Sonntag, 14. Oktober 2018

Aktion ~ Gänseblümchen #33

Hallo zusammen, 
schon lang verfolge ich diese Aktion bei Laberladen und jede (!) Woche denke ich mir, dass ich nächste Woche endlich mal teilnehmen werde. Es geht im Grunde genommen darum, sich auf die guten Dinge zu konzentrieren. Was ist dir in der letzten Woche schönes passiert? Was hat dich glücklich gemacht? Was hat dich aufgemuntert? Was hat dir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert? Ursprünglich stammt diese Aktion übrigens von Hoffnungsschein


Ich hatte diese Woche Termine bei der Arbeitsagentur und beim Jobcenter und auch wenn nichts abschließendes dabei rumgekommen ist, bin ich froh, dass die Termine gut gelaufen sind. Die Sachbearbeiterinnen waren jeweils sehr freundlich, haben mir weitergeholfen und ich hatte danach nicht das Gefühl mich irgendwie blamiert zu haben, was leider sehr häufig vorkommt. So geht es hoffentlich nächste Woche mit neuen Terminen weiter.

Gestern habe ich einen Blogtag eingelegt und der war ziemlich erfolgreich. Ich habe mein Monatssammelsurium für Oktober angelegt, ein Gedankensammelsurium überarbeitet, das ich aber vielleicht neu schreiben möchte, einen TAG vorbereitet und vor allem viele Blogposts anderer Blogger gelesen, die ich schon ewig lesen wollte. Es sind immer noch viele offen, aber da werde ich wohl nie auf dem neuesten Stand sein. 

Gestern Abend war ich mit meinen Eltern und meinen Tanten und meinem Onkel im Yachthafen Pommes essen und Bierchen/Cola trinken. Es war ein so lauer Abend, dass wir das unbedingt noch nutzen mussten, bevor das Lokal in die Winterpause geht. Außerdem haben wir eine BILD Zeitung für den 50. Geburtstag der Cousine meiner Mutter und meiner Tanten geplant, was ziemlich lustig war. Hoffentlich klappt jetzt auch die Umsetzung.
 Besagte Cousine kam mit ihren Töchtern am Donnerstagabend zu Besuch. Wir haben wieder einige Spiele ausgepackt und hatten viel Spaß. Besonders die jüngste hat echt ein paar Sprüche drauf, das ist unglaublich. Kommt eben nach der Mama.

Nachdem ich letzte Woche schon meine Note für die Masterarbeit bekommen habe, habe ich jetzt auch mein Gutachten bekommen. Mein Dozent hat sehr liebe/lobende Worte für mich gefunden. Außerdem deckt sich sein Eindruck mit meinem eigenen was die Stärken und Schwächen meiner Arbeit angeht. Nur hat er die Arbeit insgesamt auf einem viel besseren Niveau bewertet als ich. Aber besser so als andersherum ;)

Samstag, 13. Oktober 2018

Sammelsurium ~ Bücher in Quizsendungen IV

Hallo zusammen,

das Quizzen geht weiter. Vorweg möchte ich euch einen kleinen Dialog zeigen, der in der Quizduellsendung am 27. Februar diesen Jahres auftauchte. Ich musste ein bisschen schmunzeln.

Pilawa zur Kandidatin: Du liest ja wahnsinnig viel, ne? Wieviele Bücher hast du im letzten Jahr so gelesen?
Kandidatin: 64.
(Ich weiß, das ist mehr als der Durchschnittsdeutsche liest und 64 Bücher sind mehr als ein Buch pro Woche. Aber ich denke in solchen Situationen an mein Leseverhalten und frage mich dann, was ein Herr Pilawa zu mir sagen würde)

1. Quizduell 27. Februar 2018
Wer schrieb unter Pseudonym den Roman "Die Abenteuer des Huckleberry Finn"?
A: Samuel Langhorne Clemens
B: Robert Galbraith
C: Eric Arthur Blair
D: Richard Bachmann

2. Quizduell 27. Februar 2018
Koreanische Märchen beginnen häufig mit dem Satz "Als der Tiger noch..."?
A: Reiswein trank
B: auf Tischen tanzte
C: Pfeife rauchte
D: Karten spielte

