Donnerstag, 10. Dezember 2015

Kurzmeinung ~ Ich bin Malala ~ Jägerin und Gejagte

Titel: Ich bin Malala - Das Mädchen, das die Taliban erschießen wollten, weil es für das Recht auf Bildung kämpft
Originaltitel: I Am Malala: The Story of the Girl Who Stood Up for Education and was Shot by the Taliban
Autorin: Malala Yousafzai mit Christina Lamb 
Seiten: 432 Seiten 
Verlag: Knaur
Genre: Biografie
Leseprobe 



Lesegrund:
Ich habe sie zum ersten Mal im Gespräch mit Günther Jauch gesehen und war gleich fasziniert und ergriffen von ihrer Geschichte. Ein Mädchen wird von den Taliban niedergeschossen, weil sie auf etwas simplem wie dem Recht auf Bildung besteht.

Gut&Schlecht:

Malala hat mich sehr beeindruckt, weil sie trotz ihres jungen Alters ganz genau weiß was sie will. Das hängt sicher auch mit ihrer Erziehung zusammen, dennoch hat mich ihre Überzeugung berührt.

Das Buch ist sehr informativ. Es gibt eine Karte Pakistans, Bilder, ein Glossar, ein Interview mit Malala und ihre Rede vor den Vereinten Nationen.

Ich hätte mir ein bisschen mehr bzw. konkretere Informationen über ihre Aktivitäten gewünscht. Es wird häufig nur erwähnt, wen sie getroffen und wo sie gesprochen hat. Andererseits hat es mir gefallen, dass man auch viele Alltäglichkeiten aus ihrem Leben erfährt. Denn eigentlich war/ist sie ein ganz normales Kind, das einfach nur zur Schule gehen und etwas lernen wollte.

Die permanenten Wiederholungen haben den Lesefluss sehr gestört. Bestimmte Ausdrücke oder Ereignisse werden häufig verwendet, manchmal bereits nach einer Seite wiederholt.

Fazit:
Wer sich für Malalas Geschichte interessiert oder etwas mehr über Pakistan erfahren will, sollte zum Buch greifen.



Titel: Jägerin und Gejagte
Autorin: Sabine Kuegler

Reihe: West-Papua - Deutschland #3
Seiten: 286  Seiten
Verlag: Knaur
Genre: Biografie



Lesegrund:
Nachdem ich „Dschungelkind“ gelesen hatte, wollte ich unbedingt wissen, wie es Sabine Kuegler zurück in Europa geht und was genau ein Kulturschock ist.

Gut&Schlecht:

Das Buch ist sehr rasant und lässt sich sehr schnell lesen.

Man erfährt etwas darüber, wie die Psyche eines Menschen sich verändert, wenn man aus einem völlig anderen Kulturkreis in ein neues Leben geworfen wird.

Einige Dinge hätten genauer erklärt werden können. Mir ist beispielsweise nicht klar, warum Hilde (eine Freundin der Familie) getan hat, was sie eben tut. Wäre dies ein Roman und keine Biografie, hätte ich hier einen großen Minuspunkt gesehen, weil ihr Verhalten „sinnlos“ und unverständlich ist. Sie hat meiner Auffassung nach nichts von dem, was sie tut. Und wenn sie doch einen Vorteil hatte, wurde er nicht genannt. Das hat es mir schwer gemacht, die Geschichte nachzuvollziehen.

Fazit:
Wenn man mehr über das Leben von Sabine Kuegler zurück in Europa erfahren möchte, kann man das Buch lesen. Wenn man „Dschungelkind“ nicht kennt, empfiehlt es sich, zuerst dieses zu lesen.

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