Dienstag, 5. September 2017

Filmkritik ~ Illuminati

Titel: Illuminati
Originaltitel: Angels and Demons
Regie: Ron Howard
Hauptdarsteller:Tom Hanks (R. Langdon), Ewan McGregor (Camerlengo), Ayelet Zurer (Vittoria Vetra)

Jahr: 2009
Spieldauer: 138 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12

Trailer

Inhalt:
Robert Langdon entdeckt Beweise, dass die mächtigste Untergrundbewegung der Geschichte, ein uralter konspirativer Geheimbund, den man als "Die Illuminati" kennt, wiederauferstanden ist. Kurz darauf wird er damit konfrontiert, dass die katholische Kirche, der zutiefst verhasste Erzfeind der Illuminaten, einer tödlichen, existenzvernichtenden Bedrohung ausgesetzt ist. Er fliegt unverzüglich nach Rom, wo er sich mit der schönen und rätselhaften italienischen Wissenschaftlerin Vittoria Vetra zusammentut. Gemeinsam machen sie sich auf zu einer atemlosen, actionreichen Hetzjagd quer durch die ewige Stadt, durch versiegelte Krypten, gefährliche Katakomben, verlassene Kathedralen – und sogar mitten hinein ins Herz des geheimsten und best bewachten Grabgewölbes der Welt. Langdon und Vetra folgen einer 400 Jahre alten Spur altertümlicher Symbole, auf der die einzige Hoffnung für das Überleben des Vatikans ruht.

Meine Meinung:
Das Buch hat mir im Juli so mittelmäßig gefallen. Zwar waren die gebotenen Informationen spannend, aber die Umsetzung war sehr langatmig und hat mich einiges an Ausdauer gekostet. Das Ende war mir dann zu überzogen und hollywoodlike. 

Im Vergleich hat mir der Film tatsächlich besser gefallen, weil es nicht so langgezogen war. Der Film dauert mehr als zwei Stunden, was mich anfangs sehr erschreckt hat. Als ich dann aber einmal angefangen hatte, kam es mir überhaupt nicht so lang vor und das will was heißen, weil ich meist selbst bei meinen Lieblingsfilmen irgendwann auf die Uhr schaue. Dennoch muss man sich natürlich auf einen Hollywoodfilm einstellen, auf viel Action und viel… einfach viel. 

Da es sich hierbei um eine Buchverfilmung handelt, bleibt ein Vergleich natürlich nicht aus. Ich will das nicht zu ausführlich machen, sondern nur ein paar Gedanken dazu loswerden. Was den Informationsgehalt angeht, schneidet das Buch eindeutig besser ab. Aber das ist vermutlich auch nicht so verwunderlich. Ebenfalls nachvollziehbar ist, dass oft Dinge weggelassen werden müssen. 

In diesem Fall finde ich das besonders auffällig, da ganze Handlungsstränge weggelassen werden und mehrere Personen gar nicht erst auftauchen und mindestens genauso viele eine ganz andere Funktion einnehmen. In Anbetracht der Tatsache, dass der Film sowieso schon 138 Minuten dauert ist es verständlich, aber einige Sachen habe ich doch vermisst. 

Fazit:
Wer für das Buch zu faul ist und nichts gegen actiongeladene Tom-Hanks-Hollywood-Produktionen hat, kann sich diesen Film auf jeden Fall anschauen. Letztendlich konnten mich aber weder Film noch Buch vollkommen überzeugen.

Informatives Sammelsurium:

Kommentare:

  1. Guten Abend liebe Julia
    mensch was bin ich froh, dass Du ähnlicher Meinung bist wie ich.
    Ich konnte weder mit dem Da Vinci Code was anfangen noch mit Illuminati. Die Bücher bzw. auch die Filme waren mir einfach zu keine Ahnung.. komplex oder wirr?
    Ich bin mit der Meinung ein wenig vorsichtig, weil es ja so viele gibt, die die Bücher mögen, aber bin sehr froh wenn es Dir auch so ähnlich ging:)
    Einen wunderschönen Abend
    Liebe Grüße
    Andrea

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Andrea,

      komplex fand ich es persönlich nicht so, weil es mich thematisch schon interessiert hat. Aber gerade Illuminati endet im Buch ja so übertrieben im Hollywood-Style... ne. Geht gar nicht. :D
      Ich mache mir ja immer viele Gedanken darum was Leute denken, wenn ich dieses oder jenes sage, aber was Bücher angeht, ist mir das echt egal. Ich habe kein Problem damit zu sagen wenn ich ein Buch schlecht finde, egal wie viele das mögen. Die Geschmäcker sind einfach verschieden und andersrum gefallen uns ja sicher auch Bücher, die andere nicht mögen. Also mach dir nicht so viele Gedanken darüber :)

      Liebe Grüße
      Julia

      Löschen
  2. Ich habe diesen ganzen Hype um die Langdon-Bücher und Filme noch nicht so ganz nachvollziehen können.
    Illuminati hat mich als Film ganz gut unterhalten, auch wenn ich die Auflösung erahnt habe und mir das Ganze etwas überdramatisch und gezwungen vorkam.
    Das Buch habe ich nicht gelesen, was daran liegt, dass ich schon "Sakrileg" als Buch ziemlich langatmig fand. Ja, in den Filmen fehlen viele Infos, dafür gab es im Buch "Sakrileg" meiner Meinung nach zu viele. Und nachdem das hundertste mal dieselbe Info betont wurde, war ich davon echt genervt und fand den Film daher kurzweiliger.
    Irgendwie konnte mich das Konzept der Reihe bisher auch nicht so wirklich überzeugen.

    Viele Grüße!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Überdramatisch trifft es sehr gut. Es war von allem schon irgendwie zu viel.
      Ich spiele immer noch mit dem Gedanken "Sakrileg" mal anzulesen, aber je länger "Illuminati" her ist, desto weniger Lust habe ich drauf. Ich glaube, ich muss das gleich mal von der Wunschliste schmeißen :D

      An sich finde ich das Konzept schon spannend, Thriller und wissenschaftliche Infos zu mischen, ist uf jeden Fall etwas, das mich interessiert. Aber wenn es immer das gleiche Schema ist - was ich so gehört habe - und das Ende dann mehr Hollywood als alles andere ist, kann ich auch drauf verzichten.

      Liebe Grüße
      Julia

      Löschen

Habt ihr zu diesem Post auch ein Sammelsurium an Gedanken in eurem Kopf? Schreibt sie gern in einen Kommentar und entwirrt so euer Chaos. Ich würde mich freuen :) Meine Antwort findet ihr so schnell wie möglich unter eurem Kommentar, also macht euren Haken bei "Ich möchte Benachrichtigungen erhalten".