Sonntag, 20. Januar 2019

Aktion ~ Mein SuB kommt zu Wort #17

Hallo liebe SuB und SuB-Besitzer,

da wir uns in diesem Jahr noch nicht gesprochen habe, wünsche ich euch noch ein frohes dünnes oder dickes Jahr, je nachdem ob ihr wachsen oder schrumpfen wollt. Bei den Menschen wünscht man sich ja jetzt kein frohes neues Jahr mehr, aber da wir Stapel uns so selten sehen, geht das auch jetzt noch, oder?

Wie groß bist du aktuell (Du darfst entscheiden, ob du nur Print oder eBook & Print zählst)?
Aktuell beherberge ich 39 Bücher. Im letzten Monat waren es noch 34. In das Jahr 2019 bin ich übrigens mit 40 Büchern gestartet. Weihnachten gab es ein paar Neuzugänge und dann hat Julia im Januar auch ein paar Bücher gekauft, um eine Reihe zu vervollständigen. Nach Hinzufügen der neuen Bücher und nach Abzug der gelesenen, sind wir also bei 39 Büchern.

Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeig mir deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel!
Die ungelesenen Neuzugänge, die nach dem 20.12 hier eingezogen sind, lasse ich mal unter den Stapel fallen, weil das sowieso Reihenfortsetzungen sind. Zwar würden die Klappentexte nicht spoilern, aber wahrscheinlich interessieren die Reihen eh niemanden, daher zeige ich euch den einzigen Neuzugan aus dem Januar, der noch ungelesen ist.

Jan-Philipp Sendker - Risse in der Großen Mauer - Gesichter eines neuen China
"Mit welchen Schwierigkeiten kämpft ein katholischer Priester unter dem Kommunismus? Was erlebt ein Mädchen vom Lande als Wanderarbeiterin in der Großstadt? Wie sieht eine chinesische Prostituierte ihre Kunden und die Welt? Jan-Philipp Sendker hat im Land der Mitte hunderte von – unerlaubten – Interviews geführt und schildert eindringlich eine sich rasant wandelnde Gesellschaft, in der Widersprüche das einzig Konstante sind."  (Quelle: Verlagsseite)

Julias Lesemotto für 2019 lautet Jetzt geht's zur Sache. Sie möchte unbedingt mehr Sachbücher und Biografien lesen, weshalb dieses Buch über China eingezogen ist. China reizt Julia an sich eher nicht so, aber vielleicht ist es nach der Lektüre dieses Buchs ganz anders.

Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil es gelesen wurde? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Rezi-Exemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?

Kelly Oram - Cinder & Ella
"Nach einem schweren Autounfall hat Ella ein Jahr voller OPs und Rehas hinter sich. Und nun muss sie auch noch zu ihrem Vater und dessen neuer Familie ziehen, die sie überhaupt nicht kennt. Ella will nur eins: ihr altes Leben zurück. Deshalb beschließt sie, sich nach langer Zeit wieder bei ihrem Chatfreund Cinder zu melden. Er ist der Einzige, der sie wirklich versteht, und obwohl sie ihn noch nie getroffen hat, ist Ella ist schon eine halbe Ewigkeit heimlich in ihn verliebt. Was sie nicht weiß: Auch Cinder hat Gefühle für sie. Und er ist der angesagteste Schauspieler in ganz Hollywood." (Quelle: Verlagsseite)

Zuletzt gelesen hat Julia Cinder & Ella von Kelly Oram. Sie hat es schon im November bei einem Gewinnspiel gewonnen, aber das Buch ist leider in der Post verloren gegangen. Der Verlag war so freundlich ihr noch ein Exemplar zu schicken und das kam diesen Monat endlich an.
Anfangs hatte Julia ein bisschen Bedenken, weil das Buch auf den ersten Seiten eine Menge Klischees bedient. Aber es wurde immer besser, schlägt auch ernste Töne an und war trotz (ein bisschen) Kitsch am Ende sehr schön. Eine Rezension wird Julia in der kommenden Woche posten.

Lieber SuB, 2019 hat begonnen und soll in der Gemeinschaftsaktion deine Bücher noch mehr in den Fokus rücken. Wir möchten den nächsten Schritt gehen und in der vierten Frage nicht nur Bücher von dir vorstellen, sondern als Zusatz-Herausforderung deinen Besitzer dazu bringen, ein Buch davon auch bis zum nächsten Monat zu lesen. 2019 wird also frischen Wind in die Aktion bringen und die SuB-Besitzer mehr fordern, überlege also weise, welche(s) Bücher(Buch), lieber SuB, du in Frage 4 vorstellen wirst. :) Wie gefällt dir diese Idee und hast du bestimmte Vorschläge für Frage 4.2019 (etwa Reihen-Abschlüsse, Hardcover, schwarz-weiße Cover etc.)?
Ach Anna, damit machst du mir eine große Freude. Bei Julia hat es schon einige Male funktioniert. Zum Beispiel habe ich in der vierten Frage mal Vogelkoje von Gisa Pauly vorgestellt, was Julia prompt gelesen hat. Vorschläge habe ich auch. Man muss die Besitzer so richtig schocken. Sonst machen die immer so weiter. Ein Vorschläg wäre daher die allseits bekannten SuB-Senioren vorzustellen (die drei betagtesten zum Beispiel) und davon eins zu lesen. Julia schüttelt schon heftig mit dem Kopf. Das bestätigt mich nur in meinem Vorschlag. 
Noch viel schlimmer als die SuB-Senioren finde ich allerdings die armen Bücher, die so sehr gewünscht wurden und dann einfach vergessen oder nicht beachtet werden. Ich bin mir sicher ihr kennt das. Euer Besitzer muss dieses eine Buch un.be.dingt haben. Das Buch ist da, die Freude ist groß. Und dann? Landet das Buch bei uns und staubt vor sich hin. Ist das fair, frage ich euch, liebe SuB? Ist das fair? Ich finde nein! Deshalb mein zweiter Vorschlag: Die eins/zwei/drei... Bücher vorstellen, die man am aller aller aller aller dringendsten haben wollte und bisher noch nicht gelesen hat. Ich denke, das würde einige SuB-Besitzer wachrütteln.

