Donnerstag, 24. März 2016

Rezension ~ Wie Tyler Wilkie mein Leben auf den Kopf stellt und was ich dagegen tun werde

Titel: Wie Tyler Wilkie mein Leben auf den Kopf stellt und was ich dagegen tun werde
Originaltitel: Grace Grows
Autorin: Shelle Sumners
Seiten: 512 Seiten
Verlag: Fischer
Genre: Liebesroman, Musik
Leseprobe


Inhalt:
Dies ist die Geschichte von Grace und Tyler. Auch wenn Grace verzweifelt versucht, es NICHT zu Tylers und ihrer Geschichte werden zu lassen.
Grace hat einen sicheren Plan für ihr Leben. Zumindest so lange, bis sie Tyler kennenlernt, den Hundesitter von nebenan. Mit seinem süßen Lächeln und seinen warmen, braunen Augen bringt er ihren Plan durcheinander. Außerdem schreibt er umwerfend schöne Songs. Über sie. Für sie. (Buchrückseite)

Meine Meinung:
Das Buch habe ich mal im Buchladen gesehen und mich haben sofort das sommerlich frische Cover und auch der Titel angesprochen. Das ist mittlerweile bestimmt zwei Jahre her, wenn nicht länger, und endlich hab ich das Buch gelesen.

Zuerst muss ich sagen, dass ich einem Irrtum unterlegen bin, denn ich dachte es handelt sich hierbei um ein Jugendbuch. Irgendwie war ich verwirrt, als Grace dann plötzlich über ihre Arbeit sprach. Also nein, es ist kein Jugendbuch, sondern ein Liebesroman mit erwachsenen Protagonisten.

Man findet sehr schnell in die Story rein, da der Schreibstil sehr angenehm und leicht ist und auch die Charaktere sehr locker sind. Grace arbeitet in einem Verlag für Schulbücher und muss dort so einiges mitmachen. Tyler ist ein super sympathischer Mann, sieht aus wie 15, ist aber 28, ziemlich unpünktlich, aber mit einer wunderbaren Stimme gesegnet. Ich mochte seine lockere Art, aber gleichzeitig ist er auch sehr erwachsen und reif.

Im Verlauf der Geschichte mochte ich Tyler immer mehr und Grace immer weniger. Sie ist mir zwischendurch so sehr auf den Geist gegangen, dass ich die Lektüre unterbrechen musste. Kurze Zeit später habe ich dann aber doch wieder zum Buch gegriffen, ich hab einfach auf ein Happy End für Tyler gehofft. Manches Mal wollte ich Grace schütteln und sie fragen ob sie überhaupt noch was merkt. Da hat sie so einen tollen Verehrer wie Tyler und sie stellt sich an… das ist unglaublich. So richtig schlau bin ich aus ihr nicht geworden und die ein oder andere Aktion von ihr, fand ich leider nicht nachvollziehbar.

Das Ende hat mir in der Umsetzung nicht so gut gefallen, weil es doch ein bisschen zu aufgedreht war. Nein, ich meine nicht abgedreht, denn das Ende ist realistisch, sondern wirklich aufgedreht, so wie wenn man zu viel Kaffee trinkt.

Gut gefallen haben mir auch die Songtexte die Tyler über Grace schreibt. Sie passen sehr gut zu ihr und dem was sie tut oder eben nicht tut. So bekommt man auch einen guten Einblick in Tylers Gedankenwelt, auch wenn die Geschichte eigentlich aus der Sicht von Grace erzählt wird.

Mit einer Bewertung tue ich mich hier sehr schwer, weil mich Grace und die offensichtliche Wendung in der Mitte so fertig gemacht haben, dass ich eine Sekunde überlegt habe, einfach aufzuhören. Letztlich mochte ich aber Tyler so gern und es hat sich so gut und flüssig lesen lassen und mich ein bisschen in Frühlingsstimmung versetzt, auch wenn die wichtigen Szenen alle im Herbst oder Winter waren, sodass ich mich doch für die bessere Bewertung entschieden habe.

Fazit:
Zwar rauben einem Grace und auch die sehr vorhersehbare Handlung mehrmals die Nerven, aber Tyler macht das dann doch wieder wett. Wer eine humorvolle, leichte Frauenlektüre für einen Tag in der Sonne sucht, sollte sich das Buch mal ansehen.

 


 
                                 Sountrack zum Buch

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