Sonntag, 13. September 2015

Rezension ~ Die Liebe ist (k)ein Basketballspiel - Overtime

Titel: Die Liebe ist (k)ein Basketballspiel - Overtime
Autorin: Emma Wagner
Reihe: Marie&Milan 2/2
Seiten: 353
Genre: Liebesroman, Sport





Inhalt:

Marie liebt noch immer Kunst, Klassik und … Milan. Auch für Basketball kann sie sich mittlerweile ein Stückweit erwärmen. Milan strebt noch immer eine NBA Karriere an und… eine feste Beziehung. Aber mit wem? Der hübschen Viktoria, mit der er irgendwie zusammen ist und deren Eltern er kennen lernen soll oder doch mit der völlig verplanten Marie, die ihm einfach nicht aus dem Kopf geht? Und was hat der Mann mit der grünen Windjacke damit zu tun, der plötzlich überall auftaucht?

Meine Meinung:

Nachdem der erste Teil mitten in der Handlung aufgehört hat, musste ich natürlich gleich den zweiten Teil lesen. Dieser setzt nicht unmittelbar in der letzten Szene des ersten Bandes ein, was mich ein wenig überrascht hat, da man ja wirklich direkt aus der Handlung gerissen wurde.

Aufgrund der vielen Fragen die im Reihenauftakt offen geblieben sind, habe ich in dieser Hinsicht eine Menge vom Finale erwartet. Die meisten und wichtigsten Fragen wurden zwar geklärt, aber das ein oder andere hätte für mich näher erläutert werden können. Beispielsweise ist mir nach wie vor nicht klar, inwieweit Maries seltsame Vorliebe für Phobien mit „der Sache“ zusammenhängt und auch über Tyler hätte ich gern etwas mehr erfahren, da hier auch noch Lücken sind.

Was die Handlung angeht, war es leider recht vorhersehbar, aber dennoch unterhaltsam. Gestört hat mich allerdings dieser eine Moment, den ich momentan sehr häufig in Büchern entdecke und langsam nervt es mich ein wenig. Sobald ein Problem auftritt benehmen sich die Protagonisten wie Kindergartenkinder. „Du hast meine Puppe geklaut, du bist nie wieder mein Freund!“ Wenn das 5-jährige machen ist das ja in Ordnung, aber wenn man auf die 30 zugeht, dann sollte man doch so Erwachsen sein, dass man miteinander redet, wenn gewisse Sachen vorfallen. Dann kann man nämlich Missverständnissen vorbeugen und sich so manchen Ärger ersparen.

Das Ende war ein bisschen kitschig, aber das geht für mich in dem Genre in Ordnung, allerdings war es wie gesagt ein wenig vorhersehbar.

Fazit:

Ein guter Abschluss der Dilogie um Milan und Marie, der zwar etwas vorhersehbar ist, aber dennoch gut und humorvoll unterhalten kann. Die meisten offenen Fragen wurden beantwortet, sodass man nicht wie im ersten Teil im Regen stehen gelassen wird.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Habt ihr zu diesem Post auch ein Sammelsurium an Gedanken in eurem Kopf? Schreibt sie gern in einen Kommentar und entwirrt so euer Chaos. Ich würde mich freuen :) Meine Antwort findet ihr so schnell wie möglich unter eurem Kommentar, also macht euren Haken bei "Ich möchte Benachrichtigungen erhalten".