Mein SuB hat diese Aktion bei Anna entdeckt. Danke für die Organisation! 
Ich mache mir ja ein bisschen Sorgen. Mein SuB ist ja recht klein und auch recht jung. Trotzdem könnte die vierte Frage dieses Jahr eine echte Herausforderung werden.

Montag, 14. Januar 2019

Reihenvorstellung Bruns ~ Bianca Nias

Reihe: Bruns/Gestaltwandler
Autorin: Bianca Nias
Anzahl der Bände: 6 plus Kurzgeschichten
Verlag: dead soft
Genre: Gayfantasy 


 
Worum geht es in der Bruns Reihe?
Tajo Bruns ist nicht nur der Mitbegründer einer Sicherheitsfirma, sondern auch ein Gestaltwandler. Als Alpha-Löwe führt er ein kleines Rudel an, dass zu Beginn aus ihm, seinem Bruder Jon und seiner Schwester Kyla besteht. Durch seine Arbeit lernt er den Computerfreak Marc kennen, einen ganz gewöhnlichen Menschen. Zwischen ihnen herrscht von Beginn an eine große Anziehungskraft, doch darf Marc niemals erfahren, dass Tajo ein Gestaltwandler ist. Als Tajo in Gefahr gerät, ist Marc vielleicht der einzige der helfen kann… 

Im Verlauf der Reihe wird das Rudel immer größer und so bekommen unter anderem auch Keyla und Jon ihre Geschichte. 

Meine Meinung:

Die ersten beiden Bände kannte ich bereits, aber ich habe mir vorgenommen die Reihe endlich auf den aktuellen Stand zu lesen. Da die Bücher nicht so umfangreich sind, konnte ich mich innerhalb einer Woche durch die Reihe lesen und jeden Tag einen anderen Gestaltwandler begleiten. 

Der Schreibstil der Autorin liest sich gut, sodass man wirklich flott durch die Geschichte kommt. Allerdings verwendet die Autorin einige Phrasen/Satzelemente die häufig auftauchen, was mir natürlich insbesondere deshalb auffällt, weil ich die Reihe innerhalb eines kurzen Zeitraums gelesen habe. 

Die ersten vier Bände legen den Fokus zwar auf unterschiedliche Charaktere, aber es gibt eine Haupthandlung, die sich auf alle vier Bücher ausweitet. Sie ist mal mehr und mal weniger im Vordergrund, sodass insbesondere der zweite Band größtenteils wie ein Füllband wirkt. Mir ist in einigen Teilen (#2 und #3) aufgefallen, dass die Bücher die ersten ein, zwei Drittel fast nur über die jeweiligen Pärchen handeln und erst gegen Ende die Buchübergreifende Handlung wieder in den Vordergrund rückt. Dadurch ergibt sich ein sich wiederholendes Schema, was man zum Beispiel auch bei den erotischen Szenen merkt, die immer ähnlich ablaufen. 

Auch fehlte mir in einigen Bänden (#3 und #6) das Wandeln der Charaktere. Die Fähigkeit seine Gestalt zu ändern, unterscheidet die Protagonisten dieser Reihe von anderen Protagonisten. Wenn sich dann auf den ersten 150 Seiten nur einmal gewandelt wird um kurz zu jagen, ist mir das zu wenig. 

Die Handlung hat über alle Bände so ihre Schwächen. Es war nie langweilig, aber es waren zu viele Charaktere oder zu viele Paare, für eine zu kurze übergeordnete Handlung. Die Charaktere haben mir allerdings gut gefallen. Ganz besonders mochte ich Siku und Devon (#4), wo mir auch die Geschichte am besten gefiel. Dort gibt es im ganzen Verlauf des Buches mehr Bewegung, im wahrsten Sinne des Wortes. 

Keyla und Judd (#5) mochte ich ebenfalls gern, jedoch sollte man dazu einiges wissen. Der fünfte Band beschreibt nicht nur eine heterosexuelle Liebesgeschichte, sondern ist auch in weiten Teilen eine Nacherzählung des zweiten Bandes, nur aus einer anderen Perspektive. Das fand ich Schade, weil es inhaltlich dadurch sehr langweilig war, obwohl ich Keyla und Judd richtig gern mochte. 

Mit Ferris und Rodd (#6) verlagert sich die Geschichte nach Kanada. Auch diese beiden waren mir sympathisch und ich fand auch ihre Geschichte nicht schlecht. Aber Tajos Rudel taucht erst ganz am Ende auf, weshalb ich mich etwas schwertue, dieses Buch als sechsten Band zu bezeichnen und auch den Titel „Ferris@Bruns_LLC: Problembär“ etwas unglücklich finde. 

Außerdem habe ich den Zusatzband mit einigen Kurzgeschichten gelesen. Einige kannte ich schon, andere waren mir neu. Es gibt zwei Geschichten, die uns etwas tiefere Einblicke in die Charaktere geben. Zum einen ist das eine Geschichte über Jon und Luke, zum anderen ist es eine Geschichte mit Jon und Devon, in der man vor allem über Devon noch einiges erfährt. Diese Informationen fand ich gut, man braucht sie aber nicht unbedingt. Der Kurzgeschichtenband ist nett, aber er ist kein Muss.
 
Kurz gesagt:
Ich empfehle, die ersten vier Bände recht schnell hintereinander zu lesen, da man bei der Fülle an Charakteren sonst vielleicht den Überblick verliert. Den Rest kann man dann später lesen (wenn man möchte), da sie für die Hauptgeschichte keine Bedeutung haben. 

Die Reihe ist gut und wer so etwas gern liest, kann ruhig einen Blick darauf werfen. Insgesamt haperte es für mich aber abwechselnd an den Charakteren oder der Handlung. Aufgrund der Tatsache, dass ich die Bücher schnell lesen konnte und mir die ganzen Kritikpunkte eher hinterher aufgefallen sind bzw. sie mich währenddessen nicht vom Lesen abgehalten haben, vergebe ich knappe 4 Big Ben. 
 

