Donnerstag, 7. Januar 2016

Rezension ~ Wetterleuchten

Titel: Wetterleuchten
Originaltitel: The Edge of the Water
Autorin: Elizabeth George
Reihe: Whisper Island #2
Seiten: 384 Seiten
Verlag: Lyx
Genre: Jugendbuch, Mystery
Leseprobe

Inhalt:
Vor Whidbey Island taucht jedes Jahr zur selben Zeit eine gänzlich schwarze Robbe auf. Für die Touristen ist es eine Attraktion, für die Bewohner eine Geldquelle und für die Meeresbiologin Annie Taylor, die extra wegen der Robbe angereist ist, ein Forschungsobjekt für ihre Doktorarbeit. Schnell ist klar, dass die Robbe ein großes Geheimnis birgt, dem nicht nur Becca King auf der Spur ist.

Meine Meinung:
Der erste Teil der Reihe hat mir sehr gut gefallen, daher wollte ich schnell den zweiten Teil lesen. Vor allem hat Band eins auch in gewisser Weise mit einem Cliffhanger geendet. Zwar war die Haupthandlung abgeschlossen, aber die große Geschichte, dass Becca vor ihrem Stiefvater flieht, war noch offen. Schade finde ich, dass dieser Cliffhanger nur in einem Nebensatz rückblickend gelöst wird. Die Bedrohung durch Jeff ist schon noch da, aber das Ereignis aus dem ersten Band spielt keine Rolle mehr.

Der Schreibstil hat mir wie schon zuvor sehr gut gefallen. Die Autorin schafft es immer wieder mich ans Buch zu fesseln und erst wieder loszulassen, wenn ich die letzte Seite umgeblättert habe. Die vielen kurzen Kapitel verstärken den Effekt.

Am Anfang ging es mir fast ein bisschen zu wenig um Becca. Jenn, die man schon aus dem ersten Band kennt, spielt hier eine sehr große und wichtige Rolle. Im weiteren Verlauf tritt aber auch Becca häufiger auf.

Das Ende gefällt mir leider nicht so gut. Die Auflösung ist interessant, weil ich die Idee als sehr neu und unverbraucht empfunden habe. Ich kenne kein Buch, in dem es um dieses Thema geht. Dennoch mochte ich es nicht so gern, aber ich sage lieber nicht warum.

Anders als bei anderen Reihen bin ich hier der Meinung, dass man das Buch sehr gut ohne den Vorgänger verstehen kann. Zwar macht das Buch mit Vorkenntnissen mehr Spaß, aber ich denke, gerade auch wenn ihr den ersten Band schon vor längerer Zeit gelesen habt, kommt man sehr gut wieder in die Geschichte rein.

Offen bleibt für mich zum Schluss nur noch die Frage, warum das Buch „Wetterleuchten“ heißt…

Fazit:
Ein sehr guter zweiter Teil, der mal wieder vor allem durch den fesselnden Schreibstil heraussticht. Das Ende ist sehr interessant, weil ich noch nie davon gelesen und gehört habe, hat aber dennoch meinen persönlichen Geschmack nicht getroffen.

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