Freitag, 24. Juli 2015

Rezension - Arthur und der Botschafter der Schatten

Titel: Arthur und der Botschafter der Schatten
Autor: Gerd Ruebenstrunk
Reihe: Arthur 2/3
Seiten: 416
Verlag: Ars Edition
Genre: Jugendbuch, Abenteuer
Leseprobe gefällig?



Inhalt:
Larissa erhält von einem seltsamen Schatten eine Nachricht ihrer Eltern. Es scheint, als würden sie doch noch Leben und Larissa bekommt die Chance sie zu sehen, wenn sie dem Schatten das Buch der Wege beschafft. Gemeinsam mit Arthur reist sie nach Spanien um eines der vergessenen Bücher zu suchen.

Meine Meinung:

Nachdem mir der erste Teil dieser Reihe überraschend gut gefallen hat, wollte ich unbedingt die weiteren Teile lesen. Es sind noch einige Fragen offen, auf die ich gern Antworten im zweiten Band gefunden hätte.

Der Einstieg ins Buch ist mir eher schwer gefallen, weil ich die Spannung und Spritzigkeit aus dem ersten Band vermisst habe. Es hat sich alles irgendwie in die Länge gezogen und ich mochte auch die Charaktere nicht mehr so gern wie im ersten Band.

Zwischen Arthur und Larissa gibt es sehr viel Streit, was ich ein bisschen Schade fand. Dennoch merkt man auch hier wieder, dass Arthur für sein Alter recht authentisch ist, auch wenn ich zwischendurch dann doch das Gefühl hatte, zwischen 12 und 17 Jahren kann er alles sein. Er beginnt, Larissa nicht mehr nur als Partnerin bei der Suche nach den vergessenen Büchern zu sehen, sondern sieht sie auch als Mädchen. Man muss sich jetzt keine Sorgen darüber machen, dass dieses Buch zu einer Liebesgeschichte wird, aber man merkt einfach dass Arthur älter geworden ist.

So ungefähr ab der Hälfte wird das Buch dann auch wieder spannender, es gibt viel Action und erneut jede Menge Informationen über die Historie von Córdoba und Dubrovnik. Auch in diesem Band haben Arthur und Larissa wieder Hilfe von Menschen, die wie aus einer anderen Zeit stammen und sich seltsam verhalten. Arthur macht sich Gedanken dazu und deutet Erklärungen an, die dem Leser aber nicht näher gebracht werden. Hier hoffe ich auf eine Auflösung im finalen Band, auch wenn ich mir recht sicher bin was es mit diesen Figuren auf sich hat.

Etwas Schade finde ich, dass so gar nichts aus dem ersten Band wiederholt wird. Ich möchte natürlich auch keine Zusammenfassung lesen, aber an der ein oder anderen Stellen hätte durchaus erklärend Bezug auf die Ereignisse in Amsterdam oder Bologna genommen werden können.

Irritiert hat mich die Erklärung über Smartphones und Apps. Zwar ist das Buch von 2010, aber ich glaube schon da wussten jugendliche Leser was Apps sind und wie ein Smartphone funktioniert.

Die Gestaltung des Buches hat mich wieder total überzeugt. Es gibt jeweils einen Stadtplan von Córdoba und Dubrovnik im inneren Einband und die Kapitel sind mit tollen Zeichnungen gespickt.

Fazit:
Leider bleibt der zweite Band hinter den Erwartungen zurück. Der Einstieg war recht langweilig und mir hat stellenweise die positive Ausstrahlung von Arthur und Larissa gefehlt. Dennoch entwickelt sich insbesondere Arthur weiter. Rückblicke auf den ersten Band fehlen völlig, also sollte man diesen vorher gelesen haben.

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