Sonntag, 6. Januar 2019

Mein Lesejahr 2018

Hallo zusammen,

es wird endlich Zeit für den Blick zurück auf mein Lesejahr 2018. Ich finde eigentlich nichts an Silvester, aber ich liebe es, mein Lesejahr unter die Lupe zu nehmen. Ich hoffe, ihr seid alle gut rübergerutscht und ich wünsche euch allen ein gesundes und lesereiches 2019. Persönlich ist 2018 bei mir sehr viel passiert, aber das fällt mir erst ein, wenn ich genauer drüber nachdenke. Durch die lange Zeit die ich jetzt schon Zuhause bin (ich meine nicht wohnhaft, sondern ohne Arbeit), kommt mir alles sehr weit weg vor. Und dennoch: Ich bin 2018 aus dem Wohnheim aus und wieder zu meinen Eltern gezogen, was gleichzeitig einen Ortswechsel bedeutete. Ich habe meine Masterarbeit 500 km von meinem Studienort entfernt geschrieben, erfolgreich bestanden und somit einen weiteren Hochschulabschluss bekommen. Ich habe Bewerbungen geschrieben, eher erfolglos, aber war immerhin bei einem Einstellungstest, der leider leider leider nicht gut lief. Soweit zu den Meilensteinen. Sprechen wir lieber über Bücher, alles andere macht mich traurig.

Es wird wieder ein langer Post, aber das kennt ihr ja schon. Es wird wieder so sein, dass ich in Klammern die Vorjahreszahl angebe. Sprich: 2018 (2017). Viel Spaß ♥

Allgemeines
Gelesen: 130 Bücher (140)
Davon: Rereads: 13 (7)
Nicht auf Deutsch: 3+1 (1)
Abgebrochen: 3 (11)
Seiten: 48.015 (49.638)
Seiten pro Tag: ~ 132 (~135)
Ø Bewertung: 3,8 (3,6)
SuB am 1. Januar 2018: 46 Bücher
SuB am 31. Dezember 2018: 40 Bücher
Bester Monat: September (18 Bücher)
Schlechtester Monat: November (5 Bücher) 
Wir beginnen ganz locker mit ein paar allgemeinen Zahlen. Insgesamt habe ich 130 Bücher gelesen und damit zehn weniger als 2017. Das finde ich nicht schlimm, da ich mir keine bestimmte Anzahl vornehme. Ich peile immer grob 100 Bücher an, weil ich gern gerade Zahl mag, aber alles darüber ist mir egal und alles darunter ... na ja würde mich auch nicht groß stören. Außer es sind 20 Bücher oder so. 
Von den 130 Büchern waren mir allerdings 13 Bücher bereits bekannt. Ich lese Bücher vor allem dann nochmal, wenn es mir nicht gut geht. Ich glaube an den 13 Büchern erkennt man, dass ich bei meiner Masterarbeit zwischenzeitlich sehr zu kämpfen hatte. 
Was mich freut ist, dass ich nicht nur das eine englische Buch fürs schlechte Gewissen gelesen habe, sondern das es insgesamt drei waren. Wieso +1? Ich habe ein Buch in/auf (?) fränkischem Dialekt gelesen und das ist quasi Fremdsprache ;) 
Meine durchschnittliche Bewertung ist wieder auf den Stand von 2016 gestiegen, was mich sehr freut. Ausgenommen sind da natürlich Biografien, Sachbücher und abgebrochene Bücher, also sprechen wir über 124 bewertete Bücher. Mein SuB ist nicht so weit gesunken wie ich es mir heimlich gewünscht habe, aber es kommt auf den Abbau an. 2019 erreiche ich dann hoffentlich mein Wunschziel.
 
Ein genauerer Blick auf die Bewertung lohnt sich. 2017 habe ich nur 17 Mal die Bestwertung von 5 Big Ben vergeben, was mich sehr schockierte. 2016 waren es noch 35 Mal. Ich freue mich sehr, dass ich 2018 wieder auf 30 Mal Bestnoten gekommen bin. Dazu kommen 54 Bewertungen mit 4 Big Ben. 2017 habe ich kein Mal einen Big Ben vergeben (was an den vielen Abbrüchen lag) und 9 Mal zwei Big Ben. Dieses Jahr komme ich auf insgesamt 8 Bücher, die 2 Big Ben oder weniger bekamen, plus drei abgebrochene Bücher. Bücher ohne Bewertung sind Biografien bzw. alles was wahr und persönlich ist.


Genre
Genre insgesamt: 18 (22)
Davon:  Thriller: 28 (33)
Liebesromane: 22 (17)
Jugendbücher: 17 (19)
Im ersten Moment war ich erschrocken. Ich, die immer behauptet in vielen Genren zu lesen, liest Jahr für Jahr weniger unterschiedlich. 2016: 24, 2017: 22, 2018: 18... Deshalb habe ich mal eine genaue Liste gemacht, welche Genre ich 2017 gelesen habe, die 2018 nicht mehr vertreten waren. Dabei habe ich festgestellt, dass ich nicht einheitlich einteile. Zum Beispiel habe ich 2017 Weihnachtsbücher und Ladythriller gelesen. Das habe ich 2018 auch gemacht, nur habe ich diese unter Liebesromane und Thriller gepackt. Alles in Ordnung also.  
Die Thriller sind wie schon 2017 Spitzenreiter und auch die Jugendbücher sind weiterhin unter den Top 3. Die Liebesromane haben allerdings die allgemeinen Romane vom Treppchen geworfen.  

Verlage
Verlage insgesamt: 48 (41)
Davon: LYX: 15 (15) 
Fischer: 12 (8)
blanvalet: 11 (4)
Verlage sind für mich nicht relevant. Ich schaue mir auch keine Verlagsvorschauen an. Ich nehme die Zahl nur interessenhalber auf, aber ich wähle Bücher nicht nach Verlag aus. LYX weiterhin auf eins überrascht mich nicht. Fischer weit vorn ist ebenfalls nicht überraschend, da ich die Kate Burkholder Reihe auf den aktuellen Stand gelesen habe und das waren schon 7 Bücher. Dazu kommt einiges von Marie Force und schon katapultiert sich der Verlag nach vorn. Bei blanvalet ist auch das Reihenprojekt Schuld, aber es sind viele verschiedene Reihen. Viermal Kristina Ohlsson, zweimal Vincent Kliesch, dreimal Kathrin Lange usw. Was mich sehr überrascht hat sind die Selfpublisher. Letztes Jahr waren sie mit 13 Büchern auf dem zweiten Platz, dieses Jahr waren es ziemlich genau 0. Ups. 

