Donnerstag, 25. Mai 2017

Rezension ~ Die Frau mit dem roten Schal

Titel: Die Frau mit dem roten Schal
Originaltitel: N'oublier jamais
Autor: Michel Bussi
Seiten: 364 Seiten
Verlag: rütten & loening
Genre: Roman, Spannung
Leseprobe



Inhalt:
Während seiner morgendlichen Joggingrunde findet Jamal Salaoui einen roten Schal. Wenige Meter weiter trifft er eine Frau, die sich offensichtlich das Leben nehmen will, indem sie von den Klippen springt. Jamals spricht sie an um sie von dem Selbstmord abzubringen und wirft ihr ein Ende des Schals zu. Zunächst scheint er erfolgreich zu sein, doch dann reißt die Frau ihm den Schal aus der Hand und stürzt sich hundert Meter in die Tiefe. Die Polizei verdächtigt Jamal schnell des Mordes, denn es ist nicht der erste Todesfall dieser Art…

Meine Meinung:
Zu Beginn mochte ich das Buch wirklich gern. Bussis Erzählweise hat mir sehr gut gefallen, weil er es versteht den Leser ans Buch zu fesseln. Ich bin wirklich durch die Seiten geflogen, auch dann noch, als es inhaltlich nicht mehr mein Fall war. 

Die Geschichte wird immer verworrener und irgendwann macht nichts mehr einen Sinn. Das ist prinzipiell ja nicht schlecht. Im Gegenteil, gerade darum geht es ja bei der Aufklärung eines Verbrechens. Man hat eine Vielzahl Puzzleteile und muss diese irgendwie zu einem Bild zusammenfügen. Im Verlauf der Geschichte gab es so viele Ungereimtheiten, dass ich sehr skeptisch war, wie der Autor das alles logisch zusammenfügen will.

Leider muss ich sagen, dass es Michel Bussi meiner Meinung nach nicht ganz gelungen. Es ist zwar alles logisch erklärt, sodass man jede Entwicklung nachvollziehen und sagen kann „So ist es gewesen“, aber es ist einfach vollkommen abstrus. Gerade das mag für viele vielleicht interessant sein, dass die Auflösung am Ende so komisch, so überraschend, so abwegig ist. Ich bin aber gerade bei spannender Literatur ein Freund von realistischen Lösungen. 

Trotzdem hätte ich dem Buch bis kurz vor Schluss noch drei Sterne gegeben, weil es sich trotz allem schnell lesen lässt und eben doch fesselt. Aber gegen Ende passiert so viel Schlag auf Schlag, was immer verrückter wird, sodass ich dann doch genervt war. Leider konnte mich das Buch nicht so überzeugen, aber vielleicht hatte ich auch einfach nur falsche Erwartungen. 

Fazit:
Obwohl sich das Buch wunderbar lesen lässt, hat es mir inhaltlich gar nicht zugesagt. Die Geschichte nimmt viele Wendungen, von denen eine die Handlung abstruser macht als die andere. Schade. 

Dienstag, 23. Mai 2017

Rezension ~ Boot Camp

Titel: Boot Camp
Originaltitel: Boot Camp 
Autor: Morton Rhue (aka Todd Strasser) 
Seiten: 288 Seiten 
Verlag: Ravensburger 
Genre: Jugendbuch




Inhalt:
Der 16-jährige Connor verhält sich nicht so, wie seine Eltern sich einen guten Sohn vorstellen. Zur Strafe um ihn auf den richtigen Weg zurückzuführen und einen guten Sohn zu bekommen, wird er in ein Boot Camp gesteckt, welches offiziell natürlich einen viel schöneren Namen hat. Was er da erlebt, übertrifft jegliche Erwartungen. 

Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich vor vielen vielen Jahren mal aus der Bücherei ausgeliehen und es ging mir nie aus dem Kopf. Als ich Jahre später meine Leidenschaft für Morton Rhue entdeckte und seine gesamten Werke recherchierte, stieß ich wieder auf Boot Camp. Auch jetzt, wo ich Connors Alter hinter mir gelassen habe, erschreckt mich das Buch noch immer. 

