Donnerstag, 19. Juli 2018

Rezension ~ Sand in Sicht

Titel: Sand in Sicht 
Autorin: Katrin Einhorn 
Seiten: 304 Seiten 
Verlag: dtv 
Genre: Roman, Liebe




Inhalt:
Lenny ist ein Mensch der klare Strukturen bevorzugt. Er liebt Ordnung, Mathematik und … Zoe. Im Frankreichurlaub möchte er ihr einen Ring schenken, doch es kommt anders als geplant. Der Ring versinkt im Pool und plötzlich hat er einen Nebenbuhler. Er flüchtet aus dem Hotel und landet plötzlich als Couchsurfer bei Hanna. Hannah ist chaotisch, hat ein Kind und datet einen Mann nach dem nächsten. Lange wird es Lenny bei ihr sicher nicht aushalten, aber eigentlich will er ja sowieso bald wieder nach Deutschland zurück. Oder soll er doch Zoe zurückerobern? Oder vielleicht hat das Leben auch ganz andere Pläne mit ihm…

Meine Meinung:

Das Cover finde ich – warum auch immer – eher abschreckend, aber der Klappentext hat mir sofort Lust auf mehr gemacht. Lenny als ordnungsliebender Mathematiker und als sein Gegenpart Chaosqueen Hanna. Klasse!

Lenny ist wirklich ein toller Charakter und auch Hanna mochte ich gern. Sie sind beide so, wie man es nach dem Klappentext vermuten würde, was ja nicht unbedingt selbstverständlich ist. Lenny erinnert ein bisschen an Don Tillman aus dem Rosie-Projekt. Vielleicht etwas weniger zwanghaft, aber doch sehr klar strukturiert. Hanna ist vielleicht manchmal etwas zu locker, zu sorglos, aber sie hat so ein positives Auftreten, dass es mir viel Spaß gemacht hat.

Die Handlung ist unterhaltsam, manchmal witzig, durchaus für den Urlaub geeignet, aber manchmal auch… undurchsichtig. Lenny ist sehr auf Zoe fixiert, was ich super schade fand, weil ich Hanna so mochte. Für wen er sich am Ende entscheidet, verrate ich natürlich nicht, aber ich kann sagen, dass es für mich nicht immer ganz so eindeutig war.

Im Mittelteil hat die Handlung für mich ein bisschen nachgelassen, aber ich würde etwas vorwegnehmen, wenn ich es erzählen würde. Das Ende hat mich dann aber wieder sehr überzeugt, weil Lenny einfach so toll ist.

Fazit:
Schönes Buch für zwischendurch, das zwei sehr liebenswürdige Charaktere hat. Leider lässt die Handlung im Mittelteil ein bisschen nach, was vor allem an der Dreiecksgeschichte liegt. Das Ende hat es bei mir aber wieder wett gemacht. Besonders empfehlenswert für Fans des Rosie-Projekts.

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