SuB 2017 oder früher
Ja: 32 (41)
Nein: 101 (109)
In meinem Lesejahr 2018 habe ich wesentlich mehr Bücher gelesen, die erst 2018 bei mir eingezogen sind, als Bücher die bereits vor 2018 bei mir waren. Das ist natürlich logisch, weil mein SuB wesentlich kleiner als meine durchschnittliche Bücherzahl pro Jahr ist. Ich hatte mir vorgenommen, 2018 alle Bücher zu lesen, die bereits 2017 oder früher ihren Weg zu mir gefunden haben oder kurz: meinen ganzen SuB. Das hat nicht geklappt. Für 2019 ist das aber wieder ein Ziel. Soll heißen: Am Ende des Jahres möchte ich alle Bücher, die ich jetzt auf dem SuB habe, gelesen haben. Wenn das klappt, sollte also im nächsten Jahresrückblick an dieser Stelle eine 40 stehen. 

Medium
Ebook: 34 (41)
Buch: 99 (109)
In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal Vergleichszahlen und stelle fest: Es hat sich gar nicht so viel getan. 2017 war das Verhältnis etwa 40:60 zugunsten der Bücher. 2018 sind es 34:66. Ich lese also weiterhin wesentlich mehr Bücher als Ebooks. Das war mir sowieso klar und ich besitze auch weiterhin lieber gedruckte Bücher als Ebooks. Aber meine Argumente für mehr Ebooks haben sich seit dem letzten Jahr auch nicht verändert: Platz und voller Onleihe Merkzettel. 

Erscheinungsjahr
2018: 14
2017: 24
2016 bis 2000: 82
Vor 2000: 13
Diese Zahlen liste ich hauptsächlich auf, um für das Lesejahr 2019 einen Vergleichswert zu haben. Ich behaupte immer, ich lese nicht so viele Neuerscheinungen. 38 Bücher die zum Zeitpunkt des Lesens nicht älter als 2 Jahre waren, sind dafür aber schon recht viel. Zumindest kommt es mir jetzt so vor, daher bin ich gespannt auf den Vergleich. Die Kurzgeschichte von Sherlock Holmes ist übrigens das einzige meiner gelesenen Bücher, dass vor 1900 erschien.

Originalsprache
Deutsch: 53
Andere: 80
Diese Kategorie fiel mir spontan ein. Auch hier bin ich gespannt, wie die Veränderung im nächsten Jahr sein wird. Im ersten Moment war ich überrascht, dass ich doch relativ ausgeglichen deutsche und übersetzte Bücher lese (es geht dabei nur um die Sprache, also Thomas Brezina als Österreicher fällt auch unter Deutsch). Ich hätte doch ein eindeutigeres Ergebnis hin zu übersetzter Literatur erwartet. Was denkt ihr darüber? Lest ihr (deutlich) mehr übersetzte Bücher, oder viel von deutschsprachigen Autoren oder Autorinnen?

Einzelbände: 43 (70)

Teil einer Reihe: 90 (81)
Davon: Reihenauftakt: 26 (26)
Reihenfortsetzung: 48 (39)
Reihenende (auch aktueller Stand): 16 (16)
Man sieht, was mein Jahresprojekt war, oder? :D 2017 war es zwischen Reihen und Einzelbänden noch ungefähr ausgeglichen. 2018 habe ich dann wesentlich mehr Reihen gelesen, aber das war ja auch beabsichtigt. Ich habe 26 Reihen angefangen (Hörbücher nicht inbegriffen!), was eine ganze Menge ist. Ich wollte schließlich Reihen beenden und nicht anfangen. Ich finde es bei meinem Lesegeschmack allerdings oft schwierig keine neuen Reihen anzufangen. Immerhin habe ich auch einige beendet.

Seiten
Seiten: 48.015 (49.638)
Davon: Die dünnste Geschichte: 24 (Die Geschichte des blauen Karfunkels - Arthur Conan Doyle )
Das dickste Buch: 827 (Dornenherz - Karen Rose)
Seiten pro Tag: ~ 132 (~135)  
Eher dünne Bücher (<200): 8 (16) 
Eher dicke Bücher (>500): 11 (15)
Der Preis für das dickste Buch geht zum dritten Mal in Folge an Karen Rose :D Aber da sie eine meiner liebsten Autorinnen ist, können ihre Bücher gar nicht dick genug sein.  Die dünnste Geschichte ist ein literarischer Adventskalender. Die Zahl der dünnen Bücher hat sich sehr reduziert, was endlich mal meinem Geschmack entspricht. Die letzten Jahre war ich doch sehr überrascht über die relativ hohe Zahl, da ich eigentlich ungern dünne Bücher lese. Die 16 dünnen Bücher aus 2017 kamen übrigens zustande, weil ich viele Bonusgeschichten zu irgendwas gelesen habe. Das war 2018 gar nicht bzw. nur einmal der Fall. Alle dünnen Bücher sind eigenständige Geschichten. Auch die Wälzer sind weniger geworden, weil... weiß ich auch nicht. 

Autoren & Autorinnen
Autoren: 36 (44)
Autorinnen: 88 (106)
Beides: 9 (1)
Neuentdeckungen: 50 (87)
Altbekannt: 31 (25)
Häufigste AutorInnen: Linda Castillo (7x), Hortense Ullrich & Joachim Friedrich (7x), Marie Force (5x), Kristina Ohlsson (5x)
Das Verhältnis zwischen Autoren und Autorinnen hat sich kaum verändert. 2017 war es 41:59 zugunsten der Frauen und 2018 40:60. Ich lese also wesentlich mehr von Autorinnen, als von Autoren. Ich weiß nicht so genau ob mich das stört oder nicht. Eigentlich ist es mir egal, weil ich ein Buch nicht nach dem Geschlecht der schreibenden Person auswählt. Ich lese Liebesromane von Männern, Thriller von Frauen und würde ich Horror lesen, würde ich auch Horror von Frauen lesen. Übrigens habe ich hier doppelt gezählt. Sieben gelesene Bücher von Linda Castillo bedeutet sieben Mal Autorin. 
Bei der Unterscheidung zwischen Neuentdeckungen oder mir bereits bekannten Autoren, habe ich allerdings nicht doppelt gezählt. Das bedeutet, dass Linda Castillo nur einmal auftaucht und zwar in der Kategorie Altbekannt. Außerdem habe ich Autoren als Neuentdeckung eingestuft, wenn ich sie 2018 zum ersten Mal gelesen und danach weitere Bücher gelesen habe (zum Beispiel die komplette Redwood Love Reihe von Kelly Moran). Wie durch das Reihenprojekt zu erwarten war, habe ich weniger neue Autoren kennengelernt und dafür mehr von Autoren gelesen, die ich bereits kenne.

