Donnerstag, 15. Juni 2017

Rezension ~ Kissing more/Kissing one more

Titel: Kissing more | Kissing one more
Autorin: Katrin Bongard
Reihe: Kissing #2 | Kissing #3
Seiten: 336 Seiten | 320 Seiten 
Verlag: Oetinger 
Genre: Jugendbuch/New Adult





Reiheninformation:
Diese Rezension spoilert selbstverständlich nichts in Bezug auf die vorgestellten Bücher. Wenn ihr Band eins allerdings noch nicht kennt, ist das Weiterlesen auf eigene Gefahr! Da die Bücher inhaltlich unmittelbar aufeinander folgen, solltet ihr die Reihenfolge einhalten. 

Inhalt Kissing more:
Nachdem Emmy und Noah sich getrennt haben, beschließen sie nur Freunde zu sein. Ihr Umfeld findet die Idee von vorneherein zum Scheitern verurteilt und auch Emmy und Noah sehen sich bald einer Situation gegenüber, die sie ihr Verhältnis zueinander noch einmal überdenken lässt. 

Inhalt Kissing one more:
Emmy und Noah sind endlich ein Paar. Und wie das bei frischverliebten so ist, sie möchten ihr Glück mit allen teilen. Emmys Teil des Deals ist ja noch offen und sie ist mehr denn je überzeugt, dass Kolja und Julian das perfekte Paar abgeben würden. 

Meine Meinung:
Ich habe den ersten Band überhaupt nicht gemocht und wollte ursprünglich auch nicht weiterlesen. Allerdings mochte ich den ersten Band vor allem wegen der Dreiecksgeschichte nicht, die sich in Kissing more ja aufgelöst hat. Außerdem war ich sehr neugierig auf Noahs Vergangenheit und hab mir das Buch daher doch gebraucht gekauft. 

Noahs Vergangenheit ist letztlich nicht ganz so spektakulär wie ich es vielleicht erwartet hatte, aber es wird alles schlüssig erklärt. Ich mochte ihn sehr gern, meistens jedenfalls. Es gibt eine Stelle im Buch, die mir so gar nicht gefallen hat. Es war nochmal ein bisschen künstliches Drama, was ich echt nicht gebraucht hätte. Es ist im Grunde alles klar zwischen den Protagonisten und dann wird eine völlig unlogische Handlungsweise eingebaut. Ich meine, wenn ich Hunger auf ein Butterbrot habe, dann schmiere ich mir ja nichts eins nur um danach in einen Apfel zu beißen. Abgesehen davon, hat mir dieses Buch aber wesentlich besser gefallen, als der erste Teil „Kissing“. 

Im dritten und letzten Band gibt es dann wieder einige Handlungsweisen die ich nicht ganz so nachvollziehen kann und wo ich wieder am Rande einer mittelschweren Krise stand. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber es gibt auch hier eine Art Dreieck bzw. einen Charakter, der zwei Typen an der Hand hat. Finde ich immer noch nervig und hat mich dementsprechend nicht so gut unterhalten. 

Ich habe mich sehr sehr auf die Geschichte von Kolja und Julian gefreut und bin sehr froh, dass es an einigen Stellen doch ernst wurde.  Außerdem stellt die Autorin die homosexuellen Elemente ganz offen dar. Umso trauriger und wütender bin ich, dass das Cover so diskriminierend ist. Ich sage selten etwas zum Cover, da es ja nicht in meine Bewertung einfließt. Hier muss ich mich allerdings dazu äußern. Klar, es geht im dritten Band auch um Emmy und Noah, aber es geht eben vor allem auch um Kolja und seine Gefühle für Julian. Ich finde es absolut unmöglich, dass man trotzdem eine Frau auf das Cover packt und kann das nicht nachvollziehen. Wenn man statt einer blonden Protagonistin eine brünette auf dem Cover abbildet, ist das schade, aber okay. Es ist ja nicht relevant für die Geschichte. Aber bei schwulen Protagonisten ein Heteropärchen auf dem Cover abzubilden, finde ich nicht in Ordnung. 

Fazit:
Wer den ersten Band mochte, wird sicher auch die weiteren Bände mögen. Und wer wie ich die Dreiecksgeschichte nicht mochte, sollte sich erst recht die Fortsetzungen anschauen. Eigentlich ist es nämlich eine schöne Sommergeschichte für einen Tag am See.  

Kissing more                                                                                                        Kissing one more
                      



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