Sonntag, 21. Dezember 2014

Rezension ~ Otto, Friedrich und ich

Autor: Tarek J. Schakib-Ekbatan
Titel: Otto, Friedrich und ich
Seiten: 118
Verlag: Genniges Buch
Genre: Kolumnen, Regionales





Inhalt:
Eine Sammlung von Tarek J. Schakib-Ekbatans Glossen aus dem Fränkischen Tag findet sich in diesem kleinen Büchlein. Er schreibt über Bamberg und seine Studenten, über Situationen, die so in jeder Universitätsstadt passiert sein könnten und über solche, die man nur in der Weltkulturerbe-Stadt Bamberg erlebt.

Meine Meinung:
Zuerst erregte der Titel meine Aufmerksamkeit, da ich mittlerweile seit zwei Jahren an der Otto-Friedrich- Universität in Bamberg studiere und zugegeben keine Ahnung habe, wer dieser Otto Friedrich überhaupt ist (diese Frage wird zu Beginn der Lektüre erklärt: es gibt ihn nicht. Es gibt nur Otto und Friedrich). Nachdem ich den Klappentext studiert hatte, wanderte das Buch zunächst zurück ins Regal (interessierte mich irgendwie doch nicht), nur um sich immer wieder in mein Gedächtnis zu drängen. Letztendlich habe ich es gekauft, nachdem ich in der Studentenzeitung eine von Tareks Glossen gelesen habe.

Mich beeindruckt wirklich, wie der Autor es schafft mit so wenig Worten die Bamberger Studenten unterhaltsam und vor allem treffsicher zu beschreiben. Wie oft habe ich an jemanden gedacht, von dem theoretisch in dieser oder jener Glosse die Rede sein könnte, wie oft hatte ich das Gefühl es ist ganz genau so, wie Tarek es schildert. Man fliegt nur so durch die Seiten und merkt gar kaum, dass man schon fast alle der 31 Glossen gelesen hat, einfach weil sie so unglaublich lustig und aufschlussreich sind. Das Bamberger Studentenleben wird wunderbar eingefangen, viele Themen die die Studenten bewegen werden angesprochen. Es wäre wohl auch ein Wunder wenn nicht, schließlich war der Autor selbst Student an der Otto-Friedrich Universität, während er diese Glossen schrieb. Neben manchen Eigenarten der Bamberger Bürger, sowie den Besonderheiten der Stadt, werden für Studenten wichtige Themen wie die Sperrstunde, Wohnungsmangel oder Stundenplanerstellung thematisiert. Mit seinem locker leichten und witzigen Schreibstil, schafft es der Autor auch Kritik charmant zu verpacken und nicht umsonst waren seine Glossen der meistgelesene Artikel in den jeweiligen Ausgaben der Zeitung.

Fazit:
Locker leichter Schreibstil und interessante Themen lassen einen nur so durch die Seiten fliegen. Ein Muss für alle Bamberger Studenten und solche die es werden wollen!

5/5 Punkten

Kommentare:

  1. Hey,
    schöne Rezension und schön, dass dir das Buch so gut gefallen hat. :)
    Ich habe dich übrigens beim "Liebster Award" getaggt. Vielleicht hast du ja Lust, die Fragen zu beantworten.
    http://worte-und-welten.blogspot.de/2014/12/tag-liebster-award.html

    Viele Grüße,
    Carina

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    1. Hey,
      danke für deinen Kommentar und auch fürs taggen.
      Ich werde die Fragen bestimmt beantworten, allerdings kann es noch ein Weilchen dauern. Ich werde mich dann aber melden:)

      Grüße,
      Julia

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