Sonntag, 21. Januar 2018

Aktion ~ Gänseblümchen #17

 Hallo zusammen, 
schon lang verfolge ich diese Aktion bei Laberladen und jede (!) Woche denke ich mir, dass ich nächste Woche endlich mal teilnehmen werde. Es geht im Grunde genommen darum, sich auf die guten Dinge zu konzentrieren. Was ist dir in der letzten Woche schönes passiert? Was hat dich glücklich gemacht? Was hat dich aufgemuntert? Was hat dir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert? Ursprünglich stammt diese Aktion übrigens von Hoffnungsschein

Meine Woche begann ziemlich gut, ging genauso weiter und endet vermutlich mit einem kaputten Kühlschrank. Ja. Ziemlich blöd, aber was will man machen. Ein Glück ist Winter.

Ich schreibe aktuell an meiner Masterarbeit und muss in diesem Rahmen kommende Woche einen Vortrag halten. Das gefällt mir weniger gut, aber mir gefällt die Betreuung durch meinen Dozenten. Zwar steht man danach vor einem Berg an Arbeit, aber er schafft es einem das Gefühl zu vermitteln, dass man diese Arbeit auch schaffen kann.

Am Mittwoch war ich zum ersten Mal allein im Kino und daher gibt es ein Gänseblümchen für mich. Es mag für einige vielleicht kein großes Event sein allein ins Kino zu gehen, aber für mich schon. Ich bin generell nicht so der Typ der gern allein irgendwohin geht, sei es Museum, Schwimmbad, Kino oder was auch immer. Daher bin ich stolz auf mich, dass ich den Mut aufgebracht habe ganz allein ins Kino zu gehen. Als Bonus war der Film (Loving Vincent) auch wirklich klasse. Nur leider habe ich vom Ende recht wenig mitbekommen, weil fünf Minuten vor Ende (kein Scherz!) noch eine Dame ins Kino kam und natürlich hat sie sich nicht an den Rand gesetzt, sondern musste sich durch eine ganze Reihe quetschen. Das hat mich so abgelenkt, dass der Film auf einmal vorbei und ich verwirrt war.

Das Fernsehprogramm verdient diesmal auch ein Gänseblümchen. Ich überlege gerade selbst ob ich das wirklich ernsthaft hier schreiben sollte, aber ja, ich tu es einfach.
Ich habe angefangen die Spiele der deutschen Mannschaft bei der Handball EM zu schauen und finde es richtig interessant. Ich hab zwar immer noch keine Ahnung von den Regeln. Aber wenn die Zahl bei den Deutschen größer ist als beim Gegner, haben sie gewonnen ;)
Außerdem habe ich am Sonntagabend auf hr richtig spannende Ratesendungen entdeckt. Ich liebe soetwas und bin momentan froh Studentin zu sein. Die kommen nämlich so spät, dass ich das bei einem normalen Arbeitsrhythmus wohl nicht schaffen würde ;)
Außerdem habe ich den Lehrer auf den aktuellen Stand geschaut und mich wieder über Magda macht das schon gefreut. Ja und dann... hat Ich bin ein Star holt mich hier raus wieder angefangen. Ja ich schaue die Sendung und ja ich schaue sie gerne. Es hat ja schon seinen Grund, warum es mittlerweile die 12. Staffel ist. Bei so vielen Leuten die sowas natürlich niemals schauen würden, wäre die Sendung ja schon nach 2 Staffeln eingestampft worden. Es ist okay IBES hirnlos zu finden, aber es ist auch okay sie anzusehen.

TV, Kino und Masterarbeit. Meine Woche in drei Worten :D
Ich habe von zwei ganz lieben Freundinnen zum Geburtstag ein Sprüchebuch bekommen und mir vorgenommen mich damit für die Masterarbeit zu motivieren. Diese Woche klebte der Spruch "Ein Mensch, der sich ernsthaft ein Ziel gesetzt hat, wird es auch erreichen." an meinem Spiegel.