Neuzugänge
Insgesamt: 109 (119) 
 Davon: Von der Wunschliste: 90 (78)
Nicht von der Wunschliste: 19 (41)
Tja. Sitzen noch alle auf den Stühlen? Ich weiß, dass 109 Neuzugänge eine irre Zahl sind. Aber ich weise wie jedes darauf hin, dass lesen mein einziges Hobby ist und ich das meiste Geld, was ich zur freien Verfügung habe, für Bücher ausgebe. Ich freue mich sehr darüber, dass ich weiterhin vor allem Bücher von meiner Wunschliste kaufe/tausche etc. Das ist mir wichtig, weil es so viele Bücher gibt, die ich gern lesen würde, dass ich lieber gezielt kaufe/tausche etc. als das ich einfach alles nehme, was sich gut anhört. Allerdings ist die Zahl trotzdem seit 2017 gestiegen, denn von den 41 muss ich eigentlich meinen lovelybooks Gewinn von 30 Büchern abziehen. Also bleiben noch 11 Neuzugänge, die ich vorher nicht auf der Wunschliste hatte. Dennoch bin ich mit dem Verhältnis zufrieden. 

Im letzten Jahresrückblick habe ich erzählt, dass ich im Durchschnitt gern unter 10 Neuzugängen pro Monat bleiben würde. Das hat auf das Jahr gesehen sogar geklappt, da ich im Schnitt 9 Bücher pro Monat bekommen habe. Im Januar hatte ich 14 Neuzugänge, weil ich für mein Reihenprojekt einige Fortsetzungen gebraucht bestellt habe. Im Februar gab es sehr wenig Neuzugänge, weil ich Ende März aus dem Wohnheim ausgezogen bin und nicht jede Menge ungelesene Bücher einpacken wollte. Daher habe ich mich da eher an meinen SuB gehalten. Danach waren meine Neuzugänge vollkommen okay, bis ich ab September wieder dauernd Neuzugänge hatte. Das ist mir aber währenddessen durchaus aufgefallen und ich habe mich bemüht, die Neuzugände zu reduzieren. Erfolglos wie man sieht. 

Diese Übersicht schockiert mich ein bisschen. Gut, ein bisschen mehr. Ich habe 69 Bücher gekauft (nicht alle neu!) und das sind 12 mehr als 2017. Meine Güte. Ansonsten habe ich etwas weniger über Gutscheine gekauft (-6) und weniger gewonnen (-29, wg. lovelybooks Gewinn), dafür etwas mehr getauscht (+3) und mehr geschenkt bekommen (+5). Hinzugekommen sind Bücherschrank und Rezensionsexemplare und die Paybackbücher bleiben stabil.

Hörbücher
Gehört: 28 (13)
Abgebrochen: 2 (1)
Minuten: 12547 min / 209, 12 h (4135 min / 209,12 h)
Ø Bewertung: 3,3 (3,2)
Bester Monat: Juli
Schlechtester Monat: Januar, August
 Ich habe überlegt, ob es nicht langsam Zeit wird, die Hörbücher in die Bücherstatistik zu integrieren. Mittlerweile höre ich so viel, dass es sich durchaus lohnen würde. Allerdings habe ich dann das Problem das ich Minuten zu Seiten addieren muss und so weiter... Na mal sehen. Jedenfalls... ich habe mehr gehört als gedacht. Zu Melli habe ich vor kurzem noch gesagt es wären so um die 20 gewesen. Ups. Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich so viel hören kann. Man merkt doch, dass ich wieder Zuhause wohne und WLan habe, was ich im Wohnheim nicht hatte. 
Die meisten Hörbücher habe ich im Juli gehört, was daran lag, dass meine Eltern im Urlaub waren. Ich konnte also nicht nur dauernd hören (beim Essen kochen, beim Essen selbst etc.) sondern auch bei der Gartenarbeit, da ich mich um den Garten meiner Eltern gekümmert habe. 


Buchverfilmungen
Filme insgesamt: 32 (31)
Davon: Abgebrochen: 1 (1)
Buchverfilmungen: 15 (18)
Davon: Buchvorlage gelesen: 6 (14)
Buchvorlage nicht gelesen: 9 (4)
Diese Statistik ist irgendwie Murks, weil auch Serien enthalten sind. Vier um genau zu sein. Zwei davon basieren auf Büchern, nämlich Babylon Berlin Staffel 1 und 2. Ich finde es ein bisschen Schade, dass ich mehr Buchvorlagen nicht gelesen als gelesen habe. Allerdings sind mehrere Sparks (möchte ich sowieso nicht lesen) und eben Babylon Berlin (konnte ich vorher nicht lesen) darunter.
 Meine Tops  unter den Buchverfilmungen sind: 
  • Babylon Berlin - Staffel 2
  •  Wüstenblume
  • Freedom Writers
  • Der Junge muss an die frische Luft
Flops gibt es keine, da die Buchverfilmungen die mir am wenigsten gefielen, immer noch 3 Big Ben bekommen haben.

Wir gehen auf das Ende zu und sprechen über einzelne Bücher. Ich hoffe, ihr seid noch dabei. Beginnen wir mit den Flops. Ich habe mich diesmal dazu entschieden keine Klappentexte zu posten, weil der Post sonst noch voller wirkt als er eh schon ist. Ich hoffe, das ist nicht allzu schlimm. 


 Jessica Sorensen - Verführt-Lila&Ethan | Christoph Hein - Der fremde Freund/Drachenblut | Juna Brock & Stefanie Herbst - Guilty Pleasure
Diese drei Bücher habe ich 2018 mit nur einem Big Ben bewertet. Bei Lila & Ethan weiß ich schon gar nicht mehr, was mir nicht gefallen hat. Vermutlich gingen mir die beiden total auf den Keks. Das war auch schon in den anderen Bänden das Problem mit den Protagonisten.
Der fremde Freund/Drachenblut war ein Geschenk einer lieben Freundin, weshalb es mir wirklich weh tut, es als Flop zu bezeichnen. Aber ich möchte euch ja auch nichts vorlügen. Ich kam mit der Protagonistin so überhaupt nicht klar, weshalb das Buch mich nicht überzeugen konnte.
Bei Guilty Pleasure stimmte einiges nicht. Das Buch war viel zu kurz, das Verhalten der Protagonisten nicht nachvollziehbar und für ein Verlagsprodukt war die Verarbeitung einfach schlecht. Da habe ich mehr erwartet.



Marie Force - Alles, was du suchst | Nicole C. Vosseler - Der englische Botaniker
Beide Bücher haben von mir 5 Big Ben bekommen. Alles, was du suchst ist ein Liebesroman. Wer dem Genre überhaupt nichts abgewinnen kann, wird wahrscheinlich auch mit diesem Buch nichts anfangen können. Für mich war es aber einfach das richtige Buch, zu richtigen Zeit. Wenn es ein Buch gibt, das den Titel "Wohlfühlbuch" verdient hat, dann ist es für mich dieses. Ich habe mich bei Cameron und Will wohlgefühlt, habe mich in Butler wohlgefühlt und habe Wills Familie ins Herz geschlossen. Mehr geht nicht.
Der englische Botaniker ist mein Last-Minute-Highlight. Ich habe es am 31.12 um 23.05 beendet und war danach platt. Am Anfang hatte ich gar nicht das Gefühl, dass das Buch ein Highlight werden könnte. Aber dann... das Setting war für mich ganz neu, der Schreibstil war klasse, die Protagonisten waren vielleicht nicht sympathisch, aber authentisch, der Aufbau war gut gemacht... Wirklich mal etwas anderes. 


F. Scott Fitzgerald - Der große Gatsby | Vincent Kliesch - Der Todeszauberer
Meine Enttäuschungen waren erstaunlich schnell gefunden. Im Dezember gelesen habe ich der große Gatsby. Es schwärmen so viele von dem Buch und ich fand es einfach nur langweilig. Es passiert so wenig und man wartet auf Spannung und überraschende Wendungen, aber nichts davon kommt. Da habe ich sehr viel mehr erwartet. Der Todeszauberer ist der zweite Band der Tassilo/Kern Trilogie. Der erste hat mir richtig gut gefallen, aber der zweite Band war super langweilig, vorhersehbar und überhaupt nicht vergleichbar mit Band eins. Der dritte war übrigens etwas besser, aber auch eher unteres Mittelmaß. 


Liebe findet uns gefällt mir nicht nur optisch. Ich mochte auch das Buch sehr gern, obwohl ich gar nicht so motiviert war es zu lesen. Viele fanden das Buch nicht so toll, daher habe ich auch nicht allzuviel erwartet. Aber: es hat mich überrascht. Es passiert nicht allzuviel, das stimmt. Aber das Buch hat so die Reiselust in mir geweckt und das Ende... mein Herz blutet immer noch. 
An die Grausamen ist für mich überraschend, dass es mir gefiel, obwohl eigentlich recht wenig passiert. Daher möchte ich das Buch auch nicht jedem weiterempfehlen, weil es für einen Thriller doch eher... langsam zugeht. Aber die Cold Cases waren thematisch einfach mein Ding und ich habe das Buch ruckzuck inhaliert. 


Ich möchte euch doch noch mein liebstes und mein am wenigsten gemochtes Hörbuch zeigen. Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind hat mir leider gar nicht gefallen. Jürgen von der Lippe als Sprecher war absolut nicht mein Fall und die Geschichte war langweilig und sonst nichts. 
Gray hingegen war das komplette Gegenteil. Bjarne Mädel hat die Geschichte großartig vertont. Es war unterhaltsam, witzig und sehr empfehlenswert.

Das war es jetzt aber wirklich. Ich weiß, es ist wieder sehr ausführlich geworden. Ich liebe Statistik und Listen und habe wirklich Freude daran, mein Lesejahr zu sezieren. Also auch wenn ihr euch gelangweilt habt, hatte ich wenigstens meinen Spaß ;)
Danke, dass ihr auch 2018 Teil meines Lese- und Blogjahrs gewesen seid. Auch wenn ich noch nicht weiß, wie es 2019 bei mir weitergeht und wieviel Zeit ich noch für den Blog haben werde, hoffe ich, dass ihr hin und wieder bei mir vorbei schaut. Ich würde mich freuen. 
Passt auf euch auf und habt ein großartiges 2019 ♥
Eure Julia


Samstag, 5. Januar 2019

Mein Lesemotto 2019 ~ Jetzt geht's zur Sache

Hallo zusammen,

vielleicht habt ihr es in den vergangenen Jahren schon mitbekommen: Ich stelle mein Lesejahr gern unter ein bestimmtes Motto. Auf das diesjährige Motto freue ich mich schon eine ganze Weile und ich bin sehr gespannt, ob es so toll wird wie erhofft. Habt ihr es am Titel schon erraten? 2019 möchte ich mehr Sachbücher lesen, oder um noch genauer zu sein: non-fiction. Mir persönlich gefällt das Wort Sachbuch besser, weshalb ich vermutlich dieses verwenden werde. Ich meine allerdings neben allgemeinen Bücher zu bestimmten Themen auch Biografien. Biografien lese ich häufiger als Sachbücher, allerdings auch nicht so oft wie Unterhaltungsliteratur. Außerdem tummeln sich einige Biografien auf meiner Wunschliste, weshalb ich es passend fand, diese ebenfalls unter mein Lesemotto zu fassen.

