Dienstag, 15. November 2016

Rezension ~ Cottage gesucht, Held gefunden

Titel: Cottage gesucht, Held gefunden
Originaltitel: Heroes are my weakness
Autorin: Susan Elizabeth Phillips
Seiten: 512 Seiten 
Verlag: blanvalet 
Genre: Liebesroman 
Leseprobe



Inhalt:
Nach dem Tod ihrer Mutter zieht Annie für zwei Monate auf eine Insel vor der Küste Maines, um nach dem Vermächtnis der Verstorbenen zu suchen. Als Teenager war Annie bereits auf der Insel und verbrachte einen schönen und gleichzeitig schrecklichen Sommer dort, mit ihrer ersten großen Liebe Theo. Als sie nach Jahren zurückkehrt hofft sie, Theo nicht zu begegnen. Doch natürlich zeigt er sich gleich wieder von seiner schlechtesten Seite und versucht Annie aus dem Cottage zu vertreiben. 

Meine Meinung:
Ich habe schon viel Gutes von der Autorin gehört, zum Beispiel schwärmt Denise von Kates Bücherregal sehr von ihr. Ich musste dieses Buch daher unbedingt vom Mängelexemplartisch retten. 

Meine Enttäuschung war groß, als ich gleich zu Beginn Probleme mit dem Buch hatte. Zuerst konnte ich mit Annie nichts anfangen. Sie ist Bauchrednerin und tritt mit ihren Puppen in Schulen und Kindergärten auf. Als großer Fan von Sascha Grammel habe ich absolut kein Problem mit Bauchrednern, aber mich hat diese ständige Zwiesprache die Annie mit ihren Puppen hält, sehr genervt. Wenn sie diese genutzt hat, um mit Kindern zu kommunizieren, fand ich es wiederrum nicht störend. Nur dieser gedankliche Austausch war für mich einfach zu viel. Später wurde sie mir dann unsympathisch, weil sie sich stellenweise so kindisch verhalten hat. 

Theo ist ein Mann mit so vielen Facetten, dass ich am Ende nicht sagen kann, ob ich ihn eigentlich mag. Manchmal war er komplett irre, dann einfach nur unsympathisch. Er kann aber auch sehr aufmerksam und gut sein. Er baut die tollsten Feenhäuser und schreibt die blutrünstigsten Romane. Von der ersten bis zur letzten Seite macht er wirklich eine enorme Wandlung durch, was vielleicht ein bisschen seltsam ist. 

Die Handlung mochte ich zwar, auch wenn sie anders war als erwartet. Die Autorin war mir für ihre Liebesromane bekannt und obwohl auch dieses Buch einer ist, war es doch kriminalistischer oder spannender als erwartet. Auch das Cover weckt völlig falsche Erwartungen. Die Geschichte spielt im Februar und es liegt viel Schnee, also lasst euch keinesfalls von dem sommerlichen Cover täuschen. Als Strandlektüre würde ich es nicht unbedingt empfehlen. 

Das Ende hat mir in Teilen gut gefallen, aber manches mochte ich nicht so. Beispielsweise finde ich es Schade, dass ein bestimmtes Gespräch zwischen Theo und Annie nur in indirekter Rede und zusammengefasst wiedergegeben wird. Ich hätte mir da sehr den genauen Wortlaut gewünscht.

Fazit:
Das Cover lässt eine sommerliche Lektüre vermuten, die einem hier nicht begegnet. Die Handlung hat mir zwar gut gefallen, aber die Charaktere waren überhaupt nicht mein Fall. Vielleicht eher etwas für Fans als für Einsteiger. 
 

Kommentare:

  1. Liebe Julia

    Schade, dass dir das Buch nicht so gut gefallen hat. Ich war nach damals nach dem ersten Schock (ich wollte es als Sommerlektüre im Sommer lesen) sofort ziemlich begeistert.

    Ganz liebe Grüsse dir
    Livia

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    1. :D Den Schock kann ich mir vorstellen. Ich weiß auch nicht, was sich der Verlag dabei gedacht hat.
      Ich möchte auf jeden Fall noch etwas von der Autorin lesen, da es hier vor allem die Protagonisten waren, die ich nicht so mochte.

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