

Titel: Blood on my hands 
Autor: Todd Strasser (Pseudonym Morton Rhue) 
Seiten: 301 Seiten 
Verlag: Walker 
Genre: Jugendthriller, Highschool

Dieses Buch ist auch auf Deutsch unter dem Titel "Blood on my hands" erhältlich.


Inhalt:
Callie Carson wird mit einem blutigen Messer in der Hand neben ihrer toten Freundin Katherine Remington-Day gefunden. Das kann nur eins bedeuten. Sie ist Katherines Mörderin, richtig?

Meine Meinung:
Ich bin großer Fan von Morton Rhue, dessen Geburtsname Todd Strasser ist. Unter diesem Namen hat er Jugendthriller geschrieben, von denen ich noch keinen kannte. Aus Versehen habe ich mir dieses Buch auf Englisch bestellt, aber das war kein großes Problem. Ich konnte der Geschichte gut folgen, hatte nur bei einigen Begriffen Schwierigkeiten, die vermutlich aus der Jugendsprache kommen oder eher im amerikanischen Englisch gebräuchlich sind.

Das Buch wird aus Callies Perspektive erzählt, sodass man nur ihre Seite der Ereignisse kennt. So erfährt man zum Beispiel nicht, wen die Polizei warum des Mordes verdächtigt, sondern sieht nur durch Callies Augen, dass sie eine perfekte Verdächtige abgibt. Ich konnte ihre Handlungen nicht immer ganz nachvollziehen, aber ich hatte den Eindruck, dass es ihr manchmal selbst so ging. Sie hat sich zu Dingen überreden lassen, die schlichtweg gemein sind. Einerseits fand ich sie dadurch unsympathisch, weil sie wusste, dass es falsch ist was sie tut und sie nicht „Nein“ gesagt hat. Andererseits gibt es eben Menschen, die sehr gut darin sind andere zu manipulieren.

In Rückblicken erfahren wir mehr über Katherine, ihre Highschoolclique und ihre Beziehung zu Callie. In diesem Punkt ist das Buch ein typisches Beispiel für das Genre. Katherine und ihre Freunde sind schreckliche Menschen, die alle terrorisieren und dennoch möchte jeder zu ihren Freunden zählen. Die Mädchen waren wirklich anstrengend, sodass ich das Buch manchmal genervt zur Seite legen musste. Allerdings legt der Autor so natürlich wieder den Finger in die Wunde und zeigt auf, wozu Menschen fähig sind, wenn sie dazu gehören wollen oder ihnen ihr Ruf über alles geht.

Das Ende war für mich etwas vorhersehbar, allerdings habe ich auch schon sehr viele Thriller gelesen. Ob die Auflösung für Jugendliche so vorhersehbar ist, kann ich nicht einschätzen.

Fazit:
Dieser Jugendthriller kommt für mich nicht an viele andere Bücher des Autors ran, aber es ist ein gutes Buch, dass jüngere Leser gern mögen könnten.

 

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