Dienstag, 8. Dezember 2015

Rezension ~ Nebelkind

Titel: Nebelkind
Originaltitel: Märkta för livet 
Autorin: Emelie Schepp 
Seiten: 444 Seiten 
Verlag: blanvalet 
Genre: Thriller



Inhalt:
Ein Mann wird ermordet aufgefunden. Es gibt keine Hinweise auf den Täter, bis auf ein paar Fingerabdrücke an einem Fensterrahmen. Von einem Kind. Doch schon bald wird das Kind tot aufgefunden und die Frage bleibt, warum sollte ein neunjähriges Kind einen Mann töten? Staatsanwältin Jana Berzelius hat ein besonderes Interesse daran den Fall aufzuklären, da sie genau wie der Junge ein seltsames Namenstattoo im Nacken trägt. Außerdem plagen sie seit ihrer Kindheit furchtbare Albträume, von denen sie nicht weiß, ob sie Realität oder Fantasie sind. 

Meine Meinung:
Auf Empfehlung von Andrea habe ich mir dieses Buch gekauft, weil sie mich mit ihrer Rezensionen wirklich neugierig gemacht hat. Ich hab es auf keinen Fall bereut. 

Das Buch ist in einzelne Tage gegliedert, weshalb die Kapitel teilweise sehr lang sind, was ich immer nicht so gern mag. Ab und an hätte ich mir noch Zwischenüberschriften gewünscht. 

Zu Beginn war das Buch zwar spannend, aber doch nicht so sehr, dass ich mir gar nicht von dem Buch losreißen konnte. Das kam erst später, als die Ermittlungen an Fahrt aufgenommen haben und somit mehr Action in die Geschichte kam. 

Die Charaktere waren mir größtenteils sehr sympathisch, auch wenn sie alle kleinere oder größere Fehler haben. Im Grunde macht sie das nur menschlich, aber ich hätte auch nichts gegen einen ganz normalen Charakter gehabt. Die Staatsanwältin hingegen konnte ich immer weniger leiden, vor allem am Ende kann ich keine Sympathie mehr für sie aufbringen.

Das Ende ist schlüssig, passt mir aber überhaupt nicht den Kram. Ich hätte mir da etwas anderes gewünscht. Es lässt Raum für einen zweiten Teil, den es meiner Meinung nach nicht braucht, ist aber dennoch nicht offen.

Fazit:
Ein spannender Thriller, den man als Fan des Genres unbedingt lesen sollte. Die Charaktere sind größtenteils sympathisch und nicht fehlerfrei. Das Ende ist logisch, hat mir aber nicht gefallen. 

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