Freitag, 9. Februar 2018

Rezension ~ Veliere mich. Nicht.

Titel: Verliere mich. Nicht.  
Autorin: Laura Kneidl 
Reihe: Sage & Luca #2 
Seiten: 470 Seiten 
Verlag: LYX 
Genre: New Adult




Reiheninformation:
Hierbei handelt es sich um den zweiten und letzten Band der Geschichte um Sage & Luca. Wenn ihr diese noch nicht kennt, solltet ihr meine Inhaltszusammenfassung überspringen. Meine Meinung ist spoilerfrei. Man sollte den ersten Band gelesen haben, da der zweite nahtlos an den ersten anschließt. 

Inhalt:
Nachdem Sage Brinson Hals über Kopf verlassen hat, steht sie vor den gleichen Problemen wie am Anfang. Wo soll sie wohnen, wie soll sie es bezahlen und wie soll sie überhaupt ihr Leben meistern? Ein Ausweg scheint nicht in Sicht, bis Luca sie bittet wieder einzuziehen. Als Mitbewohnerin und nicht als Freundin. Wider besseren Wissens stimmt Sage Lucas Vorschlag zu…

Meine Meinung:
Nachdem ich den ersten Teil so gern mochte, musste ich den zweiten ebenfalls lesen. Ich habe gar nicht gezögert ihn zu lesen, schließlich hat mir der erste trotz Hype gefallen. Warum sollte es hier also anders sein?

Da gibt es einige Gründe. Leider. Es fängt mit den Charakteren an. Den Luca aus dem ersten Band hätte ich ja vom Fleck weg geheiratet, von dem aus dem zweiten hätte ich mich sofort getrennt. Gut, später war er dann eigentlich ganz aufmerksam, aber anfangs. Sein spätpubertäres Gehabe ging mir so auf den Keks, dass ich es gar nicht in Worte fassen kann. 

Schon im ersten Band konnte ich nicht so ganz verstehen, warum Sage (so viel) Alkohol trinkt. Hier übertreibt sie es aber deutlich und es hat den Anschein, als müsste man sich nur ordentlich einen hinter die Binde kippen und schon lösen sich die Probleme auf. Erstmal zumindest. Dieser Umgang mit Alkohol hat mir nicht gefallen. 

Die Handlung war gut, aber ich muss leider sagen, dass es für mich kein Buch mehr war, dass sich von anderen Büchern des Genres abhebt. Im ersten Band war es vor allem aufgrund der Charaktere für mich so ein besonderes Buch, aber nachdem diese mich die erste Hälfte permanent genervt haben, blieb eben nichts einzigartiges mehr über. Versteht mich nicht falsch, ich finde das Buch/die Reihe gut. Denn ich finde Laura Kneidl kann schreiben und das sehr gut. Ich für meinen Teil bin durch die Geschichte geflogen und das gibt letztendlich auch den Ausschlag für meine Bewertung. Aber mir fehlte einfach das Spezielle, das, was die Geschichte aus der Masse der Bücher in dem Genre hervorstechen lässt. Denn es gab Szenen, wo ich echt vor Verzweiflung weinen wollte. Stichwort: Tulpen. Das war so vorhersehbar und so ein konstruiertes Drama, das ich schon ein bisschen enttäuscht war. Zumal ich mich auch frage, ob es wirklich so realistisch ist, dass Sage nur an diese eine Möglichkeit denkt und gar nicht auf die Idee kommt, dass es auch anders sein könnte.

Fazit:
Es ist ein gutes Buch, eine solide New Adult Geschichte, die sich flott lesen lässt und die ein paar Stunden Kopf aus garantieren kann. Aber der Zauber der Charaktere ging für mich verloren und ich finde, dass der zweite Band nicht wirklich aus der Masse herausstechen kann. Nichtsdestotrotz bin ich durch die Geschichte geflogen und vergebe daher gerade noch vier Big Ben.

 


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