3. Quizduell 24. August 2018
Wer wird von Daniel Kehlmann in dessen aktuellem Roman ins 17. Jahrhundert versetzt?
A: Till Eulenspiegel
B: Rattenfänger von Hameln
C: König Artus
D: Siegfried von Xanten

4. Gefragt - Gejagt 24. August 2018
Cornelia Funke schrieb das von Detlev Buck verfilmte Kinderbuch "Hände weg von..."?
A: Mississippi
B: Hudson
C: Donau

5. Gefragt - Gejagt 24. August 2018
Was ist ein Kriminalroman, der in der stalinistischen Sowjetunion Anfang der 1950er-Jahre spielt?
A: Onkel 88
B: Kind 44
C: Mutter 69

6. Gefragt - Gejagt 25. September 2018
"Der Überläufer" ist ein 2016 posthum erschienener Roman welches deutschen Schriftstellers?
A: Hellmuth Karasek
B: Siegfried Lenz
C: Günter Grass







Lösung: 1:A, 2:C, 3:A, 4:A, 5:B, 6:B

Donnerstag, 11. Oktober 2018

Rezension ~ Silver Lane - Nur einen Sommer lang

Titel: Silver Lane - Nur einen Sommer lang 
Autorin: Jennifer Jancke 
Reihe: Silver Lane #1 
Seiten: 310 Seiten
Verlag: Romance Edition
Genre: New Adult




Inhalt:
Daria Evans steht unmittelbar vor ihrem Abschluss als Veterinärmedizinerin. Endlich kann sie das verhasste Los Angeles hinter sich lassen und nach Montana zurückkehren. Ihre Mutter züchtet und trainiert auf der seit Generationen im Familienbesitz befindlichen Ranch erfolgreich Pferde. Darias Fünf-Jahres-Plan sieht es vor, eine Weile bei einem ortsansässigen Tierarzt zu arbeiten und dann eine eigene Praxis zu gründen. Doch das Leben hält sich nicht an Fünf-Jahres-Pläne. Ihre Mutter hat einen schweren Unfall und die Arbeit auf der Ranch erledigt sich nicht von allein. Wie gut, dass ihre Mutter in Tyler einen fähigen Vorarbeiter hat. Nur können sich Daria und Tyler so gar nicht leiden…

Meine Meinung:
Ich folge der Autorin seit einiger Zeit auf Instagram und habe dadurch einige Einblicke in das Buch gewonnen, die mich sehr neugierig gemacht haben. Der Klappentext hat mich gleich sehr angesprochen und ja, auch das Cover hat seinen Teil dazu beigetragen. Es hat mich jedenfalls sehr gefreut, dass ich das Buch bei der Blogtour gewonnen habe. 

Daria, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird, ist kein einfacher Mensch. Leider bin ich bis zuletzt nicht richtig mit ihr warm geworden, auch wenn es am Ende wesentlich besser war als am Anfang. Sie ist oftmals sehr grantig und geht ihre Mitmenschen, vor allem Tyler, grundlos an. Natürlich steckt sie in einer sehr schwierigen Situation, denn ihre Mutter hat einen schweren Unfall und das zieht einen ziemlichen Rattenschwanz nach sich. Aber das entschuldigt für mich auch nicht alles.

Dazu kommt, dass ich gerade anfangs ihr Verhalten oft nicht nachvollziehen konnte. Sie lebt sechs Jahre (!) in Los Angeles und sie war nie am Strand, nie auf dem Walk of Fame, nie auf dem Rodeo Drive. Sie scheint außer der Uni und ihrem Zimmer nichts gesehen zu haben und das finde ich schon unverständlich. Es gibt noch weitere Beispiele, in denen ich ihr Verhalten seltsam fand.

Manchmal werden Dinge angedeutet oder zwischen den Zeilen beschrieben, aber für meinen Geschmack nicht zu deutlich gesagt. Zum Beispiel: „Meine Mutter hat sich den Rückenmarksnerv verletzt und was das bedeutet, muss mir niemand erklären“ (S. 49). Ich kann mir auch denken was das bedeutet, aber sicher wird nicht jeder verstehen, dass dahinter eigentlich eine Querschnittslähmung steckt. Auch hier gibt es mehrere Szenen, in denen man für mich besser auf den Punkt hätte bringen können, was gemeint ist. 

