Dienstag, 28. Juni 2016

Sammelsurium zum Monatsende

Hallo zusammen,

ich finde es unglaublich, dass der Monat schon wieder rum ist. Wo ist die Zeit hin? Nun gut, diesen Monat war auch so viel los, dass die Zeit echt gerast ist. Dazu später mehr.

Was habe ich im Juni gelesen?
Mitternachtsweg - Benjamin Lebert
Fame Junkies - Morton Rhue
Ramses - Der Tempel der Ewigkeit (#2)
Ich könnte am Samstag - Mark Watson
Beim Leben meiner Schwester - Jodi Picoult
Das Tagebuch der Anne Frank - Anne Frank
+ Porträt eines Süchtigen als junger Mann - Bill Clegg
+ About a boy - Nick Hornby

Ich habe das Gefühl, ich habe in der Auflistung was vergessen, aber laut meiner Exceltabelle stimmt es so. Na ja wir werden es auch überleben wenn nicht ;) Es war wieder einmal ein durchwachsener Monat. Fame Junkies hat mir sehr gut gefallen und Morton Rhue ist definitiv einer meiner Lieblingsautoren geworden. Auch Mitternachtsweg hat mich sehr beeindruckt, vor allem sprachlich. Der zweite Ramses Band hat mir wieder gut gefallen und ich möchte gern im August mit Band drei weiter machen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Ich könnte am Samstag, Beim Leben meiner Schwester und About a boy haben mich nicht so überzeugen können. Für mehr Informationen schaut gern bei den Rezensionen vorbei, die bis auf Anne Frank bereits alle veröffentlicht sind. Die beiden Biografien bewerte ich wie üblich nicht, aber ich kann sie empfehlen.

Was war diesen Monat nicht so schön?
Wer aufgepasst hat wird feststellen, dass ich üblicherweise mit den guten Sachen beginne. Die guten Sachen waren aber eher eine Verbesserung der schlechten Sachen, weshalb ich mal damit anfange.

Habe ich nicht noch im Mai gesagt, dass für den Juni nichts geplant ist und ich alles auf mich zukommen lasse? Tja, Gott hat das wohl wörtlich genommen, denn es ist einiges auf mich zugekommen (ich will nicht sagen alles, denn ich weiß, vielen geht es schlechter als mir). In meiner Familie ist sehr viel Trubel, weil mein Opa ins Krankenhaus kam und mittlerweile klar ist, dass meine Großeltern nicht mehr allein und ohne weiteres in ihrem Haus wohnen können. Mittlerweile geht es ihm besser und ein Plan steht, wie ihre Wohnsituation zukünftig sein soll, aber man weiß ja nie, ob das alles so klappt.

Das blödeste war dann aber die Wohnung. Den Eltern meiner Mitbewohnerin gehört die Wohnung in der wir zu zweit leben, aber durch einen Todesfall in der Familie werden sie die Wohnung verkaufen. Der Zeitpunkt ist sehr blöd, weil ich jetzt im Juli umziehe und falls ich einen Studienplatz bekomme im August wieder umziehen muss. Jippieh. Ich weise nochmal darauf hin, dass meine Familie 500km weit entfernt wohnt, also mal eben umziehen ist nicht, selbst wenn ich keine eigenen Möbel habe. Ziemlich nervig, aber kann man nicht ändern.

Mein Studium erfüllt mich momentan auch nicht, weshalb ich mich mal wieder für andere Masterstudiengänge beworben habe. Drückt mir bitte ganz doll die Daumen, dass es klappt.

Was gab es positives diesen Monat?

Ich habe glücklicherweise schnell ein Wohnheimzimmer bekommen und musste mich nicht in 100.000 WGs vorstellen. Zwar bringt das viel Rennerei und auch ein bisschen Ärger und Entbehrungen mit sich, aber ich bin dennoch sehr dankbar.

Ansonsten waren es mal wieder die kleinen Dinge, die mich aufgemuntert haben. Sei es jemand der mir zuhört und Anteil nimmt (egal ob im persönlichen Gespräch, per Whats App, Instagram oder in ausführlichen Mails), seien es die Menschen, die an meinem Geburtstag an mich gedacht haben oder die wenigen Sonnenstrahlen, ein schönes Fußballspiel oder ein guter Film.

Einen echten Glücksmoment hatte ich beim Public Viewing (letztes Gruppenspiel gegen Nordirland), das ich mit einer Freundin gesehen habe. Mich hat das Wetter wirklich sehr runtergezogen und obwohl ich gar nicht der Mensch bin, der sich draußen viel bewegt, brauche ich Sonne und Luft für mein Wohlbefinden. Dieses wochenlange grau und der Regen haben mich sehr demotiviert und runtergezogen. Beim Public Viewing kam dann pünktlich zum Anstoß die Sonne raus und ich habe wie ein Schwamm die Wärme in mich aufgesogen. Klingt vermutlich blöd, aber ich habe wirklich gespürt wie gut mir die Wärme tut, wie ich auflebe, wie ich... ja wachse, möchte ich fast schon sagen. Ich war motivierter, zufriedener und definitiv besser gelaunt.

Und sonst so?
Ich habe durch Zufall die TKKG Let's Plays von Schwerelos auf YouTube entdeckt und damit ziemlich viel Zeit zugebracht. Ich finde LPs eigentlich dämlich, aber Josh hat eine sehr angenehme Stimme und einen trockenen und sarkastischen Humor. Mit TKKG verbinde ich sehr viel, in meiner Kindheit habe ich alle Teile gespielt, oft mit meiner Nachbarin von gegenüber. Mir hat dieses Stück Kindheit in den traurigen Momenten sehr getröstet.