Samstag, 20. Januar 2018

Aktion ~ Mein SuB kommt zu Wort #9

Liebe SuB und SuB-Besitzer,

ich freue mich sehr, dass wir uns auch im neuen Jahr wieder miteinander unterhalten. Ich hoffe ihr seid gut ins neue Jahr gestartet und habt euch nicht die Seiten an Raketen verbrannt. Julia ist momentan sehr beschäftigt (behauptet sie zumindest, aber eigentlich sehe ich sie nur rumtrödeln), daher habe ich mal wieder gewaltsam das Ruder übernommen. 

Wie groß/dick bist du aktuell? 
Als wir uns zuletzt sprachen, bot ich 44 Büchern einen Buchdeckel über die Seiten, heute sind es 52. Also eigentlich 51, weil Julia voraussichtlich heute noch ihr aktuelles Buch beenden wird. Oder Julia?
Spar dir diesen honigsüßen Ton mein lieber SuB, sonst setze ich die angedachte Blogpause doch noch in die Tat um und dann kommst DU ganz sicher NICHT zu Wort.
Ja ja *murmel murmel* Immer nur am meckern *grummel grummel* Der Anstieg ist zurückzuführen auf Weihnachten und eine Rebuy-Bestellung, die Julia für ihr Lesemotto 2018 getätigt hat. Dazu später mehr. Ich wollte zwar nicht mehr über 50 Bücher kommen, aber da Julia momentan eh kein Geld für neue Bücher hat, wird die Zahl erstmal wieder sinken. Ein bisschen zumindest, denn Zeit hat sie ja auch nicht so richtig. Aber lassen wir diese schwierigen Themen.

Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze!
Diese Aufgabe ist jetzt ein bisschen schwierig, weil Julia besagte Bestellung getätigt hat und es waren mehr als drei Bücher. Zudem sind es alles Reihenfortsetzungen, weshalb ich euch nicht immer erzählen kann, worum es in den Büchern geht. Ich liste euch daher einfach alle Titel auf, ohne Klappentexte und so weiter. Julia meckert zwar ein bisschen, weil sie das eigentlich nicht so mag ("wenn man nur die Titel nennt, kann man sich ja nicht austauschen" bla bla), aber wir wollen ja heut auch noch fertig werden.
  • Tod eines Pornostars - Jeffery Deaver (Rune #2)
  • Lotusblut - Judith Winter (May & Zhou #2)
  • Sterbegeld - Judith Winter (May & Zhou #3)
  • Ruf des Dschungels - Sabine Kuegler (Autobiographie #2)
  • Die Herrin von Abu Simbel - Christian Jacq (Ramses #4)
  • Im Schatten der Akazie - Christian Jacq (Ramses #5)
  • Verführt. Lila & Ethan - Jessica Sorensen (Ella & Micha #3)
  • Der Todeszauberer - Vincent Kliesch (Julius Kern #2)
  • Der Prophet des Todes - Vincent Kliesch (Julius Kern #3)

Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen?
Das letzte Buch war eigentlich kein Buch sondern ein Hörbuch, aber da Julia keinen separaten SuH hat, zählt das auch. 

Wahllos - Jeffery Deaver
 "Ein Konzert in einem Nachtclub endet in einem Albtraum, als der Feueralarm ausgelöst wird. Bei einer Massenpanik sterben viele Menschen. Dance stößt auf Beweise, die infrage stellen, dass es sich um ein Unglück handelte. Ein Psychopath hat offenbar die Angst der Gäste ausgenutzt, um seine perversen Bedürfnisse zu befriedigen. Dance ist sich sicher, dass er wieder zuschlagen wird ..." (Quelle: Verlagsseite)
Julia ist ein großer Fan von Jeffery Deaver, daher war es keine Überraschung, dass mich diese Geschichte schnell wieder verlässt. Und es ist auch keine Überraschung, dass Julia dieses Buch absolut mochte. Es ist spannend, bedrückend, erschreckend, überraschend, beklemmend, großartig. Eine ausführliche Rezension folgt, aber wer Thriller mag, sollte unbedingt mal was von Deaver lesen. Unbedingt.

