Dienstag, 4. August 2015

Rezension ~ Arthur und die Stadt ohne Namen

Titel: Arthur und die Stadt ohne Namen
Autor: Gerd Ruebenstrunk
Reihe: Arthur 3/3
Seiten: 448 Seiten
Verlag: ars edition
Genre: Jugendbuch, Abenteuer
Leseprobe



Inhalt:
Für Arthur und Larissa ist klar, dass sie Larissas Eltern aus der Rub al-Khali befreien müssen. Dafür brauchen sie aber das vielleicht mächtigste aller Vergessenen Bücher, das Buch der Leere. Nach langen Recherchen finden sie Hinweise auf das Buch in Edinburgh und schon bald beginnt eine aufregende Reise von Schottland in den Jemen.

Meine Meinung:
Das Finale der Reihe unterscheidet sich für mich (leider) kaum vom zweiten Band der Reihe. Natürlich sind die Städte anders und auch das Ende unterscheidet sich, da hier ja ein Abschluss der Geschichte stattfindet und dennoch treffen fast alle geistigen Notizpunkte für die Rezension auch auf den zweiten Band zu.

Es hat wieder eine Weile gedauert, bis ich richtig in die Geschichte gefunden habe und das, obwohl ich den dritten Band direkt nach dem Zweiten gelesen habe. Wahrscheinlich trägt auch das immer gleiche Muster der Reihe ein bisschen zu der Langatmigkeit bei. Immerhin ging es hier dann doch schneller als noch im Vorgänger, da es bereits in der ersten Stadt mehr Action gab.

Gut gefallen hat mir, dass es zwischen Larissa und Arthur wieder besser läuft. Die Streitereien halten sich in Grenzen, auch wenn dafür die Eifersucht zunimmt, was sich ja schon vorher angedeutet hat. Die Informationen rund um die bereisten Orte haben mir wieder sehr gut gefallen, da kommt bei mir sofort Reiselust auf.

Wieder negativ aufgefallen sind mir die Technikerklärungen, die ich teilweise auch etwas… falsch fand. Dass man erklärt was ein Tablet ist, finde ich für die Zielgruppe sowieso überflüssig, aber dass es im Prinzip nur ein vergrößertes Smartphone ist, stimmt doch nicht. Angesichts der Tatsache, dass Smartphones heutzutage vor allem fürs unterwegs surfen benutzt werden, mag das ja stimmen, aber ursprünglich sind Handys ja zum Telefonieren gedacht und das funktioniert meines Wissens nach mit einem Tablet (noch) nicht.

Das Ende war actionreich und hat mir gut gefallen. Ich könnte mir vorstellen, dass es gerade für jüngere Leser wirklich spannend ist. Teilweise war es doch vorhersehbar und nicht direkt kitschig, es ist ja kein Liebesroman, aber es war eben typisch Happy End. Die Auflösung was es mit den Vergessenen Büchern und den Helfern auf sich hat, hat mir aber gut gefallen und das ist ja am wichtigsten. Dennoch sind ein, zwei Fragen offen geblieben, aber damit kann ich leben.

Fazit:
Der Abschluss der Trilogie ähnelt dem Vorgänger in vielen Punkten. Nach dem tollen Reihenauftakt blieben leider beide weiteren Teile ein bisschen hinter den Erwartungen zurück. Dennoch hat mir der Abschluss gefallen, da alle wichtigen Fragen geklärt werden und ich Arthur und Larissa mit einem guten Gefühl verlassen kann.

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