Ich wäre gern wieder in der Schule, weil ich gerade jetzt gern SoWi hätte. In der Oberstufe haben wir uns ein halbes Jahr mit Europa beschäftigt, mit der Geschichte der EU, wie sie aufgebaut ist, welche Wege es für die EU gibt und so weiter. Ich würde so gern mit meiner damaligen Lehrerin (die ich nach wie vor anbete ;)) den "Brexit" durchkauen, um das Gefühl zu haben gut informiert zu sein.

Facebook war im Juni ein großes Thema bei mir. Ich habe hin und her überlegt mich ganz abzumelden, meinen privaten Account zu löschen und stattdessen einen Buchaccount zu machen oder doch den aktuellen Mix zu belassen. Letztlich habe ich etwa 50 Kontakte gelöscht und fühl mich mittlerweile etwas besser.

Zum Gucken

In der Uni habe ich mit einer Freundin "The Danish Girl" gesehen. Zwar verrät der Trailer die ein oder andere interessante Szene, aber mich hat der Trailer sofort angefixt und ich konnte den Abend gar nicht abwarten. Der Film hat mich so begeistert, so berührt, so.... nachdenklich gemacht. Eine absolute Empfehlung von mir. Unbedingt angucken.

Ausblick auf den Juli
Ich werde bis zum 02. August vier Klausuren schreiben müssen, ein Referat muss noch gehalten werden und der Umzug steht im Juli ebenfalls an. Ihr könnt es euch denken, Lesezeit ist nicht so wirklich vorhanden. Ich habe (noch) vor, diesmal noch strenger zu sein und abgesehen von dem einen Leserunden Buch nicht zu lesen. In den letzten Jahren habe ich in den Klausurenphasen letztendlich doch immer zum Buch gegriffen und zwar deutlich weniger gelesen, aber gelesen. Diesmal kommen die Hammerklausuren aber erst zum Schluss und daher ist Lesen eigentlich nicht drin. Es klingt vermutlich sehr streng und das ist es auch, aber ich weiß aus Erfahrung, dass mich die Bücher ablenken. Hinterher fühle ich mich nur schlecht, weil ich dem Buch nicht die Aufmerksamkeit schenken kann die es verdient und weil ich Angst habe, nicht genug gelernt zu haben. Eine Leseliste gibt es also für den Juli definitiv nicht, einen Monatsrückblick wahrscheinlich auch nicht und nach momentanem Stand auch nur Sonntags einen Post. Ich hoffe, ihr bleibt mir trotzdem treu, denn im August steht nur eine Hausarbeit an, für die ich aber viel Zeit habe, sodass ich im August sehr viel lesen kann und möchte.



Kommentare:

  1. Ich glaube dir gerne, dass das ein ganz mieses Gefühl ist, wenn man als Enkelin, nicht viel beitragen kann, dass man die Situation der Großeltern verbessert ... Jedenfalls ist es schön zu lesen, dass es deinem Opa wieder besser geht und das Wohnen so weit auch geklärt ist, ich drück euch die Daumen, dass es auch so klappt, wie es geplant ist. Zu meiner MOma habe ich auch ein sehr gutes Verhältnis und ich versuche jede Sekunde mit ihr zu genießen, denn eigentlich habe ich nur mehr sie von meinen Großeltern, Opas gibt es keine mehr und die andere Oma (WOma) lebt nur in Wien und will nicht wirklich zu uns raus kommen. Ich kenne sie also kaum. Und wer weiß, wie lange ich meine MOma noch habe ...

    Facebook ist bei mir auch so eine Sache ... Eigentlich war es erst eher ein privater Account, aber hat sich in der Zeit immer mehr zum Buchaccout entwickelt. Also ich bin mittlerweile mehr mit "Buchmenschen" befreundet als mit Leuten aus dem Privatbereich. Zur Zeit ist es bei mir auch ein Mix und ich habe noch nicht wirklich drüber nachgedacht, ob ich das ändern will, oder nicht. Denn wenn ich es komplett buchig mache, dann muss ich viel mehr auf FB posten, Beiträge, Rezensionen usw. und das wäre mir zu viel Aufwand glaub ich. Hinzu kommt, dass es ein paar Leute gibt, die ich dann auch löschen müsste, die mit Buch nicht viel am Hut haben, die ich aber wirklich nicht löschen will. Und dann interessiere ich mich auch für andere Themen außer Buch und da ich keine zwei Accounts führen will, belass das jetzt erst mal so.

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    1. Mal sehen wie weit der Umbau ist, wenn ich das nächste Mal Zuhause bin. Es ist jedenfalls ein bisschen Chaos und mittendrin muss ich auch noch Umziehen >.< Ziemlich blödes Timing.

      Ich meine einen buchigen Account nicht als "zweiter" Blog. Das kommt für mich nicht in Frage, weil ich das überflüssig finde. Es wäre dann wirklich nur ein Account um im Tauschthread zu sein, in Challengegruppen zu sein, mit Bloggern befreundet zu sein usw. ich würde da keine Rezensionen posten oder meine Beiträge verlinken. Im Moment ist mir der Account auch noch für die Uni sehr nützlich, aber wenn ich aus der Uni raus bin, werde ich mir noch mal Gedanken darüber machen.

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Habt ihr zu diesem Post auch ein Sammelsurium an Gedanken in eurem Kopf? Schreibt sie gern in einen Kommentar und entwirrt so euer Chaos. Ich würde mich freuen :) Meine Antwort findet ihr so schnell wie möglich unter eurem Kommentar, also macht euren Haken bei "Ich möchte Benachrichtigungen erhalten".