Samstag, 15. Oktober 2016

Rezension ~ Gegen jede Chance

Titel: Gegen jede Chance
Originaltitel: Against All Odds
Autorin:
Irene Hannon 
Reihe: FBI / Heroes of Quantico #1 
Seiten: 362 Seiten 
Verlag: Francke 
Genre: Ladythriller, Religion 



Inhalt:
FBI-Agent Evan Cooper bekommt den Auftrag, auf das Leben der Diplomatentochter Monica Callahan aufzupassen, denn um ihren Vater zu beeinflussen, der sich in Afghanistan aufhält, wird Monicas Leben bedroht. Sie verschwendet allerdings keinen positiven Gedanken an ihren Vater und denkt gar nicht daran, ihr geordnetes Leben wegen ihm aufzugeben. Cooper und seine Kollegen müssen viel Überzeugungsarbeit leisten, um Monica ein Mindestmaß an Schutz zu gewähren. Dabei kommen sich Cooper und Monica näher, was den Auftrag nicht unbedingt erleichtert…

Meine Meinung:
Das Buch habe ich von einer lieben Freundin geschenkt bekommen, welche mich schon zur „Guardiance of Justice“ Reihe derselben Autorin gebracht hat. Dies ist also nicht mein erstes Buch der Autorin und dementsprechend hoch waren meine Erwartungen.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, da Irene Hannon einen klasse Schreibstil hat. Simpel, aber fesselnd. Auch die Charaktere gefallen mir immer sehr gut, weil sie echte Sympathieträger sind. Das fällt aber auch nicht schwer, da sie einfach menschlich sind. Fehlerbehaftet und schwach, aber dann wieder kämpferisch und bereit aus Fehlern zu lernen und Getanes wieder gut zu machen.

Das zentrale Thema dieses Buches ist Vergebung. Es ist nicht leicht jemandem etwas zu vergeben, insbesondere dann, wenn es dieser Person nicht Leid tut und sie das Unrecht nicht begreift. Die Aufarbeitung dieses Themas hat mir sehr gut gefallen und mich das ein oder andere Mal innehalten lassen.

"Wir können nicht mit dem Herrn kommunizieren, wenn wir nicht untereinander kommunizieren. Wenn wir vor ihm erscheinen wollen, müssen wir uns auch bewegen und aufeinander zugehen. Dazu müssen wir die grosse Lektion der Vergebung lernen: Nicht im Herzen das nagende Gefühl des Grolls arbeiten lassen, sondern das Herz für die Grossmut öffnen und dem anderen zuhören, das Herz für das Verständnis ihm gegenüber öffnen, um möglicherweise seine Entschuldigungen anzunehmen und unsere eigenen grosszügig anzubieten." (Papst Benedikt XVI, Predigt zum Abschluss des nationalen Eucharistischen Kongresses, Bari, 29. Mai 2005, Quelle)

Ein ebenfalls wichtiges und spannendes Thema des Buches ist Kommunikation. Als Kommunikationswissenschaftlerin ist es für Monica wichtig über Dinge zu sprechen, weshalb für sie auf Taten auch Worte folgen müssen. Die Umkehrung des bekannten Ausspruchs (auf Worte Taten folgen lassen) spielt eine wichtige Rolle im Buch.

Das Ende ging wie gewohnt recht schnell, aber daran habe ich mich mittlerweile gewöhnt. Der Epilog schafft mit kleinen humoristischen Spitzen einen tollen Abschluss.

Fazit:

Mal wieder ein klasse Reihenauftakt der Autorin. Die Themen Vergebung und Kommunikation haben mir sehr gut gefallen und ich freue mich auf den zweiten Band mit Coopers Kollegen Mark.


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