Samstag, 21. März 2015

Rezension ~ Die Auserwählten in der Brandwüste

Titel: Die Auserwählten in der Brandwüste
Originaltitel: The Scorch Trials
Autor: James Dashner
Reihe: Die Auserwählten - Maze Runner 2/3
Seiten: 482
Verlag: Chicken House
Genre: Jugendbuch, Dystopie

Es handelt sich um den zweiten Teil einer Reihe, somit kann trotz großer Bemühung meinerseits Spoiler-Gefahr bestehen :)

Inhalt:

Thomas und einige andere Lichter konnten dem Labyrinth entkommen und befinden sich nun in einer Herberge in Sicherheit. So scheint es zumindest. Ihr Abenteuer ist noch nicht zu Ende, denn sie werden von ANGST in die Brandwüste geschickt, wo es alles andere als ungefährlich ist.

Meine Meinung:
Nach dem spannenden ersten Teil musste ich natürlich unbedingt die Fortsetzung lesen. Für mich ist sie auf jeden Fall ein würdiger zweiter Teil und ich bin froh, direkt mit dem dritten und letzten Band anfangen zu können.

In der Fortsetzung trifft man auf einige altbekannte Charaktere, aber auch neue Personen betreten das Feld. Permanent rätselt man wem man trauen kann, wer wird überleben, wer wird sterben? Manche Charaktere verhalten sich plötzlich seltsam, sodass man nie völlige Klarheit über die Absichten der Charaktere hat.

Der Stil ist mir diesmal an einigen Stellen etwas negativ aufgefallen, aber es hat mich nicht durchgehend gestört. Manche Ausdrücke haben mir einfach nicht so gut gefallen, zum Beispiel dieser Satz: „Er hatte außerdem keine Nase, und man konnte allen Ernstes unter der scheußlich verunstalteten Haut die Nasenöffnung im Schädel sehen." (S.254) „Allen Ernstes“ ist ein Ausdruck, der für mich vielleicht in der wörtlichen Rede verwendet werden kann, aber im Fließtext passt es für mich nicht so.

Die Spannung wurde permanent aufrechterhalten, da Thomas sich an einige Szenen aus der Vergangenheit erinnert und auch andere Personen von ihren Erfahrungen und Erinnerungen berichten. So ergeben sich immer mehr Puzzleteile, die man zusammensetzen muss, aber einige Lücken gibt es doch noch.

Fazit:
Der zweite Teil knüpft nahtlos an den ersten Teil an und ist genauso spannend. Der Ausdruck war an einigen Stellen etwas gewöhnungsbedürftig, aber insgesamt konnte mich das Buch wieder voll überzeugen.


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