Montag, 28. November 2016

Rezension ~ Augen im Dunkeln

Titel: Augen im Dunkeln
Originaltitel: Gallows View
Autor: Peter Robinson
Reihe: Inspector Alan Banks #1 
Seiten: 288 Seiten 
Verlag: Ullstein 
Genre: Krimi, England



Inhalt:
Eigentlich ist Inspector Alan Banks aufs Land gezogen, um dort einen ruhigeren Polizeidienst zu erleben, als in der Stadt. Doch dann treibt ein Spanner in Eastvale sein Unwesen, der nur schwer zu fassen ist, während gleichzeitig ältere Menschen beraubt werden. Als eine ältere Dame ermordet wird, häufen sich die ungelösten Fälle. Aus ist es mit Banks vermeintlicher Ruhe auf dem Land. 

Meine Meinung:
Ich kenne einige Folgen der TV-Serie und war daher neugierig auf die Bücher.

Im Reihenauftakt lernt man Banks und sein Umfeld ein wenig kennen. Er interessiert sich für viele verschiedene Sachen, aber das ist nie von Dauer. Im ersten Band sind es gerade Opern. Ich hoffe, dass es in den weiteren Bänden fortgeführt wird, weil man so in die verschiedensten Bereiche eintauchen kann. Fände ich sehr spannend. 

Ich dachte am Anfang, dass ein Voyeur, ein Mord und Einbrüche vielleicht ein bisschen zu viele Baustellen sind, aber da die Geschichte wie – meinem Empfinden nach – bei englischen Krimis üblich, eher ruhig ist, hat das nicht gestört, sondern zur Spannung beigetragen. So richtig ermittelt wird eigentlich nicht. Hier und da ein paar Befragungen, aber das meiste, fällt Banks und seinen Kollegen eher in den Schoß. 

An einer Stelle war mir das Buch tatsächlich zu brutal bzw. zu ausführlich. Zwar wird diese Szene nicht en detail beschrieben, aber für diesen Krimi war es mir zu viel. In einen Thriller passt so etwas vielleicht rein, aber meiner Meinung nach nicht in einen englischen Landkrimi. 

Es passieren zwar einige Verbrechen, aber insgesamt war es mir zu ruhig. Zu wenig Ermittlung, zu wenig von dem Voyeur (der mich eigentlich am meisten interessiert hat), zu wenig Spannung. Die Auflösung war in dem einen Fall klar, in dem anderen habe ich es zwar nicht vorausgesehen, aber eine Überraschung war es auch nicht.

Fazit:
Wer englische Krimis mag, kann einen Blick auf die Reihe riskieren. Mir war es zu ruhig. Ich bleibe lieber bei Thrillern.

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