Neues Jahr, neue Ziele – lieber SuB, welche Ziele hat dein Besitzer für dich in 2018? Gibt es Challenges, die beim Erreichen der Ziele helfen sollen?
Julia hat zwar Leseziele für 2018, allerdings betreffen mich diese eher indirekt. Jedes Jahr hat Julia ein bestimmtes Lesemotto und für 2018 lautet es: Reihenabbau. Ausführliches dazu findet ihr im verlinkten Post. Da Julia grundsätzlich keine Reihenfortsetzungen hortet, habe ich mit dem Projekt nichts zu tun. Außer Julia schiebt die neu gekauften Fortsetzungen alle zu mir ab und liest sie dann nicht. Dann schreite ich natürlich ein. Letztes Jahr habe ich ja schon erzählt, dass es Julia und mir besser geht, wenn ich wenig Alterserscheinungen zeige. Daher arbeiten wir beide daran, dass bei mir ein regelmäßiges Kommen und Gehen herrscht, aber das läuft nebenher und wie von selbst.

Nachwort von Julia:
Mein SuB hat diese Aktion bei Anna entdeckt. Schaut gern mal bei ihrem SuB vorbei.



Dienstag, 16. Januar 2018

Rezension ~ Der Verrat

Titel: Der Verrat 
Originaltitel: The Vanishing Point
Autorin: Val McDermid 
Seiten: 512 Seiten 
Verlag: Knaur 
Genre: Thriller, Entführung




Inhalt:
Stephanie Harker fliegt mit ihrem Adoptivsohn Jimmie von Großbritannien in die USA. Am Chicagoer Flughafen müssen die beiden umsteigen und während Stephanie sich einer erneuten Sicherheitskontrolle unterzieht, wird Jimmie vor ihren Augen entführt. Sie stürmt ihrem Sohn und dem Entführer hinterher, doch die Sicherheitsbeamten halten sie für eine Terroristin und überwältigen sie. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…

Meine Meinung:
Ich habe schon mehrere Bücher der Autorin gelesen und auch eine Lesung von ihr besucht. Bisher hat sie mich noch nie enttäuscht, sodass ich mich sehr über dieses Geschenk einer lieben Freundin gefreut habe. 

Die Geschichte beginnt in der Gegenwart, mit Stephanie und Jimmie am Flughafen. Die Entführung passiert so schnell, dass man auch als Leser davon überrascht wird. Umso schrecklicher fühlen sich dann auch die folgenden Szenen an. Mir persönlich hat es ein ganz mulmiges Gefühl bereitet darüber zu lesen, wie man Stephanie behandelt, nachdem sie versucht dem Entführer hinterher zu rennen. 

Im anschließenden zweiten Teil, der einen Großteil des Buches einnimmt, werden zwei Geschichten erzählt. Einerseits begleiten wir Stephanie bei einem Gespräch in der Jetzt-Zeit, das sie mit einer FBI-Agentin führt. Andererseits befinden wir uns in der Geschichte, die Stephanie der Ermittlerin erzählt und erleben hautnah mit, wie sie Jimmies Eltern kennen lernt und wieso sie den Jungen später adoptiert. Diese beiden Ebenen haben mir richtig gut gefallen, weil es bei mir enorme Spannung erzeugt hat. Vor allem die Vergangenheit hat mich sehr gefesselt, weil man ja weiß worauf die Geschichte hinausläuft und sich fragt, wann und wieso es zu der Wendung kommt. Val McDermid hat sowieso einen Schreibstil der mich sehr fesseln kann, aber durch diese miteinander verknüpften Ebenen, wurde der Sog nur noch verstärkt.

Die Protagonisten sind nicht unbedingt sympathisch. Jimmies Eltern sowieso nicht, aber auch Stephanie hat manchmal Momente, in denen ich sie sehr überheblich und von oben herab über Menschen denkend empfand. Man muss sie aber auch nicht unbedingt sympathisch finden, um das Buch zu mögen. 

Das Ende war für mich teilweise überraschend, teilweise auch nicht. Das letzte Kapitel hat mir persönlich nicht gefallen und ich fand es zu übertrieben und actionreich. Auch die Wendung war nicht so mein Geschmack. Ich habe allerdings auch keine Idee wie es mir besser gefallen hätte, da ich für diesen Konflikt keine Lösung sehe. 

