Mittwoch, 4. Juli 2018

Rezension ~ Mein Herz ist eine Insel

Titel: Mein Herz ist eine Insel 
Autorin: Anne Sanders 
Seiten: 384 Seiten 
Verlag: blanvalet 
Genre: Roman, Liebe




Inhalt:
Eigentlich hat Isla ihr Leben auf Bailevar hinter sich gelassen. Wie kann ein Mensch freiwillig auf einer einsamen schottischen Insel leben, auf der der Briefträger gleichzeitig der Müllmann ist und die Tierärztin auch kleine Wehwehchen der Menschen behandelt? Doch nach einer schmerzhaften Trennung findet sich Isla plötzlich doch in ihrer alten Heimat wieder. Ihre Familie ist nicht gerade begeistert sie zu sehen, nur die alte Shona aus dem Tante Emma Laden scheint sich über Islas Rückkehr zu freuen. Während sie versucht Isla mit ihrem Großneffen Finn zu verkuppeln, mit dem Isla in der Vergangenheit bereits zusammen war, kommt ein lang gehütetes Geheimnis ans Licht.

Meine Meinung:
Das Cover hat für mich auf eine wunderbare Liebesgeschichte schließen lassen, die man am besten im Sommer genießen sollte. Es weckt doch den Urlaubsmodus, oder nicht? Aufgrund des leichten Schreibstil und der lockeren Liebesgeschichte, kann man es auch durchaus im Sommer lesen. Allerdings ist das Klima auf der schottischen See eher rauh, daher passt das Buch auch gut in den nasskalten Herbst.

Die Protagonisten waren mir die meiste Zeit sympathisch, aber gerade Isla wird mir wohl nicht lang im Gedächtnis bleiben. Zwischendurch war sie auch sehr anstrengend, weil sie Finn vorwirft nicht um sie gekämpft zu haben, obwohl sie sich von ihm getrennt und die Insel verlassen hat. Auch Finn war süß, aber irgendwie blass. Am markantesten war wohl Shona, die nichts unversucht lässt, um Finn und Isla zu verkuppeln. Dabei lässt sie keine Gelegenheit aus und ist sich nicht zu fein, auch zu plumpen Mitteln zu greifen. Shonas Geheimnis war irgendwann recht offensichtlich, aber da es sich nicht um einen Thriller handelt, habe ich auch keine überraschende Wendung erwartet.

Es gibt eine Geschichte in der Geschichte, die mir eigentlich recht gut gefallen hat, aus der man aber vielleicht ein bisschen mehr hätte machen können. Am Ende wird das ganze nochmal kurz aufgegriffen, aber ich glaube man hätte einfach noch ein bisschen mehr damit anfangen können.

Fazit: 
Eine ruhige, unterhaltsame Liebesgeschichte, gepaart mit einem Anteil Familiengeheimnis. Was schönes für zwischendurch, aber für mich nichts, was bleibt.



P. S.: Dieses Buch ist ein Beweis dafür, dass Bewertungen bei mir eher aus dem Bauch heraus entstehen und einen Moment abbilden. Ich habe das Buch bereits im Mai gelesen und würde jetzt wohl eher drei Big Bens vergeben. Rückblickend hat mir die Geschichte nicht sehr viel gegeben. Da ich aber Bewertungen nachträglich nicht verändere, bleibe ich bei vier Big Ben.

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