Mittwoch, 15. August 2018

Blogparade ~ Literarische Weltreise (Afrika)

Hallo zusammen,

heute gibt es meinen zweiten Beitrag zur literarischen Weltreise. Diesmal geht es um Afrika. Mehr Informationen findet ihr bei Petrissa.

Zu Beginn noch ein paar Hinweise/Anmerkungen/Gedanken zu meinem Beitrag. Ich habe mir überlegt die Bücher nur als Pakete fotografisch festzuhalten, aber nicht jedes Cover einzeln zu zeigen. Dafür poste ich euch die Klappentexte. Mir ist bewusst, dass man eher optisch irgendwo hängen bleibt, als sich all die Klappentexte durchzulesen, aber vielleicht interessiert euch ein Land besonders und da könnt ihr ja dann die Klappentexte zu lesen. Viele der Bücher werden eher leichtere Literatur sein, aber vielleicht findet ihr trotzdem etwas schönes. Außerdem ist es sicher häufig so, dass der Ort nicht unbedingt im Vordergrund steht und die Geschichte so oder so ähnlich auch woanders spielen könnte. Meine Beiträge sind vielleicht keine Musterbeispiele für die Blogparade, aber es ist hoffentlich doch interessantes dabei. Falls ich Bücher/Länder falsch zugeordnet habe, sagt mir gerne Bescheid.

Ich arbeite die Länder von Nord nach Süd bzw. West nach Ost ab. 


Das Findelkind bzw. im Original Un aller Simple (von mir gelesen im Orig.) Didier van Cauwelaert
Ort: Marokko
"Zigeuner stehlen ein Auto, in dem ein kleines Kind schläft. Sie nehmen den Jungen auf, taufen ihn Aziz, besorgen ihm einen marokkanischen Pass, bilden ihn zum Spezialisten für den Diebstahl von Autoradios aus. Jahre später wird Aziz verhaftet, unter großem Medienspektakel schiebt man ihn in seine »Heimat« ab – die ihm ebenso fremd ist wie dem »Attaché für Humanitäres«, der ihm bei seinem Neuanfang pressewirksam zur Seite stehen soll. Doch bald wird sich herausstellen, wer hier wem zu einem neuen Leben verhilft." (Quelle: Verlagsseite)

Ramses Pentalogie - Christian Jacq
Ort: Ägypten (teilweise heutiges Syrien, Israel und ein paar mehr)
"Der legendäre Pharao Ramses II. gilt als einer der größten Herrscher der Weltgeschichte. In den 66 Jahren seiner Regentschaft von 1279 bis 1213 v. Chr. führte er das altägyptische Reich zu einem beispiellosen Höhepunkt politischer und kultureller Macht. Der grandiose Romanzyklus des berühmten Ägyptologen Christian Jacq ist ein internationaler Bestseller. Im ersten Band erzählt er die Jugend des Thronfolgers." (Quelle: Verlagsseite) Meine Rezension zu Band 1

Das Lächeln des Delphins - Pascale Noa Bercovitch
Ort: Rund um das Rote Meer (sowohl Afrika als auch arabische Halbinsel)
"Der seit seinem fünften Lebensjahr taubstumme Beduinenjunge Abid'allah wird durch die Freundschaft mit einem Delphin aus seiner Einsamkeit befreit. Beim täglichen Spiel mit dem Tier findet er zunächst seine Sprache, dann sein Gehör wieder. Pascale Noa Bercovitch entführt uns in das Fischerdorf Mezaina am Roten Meer. Ihr bewegender Bericht lässt uns eintauchen in die Welt der Beduinen am Rande der Wüste Sinai und erzählt voller Einfühlungsvermögen von einer wunderbaren Freundschaft zwischen Mensch und Tier." (Quelle: Amazon)

Roots/Wurzeln - Alex Haley
Ort: Ein Dorf in Gambia
"Diese einzigartige Familiensaga der schwarzen Amerikaner – die Geschichte von Kunta Kinte, der als Sklave aus Afrika verschleppt wurde, und den sechs nachfolgenden afro-amerikanischen Generationen  (...) Begonnen hatte alles mit den Geschichten, die Großmutter Cynthia dem kleinen Alex Haley in Henning, Tennessee, erzählte, von ihren Großeltern und deren Großeltern - und noch weiter zurück bis hin zu jenem Mann am Anfang der amerikanischen Überlieferung, den man in der Familie nur den "Afrikaner" nannte. Von jenseits des Ozeans stamme er her, aus einem afrikanischen Dorf unweit eines Flusses namens "Kamby Bolongo", und als er eines Tages auf der Suche gewesen sei nach einem geeigneten Stück Holz für seine Trommel, da hätten ihn vier Männer überfallen, in Ketten gelegt und auf ein für die amerikanischen Kolonien bestimmtes Sklavenschiff verschleppt." (Quelle: Verlagsseite) Abgebrochen & Angelesen

Wüstenblume - Waris Dirie 
Ort: Somalia (später London)
"„Wüstenblume“ ist die faszinierende wahre Geschichte eines somalischen Mädchens, das als Kind durch die Hölle ging und später als internationales Top-Model Karriere machte. Es ist die Geschichte einer Befreiung, die Mut macht, für seine Träume zu kämpfen.
Vom Nomadenleben in der somalischen Wüste auf die teuersten Designer-Laufstege der Welt – ein Traum. Und ein Alptraum, denn Waris Dirie wurde im Alter von fünf Jahren Opfer eines grausamen Rituals: Sie wurde beschnitten. Im Alter von 13 Jahren flüchtet sie vor der Zwangsverheiratung mit einem Mann, der ihr Großvater hätte sein können. In London wird sie schließlich als Model entdeckt – der Beginn einer märchenhaften Karriere.
In „Wüstenblume“ erzählt sie ihre Geschichte. Heute kämpft Waris Dirie mit ihrer Desert Flower Foundation gegen die Genitalverstümmelung, der heute noch täglich 600 Mädchen zum Opfer fallen sowie für die Rechte der afrikanischen Frauen."
(Quelle: Verlagsseite)
Meine RezensionMeine Filmkritik

Pandora im Kongo - Albert Sánchez Piñol
Ort: Kongo
"Der Kongo ist ein grüner Ozean – geheimnisvoll und voller Gefahren. Um einen Mord aufzuklären begibt sich Thomson auf eine abenteuerliche Expedition ins Dickicht des Urwalds. Albert Sánchez Piñol hat sich mit seinem zweiten Buch selbst übertroffen – ›Pandora im Kongo‹ ist ein furioser Roman über das Erzählen, ein packendes Abenteuer und ein bewegende Liebesgeschichte." (Quelle: Verlagsseite)

Die Festung des Teufels - David Gilman
Ort: Namibia (?)
"Klick! Eine Pistole wird entsichert. Der fünfzehnjährige Max Gordon kennt dieses Geräusch ganz genau und weiß, dass die Munition in dieser menschenleeren Gegend nur ein Ziel haben kann: ihn. Für Max beginnt eine atemberaubende Flucht, die ihn ins Herz Afrikas führt. Er findet Menschen, die ihm helfen, doch immer wieder werden vermeintliche Freunde zu Feinden und Max weiß bald nicht mehr, wem er trauen kann. Ganz auf sich allein gestellt versucht er, seinen Vater zu befreien, der in der finsteren Festung eines teuflischen Multimillionärs gefangen gehalten wird ..." (Quelle: Amazon)

Tajo@Bruns_LLC - Das Herz des Löwen - Bianca Nias (+Folgebände?)
Ort: Südafrika (zuerst Hessen/Deutschland)
"Der Informatiker Marc Nowack wird unvermittelt in die geheimnisvolle und fremdartige Welt der Gestaltwandler hineingezogen: Sein neuer Kunde Tajo Bruns entpuppt sich als Alpha-Löwe eines Rudels, das sich im nordhessischen Reinhardswald niedergelassen hat. Als Tajo spurlos verschwindet, hilft Marc dessen Familie, ihn zu finden und aus den Reihen seiner Feinde zu befreien. Doch die Attentate auf die Löwen hören nicht auf und sie sehen sich bald einer Gefahr gegenüber, der sie nur gemeinsam begegnen können. Jetzt ist Tajo auf einmal auf die Hilfe eines einfachen, gewöhnlichen Menschen angewiesen, von dem er aber auch nicht seine Pfoten lassen kann …"(Quelle: Verlagsseite) Meine Rezension zu Band 1
Ich habe bisher nur die ersten beiden Bände gelesen, daher weiß ich noch nicht genau in welche Länder sich die Handlung wann verlagert.

Die Insel der letzten Wahrheit - Flavia Company 
Ort: Irgendwo vor Afrika
"Tagelang treibt Matthew Prendel auf dem Meer, halb wahnsinnig vor Hunger und Durst, von Sonne und Salz verbrannt. Wo er sich genau befindet, weiß er nicht. Er weiß nur, dass er vollkommen allein ist, irgendwo im Atlantischen Ozean, südlich von Afrika. Sein Segelschiff wurde von Piraten überfallen, die Crew getötet. Als er kurz davor ist, das Bewusstsein zu verlieren, spürt er plötzlich Sand zwischen den Fingern. Über ihm, ein dunkler Schatten, steht eben jener Pirat, der ihn ins Meer getrieben hatte. Er gibt ihm zu trinken und zu essen - doch dann verbannt er ihn an einen entlegenen Teil der Insel. Wochen-, monatelang ohne menschlichen Kontakt, droht Matthew an seiner Einsamkeit zugrunde zu gehen ... Flavia Company variiert die Robinsonade auf neue, überraschende Weise und dringt dabei zu den grundlegenden Fragen der menschlichen Existenz vor." (Quelle: Verlagsseite) Meine Rezension
 

Montag, 13. August 2018

Rezension ~ Guilty Pleasure

Titel: Guilty Pleasure - Heimliches Verlangen 
Autorinnen: Stefanie Herbst, Juna Brock 
Seiten: 152 Seiten 
Verlag: Dead soft 
Genre: Gayromance





Inhalt:
Dice ist das Gesicht einer angesagten Band. Und er ist schwul. Aber wer kauft schon Alben von einem schwulen Rockstar? So hält er seine Sexualität und seine Beziehung zu seinem Bodyguard Ceely geheim. Eigentlich ist es auch gar keine Beziehung, sondern nur Sex und damit sowieso nicht der Rede wert. Oder?

Meine Meinung:
So wenig ich bei Musik in der Realität empfinde, so sehr mag ich sie in Büchern. Ich weiß nicht genau woran es liegt, aber ich lese unglaublich gern Rockstargeschichten. Diese wurde mir empfohlen und ich war sehr neugierig auf die Geschichte. Ich kannte bisher keine Geschichte über einen schwulen Rockstar und das er ausgerechnet mit seinem Bodyguard zusammen ist, hat mich ebenfalls gereizt.

Leider konnte mich das Buch absolut nicht überzeugen und es ging schon los, bevor ich den ersten Satz gelesen hatte. Das Buch ist unglaublich dünn. Aber da ich diesen Umstand leicht hätte herausfinden können, möchte ich diese Enttäuschung den Autorinnen nicht anlasten. Doch nicht nur die wenigen Seiten haben mich negativ überrascht, auch die Aufmachung hat mir nicht zugesagt. Auf mich wirkte das Buch eher wie eine Broschüre eines Schultheaterstücks, auch wenn diese zugegebenermaßen vermutlich etwas dünner sind. Es tut mir Leid, wenn das hart klingt, aber ich hatte nicht das Gefühl ein hochwertiges Verlagsprodukt in den Händen zu halten.

Ich habe das Buch dann also aufgeschlagen und bereits nach wenigen Sätzen wurde der äußere Eindruck auch inhaltlich bestätigt. Man wird sofort in die Geschichte geworfen, ohne das man sich orientieren kann wo man sich befindet, wer die Protagonisten sind und so weiter. Man muss natürlich nicht seitenweise Charaktere und Schauplätz einführen, aber so eine kleine Einleitung hätte der Geschichte gutgetan.

Überhaupt hätten dem Buch zusätzliche Seiten gutgetan. Man lernt die Charaktere nicht richtig kennen, alles und alle bleiben blass und irgendwie fremd. Wenn etwas passiert, wird es viel zu schnell abgehandelt. Das alles wäre überhaupt nicht nötig gewesen, da das Buch gerade mal 150 Seiten hat und daher genug Spielraum für mehr Handlung und tiefere Charaktere gewesen wäre. Die Handlung an sich ist leider eher anstrengend. Dice und Ceely flirten öffentlich miteinander und spielen Spielchen, haben Sex, spielen Spielchen, haben Sex… ihr erkennt das Muster. Es gab kaum Abwechslung, keinen Erzählfluss, sondern eine Aneinanderreihung von ähnlichen Szenen.

Ich habe bereits erwähnt, dass dem Leser die Charaktere fremd bleiben. Das liegt mitunter auch daran, dass man wenig über ihr Innenleben erfährt. Mir ist zum Beispiel nicht klar, warum Ceely und Dice so ein Geheimnis aus ihrer Beziehung/Affäre machen. Die Welt will keinen schwulen Rockstar? Schön und gut. Aber sie erzählen wirklich niemandem davon und ich frage mich wieso. Ob ich den Grund nachvollziehen kann, spielt dabei keine Rolle, aber das Verhalten wird einfach nicht erklärt.

Besonders Dice hat dann auch Szenen in denen er mir nicht nur fremd, sondern auch richtig unsympathisch war. Ein Bandmitglied und damit auch ein Freund von ihm, ist (stark) übergewichtig. Dice nennt ihn Dickerchen und da dieser so aussieht wie er eben aussieht, sei es ja auch kein Wunder wenn er die Frau fürs Leben nicht findet. Es ist grundsätzlich unverschämt so mit jemandem zu sprechen, aber das dann auch noch zu einem Freund und Bandkollegen zu sagen, finde ich unmöglich… In der Art und Weise wie das Wort gebraucht und solche Sätze gesagt wurden, habe ich es auch nicht als freundschaftliche Neckerei empfunden.

Fazit:
Leider war das Buch für mich eine Enttäuschung. Es ist viel zu kurz, sodass weder die Charaktere noch die Handlung gut ausgebaut werden. Das ist sehr Schade, weil ich den Schreibstil der Autorinnen grundsätzlich gut finde und darüber hinaus auch die Idee mochte. Hier wurde meiner Ansicht nach viel Potenzial verschenkt. Schade.

Sonntag, 12. August 2018

Aktion ~ Gänseblümchen #29

Hallo zusammen, 
schon lang verfolge ich diese Aktion bei Laberladen und jede (!) Woche denke ich mir, dass ich nächste Woche endlich mal teilnehmen werde. Es geht im Grunde genommen darum, sich auf die guten Dinge zu konzentrieren. Was ist dir in der letzten Woche schönes passiert? Was hat dich glücklich gemacht? Was hat dich aufgemuntert? Was hat dir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert? Ursprünglich stammt diese Aktion übrigens von Hoffnungsschein


Ich habe endlich meine Masterarbeit abgeben können. Zwar bin ich nicht vollkommen überzeugt von dem, was ich so geschrieben habe und bin mir nicht mal sicher, ob ich überhaupt bestanden habe, aber sie ist erstmal weg. Darüber bin ich schon froh.

Dadurch das die Masterarbeit weg ist, hatte ich Zeit mich vormittags an mein Puzzle zu setzen. Ich bin mittlerweile sehr weit gekommen und kann euch hoffentlich am nächsten Sonntag berichten das Puzzle fertig bekommen zu haben.


Am Freitag war ich bei einer lieben Freundin zur Einweihungsparty. Wenn ich niemanden kenne (außer der Gastgeberin natürlich) ist das für mich immer eine kleine Herausforderung. Außerdem ist sie in die Nachbarstadt gezogen, weshalb ich mit dem Auto fahren musste. Da ich ungern Auto fahre, ist es eine zusätzliche Herausforderung gewesen. Ich kannte den Weg nicht, wusste nicht wie die Parkplatzsituation ist etc. Aber es hat alles geklappt und es war ein wirklich schöner Abend.

Gestern bin ich leider mit einer leichten Erkältung aufgewacht. Keine Ahnung wo die plötzlich herkam. Nachdem ich bei meiner Oma war, habe ich mir dann einen ruigen Tag gemacht. Ich habe gelesen und Leichtathletik/European Championships geschaut. Zwar hatte ich schon vorher mitbekommen das diese gerade stattfinden, aber da ich mich eigentlich nicht für Sport interessiere, habe ich nicht reingeschaut. Gestern fiel es mir plötzlich ein und mal wieder habe ich festgestellt, dass ich mir sportliche Großveranstaltungen doch gern anschaue. War ja auch schon bei Olympia so, dass ich viel zu spät festgestellt habe, dass es zum Zuschauen Spaß macht.

Samstag, 11. August 2018

Blogparade ~ Literarische Weltreise (Asien)

Hallo zusammen,

die Masterarbeit ist endlich abgegeben, daher habe ich Zeit mich Petrissas toller Blogparade zu widmen. Das Wetter hat sich dankenswerterweise angepasst und uns heute Regen beschert. Bei Sonnenschein hätte ich nämlich keine Lust gehabt, mich durch meine Regal zu wühlen. Wie auch immer. Mehr Informationen findet ihr bei Petrissa.

Zu Beginn noch ein paar Hinweise/Anmerkungen/Gedanken zu meinem Beitrag. Ich habe mir überlegt die Bücher nur als Pakete fotografisch festzuhalten, aber nicht jedes Cover einzeln zu zeigen. Dafür poste ich euch die Klappentexte. Mir ist bewusst, dass man eher optisch irgendwo hängen bleibt, als sich all die Klappentexte durchzulesen, aber vielleicht interessiert euch ein Land besonders und da könnt ihr ja dann die Klappentexte zu lesen. Viele der Bücher werden eher leichtere Literatur sein, aber vielleicht findet ihr trotzdem etwas schönes. Außerdem ist es sicher häufig so, dass der Ort nicht unbedingt im Vordergrund steht und die Geschichte so oder so ähnlich auch woanders spielen könnte. Meine Beiträge sind vielleicht keine Musterbeispiele für die Blogparade, aber es ist hoffentlich doch interessantes dabei. Falls ich Bücher/Länder falsch zugeordnet habe, sagt mir gerne Bescheid.

Meine Ordnung folgt der vorgestellten Regioneneinteilung, die ihr bei Petrissa findet. Zu fettgedruckten Ländern gibt es ein oder mehrere Buchvorschläge.


Nordasien: Russland

Couchsurfing in Russland - Stephan Orth 
Ort: Quer durch Russland
"Oligarchen und Kartoffelbauern, Kalaschnikows und eingemachte Gurken, orthodoxe Christen und Hippies – Stephan Orth, seit über zehn Jahren als Couchsurfer unterwegs, begibt sich auf die Suche nach dem wahren Russland, jenseits von dem, was Nachrichten und Propaganda daraus machen. Er fährt von Moskau über Wolgograd bis Grosny im Süden, von Jekaterinburg über Irkutsk und den Baikalsee nach Wladiwostok im Osten. Dabei stößt er nicht nur auf Putinanhänger, Waffennarren und wodkabeseelte Machos, sondern auch auf viel Herzlichkeit, unentdeckte Attraktionen und großartige Landschaften. Von Couch zu Couch, von Gastgeber zu Gastgeber ergibt sich ein differenzierteres und persönlicheres Bild. Mitreißend erzählt Stephan Orth von haarsträubenden Abenteuern und überraschenden Begegnungen." (Quelle: Verlagsseite) Meine Rezension 

Oleg oder Die belagerte Stadt - Jaap ter Haar
Ort: Leningrad
"Winter 1942: Leningrad ist von deutschen Truppen eingeschlossen. Die Bevölkerung der Stadt ist dem Hungertod nahe. Nur mit Mühen kann der 12-jährige Oleg seine kranke Mutter mit etwas Suppe versorgen. Zusammen mit seiner schon zu Tode erschöpften Freundin macht er sich auf den Weg zu einer Kartoffelmiete außerhalb der Stadt. Da sehen sich die Kinder unversehens von deutschen Soldaten umgeben..." (Quelle: Verlagsseite) Meine Rezension

Anna Karenina - Lew Tolstoi
Ort: St. Petersburg, Moskau, irgendwo auf dem Land
"Anna Karenina ist eine wundervolle junge Frau. Sie scheint alles zu besitzen, was glücklich macht. Dann tritt der glanzvolle Offizier Graf Wronskij in ihr Leben, und sie opfert alles: den Mann, den Sohn, sogar die Achtung der Gesellschaft, in der sie lebt. Doch ihre bedingungslose Liebe scheitert und führt zu Eifersucht, Hass und Verzweiflung. Die Tragödie einer Frau wird bei Tolstoi zum unerbittlichen Porträt der adligen Gesellschaft im Russland des 19. Jahrhunderts." (Quelle: Verlagsseite) Meine Rezension


Ostasien: China, Japan, Mongolei, Nordkorea, Südkorea, Taiwan

Der englische Botaniker - Nicole C. Vosseler 
Ort: China
"London, 1843: Sie nannten ihn das „Grüne Gold" – Tee. Und Robert Fortune, der englische Botaniker, soll ihn für die Horticultural Society aus China in die westliche Welt bringen. Während zu Hause Frau und Sohn auf ihn warten, begibt sich der verschlossene Wissenschaftler auf eine gefährliche Reise ins Reich der Mitte. Doch durch die Bekanntschaft mit dem Schwertmädchen Lian nimmt die Expedition eine verstörend sinnliche Wendung. Die in Kampfkunst geschulte ebenso mutige wie fragile Rebellin lehrt ihn nicht nur Pflanzen und Tee zu kategorisieren. Sie öffnet auch den Weg zu seinem Herzen." (Quelle: Verlagsseite) Noch auf meinem SuB

Das Geheimnis der Eulerschen Formel - Yoko Ogawa
Ort: Japan (?)
"Eine Frau wird die Haushälterin eines Mathematikprofessors, der jeden Tag aufs Neue vergisst, wer er ist. Eine bezaubernde Geschichte über Freundschaft und Verlust – und über die Poesie der Zahlen.
Seit einem geheimnisvollen Unfall währt das Kurzzeitgedächtnis eines Professors nicht länger als achtzig Minuten. Eine neue Haushälterin gewinnt sein Vertrauen, auch ihren zehnjährigen Sohn schließt er ins Herz. Über die faszinierende Welt der Mathematik kommen sie einander näher, und mit jeder neuen Gleichung, mit jedem neuen Zahlenrätsel entstehen zwischen ihnen Bande, die stärker sind als der Verlust der Erinnerung – bis die Schwägerin des Professors dem ein Ende setzt …"
(Quelle: Verlagsseite) Meine Rezension

Ich nannte ihn Krawatte - Milena Michiko Flašar 
Ort: Japan
"Ist es Zufall oder eine Entscheidung? Auf einer Parkbank begegnen sich zwei Menschen. Der eine alt, der andere jung, zwei aus dem Rahmen Gefallene. Nach und nach erzählen sie einander ihr Leben und setzen behutsam wieder einen Fuß auf die Erde.
Nur wenige sorgfältig gewählte Worte benötigt Milena Michiko Flašar, um ihre Figuren zum Leben zu erwecken, nur wenige Szenen, um ganze Schicksale zu erzählen. Ein junger Mann verlässt sein Zimmer, in dem er offenbar lange Zeit eingeschlossen war, tastet sich durch eine fremde Welt. Eine Bank im Park wird ihm Zuflucht und Behausung, dort öffnet er die Augen, beginnt zu sprechen und teilt mit einem wildfremden Menschen seine Erinnerungen. Der andere ist viele Jahre älter, ein im Büro angestellter Salaryman wie Tausende. Er erzählt seinerseits, über Tage und Wochen hinweg, Szenen eines Lebens voller Furcht und Ohnmacht, Hoffnung und Glück. Beide sind Außenseiter, die dem Leistungsdruck nicht standhalten, die allein in der Verweigerung aktiv werden." (Quelle: Verlagsseite) Meine Rezension

 
Südasien: Bangladesch, Bhutan, Indien, Malediven, Nepal, Pakistan, Sri Lanka 

Siddhartha - Hermann Hesse
Ort: Indien
"Siddhartha, die Legende von der Selbstbefreiung eines jungen Menschen aus familiärer und gesellschaftlicher Fremdbestimmung zu einem selbständigen Leben, zeigt, dass Erkenntnis nicht durch Lehren zu vermitteln ist, sondern nur durch eigene Erfahrung erworben werden kann." (Quelle: Verlagsseite)

Ich bin Malala - Malala Yousafzai, Christine Lamb
Ort: Pakistan
"Ihre Geschichte sorgte international für Erschütterung: Am 9. Oktober 2012 wird die junge Pakistanerin Malala Yousafzai auf ihrem Schulweg von Taliban-Kämpfern überfallen und brutal niedergeschossen. Die Fünfzehnjährige hatte sich den Taliban widersetzt, die Mädchen verbieten, zur Schule zu gehen. Obendrein führte sie für die BBC ein vielbeachtetes Blog-Tagebuch über ihren Alltag unter den Islamisten. Damit war ihr Todesurteil gefällt. Die Kugel traf Malala aus nächster Nähe in den Kopf; doch wie durch ein Wunder kam das mutige Mädchen mit dem Leben davon.
Schon kurz danach hat sie erklärt, dass dieser Anschlag sie nicht davon abhalten wird, auch weiterhin für die Rechte von Kindern, insbesondere Mädchen, einzutreten. Dies ist ihre Geschichte."
(Quelle: Verlagsseite) Meine Kurzmeinung

Die Schmetterlingsinsel - Corina Bomann
Ort: Sri Lanka
"Als ihre Ehe zerbricht, steht die junge Berliner Anwältin Diana Wagenbach völlig allein da. Im Nachlass ihrer liebsten Tante findet sie das vergilbte Foto eines verwunschenen Hauses. Davor eine junge Frau. Ist es Dianas Ururgroßmutter, die einst in Ceylon lebte? Hals über Kopf macht Diana sich auf die Suche nach ihren Wurzeln in dem fremden Land am anderen Ende der Welt. Dort stößt sie auf eine geheimnisvolle Prophezeiung, die das Schicksal ihrer Familie für immer veränderte, eine verbotene Liebe, die niemals endete, und auf ihre eigene Bestimmung ..." (Quelle: Verlagsseite) Meine Rezension


Südostasien: Brunei, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar (Birma), Philippinen, Singapur, Thailand, Timor-Leste, Vietnam

Dschungelkind | Ruf des Dschungels - Sabine Kuegler
Ort: Dschungel von West-Papua, Indonesien
"Was uns unvorstellbar erscheint – Sabine Kuegler hat es erlebt: Als Tochter deutscher Forscher verbrachte sie ihre Kindheit mitten im Dschungel von West-Papua, bei einem vergessenen Stamm von Kannibalen. Bis sie siebzehn war, kannte sie keine Autos, kein Fernsehen und keine Geschäfte. Sie spielte nicht mit Puppen, sondern schwamm mit Krokodilen im Fluss – und erlebte schon früh die alten Rituale des Tötens. Die Natur war ihr Spielplatz, der Dschungel ihre Heimat, der Himmel ihr Dach. Heute, nach Jahren in Europa, ist ihre Seele gefangen zwischen zwei Kulturen. Sabine Kuegler weiß, dass sie zurückkehren muss – zurück in eine Welt, die für viele nicht mehr existiert." (Dschungelkind- Quelle: Verlagsseite)
Dschungelkind |Ruf des Dschungels
Hinweis: West-Papua gehört zu Indonesien, aber die Insel als ganzes (West-Papua und Papua-Neuguinea) gehören wohl zu Australien. Sabine Kuegler beschreibt in drei Büchern ihre Kindheit und ihr Erwachsenenleben, aber das zweite befasst sich eher mit ihrer Rückkehr nach Europa.

Die Landkarte der Liebe - Lucy Clarke
Ort: Bali, Indonesien
"Ein meerblaues Reisetagebuch – das ist alles, was Katie von ihrer Schwester bleibt. Denn Mia ist tot. In Bali stürzte sie von einer Klippe. Katie hat nur eine Chance, das Geheimnis um den Tod ihrer unnahbaren Schwester zu lüften: ihr Tagebuch zu lesen und den Stationen ihrer Reise zu folgen. Und so taucht Katie immer tiefer ein in das Leben ihrer Schwester und entziffert Stück für Stück Mias ganz persönliche Landkarte der Liebe …" (Quelle: Verlagsseite) Meine Rezension

Lonely Hearts Travel Club: Nächster Halt: Thailand - Katy Colins
Ort: Thailand
"Georgia Green hat zwar keinen Verlobten mehr, dafür aber einen triftigen Grund, um nun ihrem Fernweh nachzugeben. Nachdem ihre Hochzeit geplatzt ist, verkauft sie ihr Haus, kündigt ihren Job und schnallt sich zum ersten Mal im Leben einen Rucksack um. In Thailand findet sie allerdings statt der erhofften Erkenntnis zunächst nur Mehrbettzimmer, Ungeziefer und extrascharfes Essen – aber auch ein paar unwiderstehliche Reisebegleiter. Und vor allem lernt Georgia, auf wie vielen Wegen das Glück zu erreichen ist." (Quelle: Verlagsseite) Abgebrochen & Angelesen

Beachtet bitte nicht den Hintergrund. Ich konnte leider keinen besseren Fotoplatz finden
Vorderasien: Armenien, Aserbaidschan, Bahrain, Georgien, Irak, Iran, Israel, Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Palästina, Saudi-Arabien, Syrien, Türkei, Vereinigte Arabische Emirate, Zypern

Der Mond ist unsere Sonne - Nuran David Calis
Ort: Armenien
"Alen schmeißt nach dem Tod seines Vaters die Schule und arbeitet als Türsteher. Er träumt von Geld, Partys in St. Tropez und einer eigenen Bar in Genua. Als sein Cousin hinter seinem Rücken Geschäfte macht, wird aus Freundschaft Misstrauen, Verrat und Gewalt. Sein Mädchen, Flo, verlässt die Stadt. Alen bleibt zurück als Zombie, als Schattenwesen, zwischen Nacht und Tag, Vergangenheit und Gegenwart. Bis sein Onkel ihm die Geschichte ihrer Familie erzählt, von dem Schatz, der im Land ihrer Vorfahren vergraben liegt. Und Alen macht sich auf in die fremde Heimat, nach Armenien. Mit authentischer, wilder Stimme erzählt Nuran David Calis von wütender Sehnsucht, von Aufgeben und Aufbruch." (Quelle: Verlagsseite)

Der Medicus - Noah Gordon
Ort: Isfahan/Persien, Iran
"Der Waisenjunge Rob findet bei einem Bader Schutz und wird sein gelehriger Schüler. Nach dem Tod seines Meisters bricht er nach Persien auf, denn dort, im fernen Isfahan, lehrt Avicenna, der berühmteste aller Ärzte. Rob trotzt mutig den Gefahren seiner weiten Reise, Hunger, Pest und den Überfällen religiöser Fanatiker. Unbeirrt folgt er seiner Berufung als Arzt und Heiler." (Quelle: Verlagsseite) Meine Rezension 

Nicht ohne meine Tochter - Betty Mahmoody 
Ort: Iran
"Nichtsahnend fliegt Betty Mahmoody zusammen mit ihrer kleinen Tochter und ihrem persischen Ehemann für einen zweiwöchigen Aufenthalt in den Iran. Bereits nach wenigen Tagen muss sie feststellen, dass ihr Mann sich immer mehr verändert. Er schlägt sie und ihre Tochter und sperrt sie ein. Von einer Rückkehr in die USA ist nicht mehr die Rede. Als es Betty gelingt, Kontakt zur Schweizer Botschaft aufzunehmen, erfährt sie, dass sie das Land nur ohne ihre Tochter verlassen kann. Das aber will sie unter keinen Umständen…"  (Quelle: Verlagsseite) Meine Rezension

Die Attentäterin - Yasmina Khadra 
Ort: Tel Aviv, Israel
"Amin Jaafari ist ein hoch angesehener Arzt in Tel Aviv - und ein arabischer Israeli. Umso rascher gerät er unter Verdacht, als die Polizei herausfindet, dass seine Frau in Tel Aviv als Selbstmordattentäterin ein Restaurant sprengte. Jaafari kann es nicht fassen, dass er von dem Plan seiner Frau nichts wusste. Er reist nach Bethlehem und Dschenin, in die Zentren des palästinensischen Widerstandes. Unbeirrt versucht Jaafari, die Verantwortlichen zu finden, die seine Frau zu einer "Schwarzen Witwe" gemacht und sein Leben zerstört haben." (Quelle: Amazon) Meine Rezension

Die Möglichkeit eines Verbrechens - Dror Mishani 
Ort: Cholon, Israel
"In Cholon, Israel, wird eine Kindergärtnerin bedroht und brutal zusammengeschlagen. Als sie aus dem Koma erwacht, kann sie den Täter identifizieren – alle Fragen scheinen beantwortet. Doch der Fall lässt Inspektor Avraham keine Ruhe, er ermittelt auf eigene Faust. Sein Hauptverdächtiger: der Cateringunternehmer Chaim Sara. Warum hatte Sara behauptet, seine philippinische Frau sei nach Hause geflogen? Wozu fliegt Sara jetzt mit seinen beiden Kindern nach Manila? Warum lügt er? Oder geht die Ermittlerfantasie mit Avraham durch? Schlimmer als das, was passiert, ist das, was passiert sein könnte ... Der zweite fesselnde Krimi rund um Inspektor Avi Avraham. " (Quelle: Verlagsseite)

Arthur und die Stadt ohne Namen - Gerd Ruebenstrunk
Ort: Wüste im Jemen
Keine Inhaltsangabe da Spoilergefahr
Meine Rezension

In the sea there are crocodiles - Fabio Geda
Ort: Flucht von Syrien nach Italien
"Als Enaiat eines Morgens erwacht, ist er allein. Er hat nichts als seine Erinnerungen und die drei Versprechen, die er seiner Mutter gegeben hat. Mit dem Ziel, ein besseres Leben zu finden, begibt er sich auf eine lange Reise Richtung Westen. Er durchwandert die Länder des Ostens bis nach Europa. Er reist auf Lastwagen, arbeitet, schlägt sich durch, lernt das Leben von seiner grausamen Seite kennen. Und trotzdem entdeckt er, was Glück ist … Fabio Geda erzählt die wahre Geschichte des zehnjährigen Enaiatollah Akbari in einem kurzen und zu Herzen gehenden Buch: eine Geschichte, die uns den Glauben an das Gute zurückgibt." (Quelle: Verlagsseite) Meine Rezension

Sommer unter schwarzen Flügeln | Winter so weit | Feuerfrühling
Ort: Syrien uvm.
"Es könnte ein wunderschöner Sommer sein. Ein Sommer am Meer, zwischen weiten Wäldern und endlosen Stränden: Zwei junge Menschen finden sich dort, gerade 18, am Beginn ihres Lebens.
Aber diese beiden hätten sich nie begegnen dürfen.
Nura Aljafari, spricht fließend vier Sprachen, Eltern: Lehrer und Malerin, wohnhaft derzeit im Asylantenheim. Seit zwei Jahren auf der Flucht aus Syrien.
Und Calvin Lüttke, Förderschulabschluss, Schweißerlehrling, Eltern: arbeitslos. Aktiver Neonazi.
Sie begegnen sich zufällig, und obwohl sie sich hassen müssten, lassen die Gedanken aneinander sie nicht mehr los. Nuri erzählt Calvin ihre Geschichte, in Bruchstücken, die Geschichte eines wunderschönen Landes und eines Volkes im Aufbruch. Die Geschichte einer modernen alawitischen Familie, die auf Seiten der Rebellen die friedliche Revolution gegen das Assadregime mitträgt und in einen Strudel aus Anschuldigungen und Gewalt gerät. Eine Geschichte von Krieg, Hoffnung, Folter und Mord. Calvin beginnt, gegen seinen Willen in dieser Geschichte zu leben – und sich zu ändern.
Langsam, aber unaufhaltsam. Doch seine Clique darf nicht wissen, dass er mit einem Ausländermädchen spricht. Und schon gar nicht, dass er sich verliebt hat.
Denn ein Ausstieg aus der rechten Szene kann tödlich enden.
Und die Clique plant etwas. Etwas, um das Asylantenheim in ihrem Viertel und all seine Bewohner endgültig zu beseitigen. Diese Liebe hat so wenig Zukunft wie der arabische Frühling. Oder so viel." 
(Sommer unter schwarzen Flügeln - Quelle: Autorenhomepage) Meine Rezension
Hinweis: Zugegeben "Sommer unter schwarzen Flügeln" spielt in Deutschland. Aber Nuri träumt sehr viel und intensiv von ihrer Heimat, sodass man sich oft fühlt, als sei man in Syrien. Aufgenommen habe ich die Bücher wegen Band zwei und drei. Aber dazu möchte ich nichts sagen, weil Spoilergefahr besteht. Lest die Reihe einfach, sie ist großartig.

Die dunkle Seite der Liebe - Rafik Schami
Ort: Damaskus, Syrien
"Rafik Schami erzählt die dramatische Geschichte der Liebe zwischen Farid Muschtak und Rana Schahin, die in Damaskus von Verfolgung und Mord bedroht wird. Er spannt einen weiten Bogen über ein Jahrhundert syrischer Geschichte, in dem Politik und Religionen ein Volk nicht zur Ruhe kommen lassen. Ein Roman von ungeheurer Wucht und zugleich eine Liebeserklärung an seine Heimatstadt Damaskus." (Quelle: Verlagsseite) Noch auf meinem SuB

Das große Geschenk - Rafik Schami
Ort: Palmyra, Syrien
"Literarisch durch den Advent - mit der bezaubernd humorvollen Familiengeschichte des weltberühmten Erzählers Rafik Schami. Eigens für diesen ganz besonderen Adventskalender hat er sie geschrieben, und sie ist wahrhaft ein kleines Meisterwerk." (Quelle: Verlagsseite) Meine Rezension

Eine Hand voller Sterne - Rafik Schami
Ort: Damaskus, Syrien
"Über mehrere Jahre hinweg führt ein Bäckerjunge in Damaskus ein Tagebuch. Es gibt viel Schönes, Poetisches und Lustiges zu berichten, aber auch von Armut und Angst erzählt er.
Er schildert seinen Vater, den Bäcker, seine Mutter, die Meisterin im Handeln auf dem Basar, seine kleine, pfiffige Schwester Leila. Er erzählt von seinen Freunden und natürlich von Onkel Salim, dem alten Kutscher, der die herrlichsten Geschichten weiß.
Eines Tages wird sein Vater bei einer willkürlichen Verhaftungswelle von der Polizei abgeholt und gefoltert. Dies bestärkt den Jungen in seinem Traum, ein Journalist zu werden, der gegen Ungerechtigkeit und politische Verfolgung kämpft."
(Quelle: Verlagsseite)



Zentralasien: Afghanistan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan

Drachenläufer - Khaled Hosseini
Ort: Kabul, Afghanistan
"Afghanistan 1975: ein Land im Schatten der Geschichte. In Kabul wächst der zwölfjährige Amir auf, der unbedingt einen Wettbewerb im Drachensteigen gewinnen will, um seinem Vater seine Stärke zu beweisen. Dazu braucht er die Hilfe seines Freundes Hassan. Hassans Vater ist der Diener von Amirs Vater. Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft verbindet die beiden Jungen eine innige Freundschaft, die allen Herausforderungen aus der Nachbarschaft standhält. Bis am Ende des erfolgreichen Wettkampfs diese Freundschaft von Amir auf schreckliche Weise verraten wird. Diese Tat verändert das Leben beider dramatisch, ihre Wege trennen sich, während das Land gleichzeitig seiner Zerstörung entgegengeht. Viele Jahre später kehrt der erwachsene Amir aus dem Ausland in seine Heimatstadt Kabul zurück, um seine Schuld zu tilgen. Der Leser wird Zeuge der dramatischen Schicksale der beiden Jungen, ihrer Väter und Freunde, und erlebt ihre Liebe und ihre Lügen, ihre Trennung und Wiedergutmachung." (Quelle: Verlagsseite) Meine Rezension | Meine Filmkritik

Tausend strahlende Sonnen - Khaled Hosseini 
Ort: Kabul, Afghanistan
"Mariam ist fünfzehn, als sie aus der Provinz nach Kabul geschickt und mit dem dreißig Jahre älteren Schuhmacher Raschid verheiratet wird. Jahre später erlebt Laila, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, ein ähnliches Schicksal. Als ihre Familie bei einem Bombenangriff ums Leben kommt, wird sie Raschids Zweitfrau. Nach anfänglichem Misstrauen werden Mariam und Laila zu engen Freundinnen. Gemeinsam wehren sie sich gegen Raschids Brutalität und planen die Flucht…" (Quelle: Verlagsseite) Meine Rezension