Tyler hingegen hat mir sehr gut gefallen. Obwohl Daria ziemlich fies zu ihm ist, reicht er ihr die Hand, weil er die schwere der aktuellen Situation anerkennt. Gleichzeitig vergisst er aber nicht alles was passiert ist, sondern schießt zurück, wenn Daria wieder übertreibt. Die Liebesgeschichte zwischen Daria und Tyler hat mir ebenfalls gefallen, weil ich das Tempo mochte. Es ging zwar schnell, aber es war gerade noch im Rahmen und es gab nicht so viel anstrengendes Drama, wie man es von einigen Büchern aus dem Genre kennt.

Die Atmosphäre des Buches hat mir ebenfalls sehr gefallen. Ich kann mit Pferden nichts anfangen, aber dennoch konnte ich mir alles gut vorstellen und wenn Daria und Tyler mich zu einem Urlaub bei sich einladen würden, dann wäre ich geneigt anzunehmen. Die Geschichte spielt im Hochsommer (und deshalb ist es fast Schade, dass die Geschichte erst Ende September erschien) und man spürt die trockene Hitze, den Staub den die Pferde aufwirbeln. Übrigens tragen auch die Nebencharaktere dazu bei, dass die Ranch eine runde Einheit bildet. Ich weiß schon ganz genau, über wen ich unbedingt eine Liebesgeschichte lesen möchte.

Fazit:
Ich empfehle die Geschichte sehr gern Lesern und Leserinnen, die eine leichte Lektüre für den heißesten Tag des Jahres suchen. Es ist eine Geschichte für Pferdeliebhaber, aber auch für nichtreitende Liebesromanfavorisierer. Kurzum, wer gern in dem Genre liest, mag sicher auch dieses Buch.

Reihe fortsetzen?
Absolut. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band.

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Aktion ~ Cover Theme Day

Hallo zusammen,

Charleen leitet eine neue alte Aktion, bei der ich gern dabei bin. Ich liebe (schöne) Cover und diskutiere darüber fast noch lieber als über den Inhalt :D Die Aktion ist also genau mein Ding.

Das Thema heute: Zeige ein Cover, auf dem ein Schriftstück zu sehen ist

Marie-Christin Rapp - Belina - Liebe auf den zweiten Brief
 Melina, 22 und kurz vor Ende ihres Studiums, erhält einen Brief von einem ihr unbekannten Mann. Er stellt sich ihr als Ben vor, 20 Jahre alt, Medizinstudent. Ben hat Melinas Namen aus einer Liste ausgewählt, um ihr im Rahmen eines Kommunikationswissenschaftlichen Projekts zu schreiben und ihre Antwort zu analysieren. Natürlich vermutet Melina hinter seinem Brief eine billige Anmache und ist nicht bereit Bens Worten zu glauben, doch irgendwie entfalten sie eine ganze eigene Magie und sie antwortet dem mysteriösen Ben. (Quelle: eigene Zusammenfassung)

Dieses Buch habe ich vor Ewigkeiten mal gelesen und kann daher auch nicht sagen, welches des alte und welches das neue Cover ist. Ich finde sie beide sehr schön, mag aber - Überraschung - das rechte lieber. Überraschend ist das deshalb, weil ich ja eigentlich ein Fan von echten Menschen auf Covern bin. Mir gefällt die Schrift rechts besser als links und vor allem mag ich diesen handgeschriebenen Brief. Allerdings fügt sich meiner Meinung nach die Karte mit dem Herz besser ins linke Bild ein. 
Insgesamt mag ich sie aber beide sehr gern und musste sofort an dieses Buch denken, als ich die heutige Aufgabe gelesen habe. 

Habt ihr einen Favoriten oder gefallen euch beide Cover (nicht)?

Montag, 8. Oktober 2018

Rezension ~ Was ich dich träumen lasse

Titel: Was ich dich träumen lasse 
Autorin: Franziska Moll 
Seiten: 256 Seiten 
Verlag: Loewe 
Genre: Jugendbuch, Unfall



 
Inhalt:
Nach einem Autounfall liegt Rico im Koma. Niemand weiß, ob er je wieder aufwachen wird. Seine 17-jährige Freundin Elena weiß nicht wohin mit ihrer Trauer und den schmerzhaften Gefühlen. Wie kann es sein, dass ihr lebenslustiger Rico von einem auf den anderen Moment fort ist und nur seinen Körper als fleischliche Hülle zurücklässt? Sie findet eine Liste der Dinge, die er vor seinem Tod unbedingt noch machen möchte und beginnt sie abzuarbeiten. Für Rico und für sich selbst.

Meine Meinung:
Dieses Jugendbuch stand sehr lang auf meiner Wunschliste und ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf das Buch gestoßen bin. Es war auf jeden Fall eine Empfehlung, denn von allein hätte ich so ein trauriges Buch nicht auf meine Wunschliste gesetzt.

Der Erzählstil war für mich gewöhnungsbedürftig, sodass ich meine Zeit gebraucht habe, um wirklich damit warm zu werden. Das Buch wird aus Elenas Sicht erzählt, die allerdings Rico direkt anspricht. Zum Beispiel „Du hast immer…“ oder „Weißt du noch, als wir damals…“. Das ist natürlich mal etwas anderes, aber gerade deshalb fand ich es auch anfangs störend, weil diese Erzählform ungewohnt ist. Außerdem gibt es Dialoge zwischen Elena und Rico, die in folgender Form wiedergegeben werden:

.Rico
.Elena
.Rico
.Elena

Man weiß nicht, wer welchen Satz spricht und muss sich das mühsam aus kleinen Hinweisen zusammenreimen. Es lockert einerseits auf, weil die Autorin so nicht jedes Gespräch erzählerisch wiedergeben muss, aber andererseits fand ich es unschön zu lesen.

Elena war mir leider ganz selten sympathisch. Sie befindet sich in einer Ausnahmesituation und ich weiß nicht, wie ich mich an ihrer Stelle verhalten würde, das ist ganz klar. Aber selbst in den Rückblicken, als Rico noch gesund war, konnte ich sie nicht leiden. Rico dagegen ist ein ganz wundervoller Charakter. Lebenslustig, immer fröhlich, sympathisch und unaufgeregt. Ich fand es toll, wie offen er mit seinen Gefühlen umgeht und zum Beispiel keinen Hehl daraus macht, dass er mit Elena alt werden, sie heiraten und Kinder bekommen möchte.

Ricos Liste passt zu ihm und seinem Charakter, aber dennoch sehe ich sie kritisch. Drogen nehmen auf die Liste zu schreiben ist eine Sache, es dann aber tatsächlich zu tun eine andere. Ich finde, wenn man so etwas schreibt, dann muss es kritisch betrachtet werden (vor allem, da die Autorin bereits mit drogenabhängigen Jugendlichen gearbeitet hat) und das passierte hier leider nicht.

Das Ende war in Ordnung, hat es aber für mich auch nicht rausgerissen. Bereits wenn man den Klappentext liest, macht man sich ja Gedanken über das Ende. Möchte ich, dass die Person aus dem Koma aufwacht, oder möchte ich das sie stirbt? Vielleicht passt man während des Lesens seine Meinung an, aber ich denke, die meisten präferieren eine bestimmte Lösung. Ich habe das Ende irgendwann so erwartet, aber es hat nichts mit mir gemacht. Bei dem Thema würde man ja eine gewisse Emotionalität erwarten, sowohl falls Rico aufwacht, als auch falls er stirbt. Es gab eine Stelle bei der ich sehr schlucken musste und das war, als ein bestimmtes Lied gespielt wurde. Das liegt aber am Lied, weil ich es immer so empfinde wie an der Stelle im Buch. Ich kann dazu mehr nicht sagen, weil euch der Titel Aufschluss über das Ende geben könnte.

Fazit:
Wenn man sich einmal an den Schreibstil gewöhnt hat, lässt sich das Buch gut lesen. Rico ist ein toller Charakter, aber mit Elena konnte ich mich nicht anfreunden. Ich finde, man kann das Buch lesen, aber ich persönlich hätte auch nichts verpasst, wenn ich es nicht gelesen hätte.