Mittwoch, 28. September 2016

Rezension ~ Kein Rockstar für eine Nacht

Titel: Kein Rockstar für eine Nacht 
Originaltitel: Lick 
Autorin: Kylie Scott 
Reihe: Stage Dive #1 
Seiten: 350 Seiten 
Verlag: Lyx 
Genre: New Adult, Musik 
Leseprobe


Inhalt:
Evelyn Thomas liebt es Pläne zu machen. Ihr Leben ist streng durchorganisiert. Auch für ihren 21. Geburtstag hat sie einen Plan, obwohl sie mit einem Trip nach Las Vegas schon von ihren Gewohnheiten abweicht. Als sie am Morgen aufwacht, fehlt ihr zwar die Erinnerung, aber dafür hat sie einen schmucken Diamanten am Finger und einen Ehemann. Es ist David Ferris, seines Zeichens Musiker bei der erfolgreichen Band Stage Dive. Nichts davon war in Evelyns Plan enthalten, aber manche Pläne sind da, um geändert zu werden.

Meine Meinung:
Ich lese zur Abwechslung gern mal leichte New Adult Bücher, die sich schnell weglesen lassen. Obwohl ich gar nicht so gern Musik höre, haben es mir Bücher aus dem Bereich besonders angetan. Na ja und den Lyx Verlag finde ich auch klasse. Gründe genug diese Reihe zu beginnen.

Man findet sich als Leser direkt in der Geschichte wieder und wird von den Ereignissen genauso überrumpelt wie Evelyn, aus deren Sicht erzählt wird. Dank ihres Filmrisses, ist auch der Leser ratlos.

Evelyn und David waren als Protagonisten nicht unsympathisch, aber auch nicht geschaffen, um dem Leser lange im Gedächtnis zu bleiben. Ich konnte die meisten Handlungen nachvollziehen, auch wenn an der ein oder anderen Stelle vielleicht alles ein bisschen schnell ging. Sehr gut gefallen hat mir der (überwiegend) offene Umgang der Protagonisten miteinander. Kein „Ich sag ihm besser nicht, dass ich ihn mag, sonst mache ich mich nur lächerlich“ und kein „Sie starrt mich zwar die ganze Zeit an, als würde sie mich gleich anspringen, aber nein, sie findet mich bestimmt total unattraktiv“. Ich finde es sehr erfrischend, wenn man sich gleich mal sagt, dass man sich attraktiv findet. Oder eben nicht.

Die dramatische Wendung war für mich in Ordnung, aber auch kein wahnsinniger neuer Konflikt. Rückblickend betrachtet, wurde wenig Zeit auf die Vergangenheit verwendet, was mich ein bisschen überrascht hat. Da ist man aus dem Genre oftmals anderes gewohnt. Auf den Bandalltag wurde kaum eingegangen, was ich ein bisschen Schade fand. Lange Zeit war mir nicht klar, wie viele Mitglieder die Stage Dive überhaupt hat.

Fazit:
Ein netter New Adult Roman, den man lesen kann, wenn einen das Genre interessiert. Für mich ein mittelmäßiges Buch, welches sich aber leider nicht aus der Masse an Büchern des Genres herausheben kann.

 
 


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