Dienstag, 16. Dezember 2014

Aktion ~ Gemeinsam Lesen


Da ich gern mit einer gewissen Regelmäßigkeit posten wollen würde, habe ich mich entschlossen an der Aktion Gemeinsam Lesen zu beteiligen. Wenn es klappt, jeden Dienstag. Immer abwechselnd wird die Aktion bei Schlunzen-Bücher oder Weltenwanderer zu finden sein.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade "Für immer vielleicht" von Cecelia Ahern und bin auf Seite 128 von 448.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Liebe Rosie, du hast es also gewagt und deinen Dingsbums geheiratet."

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?
Ich lese das Buch zum zweiten Mal (passend zum letzten Thema, wo ich ja sagte, ich lese seeeeeeehr selten Bücher zweimal ;)) und finde Rosie und Alex immer noch toll. Das Buch hat mir bisher immer noch am besten von Cecelia Ahern gefallen und ist dennoch das einzige, welches sich nicht in meinem Besitz befunden hat. Ich habs mir dann im September gebraucht gekauft und muss es deshalb natürlich nochmal lesen ;)
Ich bin nach wie vor ein Fan von Brief-/E-Mail-Romanen und mag die Abwechslung von Mails, Postkarten, Notizzetteln und Briefen in diesem Buch. Man fliegt nur so durch die Seiten und denkt: Einer geht noch ;)

4. Wie schlimm sind für euch Spoiler? Seid ihr genervt, wenn ihr irgendwo was erfahrt - sei es Klappentext oder in einer Rezension - oder ist es euch egal?
Super Frage, ehrlich. Da kann ich gleich unten ein Beispiel beisteuern ;) Zuerst aber mal muss ich sagen: Es kommt drauf an. Eigentlich versuche ich ja, auf Fragen eine klare Antwort zu geben, weil ich mich doch oft mit "Kommt drauf an" oder "Kann man so oder so sehen" aus der Affäre ziehe und das mal versuchen will zu vermeiden. Hier ist das aber nicht so einfach.

Ich möchte bei einem Thriller nicht wissen, wer der Täter ist. Punkt. Es gibt aber durchaus Thriller, wo schon nach 50 Seiten klar ist wer der Täter ist, sei es weil der Autor den Täter nennt oder weil so viele "Hinweise" gestreut werden, das jeder der halbwegs aufmerksam liest es kapiert. Wenn da jemandem in der Rezension der Täter rausrutscht, finde ich das nicht schlimm, weil die 50 Seiten von 300+ finde ich dann nicht groß gespoilert.
Bei Liebesromanen würde ich mich aber weniger aufregen, wenn ich von Beginn an wüsste, dass es für die beiden Protagonisten ein Happy End gibt, einfach aus dem Grund das ich persönlich an die Kraft der Liebe glaube und mir deshalb auch für die Protagonisten wünsche, dass sie zusammen bleiben/kommen.

Kurz: Es hängt einerseits vom Genre ab und andererseits von der Stelle, an der gespoilert wird.

Das Beispiel von dem ich gesprochen habe, bezieht sich auf das Buch "Aus der Spur", welches ich gestern beendet habe. Ich zitiere euch den Klappentext von amazon:
Die Geschichte handelt von Marc und Tom. Seit 24 Jahren beste Freunde und jetzt ein Paar. Doch das Leben fährt machmal Achterbahn und wenn man denkt, dass alles gut ist, kommt es meist immer anders als geplant. Ein schwerer Motorradunfall, der Marcs Leben aus der Spur wirft, eine Hochzeit über die Tom nie nachgedacht hat und sogar ein Baby, dass das Leben der Beiden komplett machen soll. Dies ist der erste Band der Romantik-Reihe.  
Im Grunde, ist dieser Klappentext total gespoilert, weil in dem Buch tatsächlich nicht mehr passiert abgesehen von der Hochzeit, dem Unfall und dem Baby. Das Problem das sich mir bei dem Schreiben der Rezension nun ergab ist, wie fasse ich den Inhalt zusammen ohne zu spoilern? Das ist gar nicht möglich, weil man dann nach dem dritten Satz Schluss machen muss und das ist für mich keine akzeptable Zusammenfassung, weil das durch Austauschen der Namen auf jede dritte Geschichte zutrifft.
Ich hoffe, ihr versteht mein Problem, dass es manchmal (in seltenen Fällen) gar nicht möglich ist, nicht zu spoilern ;)

Wie ist das bei euch so? Da ich erwarte beim durchstöbern der Beiträge viele Spoiler-Hasser zu treffen, würde mich ganz besonders die Meinung der Spoiler-Gleichgültigen und vielleicht sogar Liebhaber interessieren (es kann ja auch von Vorteil sein, zu wissen worauf man sich einlässt).


Kommentare:

  1. Hey

    Ich fand *Für immer Vielleicht* auch echt super! Habe es vor weniger Zeit ebenfalls wieder einmal gelesen! Wünsche dir noch viel Spass damit! :)

    Liebe Grüsse
    Denise

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    1. Danke schön :) Es ist echt schon so lang her bei mir, dass ich die ganze Zeit überlege, was da noch so kommt. Bin jetzt ungefähr in der Mitte und ... na ja passend zur letzten Frage muss ich jetzt aufpassen niemanden zu spoilern...^^ Es ist jedenfalls schon so viel passiert, dass man das Gefühl hat die beiden sind am Ende des Buches tot, wenn das Tempo beibehalten wird.

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  2. Hallo, :)
    dein aktuelles Buch habe ich vor ewigen Zeiten gelesen.^^ Aber ich habe es positiv in Erinnerung. :) Wirst du denn den Film dazu sehen? :)
    Es stimmt schon: In Chick-lit-Romanen ist mir das Ende schon von Anfang an klar. Da ist ganz eindeutig der Weg das Ziel. Und auch wenn der Autor den Täter schon verrät. Aber wenn das nicht so gewollt ist, dann finde ich das doch sehr ärgerlich. Und darauf beziehen sich vermutlich die meisten. ;)
    Dann wünsche ich dir noch viel Freude beim Re-readen. :)

    Liebe Grüße,
    Marina

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    1. Hallo Marina,

      das ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe, ist auch schon sehr lang her. ^^ So viel weiß ich zum Glück gar nicht mehr.
      Ich werde mir den Film sicher auch dazu anschauen. Bin mir nur noch nicht sicher, ob ich das direkt im Anschluss machen soll um eine vergleichenden Rezension schreiben zu können, oder eher später. Mal schauen.
      Danke.

      Viele Grüße,
      Julia

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  3. Hey~
    Oh Gott, Frau Ahern ... Ich oute mich jetzt: Seit ich P.S. Ich liebe dich gelesen habe, werde ich nie wieder ein Buch von ihr anfassen. Das war schon grässlich (ich glaube, ich habe es nur aus purer Sturheit zu Ende gelesen) und die Cover sehen echt alles gleich aus T^T Egal, jeder darf gut finden, was er will ^^
    Ich halte es mit Spoilern so wie du, auch wenn ich diese Wischiwaschi-Antworten eigentlich auch nicht mag. Allerdings kommt es bei Thema tatsächlich drauf an und die Beispiele, die du anführst sprechen mir aus der Seele. Ich würde mich den Spoiler-Gleichgültigen zuordnen. Es ist jetzt zwar nicht so, dass ich sie mag, aber wirklich kaputt gemacht hat mir noch kein Spoiler mein Lesevergnügen. Schlimm finde ich es eben nur dann, wenn Freunde nicht respektieren, dass sie mich ungespoilert lassen sollen.
    Aly <3

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    1. Hallo Aly,

      keine Sorge, was P.S Ich liebe dich angeht, stimme ich dir absolut zu. Nach dem Buch hatte ich ein Gefühl von "Aha. Ja und jetzt?", weil ich absolut nicht verstehen konnte, was daran alle so toll finden. Den Film fand ich so langweilig, den hab ich nach fünf Minuten wieder ausgeschaltet. ^^ Es gibt danach aber noch einige gute von ihr, finde ich, aber ebenso Bücher, die nicht so gut sind. Was die Cover angeht, muss ich dir Recht geben, es gibt sogar eine eigene Bezeichnung dafür (muss ich mal grad in meiner alten Rezension nachschauen). Fand ich ganz interessant, dass solche Bücher tatsächlich unter dem Begriff "Blaue Bücher" gefasst werden. Also Bücher, die alle diese blauen Cover haben und Themen wie Liebe und Tod usw behandeln. Inspiriert wurde das wohl von cen Büchern von Cecelia Ahern, aber es gibt ja noch mehr, die solche Bücher schreiben und sie mit blauem Cover verkaufen. (Habe ich bei einer Autorin auf der Homepage gelesen^^)

      Vielleicht gibt es dann nächste Woche mal wieder eine Frage, wo wir klar Stellung beziehen können :P Nicht das wir uns das Wischiwaschi noch angewöhnen ;)
      Wenn ich tatsächlich persönlich mit jemandem über ein Buch oder einen Film rede, das/den ich schon kenne, würde ich auch immer gern spoilern, aber ich mach das nicht. Wäre ja unfair den anderen gegenüber. Es sei denn, sie wollen es :D

      Grüße,
      Julia

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  4. Also ich stehe dem Spoilern relativ gelassen gegenüber - wobei ich doch meist versuche, meine Rezensionen möglichst neutral zu halten. Damit nicht die anderen, die noch keine Details wissen möchten, damit einfach konfrontiert werden, ohne selber die Wahl zu haben.

    Da ich selber aber bei fast allen Büchern einen Blick aufs Ende werfe, und mich das überhaupt nicht stört, eher im Gegenteil, sehe ich das relativ emotionslos. Solange niemand gezwungen wird, über gewisse Dinge vorab informiert zu werden, ohne es zu wollen. Denn das finde ich schon sehr nervig!!! Also unbedingt Hinweise verwenden, dass gespoilert wird - zumindest in Rezensionen!

    Und so einen Klappentext finde ich auch total unpassend, wenn wirklich schon der komplette Inhalt des Buches preisgegeben wird....! Nerv!

    So, nun noch liebe Grüße,
    Olivia

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    1. Hallo Olivia,

      ich halte es auch so, dass ich meine Rezensionen so weit es geht spoilerfrei halte. Wobei natürlich jeder eine andere Definition hat, für manche ist es sicher erst ein Spoiler, wenn das Ende verraten wird, für andere ist schon ein Ereignis von Seite 20 ein Spoiler.

      Ich denke auch, so lang jeder selbst entscheiden kann, ob er sich spoilern lassen will oder nicht, ist es egal.

      Klappentexten sollten in der Tat nicht alles verraten. Bei meinem Beispiel ist es allerdings nicht anders möglich, weil man sonst über den Inhalt gar nichts schreiben kann und das finde ich genauso blöd.

      Gruß,
      Julia

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  5. Ich weiß schon, da hast du mal erzählt, dass du dieses Buch gekauft hast, weil du alle anderen gelesenen im Regal hast, nur dieses eben nicht. Da kann ich das rereaden auch ein bisschen verstehen... ;P

    Lieben Gruß ♥

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    1. Ich stelle auch mit großer Freude fest, dass ich gar nicht mehr so viel weiß. Also zumindest im Voraus. Ich erinnere mich natürlich nach und nach wieder an alles, bin aber dann meist doch überrascht was so kommt:D

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  6. Hi Julia!

    Haha der Klappentext ist ein schönes Beispiel. Allerdings muss man in diesem Fall ja fast schon sagen, dass er in gewisser Weise beim Lesen eine Überraschung birgt; nämlich jene, dass du nicht damit gerechnet hast, dass nichts anderes passieren wird xD

    Ich fasse die Inhalte bei meinen Rezensionen auch immer selbst zusammen, also ich kopiere nie die vorgegebenen und meist fallen meine recht kurz aus, da ich wirklich so gut wie alles rauslasse, was in die Richtung von Spoiler geht. Also grad die wichtigsten Figuren, Genre, etc. mehr will ich selbst auch nie wissen :)

    Viel Spaß beim Re-Read!

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    1. Hey Misty,

      da hast du selbstverständlich Recht. So habe ich das noch nicht gesehen. Es ist tatsächlich total überraschend, dass sonsts nichts weiter passiert. ^^ Aber verstehst du mein Dilemma? Wie fasse ich denn den Inhalt in meiner Rezension zusammen? :D Genau wie du, fasse ich den Inhalt zu 99% zusammen, weil ich die vorgegebenen meistens bescheuert finde. Da stehen nie die Informationen drin, die ich brauche ;)

      Danke sehr :)
      Grüße,
      Julia

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  7. Huhu!

    Wow, das war ja genau die richtige Frage für dich *g*

    Also den Mörder möchte ich nicht wissen, aber alles, was im ersten Drittel des Buches passiert, ist für mich vertretbar. ABER natürlich keine wichtigen Wendungen, Todesfälle oder sonstiges, die man beim Selberlesen auch als Überraschung erlebt hat. Sowas sollte man eigentlich einschätzen können, wenn man Rezis schreibt (ist meine Meinung)

    Dein Beispiel mit dem KLappentext, sowas kann ich ja gar nicht leiden, wenn da das komplette Buch drinsteht: warum sollte man das dann noch lesen? Und warum passiert da nix anderes? Solche Bücher hatte ich aber auch schon - ich versuche dann eben, über die ersten 50-80 Seiten zu schreiben, was da so passiert ist und geb ein paar kleine Anreize, was noch kommen wird. Macht ja nix, wenn die Inhaltsangabe nicht so lang ausfällt, muss ja auch nicht sein.

    Ich bin einfach prinzipiell gegen Spoiler, weil es mir dann doch die Vorfreude und die Spannung nimmt, das Rätseln fällt weg usw.
    Das wäre das gleiche, als hätte mir vor 20 Jahren jemand gesagt, wen ich in 10 Jahren heiraten würde ... nicht sehr prickelnd ;)

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Hey,

      ja, eigentlich sollte man das einschätzen können. Wenn man selbst aber keine Probleme mit Spoilern hat, schreibt man dann leichter was in Rezensionen, was andere gar nicht wissen wollen.

      Ich finde das eigentlich auch problematisch, aber in diesem speziellen Fall, wüsste ich aber auch keinen besseren Klappentext. Ich hab es jetzt als Ebook gelesen, da ist es natürlich schwieriger das nach Seiten einzuteilen. Ich hab jetzt mal geschaut wo 25% sind. Wenn man den Inhalt der ersten 25% zusammenfassen würde, dann wäre es ungefähr "Marc und Tom sind schon immer beste Freunde gewesen, doch es war nie mehr zwischen ihnen. Plötzlich verändern sich ihre Gefühle und sie werden ein Paar. Alles scheint perfekt, bis Marc einen schweren Unfall hat." Das finde ich als Inhaltsangabe aber auch nicht wirklich ausreichend, weil das auf jedes dritte Buch zutrifft. Wobei natürlich der Original-Klappentext auch nicht besser ist.

      :D Ein schöner Vergleich. Wobei ich manchmal wirklich sehr gern wüsste, ob mich überhaupt jemand heiraten will.^^

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