Im Jahr 2019 möchte ich also einerseits mehr über Menschen erfahren, die bestimmte Dinge erlebt haben, die besonderes geleistet haben oder deren Leben mich in seiner Gesamtheit interessiert. Andererseits möchte ich mehr über bestimmte Themen erfahren. Damit ist weniger gemeint, dass ich zehn Bücher zu Thema X lese, sondern ein, zwei Bücher zu ganz unterschiedlichen Themen, die mich interessieren. Es geht mir also weniger darum, mich umfassend zu einem Thema zu bilden, als vielmehr darum, ein bisschen mehr über all die Gebiete zu erfahren, die mich interessieren.

Ich habe mir vorgenommen, mindestens 12 Sachbücher oder Biografien im Jahr 2019 zu lesen. Das ist erstmal recht wenig, vor allem wenn man sich meine Lesestatistik so anschaut. Allerdings gehe ich davon aus, dass ich 2019 anfangen werde Vollzeit zu arbeiten und da ich das bisher nur in den Semesterferien gemacht habe, kann ich nicht abschätzen, wie sich das auf mein Leseverhalten auswirken wird. Aus diesem Grund halte ich durchschnittlich ein Sachbuch oder eine Biografie pro Monat für machbar. Wenn es dann am Ende 50 statt 12 sind, ist das ja auch kein Problem ;)

An dieser Stelle könnte ich den Post beenden und nach jedem passenden Buch den Beitrag aktualisieren. Das finde ich aber ein bisschen langweilig, denn von Atomphysik über Migrationsforschung bis hinzu Zierfischen, kann man über alles Sachbücher lesen. Ich liste euch daher alle Sachbücher auf, die sich auf meiner Wunschliste befinden (Stand 31.12.2018). Klar, eine Liste ist auch langweilig. Aber immerhin erfahrt ihr so ein bisschen über die Themen, die mich interessieren. Die Bücher habe ich zum größten Teil auf Instagram und Blogs (zum Beispiel bei Petrissa und Monerl und dem Top Ten Thursday zum Thema Sachbücher) entdeckt, aber auch durch Radio, Fernsehen usw. Falls ihr mir ein bestimmtes Sachbuch empfehlen möchtet, weil ihr findet, das man es unbedingt gelesen haben sollte, empfehlt es mir gern. Thematisch bin ich sehr offen, allerdings möchte ich aus persönlichen Gründen keine Bücher über Krebserkrankungen (und andere tödliche Erkrankungen) lesen. Na ja und Einsteigerliteratur wäre auch nicht schlecht ;) Falls ihr mir DAS Buch über Atomphysik empfehlen möchtet, beachtet bitte, dass ich damit noch keine Berührungspunkte hatte ;) Falls ihr einige der Bücher aus der Liste kennt, dürft ihr euch natürlich auch gern dazu äußern. Positiv wie negativ.

