Donnerstag, 18. Mai 2017

Rezension ~ Auf vier Pfoten ins Glück

Titel: Auf vier Pfoten ins Glück
Originaltitel: For Keeps (Love to the Rescue)
Autorin: Rachel Lacey
Reihe: Love Rescue #2
Seiten: 416 Seiten
Verlag: Lyx
Genre: Liebesroman, Tiere
Leseprobe


Inhalt:
Merry arbeitet als Krankenschwester und leitet nebenbei eine Organisation zur Rettung von Boxern (den Hunden). Allerdings plagen sie Geldsorgen, weshalb das aus der Not geborene Angebot von T. J., als Therapeutin in seinem Feriencamp für Kinder mit besonderen Bedürfnissen zu arbeiten, für sie gerade recht kommt. Doch schon bei der Aushandlung der Arbeitsbedingungen fliegen die Fetzen zwischen T. J. und Merry, denn T. J. mag keine Hunde, besonders keine Promenadenmischungen und ist daher alles andere als begeistert von Merrys Therapiehunden. Auch in Beziehungsfragen sind sich beide so gar nicht einig…

Meine Meinung:
Das Buch hat mich sofort durch sein frühlingshaftes Cover angesprochen und ich gebe zu, auch der Verlag hat eine Rolle gespielt. Es gibt sehr wenig, was mir aus dem Lyx Verlag nicht gefallen hat. Das Cover passt übrigens bis auf den Hund nicht zum Buch, wobei auch Merry ganz gut getroffen ist. T. J. ist allerdings ein Cowboy und bewegt sich mehr auf echten Pferden denn auf Drahteseln fort. 

Ich kann mit Pferden so überhaupt nichts anfangen und auch zu Hunden habe ich kein besonderes Verhältnis. Aber die Rasselbande von Merry muss man einfach ins Herz schließen. Besonders wenn man sieht, wie sie es schaffen kranke oder traumatisierte Kinder zum Lachen zu bringen. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, diese besondere Beziehung zwischen den Tieren und den Kindern darzustellen und wie der tierische Kontakt die Kinder bei der Bewältigung ihres Alltags unterstützen kann. Insgesamt liefen die Entwicklungen der Kinder vielleicht zu positiv und geradlinig ab, da so eine Therapie sicher Zeit braucht und ich nicht alle Fortschritte innerhalb von vier Wochen für möglich halte, aber darüber kann ich in diesem Zusammenhang ganz gut wegsehen. 

Die Protagonisten waren gut ausgearbeitet, sympathisch und jeder hatte sein Päckchen zu tragen. Probleme hatte ich nur mit T. J.s Hundephobie. Die Erklärung finde ich nachvollziehbar, die Umsetzung allerdings weniger gelungen. Es wird wirklich als Phobie beschrieben, auch wenn das Wort nicht verwendet wird und auch in seinen Gedanken spiegelt sich eine große Angst wider. Das merkt man aber an seinen Taten nicht. Er ist zwar skeptisch und beobachtet jede Regung der Hunde, aber wenn ich Angst vor Hunden hätte, würde ich schreiend weglaufen und nicht einen in mein Haus holen oder ihn meinem Neffen zum Training überlassen. Ich fand diese ganze Sache mit seiner Angst sehr unrealistisch dargestellt. 

Zum Ende hin passierte mir ein bisschen viel, sodass zu viele Dinge aufgeklärt wurden. Die Verhaltensweisen von Merry, T. J. und seinem Neffen Noah wurden aufgeklärt, einige offene Fragen wurden beantwortet und es wurde für fast jeden ein Happy End geschaffen. Ich finde es bei dieser Art Roman in Ordnung, dass es am Ende für jeden auf die eine oder andere Art und Weise gut ausgeht, aber man hätte die Ereignisse vielleicht entzerren können. 

Fazit:
Eine süße Geschichte für zwischendurch, die ich besonders Tierliebhabern gern empfehle. Viel Liebe, ein bisschen Erotik und kleines Drama – eine gute Mischung. 

 

Kommentare:

  1. Huhu!

    Das klingt richtig süß – ich lese selten Liebesromane, aber wenn, dann habe ich welche, in denen es auch um Tiere geht, sehr gerne. Ich verstehe, was du meinst wegen der Hundephobie – es klingt weniger nach einer ausgewachsenen Phobie, sondern eher nach sowas, wie mein Mann es hat, wie immer man es nennen will. Er würde es zwar nie zugeben, aber wenn er sich in einem Zimmer aufhalten muss, in dem auch ein Hund ist, dann merkt man richtig, wie er sich komplett verkrampft und sich von dem Hund fernhält, aber schreiend weglaufen tut er nicht. Die Hündin der Nachbarin hatte in den letzten Jahren zweimal Nachwuchs, und er hat auch die superniedlichen Welpen nur aus sicherem Abstand begutachtet!

    Sehr schöne Rezension!

    Ich habe deinen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt!

    LG,
    Mikka

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    1. Hey Mikka,

      genauso ist es auch bei T.J. Sonst hätte er wohl auch kaum so schnell einen Hund bei sich aufgenommen bzw. die Therapie zugelassen.

      Vielen Dank fürs Verlinken :)

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