Man erfährt nicht wahnsinnig viel über Connor, aber das was man weiß, wundert einen nicht sonderlich. Er ist sehr intelligent, weshalb er am liebsten nur ein, zwei Tage die Woche in die Schule gehen würde, da er sich sonst langweilt. Aufgrund seiner Statur erwarten alle sportliches Interesse von ihm, das er aber gar nicht besitzt. Klingt das für euch nach jemandem, den man in ein Boot Camp steckt? Zwar wird der Grund relativ schnell genannt, ich möchte ihn aber trotzdem nicht verraten. Nur so viel: Es ist etwas, was ich persönlich nicht mag/gut finde und ein Thema über das ich ungern lese, aber es ist nichts, was einen solchen drastischen Schritt rechtfertigt.

„Und Eltern haben immer Recht und Kinder immer Unrecht, Sir?“                              „Das ist der Grundsatz, nach dem wir arbeiten.“ (S. 25)

Das Boot Camp ist der absolute Horror. Besonders wenn man im Nachwort erfährt, dass es solche Camps in den USA tatsächlich gibt. Die Jugendlichen werden geschlagen, drangsaliert, isoliert. Es gibt keine Freizeit, keine Privatsphäre, mangelnde Versorgung, besonders mit Nahrungsmitteln, aber auch gesundheitlich. Das zu lesen habe ich als sehr belastend empfunden und ich habe mir nicht nur einmal gewünscht, dass endlich jemand kommt und sieht was dort für Zustände herrschen.

„Wir sind nicht hier, weil wir in den Augen der Gesellschaft irgendetwas schrecklich falsch gemacht haben, sondern weil wir in den Augen unserer Eltern einfach die falschen Menschen sind.“ (S. 131)

Durch den geringen Umfang ist es schwer nicht zu spoilern bzw. mehr über das Buch zu erzählen. Man erfährt viel über den „Alltag“ im Camp und die Anstrengungen die unternommen werden, um die Jugendlichen umzupolen bzw. sie von der angeblichen Wahrheit zu überzeugen. Der Handlungsort wird später noch verlagert, aber auch dann kann man als Leser nur schwer durchatmen. Die Seiten werden immer weniger, die Ängste immer größer und schließlich ist nur noch eine Seite über. Das Ende und ganz besonders der letzte Satz, haben mir dann endgültig den Rest gegeben. Man möchte verzweifelt den Verlag oder noch besser den Autor persönlich anrufen und ihn fragen, ob er nicht ein Kapitel vergessen hat. Oder wenigstens einen Satz. Ein Wort. Irgendwas. Und man weiß ganz genau: Er hat alles so gemeint. Jedes Wort das gefallen oder nicht gefallen ist. Und das macht es so brutal. 

Fazit:
Zwar ist es für mich nicht das beste Buch von Morton Rhue, da es mich an manchen Stellen nicht so fesseln konnte, aber es ist definitiv das eindrücklichste Buch. Ihr fandet die Welle erschreckend? Beunruhigend? Beklemmend? Lest Boot Camp. Ich glaube, es gibt nur eine Buchreihe, die mir genauso weh getan hat, wie dieses Buch. 


Informatives Sammelsurium: 
 

Samstag, 20. Mai 2017

Aktion ~ Mein SuB kommt zur Wort #1

Hey,

mein Name ist Stapel ungelesener Bücher, aber du darfst SuB zu mir sagen. Bitte keine abfälligen Worte über mein Aussehen, ich spreche dich ja auch nicht auf deine schreckliche Frisur an. Ich weiß, ich habe die Weihnachtskilos noch nicht verloren und leide aktuell fürchterlich unter dem Jojo-Effekt und von den vielen Alterserscheinungen fange ich gar nicht erst an, aber es kommt letztendlich doch nur auf die inneren Werte an. Und da habe ich wirklich viel zu bieten. Ich bin vielseitig (Achtung: Wortwitz!), anpassungsfähig und komme mit (fast) jedem gut aus. Um dir das zu beweisen gebe ich dir die Chance mich näher kennen zu lernen. Falls du Fragen hast, sprich mich gern an. Aber keine unseriösen Angebote! Und jetzt geht es los mit den Fragen von Frau Anna:

Wie groß/dick bist du aktuell (Du darfst entscheiden, ob du nur Print oder eBook & Print zählst)?
Ihr habt die Frage gehört. Bitte alle mal durchzählen. Wir fangen links an.
"Eins"
"Zwei"
....
Hey, du bist dran!
"Oh ähm... drei"
....
"achtundfünfzig"
Und du da. Du bist erst zur Hälfte gelesen. Du zählst auch.
"Okay. Neunundfünfzig!"
Und jetzt das elektronische Papier, los los.
....
Scheint keins da zu sein. Dann komme ich auf aktuell 59 Bücher. Das ist für einen SuB doch recht gutes Mittelmaß will ich meinen.

Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeige mir deine drei neuesten Schätze auf deinem Stapel!
Du und du nach vorn! Keine falsche Scheu. Niemand ist perfekt, also schämt euch nicht für eure Stempel und Makel. Preist lieber eure innere Schönheit.
"Ja, ja ich geh ja schon. Aber da fehlt doch einer".
Tolino schläft. Fang doch bitte einfach an...

 Morton Rhue - ghetto kidz
"Teufelskreis Großstadtghetto: Der Afroamerikaner Kalon wird in eine Welt der sozialen Armut und Kriminalität hineingeboren. Unweigerlich gerät er in einen grausamen Bandenkrieg." 
Quelle: Verlagsseite)
Julia ist ganz versessen auf Morton Rhue und so hat sie sich ein Loch in den Bauch gefreut, als sie ghetto kidz im 1€ Laden gesehen hat. Ich habe es ihr daher großmütig verziehen, dass sie mich mit diesem Buch belastet. Zumal Morton Rhue nie lange bei mir zu Gast ist...

Jodi Picoult - Ein Lied für meine Tochter
"Zoe Baxter wünscht sich nichts sehnlicher als ein Kind. Sie und ihr Mann Max tun alles, um endlich eine Familie zu gründen. Vergeblich. Als ihre Ehe zerbricht, findet Zoe Trost in der Musik – und in einer neuen Liebe.
Mit der Psychologin Vanessa will sie noch einmal von vorne beginnen. Sie träumt von einem gemeinsamen Kind mit ihr. Doch Max ist fest entschlossen, dieses Familienglück zu verhindern. Er gerät in die Fänge einer radikalen christlichen Gemeinde, die seit Jahren gegen Homosexualität kämpft ..." (Quelle: Verlagsseite)
Dieses Buch hat Julia - so sagt sie - im Supermarkt entdeckt und natürlich konnte sie nicht daran vorbei gehen, da sie sowieso vor hat, sich mit ihrer Picoult-Leserunde durch das gesamte Werk der Autorin zu lesen. Für Julia ist das super, aber ich finde das nicht so toll. Frau Picoult wird mich vermutlich eine ganze Weile belasten, weil die nächste Runde noch nicht geplant ist und vielleicht wird dann ja auch ein ganz anderes Buch gelesen. Wer weiß also, wann dieses gelesen wird? 

Helena Hunting - Hot as Ice - Heisskalt verlobt #4
"Verlobt mit Alex Waters, dem heißesten und erfolgreichsten Eishockeyspieler der Liga? Der zusätzlich zu seinem Talent auf dem Eis auch noch ein riesengroßes Herz besitzt (und gut im Bett ist)? Eigentlich müsste Violet Hall die glücklichste Frau der Welt sein. Doch obwohl Violet Hals über Kopf in Alex verliebt ist – jedes Mal, wenn jemand (sprich: ihre Mutter) das Wort "Hochzeit" auch nur sagt, wird Violet so nervös, dass sie die ganze Sache am liebsten abblasen würde ..." (Quelle: Verlagsseite)
Wenn ich es mir recht überlege Frau Anna, verstehe ich ihre Frage nicht ganz. Interessieren sie die drei aktuellsten Neuzugänge oder die drei aktuellsten Neuzugänge, die noch meinen Umfang belasten? Das macht durchaus einen Unterschied. Mein drittletzter Neuzugang ist dieser hier, aber ein Glück hat Julia ihn bereits gelesen. Leider hat sich sein Kauf nicht sonderlich gelohnt, aber Julia konnte damit eine Reihe beenden und das liebt sie. 

Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil gelesen? War es eine SuB-Leiche, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Reziexemplar und wie hat es deinem Besitzer gefallen (gerne mit Rezensionslink)?

