Montag, 28. September 2020

Challenge ~ Ende gut - alles gut

  

Hallo zusammen,

meine liebe Melli hat mich auf diese Challenge aufmerksam gemacht (um nicht zu sagen sie hat mich zur Teilnahme angestiftet!) und da ich ab nächstem Jahr sowieso wieder mehr auf meine Reihen achten möchte, passt mir die Challenge ganz gut. 

Organisiert wird die Challenge von Nanni und Steffi. Dort findet ihr alle Infos und könnt euch auch für die Challenge anmelden. Ein Blog(-beitrag) ist kein Muss, dient mir aber der Übersichtlichkeit. Die Challenge beginnt am 01.10.2020 und endet am 31.03.2021. Da mein Fokus bis zum Ende des Jahres noch auf der Buch-illionär-Challenge des Lesegartens liegt, werde ich nicht gezielt Reihen beenden, sondern nur nebenbei, wenn es zur Challenge passt. Ab Januar werde ich aber Vollgas geben.

Meine Challengeseiten habe ich extra für die Challenge aktualisiert. Ich weiß, dass meine Zahlen erschreckend aussehen, aber ich kann alles erklären ;) Ich habe Reihen aufgelistet, die ich vor sehr langer Zeit mal angefangen habe. Ich zähle Reihen ab zwei Teilen. Ich lese in vielen verschiedenen Genren. Ich zähle auch Reihen ohne klares Ende als Reihe (z. B. bei Thrillern) oder solche, in denen die Protagonisten wechseln, es aber im gleichen Universum spielt (z. B. bei Liebesromanen). Da kommt dann leicht einiges zusammen. Aktuell sieht es bei mir wie folgt aus:

Beendet: 55
Auf den aktuellen Stand gelesen: 16
Abgebrochen: 39
Wird eventuell weiterverfolgt: 26
Noch nicht auf den neuesten Stand gelesen: 64

Folgende Reihen würde ich gern innerhalb des Challengeszeitraums beenden bzw. auf den aktuellen Stand lesen:

Emilia Capelli & Mai Zhou - Judith Winter
Finsterwald 

Emma Carow - Ule Hansen
Wassertochter

Kate Burkholder - Linda Castillo
Quälender Hass

Knickerbocker4immer - Thomas Brezina
Der Tote in der Hochzeitstorte

Magisterium - Cassandra Clare & Holly Black
Der kupferne Handschuh
Der Schlüssel aus Bronze
Die silberne Maske
Der goldene Turm

Outback - Sasha Wasley
Outback Kiss - Wohin das Herz sich sehnt
Outback Love - Wo der Horizont beginnt
 
Rhyme & Sachs - Jeffery Deaver 
Der Komponist
Der Todbringer

Schwert und Krone - Sabine Ebert
Preis der Macht 

Someone - Laura Kneidl
Someone to stay 
 
Zelle 7 - Kerry Drewery 
Final 7 

Ich bin sehr gespannt, wie die Zahlen am Ende der Challenge aussehen werden und welche Reihen ich beenden bzw. auf den aktuellen Stand lesen konnte. 

Meine Fortschritte:

Sonntag, 27. September 2020

Aktion ~ Gänseblümchen #45

 Hallo zusammen,

mein letzter Gänseblümchenpost ist leider schon wieder viel zu lang her. Aber jetzt. Endlich. Ohne viel Tamtam meine schönen Momente der letzten Woche :)

 
Meine Lieblingskollegin ist nach dreieinhalb Wochen Urlaub wieder da. Das ist definitiv ein Gänseblümchen wert, weil ich endlich wieder eine Büronachbarin habe und mich kurz aufregen kann, wenn mir jemand blöd kommt :D
 
Am Dienstag war - vermutlich - der letzte richtig schöne und warme Tag für dieses Jahr. Und ich hatte frei. Das war relativ kurzfristig, weil ich einen Elektriker an diesem Tag erwartet habe und es hat einfach so gut gepasst. Ich bin sehr dankbar für diese Fügung. Morgens bin ich spontan schwimmen gegangen (wenig erfolgreich, aber darum soll es nicht gehen) und habe es mir dann erst im Lesezimmer und dann auf dem Balkon gemütlich gemacht. Um kurz nach 13 Uhr kam der Elektriker, der war nach 10 Minuten wieder weg und die Sonne auf meinem Balkon auch. Daher habe ich mich zwei Stunden in den Park gesetzt, dort mein Buch beendet und bin dann total motiviert nach Hause. Eigentlich wollte ich nur anfangen meine Wohnung zu putzen (damit ich am nächsten Tag - meinem üblichen Putztag - nicht so viel machen muss), hab dann aber gleich alles gemacht. Es hat mir so gut getan, nochmal die Sonnenstrahlen und vor allem die Wärme mitzunehmen. 

 
Am Freitag waren wir bei unserer ehemaligen Sachgebietsleitung eingeladen. Durch Corona konnten wir weder eine Einweihungsparty anlässlich ihres Hauses feiern, noch ihre Abschiedsparty auf der Arbeit. Jetzt haben wir es nachgeholt und es war ein sehr schöner und lustiger Abend. Über die meisten meiner männlichen Kollegen möchte ich nicht reden, aber mit den Kolleginnen und einem Kollegen habe ich echt Glück gehabt und so war es wirklich eine nette Runde.

Ich möchte ab dem 1. Oktober an der Ende gut - Alles gut - Challenge von Nanni und Steffi teilnehmen. Mein Post dazu wird noch online kommen. Um mich auf die Challenge vorzubereiten, habe ich meine gesamte Reihenübersicht aktualisiert. Die Zahlen sind erschreckend, aber es fühlt sich gut, an wieder Ordnung zu haben und einen Sieg über Blogger zu erringen. Mit dem neuen Design war es gar nicht so einfach, die Übersichten wieder schön zu machen und ich war mehr als einmal kurz davor, die Seiten einfach zu löschen.
 
Ich wünsche euch einen schönen Sonntag ♥ Julia

Dienstag, 15. September 2020

Rezension ~ Liebe ist was für Idioten. Wie mich. - Sabine Schoder

Titel: Liebe ist was für Idioten. Wie mich.
Autorin: Sabine Schoder
Reihe: Viki & Jay #1
Seiten: 368 Seiten
Verlag: Fischer
Genre: Jugendbuch, Liebe und Probleme
Triggerwarnung: Krebserkrankung (Gehirntumor)
(Um die Triggerwarnung zu sehen, bitte Zeile markieren)
 
Inhalt: 
"Optimistisch gesehen ist Vikis Leben eine Vollkatastrophe. Da kann man schon mal aus Frust ein paar Tüten zu viel rauchen. Und es kann auch passieren, dass man nach einem Konzert mit dem Sänger der Band im Bett landet, obwohl man den eigentlich total bescheuert findet.
Wirklich.
Kein großes Ding.
So was passiert.
Aber ausgerechnet Viki?
Nein!
Ganz.
Sicher.
Nicht.
Oder vielleicht doch?" (Quelle: Verlagsseite)

Meine Meinung:
Ich habe noch sehr gut in Erinnerung, wie das Buch bei Erscheinen besprochen wurde. Sehr witzig, sehr unterhaltsam, sehr realitätsnah, sehr empfehlenswert. Gründe genug, das Buch auf meine Wunschliste zu setzen, nachdem es mir durch den interessanten Titel ins Auge gefallen war.

Leider war ich ziemlich schnell gar nicht mehr so begeistert von dem Buch und wenn ich es nicht für eine Challenge gelesen hätte, hätte ich es vielleicht auch gar nicht mehr beendet. Mein größtes Problem hatte ich mich der Protagonistin Viki. Sie hat in ihrer Vergangenheit viel mitgemacht und hat es auch in der Gegenwart absolut nicht einfach. Aber das ist weder eine Erklärung noch eine Entschuldigung dafür, Mitmenschen ständig abzuwerten und auf Äußerlichkeiten zu reduzieren. Andere Menschen sind entweder fett, oder dumm, oder nervig, oder haben Pickel. Positive Eigenschaften waren wohl gerade aus. Und wenn ihr nichts Schlechtes einfällt was sie sagen kann, dann zeigt sie anderen den Mittelfinger. Ist ja auch legitim, wenn man von Fahrkartenkontrolleuren der U-Bahn verwiesen wird, weil man kein Ticket hat…

Das zweite Problem hatte ich mit dem Umgang des Kiffens in diesem Buch. Nennt mich gern spießig, aber wenn die überwiegend minderjährigen Protagonisten regelmäßig zum Vergnügen kiffen, es sogar zu einem Blackout führt und das nicht (kritisch) reflektiert wird, dann finde ich das eher unangebracht.

Genauso unangebracht übrigens wie folgende Zeile: "Wenigstens scheint er nicht übertrieben homophob zu sein." (S. 131) Wie darf ich denn diese Aussage verstehen? Total gegen Homosexualität zu sein ist uncool, aber das so ein bisschen komisch zu finden ist schon okay?

Die große Wendung gegen Ende der Geschichte hat mir grundsätzlich, was die Spannung angeht, ganz gut gefallen, auch wenn ich sie vorausgeahnt habe. Aber ich hätte mir vielleicht doch eine kurze Triggerwarnung gewünscht. Ich meide Bücher mit solchen Themen überwiegend und das nicht ohne Grund und ich könnte mir vorstellen, dass ich damit nicht allein bin.

Fazit:
Leider kann ich mich den vielen positiven Stimmen nicht anschließen. Die Protagonistin Viki mochte ich überhaupt nicht und auch das unreflektierte Kiffen, dass sowieso einen zu großen Teil der Handlung einnimmt, hat mir nicht gefallen. Ich habe hier mehr erwartet, vor allem mehr Humor.

Reihe fortsetzen?
Nein. 


 

Donnerstag, 10. September 2020

Gedankensammelsurium ~ Zuletzt gelesen

Titel: Der Seele weißes Blut 
Autorin: Sabine Klewe 
Reihe: Louis & Salomon #1 
Seiten: 352 Seiten 
Verlag: Goldmann 
Genre: Thriller, Düsseldorf

 

Kurzmeinung:  
Das Buch hat mir eine Freundin empfohlen und weil ich gerade wieder sehr in Thriller Stimmung bin, habe ich es mir in der Bibliothek ausgeliehen.

Der Einstieg fiel mir sehr leicht, da der Schreibstil einfach und angenehm zu lesen ist. Das Buch ist auch nicht so dick, sodass man in wenigen Einheiten die Geschichte inhalieren kann.

Ich mochte die Protagonisten gern, auch wenn gerade die Ermittlerin bisweilen etwas anstrengend ist. Sie ist nicht sympathisch und hat wirklich eine Menge Probleme und ist sehr… hart. Aber ich empfand das nicht als störend oder negativ, sondern hab sie dennoch gern begleitet. Sie hat gerade erst einen neuen Partner bekommen, weshalb man die Ermittler gemeinsam kennenlernt.

Es wurden mir leider etwas zu viele Themen angesprochen. Sowohl was den Mord (bzw. die Theorien dazu) angeht, als auch das Umfeld der Protagonisten betreffend. Es hätte etwas weniger und dafür fokussierter sein können.

Das Ende hat mich ein wenig enttäuscht. Zunächst wirkt es ein bisschen dilettantisch und man stolpert im wahrsten Sinne des Wortes zur Lösung des Falls und damit zum Ende des Buches. Dann fehlte mir außerdem ein bisschen das Tatmotiv bzw. Hintergrundwissen. Es gibt Rückblicke zur Kindheit des Täters / der Täterin, sodass man gewisse Zusammenhänge begreift, aber es wird nicht gesagt, was das Motiv ist. Oder wie die Opfer ausgewählt wurden.

Fazit:
Gute Thriller Unterhaltung, mit kleinen Schwächen. Ich freue mich auf die Fortsetzung und werde sie sicher bald lesen. 

Titel: Fangirl
Originaltitel: Fangirl
Autorin: Rainbow Rowell
Seiten: 461 Seiten
Verlag: Hanser
Genre: Jugendbuch, Liebe, Coming-of-Age




Kurzmeinung:
Ich habe das Buch bereits auf Englisch gelesen und immer wieder überlegt, ob ich es auch auf Deutsch lesen möchte. Ich hätte schon gern, wollte es mir aber nicht extra kaufen. Beide Bibliotheken, in denen ich angemeldet bin, haben es aber nicht im Bestand. Ich habe es mir letztendlich doch gebraucht gekauft, aber damit vermutlich zu lang gewartet.

Ich konnte mich noch grob an die Handlung erinnern, aber um einen wirklichen Vergleich zwischen der englischen und deutschen Version zu ziehen, war es doch zu lang her.

Wren finde ich nach wie vor richtig unsympathisch. Mit Cath konnte ich mich noch stärker identifizieren als beim ersten Mal, allerdings habe ich ihr Verhalten gleichzeitig auch kritischer gesehen. Während mir in der englischen Version die letzten 150 Seiten gefielen, war es in der deutschen Ausgabe eher der Mittelteil, der mich gefesselt hat.

In der deutschen Ausgabe ist es mir noch viel stärker aufgefallen, dass Simon Snow eine Anspielung auf Harry Potter darstellt und zwar so stark, dass ich es tatsächlich als nervig empfunden habe. Der Zusammenhang zwischen den Simon Snow Ausschnitten und der eigentlichen Geschichte ist mir weiterhin verborgen geblieben, abgesehen davon, dass Cath selbst Fanfiction schreibt. Ich habe auch nicht das Bedürfnis, eine Geschichte über Simon Snow zu lesen, was mittlerweile ja möglich ist.

Fazit:
Die Idee der Geschichte mag ich. Es könnte für Teenager auch ein ganz süßes Buch sein. Für mich war es auch beim zweiten Versuch leider eher mittelmäßig.