Fazit:
Zwar konnte das Ende mich nicht vollkommen überzeugen, aber dafür alles andere. Das Buch ist spannend und hat bei mir für ein hohes Lesetempo gesorgt. Ich empfehle Buch und/oder Autorin sehr gern weiter. 
 

Sonntag, 14. Januar 2018

Aktion ~ Gänseblümchen #16

 Hallo zusammen, 
schon lang verfolge ich diese Aktion bei Laberladen und jede (!) Woche denke ich mir, dass ich nächste Woche endlich mal teilnehmen werde. Es geht im Grunde genommen darum, sich auf die guten Dinge zu konzentrieren. Was ist dir in der letzten Woche schönes passiert? Was hat dich glücklich gemacht? Was hat dich aufgemuntert? Was hat dir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert? Ursprünglich stammt diese Aktion übrigens von Hoffnungsschein.

Mein Tag fing heute gut an, weshalb ich mich darauf gefreut habe, mit euch meine Gänseblümchen zu teilen. Mittlerweile merke ich allerdings, dass eine Sache mich belastet und ich habe daher gar keine Lust mehr auf die Gänseblümchen. Aber ich habe mich jetzt bewusst dazu entschieden diesen Post zu schreiben, auch wenn mir der Sinn nicht danach steht. Vielleicht hilft es mir zu verstehen, dass ich mich auch über die kleinen Dinge freuen kann und darf, wenn diese eine Sache die ich erledigen muss, aber nicht erledigen konnte, immer noch offen ist.

Die Deutsche Bahn hat sich mal wieder ein Gänseblümchen verdient. Am Montag bin ich wieder nach Franken gefahren und es klappte ohne Probleme. Keine Verspätung, meine Last-Minute-Platzreservierung wurde akzeptiert und ich bin in jedem Zug kontrolliert worden (inklusive holländischem "Bamberch. Wo is dat dann?" "..." "Aaaa. Da is dat.").

Magda macht das schon. 
Seit Donnerstag plagen mich abends Gliederschmerzen, weshalb ich besonders am ersten Abend wirklich verzweifelt war. Mir war daher nur nach Berieselung durch den Fernseher. Ich habe zuerst "Der Lehrer" geschaut, was ich seit der zweiten Staffel regelmäßig tue und dann? Kam nichts mehr. Ich habe also RTL weiterlaufen lassen und es kamen vier Folgen Magda macht das schon (jede Folge hat nur rund 25 Minuten). Die Serie ist vollgestopft mit Klischees, das will ich nicht abstreiten. Aber es ist so lustig. Meinen Humor trifft es total und so habe ich bis gestern die erste Staffel und den Anfang der zweiten nachgeholt. Ich oute mich hiermit als Fan von RTL-Serien. Zumindest von denen die nach 20.00 Uhr kommen. Mit GZSZ und AWZ und dergleichen kann ich wenig anfangen, aber die meisten anderen Serien mag ich. Ist mir auch egal, wenn andere das für Volksverdummung halten. Mir hat die Serie gut getan und das ist mir gerade im Moment sehr wichtig. 

Heute morgen habe ich einen Spaziergang an der Regnitz gemacht. Das Wetter soll heute sehr schön werden und aktuell ist der Himmel tatsächlich schön blau. Aus diesem Grund war ein Spaziergang eigentlich erst für Mittags geplant, aber als ich heute morgen das Fenster öffnete und mir die kalte Luft entgegen kam, musste ich unbedingt raus. 
Es war sehr wenig los und es hat mir sehr gut getan, ein bisschen den Kopf freizubekommen. 
Ich werde mich gleich noch ein bisschen auf meine Aufgabe konzentrieren und überlege dann tatsächlich noch eine Runde zu gehen. Mal sehen. Nachtrag: ich bin tatsächlich noch eine Runde gelaufen. Meine Güte. Ein kleines Fotosammelsurium gibt es dazu nächste Woche.