  Milena Michiko Flasar - Ich nannte ihn Krawatte
"Ist es Zufall oder eine Entscheidung? Auf einer Parkbank begegnen sich zwei Menschen. Der eine alt, der andere jung, zwei aus dem Rahmen Gefallene. Nach und nach erzählen sie einander ihr Leben und setzen behutsam wieder einen Fuß auf die Erde." (Quelle: Verlagsseite)
Zuletzt verlassen hat mich dieses Buch. Ein Glück musste es kein langes Dasein bei mir fristen, dazu war es viel zu gut. Ich habe Julia gebeten die Rezension für euch zu posten, weil sie das Buch wirklich mochte und es gern weiter empfiehlt. Ja und hier wäre doch eine Möglichkeit. Aber wie immer ist sie eine Schnarchnase und so schlummert die fertige Rezension noch auf der Festplatte. Immerhin hat sie schon eine geschrieben.

Lieber SuB, bei welchen Büchern von dir denkst du, dass sie deinen Besitzer zum Weinen bringen werden und warum? (Herzschmerz oder das Thema Sterben oder ein Reihenabschluss oder oder?) 
Das ist eine äußerst schwierige Frage. Möchte jemand vortreten? Nein, niemand? Nun, vielleicht erzähle ich ein bisschen was über Julia und währenddessen geht jeder in sich und überlegt nochmal. Also: Julia ist unberechenbar. Un.be.re.chen.bar. Da hatte ich Bücher, die haben mich den lieben langen Tag vollgeheult ("Ich bin soooooo traurig", "Es tut sooooo weh", "Ach wie schreeeecklich") und dann nimmt Julia sie zur Hand und .... nichts! Einfach nichts. Und dann sind da Bücher die rufen "Lies mich! Ich hab ein Happy End!" und Julia? Es ist soooo schön. So romantisch. So menschlich. *Heul* *Schnief* *Schluchz* Die Meinungen von Mensch und SuB scheinen oft sehr weit auseinander zu liegen, aber... ach! Da traut sich jemand. Na? Nicht so schüchtern. Tritt vor.
"Also ich... ehm... vielleicht... also es ist schon schlimm was... aber vielleicht doch nicht..."
Na na, es wird nicht wieder zurückgetreten. Stell dich vor. Und nimm gleich deinen Nachbarn aus der Erfahrungsecke da mit.


Waris Dirie - Wüstenblume
"Vom Nomadenleben in der somalischen Wüste auf die teuersten Designer-Laufstege der Welt – ein Traum. Und ein Alptraum, denn Waris Dirie wurde im Alter von fünf Jahren Opfer eines grausamen Rituals: Sie wurde beschnitten." (Quelle: Verlagsseite)
Das könnte wirklich etwas sein, wo man weinen muss. Oder vielleicht denkt man auch nur "Ach wie schrecklich." Julia? Julia? Hörst du mich? Lies das doch einfach mal, es ist auch nicht dick. Komm schon...

Betty Mahmoody - Nicht ohne meine Tochter
"Nichtsahnend fliegt Betty Mahmoody zusammen mit ihrer kleinen Tochter und ihrem persischen Ehemann für einen zweiwöchigen Aufenthalt in den Iran. Bereits nach wenigen Tagen muss sie feststellen, dass ihr Mann sich immer mehr verändert. Er schlägt sie und ihre Tochter und sperrt sie ein. Von einer Rückkehr in die USA ist nicht mehr die Rede. Als es Betty gelingt, Kontakt zur Schweizer Botschaft aufzunehmen, erfährt sie, dass sie das Land nur ohne ihre Tochter verlassen kann. Das aber will sie unter keinen Umständen…" (Quelle: Verlagsseite)
Da zittern mir als SuB alle Seiten. Ich weiß, dass Julia dieses Buch wahnsinnig interessiert, aber sie liest es einfach nicht. Sie liest nie die traurigen Bücher. Mal ganz unter uns Frau Anna, aber veraten sie mich nicht, so langsam kann ich einige Bücher echt nicht mehr sehen. Und dieses gehört definitiv dazu. 

Ich muss mich leider wieder von euch verabschieden, denn ich muss Julia mal böse Blicke zuwerfen. Sie sollte in diesem Moment an ihrem Schreibtisch sitzen und ihr Referat vorbereiten, damit sie sich anschließend um mich kümmern kann. Und was macht sie? Surft wahrscheinlich wieder im Internet. Es ist doch immer das Gleiche mit diesen Menschen...kaufen, kaufen, kaufen, lesen aber nichts....und wer muss das ertragen? Der SuB... natürlich...


