Freitag, 6. Oktober 2017

Rezension ~ Tausche mich, nehme dich

Titel: Tausche mich, nehme dich
Originaltitel: Tempting
Autorin: Susan Mallery
Reihe: Buchanans #4
Seiten: 368 Seiten
Verlag: Mira
Genre: Liebesroman



Reiheninformation:
Diese Rezension ist spoilerfrei. Es handelt sich um den vierten Band einer Reihe, aber man muss die Vorgänger nicht kennen, um diesen Band verstehen zu können. Wenn man die Reihenfolge nicht einhält, spoilert man sich nur geringfügig. Dass es am Ende ein Happy End gibt, kann man sich ja sowieso denken.

Inhalt:
Danielle Buchanan hatte nie Zweifel an ihrer Familienzugehörigkeit, auch wenn ihr Großmutter Gloria das Leben nie leicht gemacht hat. Im Streit mit Gloria erfährt sie allerdings, dass sie keine echte Buchanan ist, sondern ihre Mutter eine Affäre hatte. Sie macht sich auf die Suche nach ihrem leiblichen Vater und landet bei Senator Mark Canfield. Mit einem Vater der für das Präsidentenamt kandidiert hatte sie eigentlich nicht gerechnet und auch nicht mit seinem attraktiven Adoptivsohn Alex. 

Meine Meinung:
Ich mag Familie Buchanan und habe mich sehr auf Danis Geschichte gefreut, auch wenn ich ihre drei Brüder bisher immer lieber mochte. Mit ihrer Geschichte hat sie mich aber auch für sich eingenommen. Dani ist sehr ehrgeizig und zielstrebig, verliert dabei aber nie das Wesentliche aus den Augen. Zwar zweifelt sie daran wohin sie wirklich gehört, aber dennoch bedeuten ihre Brüder ihr alles. Sie hat für alle nur das Beste im Sinn und geht offen auf andere Menschen zu. Wenn sie auf Alex trifft, kann sie aber auch fordernd sein. Ich mochte den Umgang der beiden total gern, weil sie zwei gleichwertige Partner sind. Dani lässt sich nicht alles von ihm gefallen und er versucht gar nicht sie unterzubuttern.

Besonders angetan haben es mir Alex Geschwister. Sowohl Alex, als auch die anderen sieben Kinder von Mark und Katherine Canfield sind adoptiert. Nicht nur das, sie sind auch alle auf ihre Art besonders. Trisha beispielsweise ist gehörlos und Oliver und Bailey haben das Down-Syndrom. Mir hat gefallen wie locker und selbstverständlich mit dieser Thematik umgegangen wird, aber auch, dass man erfährt wie engstirnig und unwissend manche Menschen sind. 

Die Handlung ist nicht gerade überraschend, aber das muss für mich auch nicht sein. Die Buchanans sind einfach eine Familie, die ich gern auf ihrem Weg zum Glück begleite und da muss ich keinen innovativen Pageturner haben. Hier geht es mir einfach um das Wohlfühlen, das Nachhause kommen. Dennoch hat mich ein Punkt in der Handlung gestört. Wie in diesem Genre üblich, gibt es ein Drama bzw. Missverständnis, dass Alex und Dani auseinanderbringt. Das habe ich erwartet, aber es wird mal Zeit, dass die Protagonisten auf so etwas realistisch reagieren. Wenn man etwas über den Partner erfährt, egal von wem es kommt, konfrontiert man ihn dann nicht damit? Stattdessen zieht Dani sich zurück und spricht nicht mehr mit Alex. Dabei hätte ein Satz genügt und es hätte sich herausgestellt, dass natürlich nichts von dem Gesagten stimmt. Ich finde es schade, dass kaum ein Autor mal versucht solche Missverständnisse durch sofortiges Reden aus der Welt zu schaffen. Die Geschichte würde trotzdem gut und vor allem realistisch funktionieren. 

Fazit:
Der Abschluss dieser Reihe hat mir wieder sehr gut gefallen. Es ist nicht mein Lieblingsband, aber durch die Nebencharaktere in Form von Alex Geschwistern, hat er mir sehr viel Spaß gemacht. 




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