Meine Wochenseite zeige ich euch auch wieder, auch wenn sie diesmal nicht so schön ist. Es gab nicht viel zu kleben und zeichnen liegt mir einfach nicht :D






Dienstag, 9. Januar 2018

Rezension ~ Prinzessin wider Willen

Titel: Prinzessin wider Willen
Originaltitel: Princess ever after
Autorin: Rachel Hauck
Seiten: 416 Seiten Verlag: Brendow
Genre: Liebesroman, christlich





Inhalt:
Reggie hat sich gerade ihren Traum von einer eigenen Werkstatt erfüllt, in der sie Oldtimer restaurieren kann. Zwar hat sie so ihre Probleme damit, ihrem alten Jugendfreund Mark klarzumachen, dass sie seine Gefühle nicht erwidert, aber sonst scheint sie endlich ihren Platz im Leben gefunden zu haben. Doch dann steht Tanner vor ihr, der extra aus dem europäischen Herzogtum Hessenberg in die USA gereist ist, um ihr mitzuteilen, dass sie in Wahrheit eine Prinzessin ist. Reggie muss sich fragen, wo ihr Platz wirklich ist und ob sie bereit ist, ihr Erbe anzutreten. 


Meine Meinung:
Ich bin durch Zufall auf dieses Buch gestoßen und habe es mir für schlechte Zeiten aufgespart. Sprich für Momente, die unbedingt eine süße, romantische, märchenhafte Geschichte brauchen. Bevor eine sehr anstrengende Phase in meinem Leben beginnt, wollte ich nochmal gemütlich vorm Tannenbaum sitzen und da kam mir dieses Buch dann gerade Recht. Dachte ich jedenfalls. 

Leider hat die Geschichte mir nicht ganz das gebracht, was ich mir erhofft habe. Es ist eine ganz nette Liebesgeschichte, aber auch nicht mehr. Für einen kuscheligen Nachmittag ist die Handlung schon fast zu komplex. Das Wort trifft es nicht ganz, aber ich finde keine bessere Formulierung. Die Frage, ob Reggie ihr Erbe antritt oder nicht, ist mit einer Reihe politischer Entscheidungen verknüpft. Das auszuführen ginge zu weit, aber dadurch gibt es einige Protagonisten, die ihre eigenen Ziele verfolgen. Ich hatte teilweise Schwierigkeiten nachzuvollziehen wer gerade was möchte und in welchem Zeitrahmen dies oder das erledigt werden muss, damit es nicht zu diesem oder jenem kommt. 

Außerdem hatte ich tatsächlich auf eine viel märchenhaftere und vielleicht auch mädchenhaftere Geschichte gehofft. Ich mag zwar auch nicht zu viel Kitsch, aber ich hatte gehofft es geht einerseits mehr um die Liebesbeziehung zwischen Tanner und Reggie und andererseits um das was man sich unter einer klassischen Prinzessin vorstellt. Schöne Kleider, ein Mann der ihr den Hof macht und so weiter. 

Es handelt sich hierbei um ein christliches Buch, was ich von vorneherein wusste und was kein Problem für mich war. Dennoch war es für mich persönlich zu viel. Es gibt unterschiedliche Arten an Gott zu glauben. Man kann zum Beispiel daran glauben, dass Gott einem die Stärke gibt Dinge selbst zu tun. Oder man glaubt, wie es hier der Fall ist zum Beispiel an göttliche Erscheinungen. An ein Licht, dass einem dem Weg zu einem Gebäude leuchtet. Oder an eine Person, die plötzlich da ist und genauso plötzlich wieder verschwindet (nicht das sich die Person in Luft auflöst, aber sie ist eben weg). Das waren Dinge die ich nicht gebrauch hätte. 

Fazit:
Ich habe eine andere Stimmung, eine andere Ausrichtung der Geschichte erwartet. Es ist sicher kein schlechtes Buch, denn es liest sich gut und kann sicher unterhalten. Mich hat es dennoch leider enttäuscht, weil ich mir etwas ganz anderes gewünscht habe. 


Randnotiz:
Werft einen Blick auf das Cover. Ich erzähle euch mal, wie Reggie und Tanner aussehen. Reggie hat rote (leicht gelockte?) Haare. Tanner hat schulterlange (!), blonde (!) Locken (!).