Mit den besten Wünschen verbleibt,

Nachwort von Julia:

Mein SuB hat diese Aktion bei Anna entdeckt. Ich wollte schon lang teilnehmen, habe aber ständig den Termin verpasst oder es kam etwas dazwischen. Schaut gern mal bei ihrem SuB vorbei. Ich werde meinem SuB mal sagen, dass er sich nächstes Mal etwas kürzer... jaaaaaaa, ist ja schon gut. Ich arbeite ja schon weiter...Ist doch immer das gleiche mit den SuBs.....Ich bin zu groß mimimimi.... Lies mich und mich und mich und mich....
 

Freitag, 19. Mai 2017

Aktion ~ Stöberrunde #1

Hallo zusammen,

ich wollte schon länger mal bei Weltenwanderers Aktion mitmachen, hab aber immer wieder den Zeitpunkt verpasst. Dank meines Kalenders habe ich jetzt endlich mal dran gedacht. Hoffentlich habe ich jetzt auch genug Links ;)
Ich werde euch eine bunte Mischung präsentieren, ganz wie es meinen Interessen entspricht. Es werden eher Texte von kleinen Bloggern/Journalisten/Autoren sein und keine bestens recherchierten Reportagen, keine leidenschaftlichen Pamphlete oder bewusstseinsverändernden Gedankenanstöße. Das wäre nicht ich. Meistens jedenfalls. Aber wer sagt denn, dass nicht auch die kleinen Menschen kluges zu berichten haben?


Titel: Welche Bücher ich (meistens) meide
Verfasserin: Ascari
Datum: 22. Februar 2017
Thema: Das Gegenteil von Lieblingsgenre
Kommentar: Was man warum gern liest können die meisten auf Anhieb sagen. Aber habt ihr euch mal Gedanken darüber gemacht, was ihr warum nicht gern lest? Für mich als Querbeetleserin war es erstmal schwierig diese Frage zu beantworten, aber dann sind mir doch einige Sachen eingefallen.

Titel: 8 gute Gründe, warum man einmal nach Bamberg muss
Verfasser: Robin Hartmann
Datum: 31. Mai 2016
Thema: Bamberg
Kommentar: Ich wohne jetzt seit viereinhalb Jahren hier und entdecke noch immer (fast) jeden Tag etwas neues. Ich hab mein Herz an Bamberg verloren und mag gar nicht an den Tag denken, an dem ich hier wegziehen muss. Ganz sicher werde ich mal für ein langes Wochenende zurück kommen. Grund fünf ist - so wie es derzeit aussieht - nicht mehr zutreffend, aber es gibt tausend andere Gründe mal herzukommen.

Titel: Das Schreiben | 16 Personalities
Verfasserin: Sarah Force
Datum: 5. Mai 2017
Thema: Persönlichkeiten
Kommentar: Sarah stellt eine Seite vor, die sowohl für Schreibende, als auch für Nichtschreibende sehr interessant ist. Es geht um einen Persönlichkeitstest, mit dem man sich oder seine Charaktere in eine Art Raster einordnen und sich/sie besser verstehen kann. Da ich im Studium schon oft mit Persönlichkeitsskalen konfrontiert wurde, habe ich den Test noch nicht gemacht, aber das werde ich auf jeden Fall noch nachholen.

Titel: [Top 5] Mütter in Büchern \\ Muttertag-Spezial
YouTube Kanal: DieBücherseelen
Datum: 14. Mai 2017
Thema: Tolle Mütter in Büchern
Kommentar: Jedem fällt auf Anhieb mindestens ein Bad Boy, ein sympathischer Bösewicht, ein nerviger Held oder ein OTP ein. Aber Mütter? Welche Buchmutter kommt euch als erstes den Sinn? Bei mir gibt es da ja nur eine :D

Blog: Lichtscherben
Verfasserin: Kerstin
Thema: Aus dem Leben / Alltag einer blinden Frau
Kommentar: Ich bin über Nisnis auf Kerstins Blog gestoßen. Kerstin ist vor zwölf Jahren erblindet und berichtet auf ihrem Blog über Erlebnisse aus ihrem Alltag. Ich selbst bin Brillenträgerin und kann verdammt schlecht sehen, aber ich kann es. Noch. Da ich schon öfter Probleme mit den Augen hatte und auch erblich vorbelastet bin, habe ich oft Angst früher oder später zu erblinden. Angst davor, mich nicht mehr zurecht zu finden, nicht mehr am Leben teilnehmen zu können. Kerstin macht mir Mut, denn sie zeigt, dass man auch als späterblindende ein glückliches Leben führen kann.