Sachbücher:
  1. Der Mönch im Garten - Robin Marantz Henig (Genetik)
  2. So macht es das Krokodil - Lisa Signorile (Tiere)
  3. Das gelobte Land - Alexandra Pontzen, Axel Stähler (Hg.) (Israel)
  4. Wissenschaftliche Theorien in 30 Sekunden - Paul Parsons (Kompaktwissen Theorien)
  5. Wo Frauen nichts wert sind - Maria von Welser (Terror gegen Frauen)
  6. Der veränderte Blick: Über den Einfluss von Sehfehlern auf Kunst und Charakter - Patrick Trevor-Roper (Kunst)
  7. Die letzten ihrer Art - Douglas Adams, Mark Carwardine (Tiere)
  8. Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat - Pierre Bayard (Bücher)
  9. Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin - Kathrin Passig, Sascha Lobo (Persönlichkeit)
  10. Wenn die Seele leidet - Borwin Bandelow (psychische Erkrankungen)
  11. Gekaufte Forschung - Christian Kreiß (wissenschaftliche Forschung)
  12. Fotografie Lost Places - Charlie Dombrow (Bildband Lost Places)
  13. Madame Moneypenny - Natascha Wegelin (Finanzen/Frauen)
  14. Und was, wenn alle merken, dass ich gar nichts kann? - Sabine Magnet (Persönlichkeit)
  15. Hass ist keine Meinung - Renate Künast (Hass/Gesellschaft)
  16. Die Macht der Gewohnheit - Charles Duhigg (Persönlichkeit/Routine)
  17. Die Macht der Geografie - Tim Marshall (Geografie)
  18. Einsteins Rätseluniversum (Rätsel)
  19. Psychopathinnen - Lydia Benecke (Psychologie)
  20. Babylon Berlin (Serie "Babylon Berlin")
  21. Ab ins Bett! - Katharina Kunzmann (Schlaf)
  22. 5 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich - Hanske, Höfler, Raab, Schrenk (Bücher)
  23. "Ich bin eine Dame, Sie Arschloch!" - Axel Krohn, Sören Sieg (Dialoge/Humor)
  24. Der verschimmelte Reiter - Richard Benson (Prüfungsantworten/Humor)
  25. Was geschah mit Schillers Schädel? - Rainer Schmitz (Literatur)
  26. Mordspuren - Mark Benecke (Kriminalistik)
  27. "Nö, du störst nicht, ich bin gerade in der Bahn" - Christof Dörr (Dialoge/Humor)
  28. Mein Buch für das Leben - Yvonne Niewerth (Listenbuch)
  29. Das Testbuch (Persönlichkeitstests)
  30. Mein supertolles Listenbuch (Listenbuch)
  31. Literary Listography (Listenbuch Literatur)
  32. Spring in eine Pfütze! - Viktoria Sarina (Mitmachbuch)
  33. Kinder, die die Welt verändern - Yann Arthus-Bertrand, Anne Jankéliowitch (Weltverbesserung/Kinder)
  34. Warum ich euch nicht in die Augen schauen kann - Naoki Higashida (Autismus/Kind)
  35. Trick 17 - Benjamin Behnke, Kai Daniel Du (Alltagstipps)
  36. Schule ohne Lehrer - Arne Ulbricht (Bildungspolitik)
  37. Lesen als Medizin - Andrea Gerk (Literatur) 
  38. Risse in der Großen Mauer - Jan-Philipp Sendker (China)
  39. Die schwarze Macht - Christoph Reuter (IS)
  40. Anthropologie - Ein Sachcomic (Anthropologie)
  41. Ethnologie - Frank Heidemann (Ethnologie)
  42. Still - Die Kraft der Introvertierten - Susan Cain (Persönlichkeit)
  43. Sex und die Zitadelle - Shereen El Feki (Sexualität/Arabische Welt)
  44. Fifty Shades of Merkel - Julia Schramm (Angela Merkel)
  45. Literatur! Eine Reise durch die Welt der Bücher - Katharina Mahrenholtz, Dawn Parisi (Literatur)
  46. Nachgefragt: Flucht und Integration - Christine Schulz-Reiss (Migration/Integration)
  47. How to be gay - Juno Dawson (Homosexualität)
  48. Klartext, bitte! - Christian Olding (Religion)
  49. Atlas Obscura - Joshua Foer, Dylan Thuras, Ella Morton (Geographie)
  50. Der Syrien-Krieg - Kristin Helberg (Syrien-Krieg)
  51. Die musst du kennen - Sandra Maischberger (Gesellschaft)
  52. Im Mittelalter - Ian Mortimer (Mittelalter)
  53. Mehr Feminismus! - Chimamanda Ngozi Adichie (Feminismus)
  54. Taschenatlas der abgelegenen Inseln - Judith Schalansky (Geographie)
  55. In Gefahr - Tim Flach (Bildband/Bedrohte Tiere)
  56. 50 Klassiker: Naturwissenschaftler - Bernd Schuh (Naturwissenschaftler im Porträt)
  57. 50 Klassiker: Frauen - Barbara Sichtermann (Frauen im Porträt)
  58. 50 Klassiker: Paare - Barbara Sichtermann (Liebespaare im Porträt) 
  59. Wo Elfen noch helfen - Andrea Walter (Island)
  60. The Europa Travel Book (Bildband Europa)
  61. ArtenSchatz - Frank Elstner, Matthias Reinschmidt (Bedrohte Tiere)
  62. Warum die Zeit verfliegt - Alan Burdick (Zeitempfinden)
  63. Verletzlichkeit macht stark - Brené Brown (Persönlichkeit)
  64. Konzentriert arbeiten - Cal Newport (Persönlichkeit/Arbeit)
  65. Lost - Menschen an den Rändern der Welt - Markus Mauthe (Menschen) 
  66. Lonely Planets Kuriose Welt: Eine Reise zu 360 rätselhaften Orten (Geographie)
Biografien :
  1. Ich bin mal eben wieder tot: Wie ich lernte, mit Angst zu leben - Nicholas Müller (Jupiter Jones) (Angstzustände)
  2. Der lange Weg zur Freiheit - Nelson Mandela
  3. Goodbye, Jehova! - Misha Anouk (Aussteiger Zeugen Jehovas)
  4. Du wachst auf, und dein Leben ist weg - Max Rinneberg (Gedächtnisverlust)
  5. Ich bin eure Stimme - Nadia Murad (IS/Terror)
  6. Mogli - Manuela Kuffner (Seltene Krankheit/Epilepsie)
  7. Wolkengänger - Alan Philps, John Lahutsky (Waisenkind/Russland)
  8. Sie nahmen mir die Mutter und gaben mir ein Gewehr - China Keitetsi (Kindersoldatin)
  9. Das grosse Los - Meike Winnemuth (Weltreise)
  10. Ohne Netz - Alex Rühle (Efrahrung Offline sein)
  11. Nennen wir sie Eugenie - Maria Braig (Flucht/Homosexulität) (betitelt mit Roman, aber auf einer wahren Geschichte beruhend) 
  12. Ich kam mit dem Wüstenwind - Michaela und Elaine DePrince (Adoption/Tanzen) 
  13. Dachdecker wollte ich eh nicht werden - Raúl Aguayo-Krauthausen (Rollstuhlperspektive)
  14. Weil ich ein Dicker bin - Bertram Eisenhauer (extremes Übergewicht)
  15. Letters of Note - Briefe, die die Welt bedeuten - Shaun Usher (Hg.) (Weltgeschichte)
  16. Flucht aus Lager 14 - Blaine Harden (Nordkorea/Gefangenenlager)
  17. Meinen Hass bekommt ihr nicht - Antoine Leiris (Terroranschläge Paris)
  18. Neunzig Tage - Bill Clegg (Drogenmissbrauch)
  19. Zwei Papas und ein Baby - Tobias Rebisch (Familie/Homosexualität)
  20. Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben - Matt Haig (Depressionen)
  21. Meine Flucht aus Nordkorea - Yeonmi Park (Flucht/Nordkorea)
  22. 84, Charing Cross Road - Helene Hanff (Brieffreundschaft/Bücher)
  23. Einsteins Irrtum - David Bodanis (Albert Einstein)
  24. Astrid Lindgren. Ihr Leben - Jens Andersen (Astrid Lindgren)
  25. Astrid Lindgren. Ein Lebensbild - Margareta Strömstedt (Astrid Lindgren)
  26. Spiel um dein Leben, Fahim! - Fahim Mohammad, Xavier Parmentier (Flucht)
  27. Ich bitte nicht um mein Leben - Marina Nemat (Flucht/Religion)
  28. Frauen dürfen hier nicht träumen - Rana Ahmad (Flucht)
  29. Meine Tassen im Schrank - Ellen Forney (Graphic Novel/Depressionen)
  30. A need to kill - Mark Pettit (Serienmörder John Joubert)
  31. Blaue Augen bleiben blau - Balian Buschbaum (Transgender)
  32. Eingedeutscht - Abdul Abbasi, Allaa Faham (Integration)
Ich wusste ja, dass ich viele Sachbücher auf meinem Wunschzettel habe, aber das es so viele sind... Da kommt das Projekt gerade richtig :D Dennoch verweise ich erneut darauf, dass ihr mir gern Sachbücher und Biografien empfehlen könnt. Erzählt mir auch gern, ob ihr Sachbücher lest oder euch das nicht so interessiert.
Nachtrag: Gerade habe ich ein paar Seiten aus einem Buch über Analphabetismus gerereadet. Das ist ein Thema, das mich schon länger fasziniert, zudem mir aber keine Literatur bekannt ist. Falls ihr Biografien, Sachbücher oder Romane dazu kennt, hinterlasst mir doch gern einen Kommentar. Danke :)