Donnerstag, 4. Februar 2016

Rezension ~ Fahr zur Hölle

Titel: Fahr zur Hölle
Originaltitel: Flash and Bones
Autorin: Kathy Reichs
Reihe: Temperance Brennan #14
Seiten: 350 Seiten
Verlag: Blessing
Genre: Krimi 
Leseprobe

Inhalt:
Temperance Brennan ist gerade erst aus ihrem Arbeitsurlaub zurück, als sie schon die nächsten Mordfälle bearbeiten muss. Auf einer Müllkippe wurde ein Toter gefunden, der in eine Metalltonne asphaltiert wurde. Außerdem gerät sie auf die Spur eines lang vermissten Mädchens und dann herrscht auch noch Ausnahmezustand in Charlotte, weil eine bekannte Autorennserie dort stattfindet.

Meine Meinung:
Ich liebe die Fernsehserie „Bones“, weshalb mir eine Freundin dieses Buch geschenkt hat. Zwar ist es der 14. Teil der Reihe, aber ich wollte unbedingt mal in die Reihe reinlesen und da tut es auch dieser Teil.

Der Einstieg in das Buch ist mir aus vielen Gründen schwer gefallen. Zuerst – und das ist natürlich allein meine Schuld und hat nichts mit der Autorin zu tun – hatte ich ständig die Temperance Brennan aus der Fernsehserie im Kopf. Aber diese hat außer dem Namen und dem Beruf ungefähr nichts mit der Buchvorlage gemein. So war es für mich sehr schwer zu lesen, weil ich ständig dachte, so würde sich Brennan nie verhalten oder das würde sie so nie sagen. Letztlich muss man beide Figuren als völlig unterschiedliche Charaktere betrachten. Nachdem ich das geschafft hatte, wurde das Buch aber leider nicht besser.

Ich fand das Buch furchtbar anstrengend zu lesen. Zum einen hab ich kaum die Personen auseinander halten können, was mich eigentlich sehr wundert, da ich damit nie Probleme habe. Hier musste ich aber ständig überlegen über wen da jetzt gerade gesprochen wird. So ging es mir auch mit zahlreichen Straßen- und Markennamen, die ich größtenteils als überflüssig empfunden habe. Zudem ermitteln in dem Fall verschiedene Parteien, unter anderem das FBI und ein ehemaliger FBI-Agent. Brennan ist also ständig mit wechselnden Personen unterwegs, was an sich nicht das Problem ist. Sie muss dann aber immer die Parteien über die Fortschritte auf dem Laufenden halten und das war mir alles viel zu anstrengend und kompliziert.

Der Fall an sich konnte mich auch nicht richtig vom Hocker hauen. Es gibt zwar einige Verdächtige, viele Theorien, aber so richtig passt nichts zueinander. Am Ende wird alles meiner Meinung nach logisch aufgeklärt, aber es ist nicht so, dass ich die ganze Zeit mitgefiebert hätte.

Fazit:
Leider konnte mich mein erstes Buch der Autorin nicht überzeugen. Durch viele (Städte-, Straßen-) Namen war das Lesen sehr mühsam, außerdem war der Fall nicht sonderlich spannend. Für mich persönlich kam dazu das Problem, dass ich die Buch-Brennan nur schwer von der Fernseh-Brennan trennen konnte.
 

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