Dienstag, 8. November 2016

Rezension ~ Winter Love - Ein Arzt für alle Fälle

Titel: Winter Love - Ein Arzt für alle Fälle 
Autorin: Lotte Römer 
Reihe: New York Lovestory #4
Seiten: 276 Seiten 
Genre: Liebesroman





Reiheninformation:
Diese Rezension ist spoilerfrei. Man muss die Vorgänger nicht gelesen haben, um diese Geschichte zu verstehen. Falls man "Body Kiss - Mit Geld nicht zu bezahlen" noch lesen und sich nicht spoilern lassen möchte, sollte man diese Weihnachtsgeschichte nicht lesen.

Inhalt:
Caroline leidet unter Panikattacken und hat ihre Wohnung seit zwei Jahren nur sehr selten verlassen. Sie lässt sich Kleidung und Essen liefern und bekommt regelmäßig von ihrem Cousin Jason Besuch. Als ihr Kater schwer krank wird, ruft sie den Tierarzt Liam zur Hilfe, der sie mit seiner Sanftheit im Umgang mit Tieren sofort berührt.

Meine Meinung:

Ich hatte Lust auf eine nicht allzu lange, romantische Liebesgeschichte. Nichts anstrengendes oder kompliziertes, sondern einfach etwas für Herz, wenn man sich gerade vielleicht nicht so gut fühlt. Ich bin dann auf dieses Ebook gestoßen und dachte, ein paar süße Hunde und ein gutaussehender Kerl sind genau das richtige.

Ohne große Einleitung, wird man sofort in die Geschichte geworfen. Das hat wenig gestört, da man eigentlich nicht viel über Caroline wissen musste. Das wichtigste weiß man ja schon aus der Inhaltsbeschreibung. Soweit ich mich erinnern kann, wurde weder genauer auf ihr Alter, noch auf ihr Äußeres eingegangen. Auch Liam bleibt stellenweise blass, aber ich fand ihn süß.

Das was Caroline in ihrer Vergangenheit erlebt hat, ist schlimm und ich kann nachvollziehen, warum sie das Gefühl hat, dass Haus nicht mehr verlassen zu können. Zwar liegt sie damit eindeutig falsch, aber ich finde es zumindest vorstellbar. Diese Erlebnisse bringen sie dann allerdings dazu Entscheidungen zu treffen, die ich absolut nicht mehr verstehen konnte. Selbst mit dem was ihr passiert ist, finde ich so ein Verhalten unrealistisch. Andererseits ging etwas ähnliches gerade durch die Medien, sodass eigentlich nichts undenkbar ist. Leider.

Ich denke, ich verrate nicht zu viel wenn ich sage, dass sie irgendwann doch das Haus verlässt. Zwar wird das als anstrengend, schlimm etc. beschrieben, aber dafür das sie mit einer beginnenden Panikattacke im Hauseingang steht, während ihr Cousin das Auto vorfährt, weil sie es nicht schafft selbst zum Auto zu gehen, gelingt es ihr dann doch ziemlich gut draußen zu sein. Kein Herzrasen, keine Schweißausbrüche, kein Schwindel. Das war mir dann ein bisschen zu einfach.

Der Schreibstil hat mir weitestgehend gut gefallen. Man kommt sehr schnell durch, es lässt sich flüssig lesen… man kann eigentlich nichts daran aussetzen. Außer, dass manchmal Dinge wiederholt werden. Beispielsweise stellt Caroline sich und ihren Hund Sugar vor und zwei Sätze später fragt jemand: „Sugar, nicht wahr?“

Fazit:
Eine süße Geschichte, die sich für einen netten Winternachmittag mit heißem Kakao und Plätzchen sehr gut eignet. Die Charaktere bleiben blass und die Handlung war nicht immer nachvollziehbar, aber da ich etwas wärmendes für Zwischendurch gesucht habe, ist das für mich kein Problem gewesen. 
 

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