Zoya - Mein Schicksal heißt Afghanistan 
Ort: Afghanistan
"Zoya ist 23 Jahre alt und stammt aus Kabul. Seit 1994 ist sie Mitglied von RAWA, dem revolutionären Frauenverband Afghanistans. Diese Widerstandsbewegung kämpft seit über 20 Jahren gegen fundamentalistische Restriktionen und für eine Gleichheit der Geschlechter, vor allem für Bildung und Gesundheitsversorgung für Frauen. Die sanften Rebellinnen operierten während der Taliban-Herrschaft unter unglaublichen Gefahren von Pakistan aus. Sie schleusen Ärzteteams und Krankenschwestern nach Afghanistan ein und bringen Mädchen und Frauen heimlich Lesen und Schreiben bei. In der pakistanischen Grenzstadt Ouetta haben sie ein Flüchtlingslager mit Krankenhaus und Schule organisiert. Die beiden Journalisten John Follain und Rita Cristofari trafen Zoya in Rom, wo sie Vorträge hielt und Spendengelder für RAWA sammelte. Dort begann Zoya, ihre Lebensgeschichte zu erzählen und von ihrem gefahrvollen Alltag in Afghanistan zu berichten, wo Frauen weniger gelten als Tiere und öffentliche Hinrichtungen in Fußballstadien an der Tagesordnung sind." (Quelle: Amazon)

Freitag, 10. August 2018

Filmkritik ~ Drachenläufer

Titel: Drachenläufer  
Originaltitel: The Kite Runner 
Regie: Marc Forster 
Hauptdarsteller: Khalid Abdalla (Amir), Atossa Leoni (Soraya), Zekeria Ebrahimi (Amir als Junge), Ahmad Khan Mahmidzada (Hassan als Junge) 
Jahr: 2007 
Spieldauer: 122 Minuten 
Altersfreigabe: FSK 12


Inhalt:
Die beiden afghanischen Jungen Hassan und Amir waren als Kind beste Freunde. Doch eines Tages passiert etwas Schreckliches und die Freundschaft zerbricht. Jahre später bekommt Amir die Möglichkeit Wiedergutmachung zu leisten. Seine Reise ist gefährlich, doch für seinen Freund nimmt er jede Hürde auf sich.

Meine Meinung:
Das Buch hat mir unglaublich gut gefallen und ich denke immer wieder an eine ganz bestimmte Szene. Eine Szene, die so schrecklich ist, dass ich mich lange nicht getraut habe den Film zu sehen.

Hassan und Amir sind zwei wunderbare Jungen, die wirklich toll besetzt wurden. Sie sind sehr unterschiedlich, denn Hassans Vater ist der Diener von Amirs Vater. Das sorgt natürlich für ein ganz besonderes Verhältnis zwischen den beiden, jedenfalls für Außenstehende. Für sie selbst ist diese Tatsache eigentlich nicht von Bedeutung. Auch für mich als Zuschauer war zunächst gar nicht so ersichtlich, wer der reiche Junge und wer der arme Junge ist. Erst später fiel mir auf, dass Hassan löcherige Kleidung trägt, während Amirs Kleider sehr ordentlich sind. Anfangs wirkte das auf mich wie ein Kritikpunkt, weil es für die Geschichte wichtig zu wissen ist, dass Hassan und Amir aus vollkommen unterschiedlichen Schichten stammen. Aber mittlerweile denke ich, dass es ziemlich gut ist, dass mir die Unterschiede nicht gleich aufgefallen sind. Es zeigt doch, dass für eine Freundschaft ganz andere Dinge wichtig sind als zum Beispiel Kleidung.

Die Unterschiede zwischen Hassan und Amir werden jedenfalls dennoch an verschiedenen Stellen deutlich. Einzig die Tatsache, dass sie nicht nur aus unterschiedlichen Schichten stammen, sondern Hassan dazu noch einer unterdrückten Bevölkerungsgruppe angehört, hätte für mich noch ein bisschen deutlicher gemacht werden können.

Viele Dinge werden im Film nicht unbedingt oberflächlicher, aber… minimalistischer erzählt. Das ist natürlich nachvollziehbar, aber sorgt bei mir dafür, dass ich ein bisschen die Atmosphäre des Buches vermisst habe. Man lernt in Hosseinis Büchern viel über die Geschichte Afghanistans. Das passiert im Film eher nebenbei, zum Beispiel wenn Amir und sein Vater aus Afghanistan fliehen. Auch die Flucht wird sehr kurz gehalten, aber die gezeigten Szenen reichten für den Film definitiv aus.

Besonderes Augenmerk habe ich natürlich auf eine bestimmte Szene gelegt. Auf die Szene, die alles verändert. Sie hat mich im Buch sehr mitgenommen, weil sich daraus eine Tragik entwickelt, die ich kaum fassen kann. Im Film war diese Szene zwar gut dargestellt, aber ich fand andere Szenen wesentlich berührender, ergreifender, schrecklicher. Das liegt aber sicher auch daran, dass man in einem Film nicht alles zeigen kann, was man in einem Buch mit Worten ausdrücken kann, zumindest wenn man den Film auch für Jüngere freigeben möchte.

Das Ende hat mir nicht ganz so gut gefallen, aber ich weiß nicht genau woran es liegt. Es hat mir nicht so viel gegeben, wie ich gehofft habe. Der Film endet mit einem Satz, der den Bogen zur Vergangenheit schlägt. Das war schön, aber nicht mehr.

Fazit:
Man sagt im Allgemeinen, man sollte erst das Buch lesen und dann den Film sehen. Vielleicht wäre hier eine gute Taktik es andersherum zu versuchen. Der Film ist solide und bietet einen guten Überblick über die Geschichte von zwei unterschiedlichen, aber unzertrennlichen Freunden. Aber das Buch bietet einen tieferen Zugang zu Figuren, zur Geschichte Afghanistans, zu den Themen Schuld und Vergebung. Zu Scham und Wiedergutmachung. Man könnte den Film als Vorbereitung auf das Buch sehen.

Informatives Sammelsurium: