Donnerstag, 27. April 2017

Rezension ~ Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

Titel: Die Herrschaft der Masken
Originaltitel: An Ember in the Ashes
Autorin: Sabaa Tahir
Reihe: Elias & Laia #1
Seiten: 507 Seiten
Verlag: One
Genre: Jugendbuch, Dystopie
Leseprobe 


Inhalt:
„Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen? Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft.
Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste ...“ (Quelle: Verlagsseite)

Meine Meinung:
In der Regel lasse ich von Hype Büchern die Finger (zumindest so lang, bis sich niemand mehr an den Hype erinnert), aber manchmal bin ich doch neugierig. Das Cover und der Klappentext sind schon mal sehr ansprechend, sodass die vielen positiven Stimmen ihr Übriges getan haben. Ich wollte mich mal wieder an einer Jugenddystopie versuchen.

Ich habe schon deutlich gemerkt, dass ich selten in so einem Genre lese. Mir fiel es schwer die Bevölkerungssgruppen der Kundigen und Martialen auseinander zu halten, zumal weitere Völker existieren, die (noch) keine so große Bedeutung haben. Auch die verschiedenen gesellschaftlichen Positionen und Machtstrukturen sind für mich nicht einfach zu verstehen gewesen. 

Der Einstieg fiel mir daher nicht ganz so leicht, weil ich beim Lesen schon sehr nachdenken musste, wer was warum tut oder nicht tut. Außerdem konnte mich der Anfang inhaltlich nicht so sehr überzeugen, da ich mir bei der Begeisterung für das Buch doch ein bisschen mehr Spannung erhofft hatte. Im Verlauf des Buches nimmt die Spannung dann immer weiter zu und gegen Ende passieren einige actionreiche Dinge. Da hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. 

Was mich mal wieder stört sind die beiden Dreiecksgeschichten. Als reicht es nicht, dass einer der Protagonisten die Wahl zwischen zwei Partnern hat, nein, es müssen gleich beide hin und her gerissen sein. Ich wusste es hier vorher nicht und hätte das aufgrund des Titels auch nicht unbedingt vermutet. Andererseits kommt heute kaum ein Buch ohne Dreieck aus, also hätte es mir wohl klar sein müssen. 

Fazit:
Die Geschichte beginnt für mich zu langsam, nimmt dann aber Fahrt auf und kann trotz zwei (!) Dreiecksgeschichten überzeugen. Ich bin gespannt auf Band zwei. 

 

Dienstag, 25. April 2017

Rezension ~ Dreh dich nicht um

Titel: Dreh dich nicht um
Originaltitel: Don't look back 
Autorin: Jennifer L. Armentrout 
Seiten: 384 Seiten 
Verlag: Heyne 
Genre: Jugendbuch, Thriller 
Leseprobe



Inhalt:
"Samantha ist schön. Sie ist mit dem coolsten Jungen der ganzen Schule zusammen. Sie hat alles, wovon die anderen Mädchen träumen. Dann verschwindet sie für vier Tage zusammen mit ihrer besten Freundin Cassie. Als Samantha wieder auftaucht, ist nichts mehr, wie es einmal war: Sie hat ihr Gedächtnis verloren und kann sich an absolut nichts erinnern – weder an das, was in den vier Tagen passiert ist, noch an ihr Leben davor. Allmählich kommt sie zu einer schockierenden Erkenntnis: In ihrem alten Leben war sie offenbar ein echtes Miststück. Wen wundert es da, dass die Polizei immer wieder auftaucht und sie wegen Cassie verhört? Denn ihre Freundin ist und bleibt verschwunden. Eine furchtbare Frage steigt in Samantha auf: Fiel Cassie einem Verbrechen zum Opfer? Und trägt sie etwa die Schuld daran? Samantha bleibt nur wenig Zeit, ihr Gedächtnis zurückzugewinnen. Denn jemand hat es auf sie abgesehen. Jemand, der genau weiß, was passiert ist …" (Quelle: Verlagsseite)

Meine Meinung:
Ich habe das Buch bereits ewig auf meiner Wunschliste, schon bevor die Autorin so wegen der Obsidian-Reihe gehypt wurde. Diese interessiert mich gar nicht, aber da ich immer wieder höre wie gut sie schreiben kann, war ich umso neugieriger auf ihren Jungendthriller.

Ja, was soll ich sagen. Der Schreibstil ist gut, keine Frage. Fesselnd und angenehm zu lesen. Aber ich persönlich finde nicht, dass sie durch ihren Schreibstil besonders hervorsticht. Vielleicht ist das aber bei ihren anderen Büchern anders, denn ich kann da nichts vergleichen.

Mir hat gefallen, dass die Handlung nie stehen bleibt und immer etwas passiert. Entweder Sam erinnert sich oder jemand sagt oder tut etwas, weshalb man seine vorherigen Gedanken und Vermutungen wieder über den Haufen wirft. Es wird nicht langweilig und man liest noch ein Kapitel und noch ein Kapitel, weil man unbedingt wissen will, was hinter Sams und Cassies Verschwinden steckt.

Ich muss aber auch sagen, dass einige Dinge mich nicht überraschen konnten. Das waren zum einen Charakterentwicklungen, aber auch die Auflösung des Ganzen. Sicher habe ich unterschiedliche Vermutungen angestellt und es war bei mir auch nicht so, dass ich von Anfang an wusste, was passiert war und wer welche Rolle gespielt hat. Aber ich war auch nicht sprachlos und dachte nicht, dass ich dieses oder jenes niemals vermutet hätte.

Sehr treffend dargestellt fand ich die Highschool. Ohne je eine besucht zu haben, bin ich der Meinung, dass sich eine Highschool durch das System sehr von einer deutschen Schule unterscheidet (und ich meine jetzt nicht die Bildung an sich). Die Herrschaftsstrukturen wurden sehr gut rüber gebracht, wie schnell man die soziale Leiter rauf und runter steigen kann, welche ungeschriebenen Regeln gelten und so weiter.

Fazit:

Wer sich an die Erwachsenenthriller nicht rantraut, aber gern mal in das Genre reinschnuppern möchte, könnte sich für „Dreh dich nicht um“ interessieren. Spannend wie ein Thriller, aber im Jugendbuchgewand.


Informatives Sammelsurium:  


Sonntag, 23. April 2017

Abgebrochen & Angelesen #1

Hallo zusammen,

mit diesem Post starte ich eine neue Beitragsreihe auf meinem Blog. Ich habe mir ein paar Gedanken über das Abbrechen von Büchern gemacht und auch über Bücher, die ich bereits abgebrochen habe. Ist es nicht Schade, wenn ich lediglich im Lesemonat ein abgebrochen hinter die Bücher schreibe? Vielleicht interessiert den ein oder anderen ja, warum ich ein Buch abbrechen musste/wollte, aber da ich solche Bücher in keiner Form bespreche, wird man die Gründe nicht erfahren. Aus diesem Grund gibt es ab sofort die Reihe Abgebrochen & Angelesen. Ich werde euch in unregelmäßigen Abständen etwas über die Bücher erzählen, die ich nicht beendet habe. Wann und wie oft die Beiträge erscheinen, richtet sich natürlich danach, wann und wie oft ich Bücher abbreche. Am liebsten wäre mir, ich würde nur diesen einen Post veröffentlichen und danach nie wieder einen. Aber ich fürchte, das wird ein Wunsch bleiben.

Auch wenn es selbstverständlich sein sollte - man sieht leider zu oft, dass es viele Dinge nicht sind - berichte ich hier von meiner Meinung. Nur weil ich den Schreibstil, die Handlung oder die Figuren ermüdend fand, nur weil ich kein Wort verstanden habe und nur weil ich mich aufgeregt habe, muss das nicht auch für euch gelten. Und nur weil ich das Buch abgebrochen habe, muss es kein schlechtes Buch sein. Da ich die Bücher nur bis zu einem gewissen Punkt gelesen habe, kann ich natürlich auch nicht über das ganze Buch urteilen.

"Ben, ein erfolgreicher New Yorker Anwalt, erschlägt den Liebhaber seiner Frau, einen Fotografen, nachdem er von diesem tief gekränkt worden ist. Ben, eigentlich ein umgänglicher, freundlicher Mensch und guter Familienvater, ist über seine Tat entsetzt und will sich zunächst stellen. Doch dann besinnt er sich, inszeniert einen Unfall und "stirbt". Er schlüpft in die Identität des Fotografen und beginnt ein neues Leben. Durch eines seiner Fotos erlangt er dummerweise eines Tages landesweite Berühmtheit..." (Quelle: lovelybooks)
Da ich das Buch bereits vor der Postidee abgegeben habe, kann ich nicht mehr sagen, auf welcher Seite ich das Buch abgebrochen habe.

Habt ihr schon mal ein Buch aufgeschlagen und wusstet schon auf der ersten Seite: Das ist es? Und habt ihr schon mal ein Buch aufgeschlagen und genau das Gegenteil erlebt? So ist es mir mit Nachtblende von Douglas Kennedy ergangen. Normalerweise breche ich Bücher nicht so schnell ab wie dieses, aber bereits nach wenigen Seiten wusste ich: Das Buch und ich werden keine Freunde. Dabei klingt der Klappentext echt klasse. Der Schreibstil war okay, aber mich konnte die Handlung einfach nicht packen. Man erlebt die kaputte Ehe zweier Menschen, aber keiner der beiden wirkt sympathisch, sodass man sich auf seine Seite stellen möchte. Gerade zu Ben, dem Hauptprotagonisten, konnte ich keine Bindung aufbauen. Er war mir gleichgültig, was meine Leseluste nicht gerade gefördert hat. Dazu einfach das unbestimmte Gefühl, dass dieses Buch mir nicht gefallen wird... ich musste abbrechen.


"Eva Baum hat es schwer erwischt. Von ihrem Freund Tom schnöde verlassen, will sie von den vermeintlichen Herren der Schöpfung nichts mehr wissen. Und kann doch ohne sie nicht leben. Zum Glück gibt es genug Männer, die eine Sünde wert scheinen. Allerdings zeigt sich bald, daß es leichter ist, einen Treffer im Lotto zu landen, als einen passablen Lover zu finden. Und daß auch die "neuen" Männer nur allzuoft bloß alte Machos in neuen Kleidern sind." (Quelle: Buchrückseite)

Abgebrochen auf Seite 42/255


Mir ist klar, dass 42 Seiten nicht unbedingt viel sind. Andererseits sind es 255 auch nicht. Ob ich das Buch nun angelesen oder abgebrochen habe, spielt im Grunde auch keine Rolle. Wichtig ist: Es fliegt vom SuB. Das Buch ist von 1994 und damit nur ein Jahr jünger als ich selbst. Nachvollziehbar, dass es mit heutigen Erotikbüchern nicht viel gemeinsam hat, aber gerade das hat mich interessiert. Es klang nach einem lockeren und witzigen Frauenbuch, das zeigt, dass Frauen gut ohne Männer klar kommen,das Leben aber erst mit dem anderen Geschlecht seine Würze erhält. Stattdessen hat Eva die ersten 40 Seiten nur gejammert und das ist etwas, was ich momentan und sowieso nicht gut kann. Ich hab dann das Buch wahllos an einigen Stellen aufgeschlagen, aber da war sie mir auch nicht sympathisch. Zum Schluss habe ich es dann noch mit dem umgekehrten Spoiler-Paradoxon (oder nur Spoiler-Paradoxon?!) versucht und das Ende gelesen, aber das fand ich so doof, dass ich mich am Ende vermutlich geärgert hat.


"Eigentlich müsste Emma durchdrehen vor Glück: Sie soll die Hauptrolle in einem Block- buster spielen. Ihr Filmpartner ist niemand anderes als Hollywoods heißester Bad Boy Reid Alexander ! Der für sein ausschweifendes Sex- leben und seine Skandalpartys bekannt ist – und der alles daran setzt, sie zu verführen. Bei seinen Küssen bekommt Emma ganz weiche Knie. Doch ist es wirklich eine gute Idee, sich auf Reid einzulassen? Denn in Wahrheit fühlt sich Emma mit all dem Glamour nicht wohl. Außerdem ist da auch noch ihr sensibler Co-Star Graham Douglas, allerdings scheint dieser schon vergeben zu sein..." (Quelle: Verlagsseite)
Abgebrochen auf Seite 122/348

Abgesehen von thematischen Sachen (wie z.B. Krebs) gibt es in Bücher wenig, was ich wirklich gar nicht mag. Klar, ich mag keine offenen Enden, kein Sad End, keine langen Kapitel etc. Aber manchmal passt es und dann ist es okay und es hält mich auch nicht vom Lesen ab. Eine Sache allerdings ist wirklich nicht mein Fall und wenn ich das vorher weiß, lese ich das Buch nicht. Es handelt sich um Dreiecksgeschichten. Dieses Buch habe ich gewonnen und daher wollte ich dem ganzen auch eine Chance geben. Manchmal weiß man ja von vorneherein wie sich ein Dreieck auflösen wird. Das mag ich auch nicht so, aber ich kann mich unter Umständen durchbeißen. Leider ist hier nach etwa einem Drittel noch nicht klar wie es ausgeht und das mag ich nicht. Die Charaktere sind außerdem gar nicht mein Fall, sondern total klischeehafte Teenagestars. Party, Alkohol, verwöhnte Gören, ich will es - ich krieg es, kaputte Familien und/oder von den Eltern zur Schauspielerei gezwungen. Da kann man auch die Bravo aufschlagen. Wie ich das bei Reihentiteln immer mache bei denen ich mir unsicher bin, habe ich den Klappentext des Folgebandes gelesen (und auch den von Band drei und vier) und dann war mir klar, dass es mit mir und dem Buch nichts wird. Schade, aber nicht zu ändern.

"Aus einer Einrichtung für gewalttätige Jugendliche entfliehen sechs Jungen. Ex-Militär Shawn Castillo wird eingeschaltet, um sie zu finden und zurückzubringen. Dabei entdeckt er, dass hinter der Fassade der "therapeutischen Einrichtung" ein fragwürdiges Projekt steht und die Ausreißer keine gewöhnlichen Jungen sind: Sie tragen Namen wie Ted Bundy, Jeffrey Dahmer, Dennis Rader – und sind die exakten genetischen Kopien dieser berüchtigten Serienmörder. Sie sollen das Böse in sich tragen. Sie sollen den sicheren Tod bringen. Und nun sind sie mitten unter uns ..." (Quelle: Verlagsseite)
Angelesen ca. 20 E-Reader Seiten

Auf dem Weg zum Flughafen habe ich gedacht, ein spannender Thriller wäre genau das richtige, um meine Aufregung zu bekämpfen. Zum Glück hatte ich genügend Alternativen im Gepäck... Auch dieses Buch fällt in die Kategorie angelesen, mehr kann man dazu wirklich nicht sagen. Bereits auf den ersten Seiten wird gemordet, vergewaltigt und auf andere Art und Weise Gewalt angewendet. Ich lese gern und häufig Thriller und habe daher nicht unbedingt ein Problem mit Mord und Totschlag. Hier allerdings wurde die Gewalt so seltsam beschrieben, dass es mich wirklich gegruselt hat. Die Eingangsszene war sehr abstoßend und wenn ich nur danach gehe, würde ich das Buch auch eher als Horror und nicht als Thriller betiteln. 

Samstag, 22. April 2017

Rezension ~ Alles oder nichts

Titel: Alles oder nichts
Originaltitel: En enda risk
Autorin: Simona Ahrnstedt 
Reihe: de la Grip #3 
Seiten: 697 Seiten 
Verlag: Lyx 
Genre: (New) Adult, Liebesroman 
Leseprobe


Reiheninformation:
Diese Rezension ist spoilerfrei. Man kann dieses Buch lesen, ohne die Vorgänger gelesen zu haben. Achtung! Diese Rezension enthält unvermeidbare Spoiler in Bezug auf das Ende des zweiten Bands. Wenn ihr diesen noch nicht kennt, aber lesen möchtet, solltet ihr euch weder meine, noch andere Inhaltsangaben/Rezensionen zu diesem Band ansehen.

Inhalt:
Nach seiner Geiselhaft zieht sich der traumatisierte Sicherheitsberater Tom Lexington in die Einsamkeit Kirunas zurück. Er leidet unter Angstattacken und der Alkohol wird sein bester Freund. In Kiruna trifft er auf Ambra Vinter, die niemals an diesen Ort zurückkehren wollte. Sie wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, was ihr nicht unbedingt gut tut. Für beide sind die Voraussetzungen denkbar schlecht eine Beziehung einzugehen und doch kann eine gewisse Anziehung nicht verleugnet werden.

Meine Meinung:
Ich habe die ersten beiden Teile – besonders den zweiten Band – sehr geliebt und mich daher richtig auf das Finale gefreut. Leider wurde es meinen Erwartungen nicht gerecht.

Ich mag Simona Ahrnstedts Schreibstil, mag es, wie sie Geschichten erzählt. Das war in Band eins und zwei so und das ist auch im dritten Band so gewesen. Obwohl das Buch 700 Seiten hat, gibt es kaum Längen und man kommt gut durch.

Diesmal hat mir allerdings etwas gefehlt. Im Grunde ist die Struktur des Romans ähnlich wie in den anderen beiden Teilen der Reihe, aber dennoch ist es irgendwie anders. Es dauert meinem Gefühl nach sehr lang bis Tom und Ambra sich näher kommen (und das nicht nur in sexueller Hinsicht). Das liegt sicher auch an Toms Charakter, da er ein sehr verschlossener Typ ist, aber dennoch hätte ich mir manchmal mehr Ambra und Tom gewünscht. Dazu kommt noch eine Dreiecksgeschichte, die ich so überhaupt gar nicht mochte und von der ich vorher nichts wusste. Meine Abneigung dagegen dürfte mittlerweile bekannt sein, auch wenn hier von vorneherein klar war, wie sich das Dreieck löst.

Außerdem gibt es eine Nebengeschichte, die Charaktere aus Ambras und Toms Umfeld behandelt. Für mich hätte es diese Geschichte nicht gebraucht, oder wenn vielleicht als separates Buch. Das Setting hingegen hat mir gut gefallen. Wir befinden uns in Stockholm, aber auch im verschneiten Kiruna und damit hat es irgendwie zu den arktischen Temperaturen draußen gepasst.

Das größte Manko kann ich euch nicht näher erläutern, da ich euch sonst spoilern würde, aber ich kann euch sagen, dass es im weitesten Sinne um Selbstjustiz geht und das hat mir nicht so gefallen. Es wird zwar mehrmals erwähnt, dass es nicht legal ist, aber es macht den Protagonisten erschreckend viel Spaß so handeln.

Fazit:
Leider lässt mich das Finale enttäuscht zurück. Mir hat Zeit mit den Protagonisten gefehlt, einige Aktionen finde ich sehr bedenklich und dann die Dreiecksgeschichte. Insgesamt kam bei mir einfach keine richtige Begeisterung auf. Sehr, sehr Schade :(

Informatives Sammelsurium: